Majjhima Nikāya 101

Devadaha Sutta

Bei Devadaha

So habe ich gehört. Einmal hielt sich der Erhabene im Land der Sakyer, bei einer Stadt der Sakyer namens Devadaha auf. Dort richtete sich der Erhabene folgendermaßen an die Bhikkhus: „Ihr Bhikkhus.“—„Ehrwürdiger Herr“, erwiderten sie. Der Erhabene sagte dieses:

„Ihr Bhikkhus, es gibt einige Mönche und Brahmanen, die eine Lehrmeinung und Ansicht wie diese vertreten: ,Was diese Person auch immer fühlt, ob Angenehmes oder Schmerz oder Weder-Schmerz-noch-Angenehmes, all jenes wird durch das, was in der Vergangenheit getan wurde, verursacht. Indem man also durch Askese vergangene Handlungen vernichtet und indem man keine neuen Handlungen begeht, wird es künftig keine Folgen mehr geben. Mit Abwesenheit künftiger Folgen ist die Vernichtung von Handlung gegeben. Mit Vernichtung von Handlung ist die Vernichtung des Leidens gegeben. Mit der Vernichtung des Leidens ist die Vernichtung von Gefühl gegeben. Mit der Vernichtung von Gefühl wird sich jegliches Leid erschöpfen.‘ So sprechen die Nigaṇṭhas, ihr Bhikkhus.“

„Ich gehe zu den Nigaṇṭhas, die so sprechen und ich sage: ,Werte Nigaṇṭhas, ist es wahr, daß ihr eine Lehrmeinung und Ansicht wie diese vertretet: ›Was diese Person auch immer fühlt, ob Angenehmes oder Schmerz oder Weder-Schmerz-noch-Angenehmes, all jenes wird durch das, was in der Vergangenheit getan wurde, verursacht. Indem man also durch Askese vergangene Handlungen vernichtet und indem man keine neuen Handlungen begeht, wird es künftig keine Folgen mehr geben. Mit Abwesenheit künftiger Folgen ist die Vernichtung von Handlung gegeben. Mit Vernichtung von Handlung ist die Vernichtung des Leidens gegeben. Mit der Vernichtung des Leidens ist die Vernichtung von Gefühl gegeben. Mit der Vernichtung von Gefühl wird sich jegliches Leid erschöpfen.‹?‘ Falls die Nigaṇṭhas, wenn sie so befragt werden, dies zugeben und ,Ja‘ sagen, dann sage ich zu ihnen:“

„,Aber, Freunde, wißt ihr denn, daß ihr in der Vergangenheit existiertet, und daß es nicht der Fall ist, daß ihr nicht existiertet?‘—,Nein, Freund.‘—,Aber, Freunde, wißt ihr denn, daß ihr in der Vergangenheit üble Handlungen ausübtet und euch ihrer nicht enthieltet?‘—,Nein, Freund.‘—,Aber, Freunde, wißt ihr denn, daß ihr diese und jene üble Handlung ausübtet?‘—,Nein, Freund.‘—,Aber, Freunde, wißt ihr denn, daß sich so und so viel Leid bereits erschöpft hat, oder daß sich so und so viel Leid noch erschöpfen muß, oder daß, wenn sich so und so viel Leid erschöpft hat, sich dann alles Leid erschöpft haben wird?‘—,Nein, Freund.‘—,Aber, Freunde, wißt ihr denn, was das Überwinden unheilsamer Zustände und was die Pflege heilsamer Zustände hier und jetzt ist?‘—,Nein, Freund.‘“

„Also, Freunde, es scheint, daß ihr nicht wißt, daß ihr in der Vergangenheit existiertet, und daß es nicht der Fall ist, daß ihr nicht existiertet; oder daß ihr in der Vergangenheit üble Handlungen begingt und euch ihrer nicht enthieltet; oder daß ihr diese und jene üble Handlung ausübtet; oder daß sich so und so viel Leid bereits erschöpft hat, oder daß sich so und so viel Leid noch erschöpfen muß, oder daß, wenn sich so und so viel Leid erschöpft hat, sich dann alles Leid erschöpft haben wird; oder was das Überwinden unheilsamer Zustände und was die Pflege heilsamer Zustände hier und jetzt ist. Nachdem das so ist, ziemt es sich für die ehrwürdigen Nigaṇṭhas nicht zu verkünden: ,Was diese Person auch immer fühlt, ob Angenehmes oder Schmerz oder Weder-Schmerz-noch-Angenehmes, all jenes wird durch das, was in der Vergangenheit getan wurde, verursacht. Indem man also durch Askese vergangene Handlungen vernichtet und indem man keine neuen Handlungen begeht, wird es künftig keine Folgen mehr geben. Mit Abwesenheit künftiger Folgen ist die Vernichtung von Handlung gegeben. Mit Vernichtung von Handlung ist die Vernichtung des Leidens gegeben. Mit der Vernichtung des Leidens ist die Vernichtung von Gefühl gegeben. Mit der Vernichtung von Gefühl wird sich jegliches Leid erschöpfen.‘“

„Wenn, werte Nigaṇṭhas, ihr wüßtet, daß ihr in der Vergangenheit existiertet, und daß es nicht der Fall ist, daß ihr nicht existiertet; oder daß ihr in der Vergangenheit üble Handlungen begingt und euch ihrer nicht enthieltet; oder daß ihr diese und jene üble Handlung ausübtet; oder daß sich so und so viel Leid bereits erschöpft hat, oder daß sich so und so viel Leid noch erschöpfen muß, oder daß, wenn sich so und so viel Leid erschöpft hat, sich dann alles Leid erschöpft haben wird; oder was das Überwinden unheilsamer Zustände und was die Pflege heilsamer Zustände hier und jetzt ist; wenn das der Fall wäre, würde es sich für die ehrwürdigen Nigaṇṭhas ziemen zu verkünden: Was diese Person auch immer fühlt, ob Angenehmes oder Schmerz oder Weder-Schmerz-noch-Angenehmes, all jenes wird durch das, was in der Vergangenheit getan wurde, verursacht. Indem man also durch Askese vergangene Handlungen vernichtet und indem man keine neuen Handlungen begeht, wird es künftig keine Folgen mehr geben. Mit Abwesenheit künftiger Folgen ist die Vernichtung von Handlung gegeben. Mit Vernichtung von Handlung ist die Vernichtung des Leidens gegeben. Mit der Vernichtung des Leidens ist die Vernichtung von Gefühl gegeben. Mit der Vernichtung von Gefühl wird sich jegliches Leid erschöpfen.‘“

