Aṅguttara Nikāya

Das Zehner-Buch

22. Wirklichkeitsgemäße Erkenntnis

Der Erhabene sprach zum ehrwürdigen Ānanda:

„Mit denjenigen Dingen, Ānanda, die zur durchschauenden Verwirklichung dieser und jener Begriffsgebiete führen, damit, Ānanda, bin ich wohl vertraut; und ich behaupte, daß ich die Lehre hinsichtlich dieser oder jener Begriffsgebiete in solcher Weise darzulegen vermag, daß der danach Handelnde Seiendes als seiend und Nichtseiendes als nichtseiend erkennen wird; daß er Gemeines als gemein und Edles als edel erkennen wird; daß er Übertreffbares als übertreffbar und Unübertreffbares als unübertreffbar erkennen wird; und daß er dies, wie es zu erkennen, zu verstehen und zu verwirklichen ist, genau so erkennen, verstehen und verwirklichen wird. Solche Möglichkeit besteht dann. Die höchste der Erkenntnisse aber, Ānanda, ist die wirklichkeitsgemäße Erkenntnis in diesen Dingen. Eine höhere und erhabenere Erkenntnis als eben diese, Ānanda, die gibt es nicht: das sage ich.“

Hier folgt die Wiederholung der Zehn Kräfte des Vollendeten, wie in Text 21.