Aṅguttara Nikāya

Das Einer-Buch

45–46. Der Teich

Gleichwie da einer, ihr Mönche, der am Ufer eines trüben, aufgewühlten und schlammigen Teiches steht, trotz seiner Sehkraft unfähig ist, darin die verschiedenartigen Muscheln, den Sand und die Kieselsteine sowie die Scharen der sich darin tummelnden Fische zu erkennen; eben wegen des trüben Wassers: ebenso auch, ihr Mönche, kann der Mönch bei verschlacktem Geiste weder das eigene Heil erkennen, noch das Heil anderer, noch das gemeinsame Heil, und er vermag auch nicht jene ungewöhnliche (uttara-manussa; wtl: übermenschliche) Errungenschaft des zur Heiligkeit befähigenden Erkenntnisblickes zu verwirklichen; eben wegen seines verschlackten Geistes.

Gleichwie da einer, ihr Mönche, der am Ufer eines klaren, hellen und ungetrübten Teiches steht, mit seiner Sehkraft fähig ist, die verschiedenartigen Muscheln, den Sand und die Kieselsteine sowie die Scharen der sich darin tummelnden Fische zu erkennen; eben wegen des ungetrübten Wassers ebenso auch, ihr Mönche, kann der Mönch bei schlackenfreiem Geiste das eigene Heil erkennen, das Heil anderer und das gemeinsame Heil, und er vermag auch jene ungewöhnliche Errungenschaft des zur Heiligkeit befähigenden Erkenntnisblickes zu verwirklichen; eben wegen seines schlackenfreien Geistes.