„Werte Nigaṇṭhas, angenommen, ein Mann würde von einem Pfeil, dick bestrichen mit Gift, verwundet, und aufgrund dessen würde er schmerzhafte, quälende, bohrende Gefühle fühlen. Dann brächten seine Freunde und Gefährten, seine Verwandten und Angehörigen, einen Wundarzt herbei. Dieser Wundarzt würde mit einem Messer um die Wundöffnung herumschneiden, den Pfeil mit einer Sonde abtasten, den Pfeil herausziehen und ein medizinisches Ätzmittel auf die Wundöffnung bringen, und bei jeder Maßnahme würde der Mann schmerzhafte, quälende, bohrende Gefühle fühlen. Bei späterer Gelegenheit, als die Wunde verheilt und mit Haut bedeckt war, wäre der Mann gesund und glücklich, unabhängig, sein eigener Herr, er könnte gehen, wohin er will. Er könnte vielleicht denken: ,Damals wurde ich von einem Pfeil, dick bestrichen mit Gift, verwundet, und aufgrund dessen fühlte ich schmerzhafte, quälende, bohrende Gefühle. Dann brachten meine Verwandten und Angehörigen, einen Wundarzt herbei. Dieser Wundarzt schnitt mit einem Messer um die Wundöffnung herum, tastete den Pfeil mit einer Sonde ab, zog den Pfeil heraus, und brachte ein medizinisches Ätzmittel auf die Wundöffnung, und bei jeder Maßnahme fühlte ich schmerzhafte, quälende, bohrende Gefühle. Aber jetzt, da die Wunde verheilt und mit Haut bedeckt ist, bin ich gesund und glücklich, unabhängig, mein eigener Herr, und kann gehen, wohin ich will.‘“

„Ebenso, werte Nigaṇṭhas, wenn ihr wüßtet, daß ihr in der Vergangenheit existiertet, und daß es nicht der Fall ist, daß ihr nicht existiertet; oder daß ihr in der Vergangenheit üble Handlungen begingt und euch ihrer nicht enthieltet; oder daß ihr diese und jene üble Handlung ausübtet; oder daß sich so und so viel Leid bereits erschöpft hat, oder daß sich so und so viel Leid noch erschöpfen muß, oder daß, wenn sich so und so viel Leid erschöpft hat, sich dann alles Leid erschöpft haben wird; oder was das Überwinden unheilsamer Zustände und was die Pflege heilsamer Zustände hier und jetzt ist; wenn das der Fall wäre, würde es sich für die ehrwürdigen Nigaṇṭhas ziemen zu verkünden: ,Was diese Person auch immer fühlt, ob Angenehmes oder Schmerz oder Weder-Schmerz-noch-Angenehmes, all jenes wird durch das, was in der Vergangenheit getan wurde, verursacht. Indem man also durch Askese vergangene Handlungen vernichtet und indem man keine neuen Handlungen begeht, wird es künftig keine Folgen mehr geben. Mit Abwesenheit künftiger Folgen ist die Vernichtung von Handlung gegeben. Mit Vernichtung von Handlung ist die Vernichtung des Leidens gegeben. Mit der Vernichtung des Leidens ist die Vernichtung von Gefühl gegeben. Mit der Vernichtung von Gefühl wird sich jegliches Leid erschöpfen.‘“

„Aber, werte Nigaṇṭhas, da ihr nicht wißt, daß ihr in der Vergangenheit existiertet, und daß es nicht der Fall ist, daß ihr nicht existiertet; oder daß ihr in der Vergangenheit üble Handlungen begingt und euch ihrer nicht enthieltet; oder daß ihr diese und jene üble Handlung ausübtet; oder daß sich so und so viel Leid bereits erschöpft hat, oder daß sich so und so viel Leid noch erschöpfen muß, oder daß, wenn sich so und so viel Leid erschöpft hat, sich dann alles Leid erschöpft haben wird; oder was das Überwinden unheilsamer Zustände und was die Pflege heilsamer Zustände hier und jetzt ist. Nachdem das so ist, ziemt es sich für die ehrwürdigen Nigaṇṭhas nicht zu verkünden: ,Was diese Person auch immer fühlt, ob Angenehmes oder Schmerz oder Weder-Schmerz-noch-Angenehmes, all jenes wird durch das, was in der Vergangenheit getan wurde, verursacht. Indem man also durch Askese vergangene Handlungen vernichtet und indem man keine neuen Handlungen begeht, wird es künftig keine Folgen mehr geben. Mit Abwesenheit künftiger Folgen ist die Vernichtung von Handlung gegeben. Mit Vernichtung von Handlung ist die Vernichtung des Leidens gegeben. Mit der Vernichtung des Leidens ist die Vernichtung von Gefühl gegeben. Mit der Vernichtung von Gefühl wird sich jegliches Leid erschöpfen.‘“

„Nach diesen Worten sagten die Nigaṇṭhas zu mir: ,Freund, der Nigaṇṭha Nātaputta ist allwissend, allsehend und behauptet, auf folgende Weise vollständiges Wissen und Schauung zu haben: ›Ob ich gehe oder stehe oder schlafe oder wache, Wissen und Schauung sind mir ständig und ununterbrochen gegenwärtig.‹ Er sagt: ›Nigaṇṭhas, ihr habt in der Vergangenheit üble Handlungen begangen; erschöpft sie, indem ihr euch in durchbohrender Strenge übt. Und wenn ihr euch hier und jetzt in Körper, Sprache und Geist zügelt, bedeutet das, keine üblen Handlungen für die Zukunft zu begehen. Indem man also durch Askese vergangene Handlungen vernichtet und indem man keine neuen Handlungen begeht, wird es künftig keine Folgen mehr geben. Mit Abwesenheit künftiger Folgen ist die Vernichtung von Handlung gegeben. Mit Vernichtung von Handlung ist die Vernichtung des Leidens gegeben. Mit der Vernichtung des Leidens ist die Vernichtung von Gefühl gegeben. Mit der Vernichtung von Gefühl wird sich jegliches Leid erschöpfen.‹ Wir billigen dies und nehmen es an, und somit sind wir zufrieden.‘“

