Jātaka 519

Die Erzählung von Sambulā (Sambula-Jātaka)

„Was stehst du zitternd“

Dies erzählte der Meister, da er im Jetavana verweilte, mit Beziehung auf die Fürstin Mallikā.

Die Begebenheit ist schon im Kummasapinda-Jātaka (Jātaka 415) erzählt.—

Nachdem diese aber durch die Wirkung der Schenkung von drei Portionen sauren Schleims an demselben Tage noch die erste Gemahlin des Königs geworden war, wurde sie eine mit den fünf edlen Tugenden wie dem Zuerstaufstehen usw. ausgestattete, mit Einsicht ausgerüstete, ergebene Dienerin des Buddha. Ihre Ergebenheit aber wurde in der ganzen Stadt bekannt.—

Eines Tages nun begannen die Mönche in der Lehrhalle folgendes Gespräch: „Freund, die Fürstin Mallikā ist eine ihre Pflichten erfüllende, ergebene Anhängerin.“ Da kam der Meister und fragte: „Zu welcher Unterhaltung, ihr Mönche, habt ihr euch jetzt hier niedergelassen?“ Als sie antworteten: „Zu der und der“, sprach er weiter: „Nicht nur jetzt, ihr Mönche, sondern auch schon früher war sie eine ergebene Frau.“ Nach diesen Worten erzählte er folgende Begebenheit aus der Vergangenheit.

Ehedem hatte der König Brahmadatta zu Benares einen Sohn namens Sotthisena; als dieser herangewachsen war, setzte ihn sein Vater in die Würde des Vizekönigs ein. Sambulā hieß seine erste Gemahlin. Diese war von höchster Schönheit und Strahlen gingen von ihrem Körper aus; sie leuchtete wie die Flamme einer Lampe in der Tiefe.—In der Folgezeit wurde der Körper des Sotthisena vom Aussatz befallen und die Ärzte vermochten ihn nicht zu heilen. Als nun der Aussatz aufbrach, wurde der Prinz widerwärtig; er machte sich Vorwürfe und dachte: „Was brauche ich die Regierung? Im Walde will ich eines hilflosen Todes sterben.“ Dies ließ er dem Könige melden, ließ seinen Harem im Stich und entfernte sich. Sambulā hatte ihn durch viele Mittel zur Umkehr zu bewegen gesucht; als sie dies aber nicht erreichte, sagte sie: „Gebieter, ich werde dich im Walde pflegen“, und zog mit ihm fort.

Als er nun in den Wald gelangt war, machte er sich an einem Platze, wo die Waldfrüchte leicht zu erhalten waren und der mit Schatten und Wasser wohl versehen war, eine Laubhütte und nahm darin seine Wohnung. Die Königstochter pflegte ihn; wie? Wenn sie am Morgen aufgestanden war, reinigte sie den Boden der Einsiedelei, stellte Wasser zum Trinken zurecht und bot ihm den Zahnstocher und Wasser zum Waschen des Gesichts dar. Wenn sein Antlitz gewaschen war, zerrieb sie mannigfache Heilkräuter und bestrich damit seine Wunden; dann gab sie ihm süße Waldfrüchte zu verzehren, ließ ihn den Mund ausspülen, und nachdem sie die Hände gewaschen, sagte sie: „Lasse nicht nach, o Fürst“, bezeigte ihm ihre Verehrung und ging, mit einem Korbe, einem Spaten und einem Haken ausgerüstet, um Waldfrüchte zu holen, in den Wald hinein. Dann brachte sie die Waldfrüchte herbei, trat beiseite, holte in einem Kruge Wasser und wusch den Sotthisena mit verschiedenartigem duftenden Staub und Sand. Darauf bediente sie ihn abermals mit Waldfrüchten, bot ihm am Ende der Mahlzeit wohlriechendes Wasser an, und nachdem sie selbst auch Waldfrüchte verzehrt, richtete sie ein Lager aus Brettern her. Auf dieses legte er sich, worauf sie ihm die Füße wusch und ihm das Haupt, den Rücken und die Füße pflegte. Dann ging sie an die Seite des Lagers und legte sich hin. Auf diese Weise pflegte sie ihren Gatten.

Als sie nun eines Tages aus dem Walde Früchte holte, sah sie eine Berghöhle; sie nahm den Korb von ihrem Haupte, trat an den Rand der Höhle und stieg hinab, um zu baden. Nachdem sie sich mit Gelbwurz den Leib eingerieben, badete sie, stieg dann mit wohl gereinigtem Körper heraus, zog ihr Bastgewand an und blieb am Rande der Höhle stehen. Von dem Glanze ihres Körpers aber erstrahlte der ganze Wald in hellem Lichte.

