Itivuttaka 74

Drei Söhne

Gesagt wurde dies vom Erhabenen, gesagt von dem Heiligen, So habe ich gehört:

„Diese drei Söhne, ihr Jünger, werden in der Welt angetroffen. Welche drei? Der hochgeborene, der ebenbürtige, der niedriggeborene.

Und wie, ihr Jünger, ist ein Sohn hochgeboren? In diesem Falle, ihr Jünger, hat ein Sohn Eltern, die zu dem Buddha, zur Lehre und zur Gemeinde nicht ihre Zuflucht genommen haben, die nicht abstehen vom Zerstören von Leben, noch vom Nehmen nicht-gegebener Dinge, noch von unkeuschem Wandel, noch von lügnerischer Rede, noch von der Berauschung durch den Genuß geistiger Getränke, und die unsittlich, dem Bösen ergeben sind. Dieselben haben einen Sohn, der zu dem Buddha, zur Lehre und zur Gemeinde seine Zuflucht genommen hat, der absteht vom Zerstören von Leben, vom Nehmen nicht-gegebener Dinge, von unkeuschem Wandel, von lügnerischer Rede und von der Berauschung durch den Genuß geistiger Getränke, und der voll sittlicher Zucht, dem Guten ergeben ist. So nun, ihr Jünger, ist ein Sohn hochgeboren.

Und wie, ihr Jünger, ist ein Sohn ebenbürtig? In diesem Falle, ihr Jünger, hat ein Sohn Eltern, die zu dem Buddha, zur Lehre und zur Gemeinde ihre Zuflucht genommen haben, die abstehen vom Zerstören von Leben, vom Nehmen nicht-gegebener Dinge, von unkeuschem Wandel, von lügnerischer Rede und von der Berauschung durch den Genuß geistiger Getränke, und die voll sittlicher Zucht, dem Guten ergeben sind. Dieselben haben einen Sohn, der ebenfalls zu dem Buddha, zur Lehre und zur Gemeinde seine Zuflucht genommen hat, der absteht vom Zerstören von Leben, vom Nehmen nicht-gegebener Dinge, von unkeuschem Wandel, von lügnerischer Rede und von der Berauschung durch den Genuß geistiger Getränke, und der voll sittlicher Zucht, dem Guten ergeben ist. So nun, ihr Jünger, ist ein Sohn ebenbürtig.

Und wie, ihr Jünger, ist ein Sohn niedriggeboren? In diesem Falle, ihr Jünger, hat ein Sohn Eltern, die zu dem Buddha, zur Lehre und zur Gemeinde ihre Zuflucht genommen haben, die abstehen vom Zerstören von Leben, vom Nehmen nicht-gegebener Dinge, von unkeuschem Wandel, von lügnerischer Rede und von der Berauschung durch den Genuß geistiger Getränke, und die voll sittlicher Zucht, dem Guten ergeben sind. Dieselben haben einen Sohn, der zu dem Buddha, zur Lehre und zur Gemeinde nicht seine Zuflucht genommen hat, der nicht absteht vom Zerstören von Leben, noch vom Nehmen nicht-gegebener Dinge, noch von unkeuschem Wandel, noch von lügnerischer Rede, noch von der Berauschung durch den Genuß geistiger Getränke, und der unsittlich, dem Bösen ergeben ist. So nun, ihr Jünger, ist ein Sohn niedriggeboren.

Diese drei Söhne nun, ihr Jünger, werden in der Welt angetroffen.“

Dies sprach der Erhabene; daher heißt es mit Bezug hierauf folgendermaßen:

„Einen hochgeborenen, einen ebenbürtigen Sohn wünschen sich die Verständigen; sie wünschen sich keinen niedriggeborenen, welcher ein Verderber der Familie ist. Dies nun sind rechte Söhne in der Welt, welche Verehrer sind. Mit Glauben und sittlicher Zucht ausgestattet, glänzen sie als mißgunstbefreite Kenner des Wortes in den Versammlungen (wie) der vom Wolkendickicht befreite Mond.“

Auch dies ist vom Erhabenen gesagt worden, So habe ich gehört.