„Nach diesen Worten sagte ich den Nigaṇṭhas: ,Es gibt fünf Dinge, werte Nigaṇṭhas, die sich hier und jetzt auf zwei verschiedene Weisen zeigen können. Welche fünf? Vertrauen, Billigung, mündliche Überlieferung, begründetes Erdenken und reflektives Annehmen einer Ansicht. Diese fünf Dinge können sich hier und jetzt auf zwei verschiedene Weisen zeigen. Was für ein Vertrauen zu einem Lehrer, der über die Vergangenheit spricht, haben die ehrwürdigen Nigaṇṭhas dabei, was für eine Billigung, was für eine mündliche Überlieferung, was für ein begründetes Erdenken, was für ein reflektives Annehmen einer Ansicht?‘ Während ich so sprach, ihr Bhikkhus, sah ich keinerlei zulässige Verteidigung ihres Standpunktes seitens der Nigaṇṭhas.“

„Wiederum, ihr Bhikkhus, sagte ich zu den Nigaṇṭhas: ,Was meint ihr, werte Nigaṇṭhas? Wenn quälendes Streben, quälendes Bemühen vorhanden ist, fühlt ihr dann schmerzhafte, quälende, bohrende Gefühle aufgrund quälenden Strebens? Aber wenn kein quälendes Streben, kein quälendes Bemühen vorhanden ist, fühlt ihr dann keinerlei schmerzhafte, quälende, bohrende Gefühle aufgrund quälenden Strebens?‘

,Wenn quälendes Streben, quälendes Bemühen vorhanden ist, Freund Gotama, dann fühlen wir schmerzhafte, quälende, bohrende Gefühle aufgrund quälenden Strebens, aber wenn kein quälendes Streben, kein quälendes Bemühen vorhanden ist, dann fühlen wir keinerlei schmerzhafte, quälende, bohrende Gefühle aufgrund quälenden Strebens.‘“

„,Es scheint also, werte Nigaṇṭhas, daß, wenn quälendes Streben, quälendes Bemühen vorhanden ist, ihr schmerzhafte, quälende, bohrende Gefühle aufgrund quälenden Strebens fühlt; aber wenn kein quälendes Streben, kein quälendes Bemühen vorhanden ist, fühlt ihr keinerlei schmerzhafte, quälende, bohrende Gefühle aufgrund quälenden Strebens. Nachdem das so ist, ziemt es sich für die ehrwürdigen Nigaṇṭhas nicht zu verkünden: ›Was diese Person auch immer fühlt, ob Angenehmes oder Schmerz oder Weder-Schmerz-noch-Angenehmes, all jenes wird durch das, was in der Vergangenheit getan wurde, verursacht. Indem man also durch Askese vergangene Handlungen vernichtet und indem man keine neuen Handlungen begeht, wird es künftig keine Folgen mehr geben. Mit Abwesenheit künftiger Folgen ist die Vernichtung von Handlung gegeben. Mit Vernichtung von Handlung ist die Vernichtung des Leidens gegeben. Mit der Vernichtung des Leidens ist die Vernichtung von Gefühl gegeben. Mit der Vernichtung von Gefühl wird sich jegliches Leid erschöpfen.‹‘“

„Falls, werte Nigaṇṭhas, schmerzhafte, quälende, bohrende Gefühle aufgrund von Streben gegenwärtig wären, wenn quälendes Streben, quälendes Bemühen vorhanden ist, und schmerzhafte, quälende, bohrende Gefühle aufgrund von Streben immer noch gegenwärtig wären, auch wenn quälendes Streben, quälendes Bemühen nicht vorhanden ist; wenn es so wäre, dann würde es sich für die ehrwürdigen Nigaṇṭhas ziemen zu verkünden: ,Was diese Person auch immer fühlt, ob Angenehmes oder Schmerz oder Weder-Schmerz-noch-Angenehmes, all jenes wird durch das, was in der Vergangenheit getan wurde, verursacht. Indem man also durch Askese vergangene Handlungen vernichtet und indem man keine neuen Handlungen begeht, wird es künftig keine Folgen mehr geben. Mit Abwesenheit künftiger Folgen ist die Vernichtung von Handlung gegeben. Mit Vernichtung von Handlung ist die Vernichtung des Leidens gegeben. Mit der Vernichtung des Leidens ist die Vernichtung von Gefühl gegeben. Mit der Vernichtung von Gefühl wird sich jegliches Leid erschöpfen.‘“

„,Aber, werte Nigaṇṭhas, nachdem ihr, wenn quälendes Streben, quälendes Bemühen vorhanden ist, schmerzhafte, quälende, bohrende Gefühle aufgrund quälenden Strebens fühlt, aber wenn kein quälendes Streben, kein quälendes Bemühen vorhanden ist, ihr keinerlei schmerzhafte, quälende, bohrende Gefühle aufgrund quälenden Strebens fühlt, fühlt ihr daher lediglich die schmerzhaften, quälenden, bohrenden Gefühle eures selbst-auferlegten Strebens, und es geschieht aufgrund von Unwissenheit, Nicht-Wissen und Verblendung, daß ihr irrtümlicherweise die Ansicht vertretet: ›Was diese Person auch immer fühlt, ob Angenehmes oder Schmerz oder Weder-Schmerz-noch-Angenehmes, all jenes wird durch das, was in der Vergangenheit getan wurde, verursacht. Indem man also durch Askese vergangene Handlungen vernichtet und indem man keine neuen Handlungen begeht, wird es künftig keine Folgen mehr geben. Mit Abwesenheit künftiger Folgen ist die Vernichtung von Handlung gegeben. Mit Vernichtung von Handlung ist die Vernichtung des Leidens gegeben. Mit der Vernichtung des Leidens ist die Vernichtung von Gefühl gegeben. Mit der Vernichtung von Gefühl wird sich jegliches Leid erschöpfen.‹‘ Während ich so sprach, ihr Bhikkhus, sah ich keinerlei zulässige Verteidigung ihres Standpunktes seitens der Nigaṇṭhas.“