In diesem Augenblick sah sie ein Danava, der, um sich Nahrung zu suchen, umherwandelte; er verliebte sich in sie und sprach folgendes Strophenpaar:

„Was stehst du zitternd an der Bergeshöhle
so einsam da mit deinen schlanken Hüften?
Dich frag ich, die nur handbreit in der Mitte,
nenne mir deinen Namen, deine Sippe.

Den schönen Wald lässt du erglänzen,
den Löwen und Tiger beleben.
Wer bist du denn, du schönes Weib,
wem, Schönhüftige, bist du eigen?
Mit Ehrfurcht grüß ich, du Liebe;
Verehrung dir, ich bin ein Dämon.“

Als sie dessen Worte vernahm, sprach sie folgende drei Strophen:

„Welcher der Sohn des Kasi-Königs,
als Sotthisena kennt man ihn,
dessen Frau bin ich Sambulā;
erkenne dies, o Danava.
Ehrfürchtig grüße ich dich, Herr;
Sambulā heiß ich; Ehre sei dir!

Heil sei dir! Der Vedeha-Sohn,
er weilet krank hier in dem Walde;
ihn, der von Krankheit ist gequält,
ihn pflege ich hier ganz allein.

Ich such im Wald umher nach Ähren,
nach Honig, Fleisch, nach Stücken Wild.
Wenn ich es bringe, isst er es;
doch heute kommt er drum in Not.“

Im weiteren folgen die Strophen der Reden des Dämons und ihrer Gegenreden:

„Was willst du denn im Walde tun
mit einem kranken Königssohn,
Sambulā, dem du dienen musst?
Ich selber will dein Gatte sein.“

„Die ich von Schmerz und Leid gequält,
was ist denn Schönes noch an mir?
Such eine andre, Heil sei dir,
die noch viel schöner ist als ich.“

„Geh, steig mit mir auf meinen Berg!
Gattinnen habe ich vierhundert;
von diesen sollst du sein die erste,
die alle Lüste mir erfüllt.

Die du wie Goldesglanz erstrahlst,
was immer du im Herzen wünschest,
hab ich nicht alles das in Fülle?
Erfreue heute dich mit mir!

Doch wenn du mir nicht, Sambulā,
die erste Gattin werden willst,
genug! Dann werd ich, glaube ich,
zu meinem Frühstück dich verzehren.“

Der Wilde mit den sieben Flechten,
der lohfarbige Menschenfresser
ergriff jetzt Sambulā am Arme,
die keine Hilfe sah im Walde.

Da sie vom Dämon war gepackt,
dem wilden, mit begier'gem Auge
und in des Feindes Macht gekommen,
da klagte sie nur um den Gatten.

„Nicht ist mir dies derselbe Schmerz,
dass mich der Unhold fressen will,
als dass des Königssohnes Herz
könnt' anders denken drum von mir.

Nicht gibt es Götter, sie sind jetzt verschwunden
und nicht mehr walten hier die Weltenhüter;
die Ungezähmten, die Gewalt verüben,
die halten jene jetzt nicht mehr in Schranken.“—

Von dem Glanze ihrer Tugend aber erzitterte Gott Sakkas Thron; sein mit gelben Tüchern belegter Steinsitz wurde heiß. Als Sakka darüber nachdachte und die Ursache davon erkannte, kam er mit seinem Donnerkeil rasch herbei, stellte sich zu Häupten des Danava und sprach folgende weitere Strophe:

„Der Frauen erste ist sie, ruhmerfüllt,
ruhig und recht, hell glänzend wie das Feuer.
Wenn du die junge Frau auffräßest, Dämon,
in sieben Teile würd' dein Haupt zerspringen;
halt sie nicht ab, mach frei das treue Weib!“

Da dies der Dämon hörte, ließ er Sambulā los. Gott Sakka aber dachte: „Dieser könnte nochmals so tun“; deshalb band er den Dämon mit einer göttlichen Kette und ließ ihn, damit er nicht zurückkommen könne, erst auf dem dritten Berge (von da an) los. Nachdem er noch die Königstochter zu fortdauerndem Eifer ermahnt hatte, kehrte er an seinen Aufenthaltsort zurück. Die Königstochter aber kam, als die Sonne schon untergegangen war, beim Mondenschein in die Einsiedelei.

Um diesen Sachverhalt zu verkündigen, sprach der Meister folgende acht Strophen:

Sie kam in die Einsiedelei zurück,
befreit vom Menschenfresser;
wie in sein Nest verwaist der Vogel,
zum Stall, wo 's Kalb fehlt, geht die Kuh.

Und jene fing dort an zu klagen,
die ruhmerfüllte Königstochter
Sambulā, matt vor Glut das Auge,
als sie im Wald nicht Hilfe fand:

„Asketen, Brahmanen verehr ich,
die Weisen, die voll guten Wandels;
da ich den Königssohn nicht finde,
zu euch nehme ich meine Zuflucht.

