Itivuttaka 68

Gier, Haß und Verblendung (I)

Gesagt wurde dies vom Erhabenen, gesagt von dem Heiligen, So habe ich gehört:

„Wer immer, ihr Jünger, sich der Begier, des Hasses, der Verblendung nicht entäußert hat, den nennt man, ihr Jünger, einen Gebundenen Māras, einen mit der Māra-Schlinge Gefesselten, einen, der nach den Wünschen des Bösen handeln muß. Wer immer, ihr Jünger, sich der Begier, des Hasses, der Verblendung entäußert hat, den nennt man, ihr Jünger, einen dem Māra Entkommenen, einen von der Māra-Schlinge Befreiten, einen, der nicht nach den Wünschen des Bösen handeln muß.“

Dies sprach der Erhabene; daher heißt es mit Bezug hierauf folgendermaßen:

„Wer sich der Begier, des Hasses und der Verblendung entledigt hat, den selbsterweckten, brahma-gleichen, vollendeten Buddha, der über Feindschaft und Furcht hinaus ist, nennt man einen, der alles hinter sich läßt.“

Auch dies ist vom Erhabenen gesagt worden, So habe ich gehört.