„Wiederum, ihr Bhikkhus, sagte ich zu den Nigaṇṭhas: ,Was meint ihr, werte Nigaṇṭhas? Ist es möglich, daß eine Handlung, deren Ergebnis hier und jetzt gefühlt werden muß, durch Streben und Bemühen zu einer Handlung werden kann, deren Ergebnis im nächsten Leben gefühlt werden muß?‘—,Nein, Freund.‘—,Aber ist es möglich, daß eine Handlung, deren Ergebnis im nächsten Leben gefühlt werden muß, durch Streben und Bemühen zu einer Handlung werden kann, deren Ergebnis hier und jetzt gefühlt werden muß?‘—,Nein, Freund.‘“

„,Was meint ihr, werte Nigaṇṭhas? Ist es möglich, daß eine Handlung, deren Ergebnis als angenehm gefühlt werden muß, durch Streben und Bemühen zu einer Handlung werden kann, deren Ergebnis als schmerzhaft gefühlt werden muß?‘—,Nein, Freund.‘—,Aber ist es möglich, daß eine Handlung, deren Ergebnis als schmerzhaft gefühlt werden muß, durch Streben und Bemühen zu einer Handlung werden kann, deren Ergebnis als angenehm gefühlt werden muß?‘—,Nein, Freund.‘“

„,Was meint ihr, werte Nigaṇṭhas? Ist es möglich, daß eine Handlung, deren Ergebnis gereift gefühlt werden muß, durch Streben und Bemühen zu einer Handlung werden kann, deren Ergebnis ungereift gefühlt werden muß?‘—,Nein, Freund.‘—,Aber ist es möglich, daß eine Handlung, deren Ergebnis ungereift gefühlt werden muß, durch Streben und Bemühen zu einer Handlung werden kann, deren Ergebnis gereift gefühlt werden muß?‘—,Nein, Freund.‘“

„,Was meint ihr, werte Nigaṇṭhas? Ist es möglich, daß eine Handlung, deren Ergebnis in großem Maße gefühlt werden muß, durch Streben und Bemühen zu einer Handlung werden kann, deren Ergebnis in geringem Maße gefühlt werden muß?‘—,Nein, Freund.‘—,Aber ist es möglich, daß eine Handlung, deren Ergebnis in geringem Maße gefühlt werden muß, durch Streben und Bemühen zu einer Handlung werden kann, deren Ergebnis in großem Maße gefühlt werden muß?‘—,Nein, Freund.‘“

„,Was meint ihr, werte Nigaṇṭhas? Ist es möglich, daß eine Handlung, deren Ergebnis gefühlt werden muß, durch Streben und Bemühen zu einer Handlung werden kann, deren Ergebnis nicht gefühlt werden muß?‘—,Nein, Freund.‘—,Aber ist es möglich, daß eine Handlung, deren Ergebnis nicht gefühlt werden muß, durch Streben und Bemühen zu einer Handlung werden kann, deren Ergebnis gefühlt werden muß?‘—,Nein, Freund.‘“

„Es scheint also, werte Nigaṇṭhas, daß es unmöglich ist, daß eine Handlung, deren Ergebnis hier und jetzt gefühlt werden muß, durch Streben und Bemühen zu einer Handlung werden kann, deren Ergebnis im nächsten Leben gefühlt werden muß, und unmöglich, daß eine Handlung, deren Ergebnis im nächsten Leben gefühlt werden muß, durch Streben und Bemühen zu einer Handlung werden kann, deren Ergebnis hier und jetzt gefühlt werden muß; unmöglich, daß eine Handlung, deren Ergebnis als angenehm gefühlt werden muß, durch Streben und Bemühen zu einer Handlung werden kann, deren Ergebnis als schmerzhaft gefühlt werden muß, und unmöglich, daß eine Handlung, deren Ergebnis als schmerzhaft gefühlt werden muß, durch Streben und Bemühen zu einer Handlung werden kann, deren Ergebnis als angenehm gefühlt werden muß; unmöglich, daß eine Handlung, deren Ergebnis gereift gefühlt werden muß, durch Streben und Bemühen zu einer Handlung werden kann, deren Ergebnis ungereift gefühlt werden muß, und unmöglich, daß eine Handlung, deren Ergebnis ungereift gefühlt werden muß, durch Streben und Bemühen zu einer Handlung werden kann, deren Ergebnis gereift gefühlt werden muß; unmöglich, daß eine Handlung, deren Ergebnis in großem Maße gefühlt werden muß, durch Streben und Bemühen zu einer Handlung werden kann, deren Ergebnis in geringem Maße gefühlt werden muß, und unmöglich, daß eine Handlung, deren Ergebnis in geringem Maße gefühlt werden muß, durch Streben und Bemühen zu einer Handlung werden kann, deren Ergebnis in großem Maße gefühlt werden muß; unmöglich, daß eine Handlung, deren Ergebnis gefühlt werden muß, durch Streben und Bemühen zu einer Handlung werden kann, deren Ergebnis nicht gefühlt werden muß, und unmöglich, daß eine Handlung, deren Ergebnis nicht gefühlt werden muß, durch Streben und Bemühen zu einer Handlung werden kann, deren Ergebnis gefühlt werden muß. Nachdem das so ist, ist das Streben der ehrwürdigen Nigaṇṭhas fruchtlos, ist ihr Bemühen fruchtlos.“

„So sprechen die Nigaṇṭhas, ihr Bhikkhus. Und weil die Nigaṇṭhas so sprechen, lassen sich zehn Dinge berechtigterweise aus ihren Behauptungen ableiten, die Grundlagen schaffen, sie zu tadeln:

(1) „Wenn das Angenehme und der Schmerz, die die Wesen fühlen, von Taten in der Vergangenheit verursacht werden, dann müssen die Nigaṇṭhas sicherlich schlechte Taten in der Vergangenheit vollbracht haben, da sie jetzt solch schmerzhafte, quälende, bohrende Gefühle fühlen.“

(2) „Wenn das Angenehme und der Schmerz, die die Wesen fühlen, durch die Schöpfungsakte eines Höchsten Gottes verursacht werden, dann sind die Nigaṇṭhas sicherlich von einem üblen Höchsten Gott erschaffen worden, da sie jetzt solch schmerzhafte, quälende, bohrende Gefühle fühlen.“