Löwen und Tiger ich verehre,
die andern Tiere auch im Walde;
da ich den Königssohn nicht finde,
zu euch nehme ich meine Zuflucht.

Ihr Gräser, Schlingpflanzen und Kräuter,
ihr Berge und ihr Wälder auch:
da ich den Königssohn nicht finde,
zu euch nehme ich meine Zuflucht.

Die dunkelblaue Nacht verehr ich,
die mit Sternbildern ist geschmückt;
da ich den Königssohn nicht finde,
zu dir nehme ich meine Zuflucht.

Verehrung dem Bhagirathi,
der andre Flüsse in sich aufnimmt;
da ich den Königssohn nicht finde,
zu dir nehme ich meine Zuflucht.

Der Berge König ich verehre,
den Himavant, das Meer der Felsen;
da ich den Königssohn nicht finde,
zu dir nehme ich meine Zuflucht.“

Als Sotthisena sie so klagen hörte, dachte er bei sich: „Diese jammert gar sehr; aber ich verstehe ihr Verhalten nicht. Wenn sie aus Liebe zu mir so täte, würde ihr auch das Herz zerspringen; ich werde sie sogleich auf die Probe stellen.“ Und er ging hin und setzte sich an der Türe der Laubhütte nieder. Darauf ging jene jammernd nach der Tür der Laubhütte, verehrte seine Füße und sagte: „Wohin seid Ihr gegangen, Fürst?“ Er aber erwiderte: „Liebe, du kommst doch an den anderen Tagen nicht zu dieser Zeit; heute bist du sehr spät gekommen.“ Und fragend sprach er folgende Strophe:

„24. „Sehr spät, fürwahr, bist du gekommen,
du ruhmerfüllte Königstochter.
Mit wem kamst heute du zusammen?
Wer ist dir lieber denn als ich?“

Darauf antwortete sie ihm: „Als ich, du Sohn eines Edlen, mit meinen Waldfrüchten zurückkehrte, sah ich einen Danava. Dieser verliebte sich in mich, fasste mich bei der Hand und sagte zu mir: ‚Wenn du nicht nach meinem Worte tust, werde ich dich auffressen.‘ Ich aber klagte zu dieser Zeit nur, weil ich um dich bekümmert war.“ Und sie sprach folgende Strophe:

„Dies habe ich damals gesagt,
als ich vom Feinde ward gefangen:
‚Dies ist mir nicht ebenso leid,
dass mich der Unhold könnt' verzehren,
als dass des Königssohnes Herz
könnt' anders denken jetzt von mir.‘“

Indem sie ihm hierauf die übrige Begebenheit erzählte, sagte sie: „Als ich aber, o Fürst, von dem Dämon gefangen war und mich nicht selbst befreien konnte, da unternahm ich es, die Götter aufzureizen. Darauf kam Sakka mit dem Donnerkeil in der Hand herbei und erschreckte in der Luft stehend den Dämon, so dass er mich losließ. Nachdem er ihn sodann mit einer göttlichen Kette gefesselt und in den dritten Berg geworfen hatte, entfernte er sich wieder. So wurde mir durch Sakka das Leben gerettet.“

Als dies Sotthisena hörte, entgegnete er: „Gut, Liebe; bei einem Weibe ist ja die Wahrheit schwer zu erfahren. Im Himalaya wohnen viele Jäger, Asketen, Zauberer u. dgl.; wer wird dir glauben?“ Und er sprach folgende Strophe:

„Bei diebischen, listigen Frauen,
wo man die Wahrheit schwer erfährt,
ist schwer das Rechte zu erkennen
wie eines Fisches Pfad im Wasser.“

Da sie dessen Worte vernommen, antwortete sie: „Du Sohn eines Edlen, ich werde dich Ungläubigen durch die Kraft meiner Wahrheitsbekräftigung heilen.“ Sie füllte den Wassertopf, und indem sie die Wahrheitsbekräftigung ausführte, goss sie das Wasser auf das Haupt ihres Gatten aus und sprach folgende Strophe:

„So soll die Wahrheit mich beschützen
und wird in Zukunft mich bewahren,
so wahr ich keinen andren kenne,
der lieber mir könnt' sein als du.
Durch dieses Wort der Wahrheit
möge zu Ende gehen deine Krankheit.“

Als sie aber die Wahrheitsunterweisung aussprach, verging, sobald Sotthisena mit dem Wasser besprengt war, sogleich der Aussatz, wie ein mit Säure weggewaschener Kupferflecken.—

Nachdem sie noch ein paar Tage dort verweilt hatten, verließen sie den Wald und begaben sich nach Benares, wo sie den Park aufsuchten. Als der König ihre Ankunft erfuhr, ging er in den Park, ließ dort über Sotthisena den weißen Sonnenschirm erheben, Sambulā zu dessen erster Gemahlin weihen und schickte sie in die Stadt. Er selbst betätigte die Weltflucht der Weisen und nahm im Parke seine Wohnung; im königlichen Palaste aber nahm er immer seine Mahlzeit ein.

