Itivuttaka 84

Drei Wesen

„Wenn, ihr Jünger, diese drei Wesen in der Welt erstehen, erstehen sie zu vieler Menschen Heil, zu vieler Menschen Glück, aus Mitleid für die Welt, zum Segen, Heil und Glück für Götter und Menschen. Welche drei?

Da ersteht, ihr Jünger, in der Welt der Vollendete, Heilige, völlig Erwachte, im Wissen und Wandel Vollkommene, der den Weg recht gegangen ist, der Weltenkenner, der unvergleichliche Bändiger der ungezähmten Menschen, der Lehrer der Götter und Menschen, Buddha, der Erhabene. Derselbe verkündet die Lehre, die gut in ihrem Anfang, gut in ihrer Fortführung, gut in ihrer Vollendung ist und trefflich in ihrem Sinn wie in ihrer äußeren Fassung, und predigt den ganz vollkommenen, ganz lauteren reinen Wandel. Dies, ihr Jünger. ist das erste Wesen, welches, wenn es in der Welt ersteht, zu vieler Menschen Heil, zu vieler Menschen Glück ersteht, aus Mitleid für die Welt, zum Segen, Heil und Glück für Götter und Menschen.

Und wiederum, ihr Jünger: Eben dieses Lehrers Jünger ist der Heilige, von den Einflüssen Befreite, der seinen Lauf vollbracht, was zu tun war, getan; der die Bürde abgelegt und sein eigenes Ziel erreicht hat, der die Fesseln des Werdens gänzlich zerstört hat und in vollkommener Erkenntnis erlöst ist. Derselbe verkündet die Lehre, die gut in ihrem Anfang, gut in ihrer Fortführung, gut in ihrer Vollendung ist und trefflich in ihrem Sinn wie in ihrer äußeren Fassung, und predigt den ganz vollkommenen, ganz lauteren reinen Wandel. Dies, ihr Jünger, ist das zweite Wesen, welches, wenn es in der Welt ersteht, gleichfalls zu vieler Menschen Heil, zu vieler Menschen Glück ersteht, aus Mitleid für die Welt, zum Segen, Heil und Glück für Götter und Menschen.

Und wiederum, ihr Jünger: Eben dieses Lehrers Jünger ist der Kämpfer, der auf den Pfaden fortschreitet, der Kenntnisreiche, der von sittlicher Zucht erfüllt ist. Auch dieser verkündet die Lehre, die gut in ihrem Anfang, gut in ihrer Fortführung, gut in ihrer Vollendung ist und trefflich in ihrem Sinn wie in ihrer äußeren Fassung, und predigt den ganz vollkommenen, ganz lauteren reinen Wandel. Dies, ihr Jünger, ist das dritte Wesen, welches, wenn es in der Welt ersteht, ebenfalls zu vieler Menschen Heil, zu vieler Menschen Glück ersteht, aus Mitleid für die Welt, zum Segen, Heil und Glück für Götter und Menschen.

Dies nun, ihr Jünger, sind die drei Wesen, welche, wenn sie in der Welt erstehen, zu vieler Menschen Heil, zu vieler Menschen Glück erstehen, aus Mitleid für die Welt, zum Segen, Heil und Glück für Götter und Menschen.“

„Der erste Lehrer in der Welt ist ja der große Seher, nach ihm kommt der selbsterweckte Jünger, und der nächste ist dann der auf den Pfaden fortschreitende Kämpfer, der Kenntnisreiche, der von sittlicher Zucht erfüllt ist. Diese drei sind die besten unter Göttern und Menschen, die Lichtbringer, indem sie die Lehre verkünden; sie tun das Tor zum Todlosen auf, sie lassen viele Menschen frei werden von der Anhaftung. Die auf dem unvergleichlichen Gefährt des Lehrers den wohlgezeigten Weg dahin ziehen, machen schon hienieden dem Leiden ein Ende, sie, die unermüdlich sind in der Botschaft dessen, der (den Pfad) richtig gegangen ist.“