Aṅguttara Nikāya

Das Siebener-Buch

83. Das wahre Gesetz des Meisters

Der ehrwürdige Upāli begab sich zum Erhabenen, begrüßte ihn ehrfurchtsvoll und setzte sich zur Seite nieder. Seitwärts sitzend, sprach nun der ehrwürdige Upāli zum Erhabenen also:

„Gut wäre es, o Herr, wollte mir der Erhabene in Kürze die Lehre darlegen, auf daß ich nach Vernehmen der Lehre einsam, abgeschieden, unermüdlich, eifrig und entschlossen verweilen möge.“

—„Von denjenigen Dingen, Upāli, von denen du merkst, daß sie nicht zur völligen Abwendung, Entsüchtung, Aufhebung, Stillung, Durchschauung und nicht zum Nibbāna führen, da magst du, Upāli, mit Sicherheit annehmen, daß dies nicht die Lehre ist, nicht die Zucht, nicht des Meisters Weisung.

Von denjenigen Dingen aber, Upāli, von denen du merkst, daß sie zur völligen Abwendung führen, zur Entsüchtung, Aufhebung, Stillung, Durchschauung und zum Nibbāna, da magst du, Upāli, mit Sicherheit annehmen, daß dies die Lehre ist, dies die Zucht, dies des Meisters Weisung.“