Sotthisena jedoch gab Sambulā nur den Platz der ersten Gemahlin; eine weitere Ehrung wurde ihr nicht zuteil. Er bekümmerte sich nicht einmal darum, wo sie sei, sondern erfreute sich nur mit anderen Frauen. Aus Eifersucht magerte Sambulā ab; sie wurde über und über gelb und an ihrem Körper traten die Adern hervor. Eines Tages ging sie, um ihren Kummer zu beschwichtigen, zu ihrem Schwiegervater, dem Asketen, hin, als er zum Mahle gekommen war; nachdem sie ihm die erforderliche Ehrung erwiesen, setzte sie sich ihm zur Seite. Als jener sie sah, wie matt ihr Aussehen war, sprach er folgende Strophe:

„Von starken Elefanten siebenhundert
wachen hier Tag und Nacht, mächtig gerüstet,
dazu noch sechzehnhundert Bogenschützen;
was kannst du da für Feinde sehen, Liebe?“

Als sie diese Worte vernahm, erwiderte sie: „Dein Sohn, o Fürst, ist gegen mich nicht mehr wie früher“, und sprach folgende fünf Strophen:

„Geschmückte Frauen, deren Haut wie Lotos,
Lust weckend und wie Schwäne singend sieht er;
weil er sie hört, die leise singen und spielen,
ist gegen mich er nicht mehr wie zuvor.

Mit goldnem Schmuck geziert, mit schönem Körper,
geschmückte Frauen, Göttermädchen gleichend,
sie liegen reizend auf dem Lager, Vater,
der Edlen Töchter und bezaubern ihn.

Wenn ich ihm, Vater, so wie früher
wieder im Walde brächte die gefall'nen Ähren
und er mich ehrte, nicht verunehrte,
so wäre mir dies lieber als wie jetzt.

Wenn auch viel Trank und Speise steht bereit
und eine mit geschliffnem Schmuck gezierte,
reizende Frau ist unlieb ihrem Gatten,
so ist 's besser, sie hängt sich auf und stirbt.

Auch wenn ein Weib arm, elend, unbegütert
auf Stroh liegt und ist ihrem Gatten teuer,
vor der Unlieben, die mit allem ausgestattet,
hat es den Vorzug doch trotz seiner Armut.“—

Als sie so dem Asketen die Veranlassung zu ihrer Abmagerung erzählt hatte, ließ der Asket den König zu sich rufen und sagte zu ihm: „Lieber Sotthisena, als du von der Krankheit des Aussatzes befallen in den Wald zogst, da zog sie mit dir und diente dir; sie hat durch die Kraft ihrer Wahrheitsbetätigung dein Leiden zum Aufhören gebracht und dir so die Möglichkeit zur Thronbesteigung verschafft. Doch jetzt weißt du nicht mehr, wo sie steht oder wo sie sitzt. Etwas Unpassendes hast du getan; denn der Verrat an Freunden ist eine böse Tat.“ Nach diesen Worten sprach er, um seinen Sohn zu ermahnen, folgende Strophe:

„Schwer ist dem Mann ein gutes Weib erhältlich,
schwer auch ein guter Gatte für ein Weib.
Gut ist die Gattin dein und tugendhaft;
wandle gerecht, o Fürst, mit Sambulā.“

Nachdem er so seinem Sohne diese Ermahnung gegeben, erhob er sich und ging fort.

Als der Vater sich entfernt hatte, ließ der König Sambulā zu sich rufen und sagte zu ihr: „Liebe, verzeihe mir die Schuld, die ich so lange Zeit begangen; von jetzt an gebe ich alle Herrschaft nur dir allein.“ Und er sprach folgende Schlussstrophe:

„Wenn du, wo du doch soviel Gut erlangtest,
von deiner Herrschaft weg den Tod begehrst,
will ich, du Liebe, und die Mädchen alle,
die hier sind, nur nach deinen Worten tun.“

Von da an wohnten die beiden einträchtig beieinander, verrichteten gute Werke wie Almosen Geben u. dgl. und kamen dann an den Ort ihrer Verdienste. Der Asket aber betätigte die Ekstase und die Erkenntnisse und wurde ein Bewohner der Brahmawelt.

Nachdem der Meister diese Unterweisung beschlossen, fügte er hinzu: „Nicht nur jetzt, ihr Mönche, sondern auch schon früher war Mallikā eine treu ergebene Gattin“, und verband hierauf das Jātaka mit folgenden Worten: „Damals war Sambulā Mallikā, Sotthisena war der König von Kosala, der Vater, der Asket, aber war ich.“

Ende der Erzählung von Sambulā