Aṅguttara Nikāya

Das Einer-Buch

43–44. Herzensdurchschauung

Ich durchschaue da, ihr Mönche, mit meinem Geiste einen übelgesinnten Menschen. Sollte er nun in diesem Augenblicke sterben, so würde er, wie er sich‘s erwirkt, der Hölle verfallen.

Und warum?

Weil seine Gesinnung übel ist. Wegen übler Gesinnung nämlich erscheinen da manche Wesen beim Zerfall des Körpers, nach dem Tode in niederer Welt (apāya), auf einer Leidensfährte (duggati), in den Daseinsabgründen (vinipāta), in einer Hölle.

Ich durchschaue da, ihr Mönche, mit meinem Geiste einen edelgesinnten Menschen. Sollte er nun in diesem Augenblicke sterben, so würde er, wie er sich‘s erwirkt, in himmlisches Dasein gelangen.

Und warum?

Weil seine Gesinnung edel ist. Wegen edler Gesinnung nämlich erscheinen da manche Wesen beim Zerfall des Körpers, nach dem Tode auf einer guten Daseinsfährte, in einer himmlischen Welt.