Aṅguttara Nikāya

Das Siebener-Buch

38–39. Die vier Analytischen Wissen

Im Besitze von sieben Eigenschaften, ihr Mönche, mag sich ein Mönch nach gar nicht langer Zeit die vier Analytischen Wissen zu eigen machen, sie selber erkennend und verwirklichend; und mit ihnen ausgestattet, hat er sich die vier Analytischen Wissen zu eigen gemacht, sie selber erkennend und verwirklichend. Welches sind diese sieben Eigenschaften?

Da weiß, ihr Mönche, der Mönch der Wirklichkeit gemäß: ‚Diese geistige Schlaffheit besteht in mir.‘ Ist sein Geist innerlich verkrampft, so weiß er der Wirklichkeit gemäß: ‚Mein Geist ist innerlich verkrampft.‘ Ist sein Geist nach außen hin zerstreut, so weiß er: ‚Mein Geist ist nach außen hin zerstreut.‘ Bewußt steigen die Gefühle in ihm auf, bewußt sind sie da, bewußt schwinden sie. Bewußt steigen die Wahrnehmungen in ihm auf, bewußt sind sie da, bewußt schwinden sie. Bewußt steigen die Gedanken in ihm auf, bewußt sind sie da, bewußt schwinden sie. Bei den zuträglichen und unzuträglichen, den gemeinen und edlen Dingen und den Gegensätzen von Gut und Böse, da hat er die Ursache wohl erfaßt, wohl erwogen, wohl verstanden, in Weisheit wohl durchdrungen.

(Im Anschluß wird das Gleiche von Sāriputta ausgesagt.)