Aṅguttara Nikāya

Das Fünfer-Buch

39. Warum wünscht man sich einen Sohn?

Aus fünf Gründen, ihr Mönche, wünschen die Eltern in ihrer Familie die Geburt eines Sohnes. Aus welchen fünf Gründen?

  1. Damit der Pflegling später ihr Pfleger werde;
  2. damit er die Arbeit für sie verrichte;
  3. damit der Stammbaum lange erhalten bleibe;
  4. damit er das Erbe übernehme;
  5. damit er für die Abgeschiedenen, die Verstorbenen die Opfer darbringe.

Aus diesen fünf Gründen, ihr Mönche, wünschen die Eltern in der Familie die Geburt eines Sohnes.

Fünf Gründe sind‘s, daß einen Sohn
sich wünschet der verständige Mann:
Der Pflegling wird ihm Pfleger sein;
die Arbeit wird er für ihn tun;
der Stammbaum lang‘ erhalten bleibt;
das Erbe auf ihn übergeht;
und den Dahingeschiedenen
bringt er das Totenopfer dar.

Aus diesen Gründen wünschen sich
verständige Eltern einen Sohn.
Drum hilft ein guter, edler Mensch
aus Dank und aus Erkenntlichkeit
dem eigenen Vater wie der Mutter,
der früheren Dienste eingedenk.

Er sorgt so, wie es sich geziemt,
für sie, die früher ihn umsorgt.
Pflegend sie, die einst ihn pflegten,
folgsam und den Stammbaum wahrend,
sittenrein, vertrauensvoll
solch ein Sohn ist preisenswert.