Itivuttaka 69

Gier, Haß und Verblendung (II)

Gesagt wurde dies vom Erhabenen, gesagt von dem Heiligen, So habe ich gehört:

„Welcher Jünger oder welche Jüngerin immer, ihr Jünger, sich der Begier, des Hasses, der Verblendung nicht entäußert hat, von dem sagt man, ihr Jünger, er hat das Meer nicht gekreuzt mit seinen Wellen, mit seinen Wogen, seinen Strudeln, seinen Haien und seinen Dämonen. Welcher Jünger oder welche Jüngerin immer, ihr Jünger, sich der Begier, des Hasses, der Verblendung entäußert hat, von dem sagt man, ihr Jünger, er hat das Meer gekreuzt mit seinen Wellen, mit seinen Wogen, seinen Strudeln, seinen Haien und seinen Dämonen; er ist übergesetzt, ans andere Ufer gelangt, steht, ein Brahmana, auf festem Grunde.“

Dies sprach der Erhabene; daher heißt es mit Bezug hierauf folgendermaßen:

„Wer sich der Begier, des Hasses und der Verblendung entledigt hat, der hat dieses Meer mit seinen Haien und seinen Dämonen und der Gefahr seiner Wellen, das schwer zu kreuzende, gekreuzt. Ein Überwinder der Fesseln, den Tod hinter sich lassend, frei von Beilegungen, hat er sich des Leidens entäußert, um nicht wieder zu werden. Er, der Heimgegangene, geht nicht zu (etwas) Gleichem; er hat den Todesfürsten getäuscht, sage ich.“

Auch dies ist vom Erhabenen gesagt worden, So habe ich gehört.