Aṅguttara Nikāya

Das Fünfer-Buch

176. Abgeschiedene Verzückung

Es begab sich da Anāthapindika, der Hausvater, in Begleitung von fünfhundert Laienjüngern zum Erhabenen, begrüßte ihn ehrerbietig und setzte sich zur Seite nieder. Und der Erhabene sprach zu Anāthapindika, dem Hausvater, also:

„Ihr wartet da, o Hausleute, der Mönchsgemeinde auf mit Gewändern, Almosenspeise, Lagerstatt und den nötigen Heilmitteln und Arzneien. Doch nicht sollt ihr euch, o Hausleute, bloß damit zufrieden geben! Danach vielmehr sollt ihr auch streben: ‚Von Zeit zu Zeit wollen wir die abgeschiedene Verzückung erringen!‘ Danach, o Hausleute, sollt ihr streben!“

Auf diese Worte wandte sich der ehrwürdige Sāriputta an den Erhabenen und sprach: „Wunderbar ist es, o Herr, erstaunlich ist es, o Herr, wie da der Erhabene so treffend gesprochen hat. Zu einer Zeit nämlich, o Herr, wenn der edle Jünger im Besitz der abgeschiedenen Verzückung verweilt, dann gibt es für ihn keine der folgenden fünf Möglichkeiten. Mit Sinnendingen verbundenen Schmerz und Trübsinn—das gibt es nicht zu einer solchen Zeit. Mit Sinnendingen verbundene Freude und Fröhlichkeit—das gibt es nicht zu einer solchen Zeit. Mit Unheilsamem verbundenen Schmerz und Trübsinn—das gibt es nicht zu einer solchen Zeit. Mit Unheilsamem verbundene Freude und Fröhlichkeit—das gibt es nicht zu einer solchen Zeit. Mit Heilsamem verbundenen Schmerz und Trübsinn—das gibt es nicht zu einer solchen Zeit. Zu einer Zeit, o Herr, wenn der edle Jünger im Besitz der abgeschiedenen Verzückung verweilt, da gibt es nicht für ihn diese fünf Möglichkeiten.“

„Recht so, recht so, Sāriputta! Zu einer Zeit, Sāriputta, wenn der edle Jünger im Besitze der abgeschiedenen Verzückung verweilt, da gibt es für ihn keine dieser fünf Möglichkeiten.“