(3) „Wenn das Angenehme und der Schmerz, die die Wesen fühlen, durch Zufall und die Natur verursacht werden, dann haben die Nigaṇṭhas sicherlich großes Pech, da sie jetzt solch schmerzhafte, quälende, bohrende Gefühle fühlen.“

(4) „Wenn das Angenehme und der Schmerz, die die Wesen fühlen, durch die Klassenzugehörigkeit verursacht werden, dann gehören die Nigaṇṭhas sicherlich einer schlechten Klasse an, da sie jetzt solch schmerzhafte, quälende, bohrende Gefühle fühlen.“

(5) „Wenn das Angenehme und der Schmerz, die die Wesen fühlen, durch das Streben hier und jetzt verursacht werden, dann streben die Nigaṇṭhas sicherlich schlecht hier und jetzt, da sie jetzt solch schmerzhafte, quälende, bohrende Gefühle fühlen.“

(6) „Wenn das Angenehme und der Schmerz, die die Wesen fühlen, von Taten in der Vergangenheit verursacht werden, dann sind die Nigaṇṭhas zu tadeln; wenn nicht, dann sind die Nigaṇṭhas dennoch zu tadeln.“

(7) „Wenn das Angenehme und der Schmerz, die die Wesen fühlen, durch die Schöpfungsakte eines Höchsten Gottes verursacht werden, dann sind die Nigaṇṭhas zu tadeln; wenn nicht, dann sind die Nigaṇṭhas dennoch zu tadeln.“

(8) „Wenn das Angenehme und der Schmerz, die die Wesen fühlen, durch Zufall und die Natur verursacht werden, dann sind die Nigaṇṭhas zu tadeln; wenn nicht, dann sind die Nigaṇṭhas dennoch zu tadeln.“

(9) „Wenn das Angenehme und der Schmerz, die die Wesen fühlen, durch die Klassenzugehörigkeit verursacht werden, dann sind die Nigaṇṭhas zu tadeln; wenn nicht, dann sind die Nigaṇṭhas dennoch zu tadeln.“

(10) „Wenn das Angenehme und der Schmerz, die die Wesen fühlen, durch das Streben hier und jetzt verursacht werden, dann sind die Nigaṇṭhas zu tadeln; wenn nicht, dann sind die Nigaṇṭhas dennoch zu tadeln.“

„So sprechen die Nigaṇṭhas, ihr Bhikkhus. Und weil die Nigaṇṭhas so sprechen, lassen sich diese zehn Dinge berechtigterweise aus ihren Behauptungen ableiten, die Grundlagen schaffen, sie zu tadeln. Somit ist ihr Streben fruchtlos, ist ihr Bemühen fruchtlos.“

„Und auf welche Weise ist Streben fruchtbringend, ihr Bhikkhus, auf welche Weise ist Bemühen fruchtbringend? Ihr Bhikkhus, da wird ein Bhikkhu nicht vom Schmerz überwältigt und überwältigt sich nicht selbst mit Schmerz; und er gibt das Angenehme, das sich in Einklang mit dem Dhamma befindet, nicht auf, und doch wird er von diesem Angenehmen nicht betört. Er weiß: ‚Das Versiegen dieser speziellen Quelle des Leidens kommt durch das Bekämpfen ihrer Gestaltungsbedingung zustande, wenn ich ihre Gestaltungsbedingung bekämpfe. Das Versiegen jener speziellen Quelle des Leidens kommt zustande, wenn ich einfach nur beobachte und Gleichmut entfalte.‘ Bei welcher Quelle des Leidens das Versiegen durch das Bekämpfen ihrer Gestaltungsbedingung zustande kommt, wenn er ihre Gestaltungsbedingung bekämpft, dort bekämpft er die Gestaltungsbedingung. Bei welcher Quelle des Leidens das Versiegen dagegen zustande kommt, wenn er einfach nur beobachtet und Gleichmut entfaltet, dort entfaltet er Gleichmut. Wenn er ihre Gestaltungsbedingung bekämpft, kommt das Versiegen dieser oder jener Quelle des Leidens zustande, aufgrund jenes Bekämpfens der Gestaltungsbedingung—somit hat sich jenes Leiden in ihm erschöpft. Wenn er einfach nur beobachtet, kommt das Versiegen dieser oder jener anderen Quelle des Leidens zustande, während er Gleichmut entfaltet—somit hat sich auch jenes Leiden in ihm erschöpft.“

„Angenommen, ihr Bhikkhus, ein Mann liebte eine Frau, durch intensive Gier und Leidenschaft im Herzen an sie gefesselt. Er könnte jene Frau bei einem anderen Mann stehen sehen, im Gespräch, scherzend und lachend. Was meint ihr, ihr Bhikkhus? Würden nicht Kummer, Klagen, Schmerz, Trauer und Verzweiflung in jenem Manne aufsteigen, wenn er jene Frau bei einem anderen Mann stehen sieht, im Gespräch, scherzend und lachend?“

„Ja, ehrwürdiger Herr. Warum ist das so? Weil jener Mann jene Frau liebt, durch intensive Gier und Leidenschaft im Herzen an sie gefesselt; deshalb würden Kummer, Klagen, Schmerz, Trauer und Verzweiflung in ihm aufsteigen, wenn er sie bei einem anderen Mann stehen sieht, im Gespräch, scherzend und lachend.“

„Dann, ihr Bhikkhus, könnte der Mann denken: ,Ich liebe jene Frau, durch intensive Gier und Leidenschaft im Herzen an sie gefesselt; deshalb steigen Kummer, Klagen, Schmerz, Trauer und Verzweiflung in mir auf, wenn ich sie bei einem anderen Mann stehen sehe, im Gespräch, scherzend und lachend. Wie wäre es, wenn ich Gier und Begierde bezüglich dieser Frau aufgeben würde?‘ Er würde dann Gier und Begierde bezüglich dieser Frau aufgeben. Bei späterer Gelegenheit könnte er jene Frau bei einem anderen Mann stehen sehen, im Gespräch, scherzend und lachend. Was meint ihr, ihr Bhikkhus? Würden Kummer, Klagen, Schmerz, Trauer und Verzweiflung in jenem Manne aufsteigen, wenn er jene Frau bei einem anderen Mann stehen sieht, im Gespräch, scherzend und lachend?“

