Aṅguttara Nikāya

Das Vierer-Buch

68. Devadatta

Einst weilte der Erhabene auf der Geierspitze bei Rājagaha, kurz nachdem Devadatta abgefallen war. Dort nun wandte sich der Erhabene mit Bezug auf Devadatta an die Mönche:

„Zu seinem eigenen Verderb, ihr Mönche, sind dem Devadatta Gewinn, Ehre und Ruhm erwachsen. Zu seinem Schaden, ihr Mönche, sind dem Devadatta Gewinn, Ehre und Ruhm erwachsen.

Gleichwie, ihr Mönche, der Pisang zu seinem eigenen Verderb und Schaden Früchte trägt, so auch gereichen Devadatta Gewinn, Ehre und Ruhm zu seinem eigenen Verderb und Schaden. Gleichwie der Bambus und das Schilf zu ihrem eigenen Verderb und Schaden Früchte tragen, so auch gereichen Devadatta Gewinn, Ehre und Ruhm zu seinem eigenen Verderb und Schaden. Gleichwie das Maultier zu seinem eigenen Verderb und Schaden Junge gebiert, so auch gereichen Devadatta Gewinn, Ehre und Ruhm zu seinem eigenen Verderb und Schaden.“

„Der Pisang stirbt durch seine Frucht,
so auch der Bambus und das Schilf.
Durch Ehrerweisung fällt ein schlechter Mensch,
wie durch die Leibesfrucht das Maultier stirbt.“