Itivuttaka 85

Dreifache Meditation

„Das Unreine betrachtend, ihr Jünger, verweilet beim Körper, und das Wachen über das eigene Ein- und Ausatmen sei euch festgegründet; bei allen Prozessen verweilet, indem ihr sie als vergänglich anschaut. Wenn man, ihr Jünger, das Unreine betrachtend beim Körper verweilt, schwindet das begehrliche Hinneigen zu dem Bereich des Angenehmen dahin. Ist das Wachen über das eigene Ein- und Ausatmen festgegründet, dann sind die (nach) außen (zielenden) Gedankenrichtungen, die zum Verderben gereichenden, nicht vorhanden. Wenn man bei allen Prozessen verweilt, indem man sie als vergänglich anschaut, schwindet das Nichtwissen dahin und das Wissen steigt auf.“

„Das Unreine beim Körper betrachtend, über das Ein- und Ausatmen wachend, das Zurruhekommen aller Prozesse schauend, eifrig immerdar: Der ist wahrlich ein klar schauender Jünger, insofern er unter diesen Bedingungen erlöst wird; vollendet in höherem Wissen, beruhigt, ist der fürwahr ein die Anhaftungen überwindender Weiser.“