„Nein, ehrwürdiger Herr. Warum ist das so? Weil jener Mann jene Frau nicht mehr begehrt; deshalb würden Kummer, Klagen, Schmerz, Trauer und Verzweiflung nicht in ihm aufsteigen, wenn er sie bei einem anderen Mann stehen sieht, im Gespräch, scherzend und lachend.“

„Ebenso, ihr Bhikkhus, wird ein Bhikkhu nicht vom Schmerz überwältigt und überwältigt sich nicht selbst mit Schmerz; und er gibt das Angenehme, das sich in Einklang mit dem Dhamma befindet, nicht auf, und doch wird er von diesem Angenehmen nicht betört. Er weiß: ‚Das Versiegen dieser speziellen Quelle des Leidens kommt durch das Bekämpfen ihrer Gestaltungsbedingung zustande, wenn ich ihre Gestaltungsbedingung bekämpfe. Das Versiegen jener speziellen Quelle des Leidens kommt zustande, wenn ich einfach nur beobachte und Gleichmut entfalte.‘ Bei welcher Quelle des Leidens das Versiegen durch das Bekämpfen ihrer Gestaltungsbedingung zustande kommt, wenn er ihre Gestaltungsbedingung bekämpft, dort bekämpft er die Gestaltungsbedingung. Bei welcher Quelle des Leidens das Versiegen dagegen zustande kommt, wenn er einfach nur beobachtet und Gleichmut entfaltet, dort entfaltet er Gleichmut. Wenn er ihre Gestaltungsbedingung bekämpft, kommt das Versiegen dieser oder jener Quelle des Leidens zustande, aufgrund jenes Bekämpfens der Gestaltungsbedingung—somit hat sich jenes Leiden in ihm erschöpft. Wenn er einfach nur beobachtet, kommt das Versiegen dieser oder jener anderen Quelle des Leidens zustande, während er Gleichmut entfaltet—somit hat sich auch jenes Leiden in ihm erschöpft. Auf solche Weise, ihr Bhikkhus, ist das Streben fruchtbringend und das Bemühen ist fruchtbringend.“

„Wiederum, ihr Bhikkhus, erwägt da ein Bhikkhu: ,Während ich nach dem für mich Angenehmen lebe, nehmen unheilsame Geisteszustände in mir zu und heilsame Geisteszustände nehmen ab; aber wenn ich mich in dem bemühe, was schmerzhaft ist, nehmen unheilsame Geisteszustände in mir ab und heilsame Geisteszustände nehmen zu. Wie wäre es, wenn ich mich in dem bemühte, was schmerzhaft ist?‘ Er bemüht sich in dem, was schmerzhaft ist. Wenn er dies tut, nehmen unheilsame Geisteszustände in ihm ab und heilsame Geisteszustände nehmen zu. Zu einem späteren Zeitpunkt bemüht er sich nicht in dem, was schmerzhaft ist. Warum ist das so? Der Zweck, für den sich jener Bhikkhu in dem bemühte, was schmerzhaft ist, wurde erfüllt; aus diesem Grund bemüht er sich zu einem späteren Zeitpunkt nicht in dem, was schmerzhaft ist.“

„Angenommen, ihr Bhikkhus, ein Pfeilschmied erwärmt und erhitzte einen Pfeilschaft zwischen zwei Flammen, um ihn gerade und formbar zu machen, dann würde er ihn zu einem späteren Zeitpunkt nicht noch einmal erwärmen und erhitzen, um ihn gerade und formbar zu machen. Warum ist das so? Der Zweck, für den jener Pfeilschmied den Pfeil erwärmt und erhitzt und ihn gerade und formbar machte, wurde erfüllt; aus diesem Grund würde er den Pfeilschaft zu einem späteren Zeitpunkt nicht noch einmal erwärmen und erhitzen, um ihn gerade und formbar zu machen.“

„Ebenso, ihr Bhikkhus, erwägt da ein Bhikkhu: ,Während ich nach dem für mich Angenehmen lebe, nehmen unheilsame Geisteszustände in mir zu und heilsame Geisteszustände nehmen ab; aber wenn ich mich in dem bemühe, was schmerzhaft ist, nehmen unheilsame Geisteszustände in mir ab und heilsame Geisteszustände nehmen zu. Wie wäre es, wenn ich mich in dem bemühte, was schmerzhaft ist?‘ Er bemüht sich in dem, was schmerzhaft ist. Wenn er dies tut, nehmen unheilsame Geisteszustände in ihm ab und heilsame Geisteszustände nehmen zu. Zu einem späteren Zeitpunkt bemüht er sich nicht in dem, was schmerzhaft ist. Warum ist das so? Der Zweck, für den sich jener Bhikkhu in dem bemühte, was schmerzhaft ist, wurde erfüllt; aus diesem Grund bemüht er sich zu einem späteren Zeitpunkt nicht in dem, was schmerzhaft ist. Auch auf solche Weise, ihr Bhikkhus, ist das Streben fruchtbringend und das Bemühen ist fruchtbringend.“

„Wiederum, ihr Bhikkhus, erscheint da ein Tathāgata in der Welt, ein Verwirklichter, ein vollständig Erwachter, vollkommen im wahren Wissen und erhaben im Verhalten, vollendet, Kenner der Welten, unvergleichlicher Meister bezähmbarer Menschen, Lehrer himmlischer und menschlicher Wesen, ein Erwachter, ein Erhabener. Er erläutert diese Welt mit ihren Māras und Brahmās, er erläutert diese Generation mit ihren Mönchen und Brahmanen, ihren Prinzen und dem Volk, was er mit höherer Geisteskraft selbst verwirklicht hat. Er lehrt das Dhamma, das gut am Anfang, gut in der Mitte und gut am Ende ist, mit der richtigen Bedeutung und der richtigen Ausdrucksweise, er enthüllt ein heiliges Leben, das äußerst vollkommen und rein ist.“

