Aṅguttara Nikāya

Das Achter-Buch

66. Die acht (Be

Acht Freiungen (vimokkha) gibt es, ihr Mönche. Welche acht?

Formhaft sieht man Formen. Dies ist die erste Freiung.

Am eigenen Körper keine Formen wahrnehmend, sieht einer nach außen hin Formen. Dies ist die zweite Freiung.

Zur Wahrnehmung des Schönen ist er geneigt. Dies ist die dritte Freiung.

Durch völlige Überwindung der Körperwahrnehmungen, das Schwinden der (körperlichen) Reaktionswahrnehmungen und die Nichtbeachtung der Vielheitswahrnehmungen gewinnt er, in der Vorstellung ‚Unendlich ist der Raum‘, das Gebiet der Raumunendlichkeit. Dies ist die vierte Freiung.

Durch völlige Überwindung des Gebietes der Raumunendlichkeit gewinnt er, in der Vorstellung ‚Unendlich ist das Bewußtsein‘, das Gebiet der Bewußtseinsunendlichkeit. Dies ist die fünfte Freiung.

Durch völlige Überwindung des Gebietes der Bewußtseinsunendlichkeit gewinnt er, in der Vorstellung ‚Nichts ist da‘, das Nichtsheitgebiet. Dies ist die sechste Freiung.

Durch völlige Überwindung des Nichtsheit-Gebietes gewinnt er das Gebiet der Weder-Wahrnehmung-noch-Nichtwahrnehmung. Dies ist die siebente Freiung.

Durch völlige Überwindung des Gebietes der Weder-Wahrnehmung-noch-Nichtwahrnehmung gewinnt er die Aufhebung von Wahrnehmung und Gefühl. Dies ist die achte Freiung.

Diese acht Freiungen gibt es, ihr Mönche.