Aṅguttara Nikāya

Das Fünfer-Buch

175. Der gute und der schlechte Laienjünger

Ein Laienjünger (upāsaka) ihr Mönche, der mit fünf Eigenschaften behaftet ist, gilt unter den Laienjüngern als verächtlich, als ein Schandfleck, ein Verworfener. Welches sind diese fünf Eigenschaften?

  • Er ist vertrauenslos,
  • sittenlos,
  • abergläubig ;
  • er verläßt sich aufs Glück und nicht auf sein tätiges Wirken (mangalam pacceti no kammam);
  • er sucht außerhalb (dieses Ordens) nach den der Gaben Würdigen, und dort wartet er vor allem auf.

Ein Laienjünger aber, ihr Mönche, der fünf Eigenschaften besitzt, gilt unter den Laienjüngern als ein Kleinod, als eine Lilie, als ein Lotus. Welches sind diese fünf Eigenschaften?

  • Er ist voll Vertrauen,
  • ist sittenrein,
  • nicht abergläubig;
  • er verläßt sich auf sein tätiges Wirken und nicht aufs Glück;
  • er sucht nicht außerhalb nach den der Gaben Würdigen, und nicht wartet er dort vor allem auf.