„Ein Haushälter oder Sohn eines Haushälters oder jemand, der in einer anderen Familie geboren wird, hört jenes Dhamma. Wenn er das Dhamma hört, erlangt er Vertrauen in den Tathāgata. Im Besitz jenes Vertrauens erwägt er: ,Das Leben eines Haushälters ist eng und staubig; das Leben in der Hauslosigkeit ist weit und offen. Während man zu Hause wohnt, ist es nicht leicht, das heilige Leben zu führen, das zutiefst vollkommen und rein ist, wie eine polierte Muschel. Angenommen, ich rasiere mir das Kopfhaar und den Bart ab, ziehe die gelbe Robe an und ziehe vom Leben zu Hause fort in die Hauslosigkeit.‘ Bei späterer Gelegenheit rasiert er sich das Kopfhaar und den Bart ab, zieht die gelbe Robe an und zieht vom Leben zu Hause fort in die Hauslosigkeit, wobei er ein kleines oder großes Vermögen, einen kleinen oder großen Verwandtenkreis aufgibt.“

„Nachdem er so in die Hauslosigkeit gezogen ist und die Übung und Lebensweise der Bhikkhus auf sich genommen hat, enthält er sich davon, Lebewesen zu töten, indem er es aufgegeben hat, Lebewesen zu töten; Stock und Waffen beiseite gelegt, sanft und freundlich, lebt er voll Mitgefühl für alle Lebewesen. Er enthält sich davon, das zu nehmen, was ihm nicht gegeben wurde, indem er es aufgegeben hat zu nehmen, was nicht gegeben wurde; indem er nur nimmt, was gegeben wurde, nur erwartet, was gegeben wurde, indem er nicht stiehlt, weilt er in Reinheit. Indem er die Unkeuschheit aufgegeben hat, lebt er in Keuschheit, lebt er losgelöst von der gewöhnlichen Praxis des Geschlechtsverkehrs, und er enthält sich davon.“

„Er enthält sich davon, die Unwahrheit zu sagen, indem er es aufgegeben hat, die Unwahrheit zu sagen; er spricht die Wahrheit, hält sich an die Wahrheit, ist vertrauenswürdig und verläßlich, er ist einer, der die Welt nicht täuscht. Er enthält sich davon, gehässig zu sprechen, indem er es aufgegeben hat, gehässig zu sprechen; er verbreitet nicht woanders, was er hier gehört hat, um jene Menschen von den Menschen hier zu entzweien, auch verbreitet er nicht hier, was er woanders gehört hat, um diese Menschen von jenen Menschen dort zu entzweien; somit ist er einer, der diejenigen vereint, die vorher entzweit waren, einer, der Freundschaft fördert, Eintracht genießt, sich über Eintracht freut, an Eintracht Entzücken findet, jemand, der Worte äußert, die Eintracht säen. Er enthält sich des Gebrauchs grober Worte, indem er den Gebrauch grober Worte aufgegeben hat; er äußert Worte, die sanft, gefällig und liebenswert sind, die zu Herzen gehen, höflich sind, nach denen es viele verlangt, die vielen angenehm sind. Er enthält sich der Schwatzhaftigkeit, indem er die Schwatzhaftigkeit aufgegeben hat; er redet zur rechten Zeit, sagt, was den Tatsachen entspricht, redet über das, was gut ist, spricht über das Dhamma und die Disziplin; zur rechten Zeit sagt er Worte, die wert sind, festgehalten zu werden, vernünftig, gemäßigt und heilsam.“

„Er enthält sich davon, Saatgut und Pflanzen zu beschädigen. Er übt sich darin, nur zu einer Tageszeit zu essen, indem er sich davon enthält, nachts und außerhalb der angemessenen Zeit zu essen. Er enthält sich des Tanzens, Singens, Musizierens und des Besuchs von Theateraufführungen. Er enthält sich davon, Schmuck zu tragen, sich mit Parfüm herauszuputzen und sich mit Kosmetik zu verschönern. Er enthält sich hoher und breiter Betten. Er enthält sich davon, Gold und Silber anzunehmen. Er enthält sich davon, ungekochtes Getreide anzunehmen. Er enthält sich davon, rohes Fleisch anzunehmen. Er enthält sich davon, Frauen und Mädchen anzunehmen. Er enthält sich davon, Sklaven und Sklavinnen anzunehmen. Er enthält sich davon, Ziegen und Schafe anzunehmen. Er enthält sich davon, Geflügel und Schweine anzunehmen. Er enthält sich davon, Elefanten, Rinder, Pferde und Stuten anzunehmen. Er enthält sich davon, Felder und Ländereien anzunehmen.Er enthält sich davon, Botengänge zu verrichten und Botschaften zu übermitteln. Er enthält sich des Kaufens und Verkaufens. Er enthält sich davon, falsche Gewichte, falsche Metalle und falsche Maße zu verwenden. Er enthält sich des Schwindelns, Täuschens, Betrügens und der Hinterlist. Er enthält sich der Körperverletzung, des Mordens, Fesselns, der Wegelagerei, des Plünderns und der Gewalt.“

„Er begnügt sich mit Roben, um seinen Körper zu schützen, und mit Almosenspeise, um seinen Magen zu füllen, und wohin er auch geht, nimmt er nur diese mit. Gerade so wie ein Vogel, der, wohin er auch fliegt, nur mit seinen Flügeln als Gepäck fliegt, so begnügt sich auch der Bhikkhu mit Roben, um seinen Körper zu schützen, und mit Almosenspeise, um seinen Magen zu füllen, und wohin er auch geht, nimmt er nur diese mit. Weil er diese Ansammlung edler Sittlichkeit besitzt, erlebt er in sich eine Glückseligkeit, die ohne Tadel ist.“

