Aṅguttara Nikāya

Das Achter-Buch

35. Durch Gaben bedingte Wiedergeburt

Acht durch Gaben bedingte Wiedergeburten gibt es, ihr Mönche. Welche acht?

Da, ihr Mönche, versieht einer einen Asketen oder Priester mit Speise und Trank, Kleidung, Gefährt, Blumen, Spezereien, Salben, Wohnung und Beleuchtung. Und für das Gegebene erhofft er sich einen Lohn. Er sieht nun mächtige Adelige, Brahmanen oder Bürger im Besitz und Genuß der fünf Sinnenfreuden, von den fünf Sinnenfreuden umgeben. Da wird ihm also zumute: „Ach, daß ich doch beim Zerfall des Körpers, nach dem Tode, unter mächtigen Adeligen, Brahmanen oder Bürgern wiedererscheinen möchte!“ An jenem Gedanken hängt er, hält er fest und pflegt ihn. Und solche Gedanken, auf Niederes gerichtet und nicht höher entfaltet, führen ihn eben dort zur Wiedergeburt. Und beim Zerfall des Körpers, nach dem Tode, erscheint er unter mächtigen Adeligen, Brahmanen oder Bürgern wieder. Das aber behaupte ich vom sittenreinen, nicht vom Sittenlosen. Denn der Herzenswunsch des Sittenreinen geht kraft seiner Reinheit in Erfüllung.

Fernerhin, ihr Mönche, versieht da einer einen Asketen oder Priester mit Speise und Trank, Kleidung, Gefährt, Blumen, Spezereien, Salben, Wohnung und Beleuchtung. Und für das Gegebene erhofft er sich einen Lohn. Er hat nun gehört von der hohen Lebensdauer, der Schönheit und dem großen Glücke

  • —der Götter in der Himmelswelt der Vier Großen Könige
  • —der Götter in der Himmelswelt der Dreiunddreißig
  • —der Götter der Yāma-Welt
  • —der Seligen Götter
  • —der Schaffensfreudigen Götter
  • —der über die Erzeugnisse der anderen verfügenden Götter.

Da wird ihm also zumute: „Ach, daß ich doch beim Zerfall des Körpers, nach dem Tode, unter... den über die Erzeugnisse anderer verfügenden Göttern wiedererscheinen möchte!“

An jenem Gedanken hängt er, hält er fest und pflegt ihn. Und solche Gedanken, auf Niederes gerichtet und nicht höher entfaltet, führen ihn eben dort zur Wiedergeburt. Und beim Zerfall des Körpers, nach dem Tode, erscheint er unter den über die Erzeugnisse anderer verfügenden Göttern wieder. Das aber behaupte ich vom Sittenreinen, nicht vom Sittenlosen. Denn der Herzenswunsch des Sittenreinen geht kraft seiner Reinheit in Erfüllung.

Fernerhin, ihr Mönche, versieht da einer einen Asketen oder Priester mit Speise und Trank, Kleidung, Gefährt, Blumen, Spezereien, Salben, Wohnung und Beleuchtung. Und für das Gegebene erhofft er sich einen Lohn. Er hat nun gehört von der hohen Lebensdauer, der Schönheit und dem großen Glücke der Götter der Brahmawelt. Da wird ihm also zumute: „Ach, daß ich doch beim Zerfall des Körpers, nach dem Tode, unter den Göttern der Brahmawelt wiedererscheinen möchte!“ An jenem Gedanken hängt er, hält er fest und pflegt ihn. Und solche Gedanken, auf Niederes gerichtet und nicht höher entfaltet, führen ihn eben dort zur Wiedergeburt. Und beim Zerfall des Körpers, nach dem Tode, erscheint er unter den Göttern der Brahmawelt wieder. Das aber behaupte ich vom Sittenreinen, nicht vom Sittenlosen; vom Gierlosen, nicht vom Giererfüllten. Denn der Herzenswunsch des Sittenreinen geht kraft seiner Gierlosigkeit in Erfüllung.

Das, ihr Mönche, sind die acht durch Gaben bedingten Wiedergeburten.