Itivuttaka 28

Der Jünger (I)

Gesagt wurde dies vom Erhabenen, gesagt von dem Heiligen, So habe ich gehört:

„Mit zwei Eigenschaften behaftet, ihr Jünger, lebt ein Jünger schon in der gegenwärtigen Erscheinung unglücklich, in Plage, Verzweiflung und Schmerzen, und bei der Auflösung des Körpers, jenseits des Todes, ist für ihn der schlimme Weg zu erwarten. Mit welchen zwei? Unbewachtsein der Tore der Sinne und Unmäßigkeit beim Essen. Mit diesen zwei Eigenschaften behaftet, ihr Jünger, lebt ein Jünger schon in der gegenwärtigen Erscheinung unglücklich, in Plage, Verzweiflung und Schmerzen, und bei der Auflösung des Körpers, jenseits des Todes, ist für ihn der schlimme Weg zu erwarten.“

Dies sprach der Erhabene; daher heißt es mit Bezug hierauf folgendermaßen:

„Auge, Ohr und Geruch, Zunge und Körper, ebenso das Denken: ein Jünger, bei dem diese Tore hienieden unbewacht sind und der unmäßig ist beim Essen, ungezügelt in den Sinnen: der gelangt zu Leid, zu körperlichem und geistigem Leid. Mit brennendem Körper, mit brennendem Geist lebt ein solcher unglücklich, sei es bei Tage oder des Nachts.“

Auch dies ist vom Erhabenen gesagt worden, So habe ich gehört.