Aṅguttara Nikāya

Das Vierer-Buch

178. Die Aufhebung der Persönlichkeit

Vier Menschen, ihr Mönche, sind in der Welt anzutreffen. Welche vier?

Da gewinnt, ihr Mönche, ein Mönch eine der friedvollen Gemütsbefreiungen (d.i. eine der acht Vertiefungen, jhāna). Er erwägt nun die Aufhebung der Persönlichkeit. Indem er aber die Aufhebung der Persönlichkeit erwägt, fühlt sein Herz keinen Drang nach Aufhebung der Persönlichkeit, findet keinen Gefallen daran, hält nicht daran fest, ist nicht dahin geneigt. Bei jenem Mönche ist die Aufhebung der Persönlichkeit nicht zu erwarten.

Gleichwie, ihr Mönche, wenn da ein Mann mit harzbeschmierten Händen einen Zweig ergreifen sollte, ihm die Hände ankleben, anhaften und anhängen möchten ; ebenso gewinnt da, ihr Mönche, der Mönch eine der friedvollen Gemütsbefreiungen. Er erwägt nun die Aufhebung der Persönlichkeit. Indem er aber die Aufhebung der Persönlichkeit erwägt, fühlt sein Herz keinen Drang nach Aufhebung der Persönlichkeit, findet keinen Gefallen daran, hält nicht daran fest, ist nicht dahin geneigt. Bei jenem Mönche ist die Aufhebung der Persönlichkeit nicht zu erwarten.

Da gewinnt, ihr Mönche, ein Mönch eine der friedvollen Gemütsbefreiungen. Er erwägt nun die Aufhebung der Persönlichkeit. Indem er aber die Aufhebung der Persönlichkeit erwägt, fühlt sein Herz einen Drang nach Aufhebung der Persönlichkeit, findet Gefallen daran, hält daran fest, ist dahin geneigt. Bei jenem Mönche kann man die Aufhebung der Persönlichkeit erwarten.

Gleichwie, ihr Mönche, wenn ein Mann mit reinen Händen einen Zweig ergreift, ihm die Hände nicht ankleben, anhaften und anhängen; ebenso gewinnt da, ihr Mönche, ein Mönch eine der friedvollen Gemütsbefreiungen. Er erwägt nun die Aufhebung der Persönlichkeit. Indem er aber die Aufhebung der Persönlichkeit erwägt, fühlt sein Herz einen Drang nach Aufhebung der Persönlichkeit, findet Gefallen daran, hält daran fest, ist dahin geneigt. Bei jenem Mönche kann man die Aufhebung der Persönlichkeit erwarten. Da gewinnt, ihr Mönche, ein Mönch eine der friedvollen Gemütsbefreiungen. Er erwägt nun die Auflösung des Nichtwissens. Indem er aber die Auflösung des Nichtwissens erwägt, fühlt sein Herz keinen Drang nach der Auflösung des Nichtwissen findet keinen Gefallen daran, hält nicht daran fest, ist nicht dahin geneigt. Bei jenem Mönche ist die Auflösung des Nichtwissens nicht zu erwarten.

Gleichwie, ihr Mönche, wenn ein Mann an einem mehrere Jahre alten Stauteiche die Zuflusskanäle verstopft, die Abflusskanäle aber öffnet und kein rechter Regenschauer kommt, man nicht erwarten kann, dass der Damm jenes Teiches bricht; ebenso gewinnt da ein Mönch eine der friedvollen Gemütsbefreiungen. Er erwägt nun die Auflösung des Nichtwissens. Indem er aber die Auflösung des Nichtwissens erwägt, fühlt sein Herz keinen Drang nach der Auflösung des Nichtwissens, findet keinen Gefallen daran, hält nicht daran fest, ist nicht dahin geneigt. Bei jenem Mönche ist die Auflösung des Nichtwissens nicht zu erwarten.

Da gewinnt, ihr Mönche, ein Mönch eine der friedvollen Gemütsbefreiungen. Er erwägt nun die Auflösung des Nichtwissens. Indem er nun die Auflösung des Nichtwissens erwägt, fühlt sein Herz einen Drang nach der Auflösung des Nichtwissens, findet Gefallen daran, hält daran fest, ist dahin geneigt. Bei jenem Mönche ist die Auflösung des Nichtwissens zu erwarten.

Gleichwie, ihr Mönche, wenn ein Mann an einem mehrere Jahre alten Stauteiche die Zuflusskanäle öffnet, die Abflusskanäle aber verstopft und ein rechter Regenschauer kommt, man zu erwarten hat, dass der Damm bricht; ebenso gewinnt da ein Mönch eine der friedvollen Gemütsbefreiungen. Er erwägt nun die Auflösung des Nichtwissens. Indem er aber die Auflösung des Nichtwissens erwägt, fühlt sein Herz einen Drang nach der Auflösung des Nichtwissens, findet Gefallen daran, hält daran fest, ist dahin geneigt. Bei jenem Mönche ist die Auflösung des Nichtwissens zu erwarten.

Diese vier Menschen, ihr Mönche, sind in der Welt anzutreffen.