Aṅguttara Nikāya

Das Vierer-Buch

66. Wahnbefangen

Vier Menschen, ihr Mönche, sind in der Welt anzutreffen. Welche vier?

Der mit Gier Behaftete, der mit Haß Behaftete, der mit Verblendung Behaftete und der mit Rausch Behaftete.

„Voll Gier nach dem Begehrlichen
und in das Liebliche entzückt,
so leben wahnumhüllt die Wesen,
gebunden, binden fester sich.

Taten, die der Gier entsprungen,
der Verblendung und dem Hasse,
böse, rohe, leidensschwangere,
üben diese Einsichtslosen.

Doch die wahnbefangenen Wesen,
blind geworden, augenlos,
daß sie so beschaffen sind,
kümmert sie nicht im geringsten.“