„Wenn er mit dem Auge eine Form sieht, klammert er sich nicht an ihre Zeichen und ihr Erscheinungsbild. Da üble, unheilsame Geisteszustände der Gier und der Trauer in ihn eindringen könnten, wenn er den Sehsinn unkontrolliert ließe, übt er sich in dessen Kontrolle, er beschützt den Sehsinn, er beschäftigt sich mit der Kontrolle des Sehsinns. Wenn er mit dem Ohr einen Klang hört, klammert er sich nicht an seine Zeichen und sein Erscheinungsbild. Da üble, unheilsame Geisteszustände der Gier und der Trauer in ihn eindringen könnten, wenn er den Hörsinn unkontrolliert ließe, übt er sich in dessen Kontrolle, er beschützt den Hörsinn, er beschäftigt sich mit der Kontrolle des Hörsinns. Wenn er mit der Nase einen Geruch riecht, klammert er sich nicht an seine Zeichen und sein Erscheinungsbild. Da üble, unheilsame Geisteszustände der Gier und der Trauer in ihn eindringen könnten, wenn er den Geruchsinn unkontrolliert ließe, übt er sich in dessen Kontrolle, er beschützt den Geruchsinn, er beschäftigt sich mit der Kontrolle des Geruchsinns. Wenn er mit der Zunge einen Geschmack schmeckt, klammert er sich nicht an seine Zeichen und sein Erscheinungsbild. Da üble, unheilsame Geisteszustände der Gier und der Trauer in ihn eindringen könnten, wenn er den Geschmacksinn unkontrolliert ließe, übt er sich in dessen Kontrolle, er beschützt den Geschmacksinn, er beschäftigt sich mit der Kontrolle des Geschmacksinns. Wenn er mit dem Körper ein Berührungsobjekt fühlt, klammert er sich nicht an seine Zeichen und sein Erscheinungsbild. Da üble, unheilsame Geisteszustände der Gier und der Trauer in ihn eindringen könnten, wenn er den Berührungssinn unkontrolliert ließe, übt er sich in dessen Kontrolle, er beschützt den Berührungssinn, er beschäftigt sich mit der Kontrolle des Berührungssinns. Wenn er mit dem Geist ein Geistesobjekt erfährt, klammert er sich nicht an seine Zeichen und sein Erscheinungsbild. Da üble, unheilsame Geisteszustände der Gier und der Trauer in ihn eindringen könnten, wenn er den Geistsinn unkontrolliert ließe, übt er sich in dessen Kontrolle, er beschützt den Geistsinn, er beschäftigt sich mit der Kontrolle des Geistsinns. Weil er diese edle Sinneskontrolle besitzt, erlebt er in sich eine Glückseligkeit, die unbesudelt ist.“

„Er wird einer, der wissensklar handelt beim Hingehen und Zurückgehen; der wissensklar handelt beim Hinschauen und Wegschauen; der wissensklar handelt beim Beugen und Strecken der Glieder; der wissensklar handelt beim Tragen der Robe und beim Umhertragen der äußeren Robe und der Schale; der wissensklar handelt beim Essen, Trinken, Kauen und Schmecken; der wissensklar handelt beim Entleeren von Kot und Urin; der wissensklar handelt beim Gehen, Stehen, Sitzen, Einschlafen, Aufwachen, beim Reden und Schweigen.“

„Weil er diese Ansammlung edler Sittlichkeit, diese edle Sinneskontrolle und diese edle Achtsamkeit und Wissensklarheit besitzt, zieht er sich an eine abgeschiedene Lagerstätte zurück: in einen Wald, an den Fuß eines Baumes, auf einen Berg, in eine Schlucht, in eine Berghöhle, an eine Leichenstätte, in ein Dschungeldickicht, auf ein freies Feld, auf einen Strohhaufen.“

„Nach der Rückkehr von seiner Almosenrunde, nach seiner Mahlzeit, setzt er sich mit gekreuzten Beinen und gerade aufgerichtetem Oberkörper hin und hält die Achtsamkeit vor sich gegenwärtig. Indem er die Habgier nach weltlichen Dingen überwindet, verweilt er mit einem Gemüt, das frei ist von Habgier; er läutert sein Herz von Habgier. Indem er Übelwollen und Haß überwindet, verweilt er mit einem Herzen, das frei ist von Übelwollen, das Mitgefühl empfindet für das Wohlergehen aller Lebewesen; er läutert sein Herz von Übelwollen und Haß. Indem er Trägheit und Mattheit überwindet, verweilt er frei von Trägheit und Mattheit, lichten Geistes, achtsam und wissensklar; er läutert sein Herz von Trägheit und Mattheit. Indem er Rastlosigkeit und Gewissensunruhe überwindet, verweilt er ausgeglichen, mit einem Herzen, das inneren Frieden hat; er läutert sein Herz von Rastlosigkeit und Gewissensunruhe. Indem er den Zweifel überwindet, verweilt er dem Zweifel entronnen, ohne Unsicherheit in Bezug auf heilsame Geisteszustände; er läutert sein Herz vom Zweifel.“

„Nachdem er so diese fünf Hindernisse, diese Unvollkommenheiten des Gemüts, die die Weisheit schwächen, überwunden hat, tritt er ganz abgeschieden von Sinnesvergnügen, abgeschieden von unheilsamen Geisteszuständen, in die erste Vertiefung ein, die von anfänglicher und anhaltender Hinwendung des Geistes begleitet ist, und verweilt darin, mit Verzückung und Glückseligkeit, die aus der Abgeschiedenheit entstanden sind. Auch auf solche Weise, ihr Bhikkhus, ist das Streben fruchtbringend, ist das Bemühen fruchtbringend.“

„Wiederum, ihr Bhikkhus, mit der Stillung der anfänglichen und anhaltenden Hinwendung des Geistes (zum Meditationsobjekt) tritt ein Bhikkhu in die zweite Vertiefung ein, die innere Beruhigung und Einheit des Gemüts enthält, ohne anfängliche und anhaltende Hinwendung des Geistes, und verweilt darin, mit Verzückung und Glückseligkeit, die aus der Konzentration entstanden sind. Auch auf solche Weise, ihr Bhikkhus, ist das Streben fruchtbringend, ist das Bemühen fruchtbringend.“

„Wiederum, ihr Bhikkhus, mit dem Verblassen der Verzückung, in Gleichmut verweilend, achtsam und wissensklar, voll körperlich erlebter Glückseligkeit, tritt ein Bhikkhu in die dritte Vertiefung ein, von der die Edlen sagen: ,Glückselig verweilt derjenige, der voll Gleichmut und Achtsamkeit ist‘, und verweilt darin. Auch auf solche Weise, ihr Bhikkhus, ist das Streben fruchtbringend, ist das Bemühen fruchtbringend.“

„Wiederum, ihr Bhikkhus, mit dem Überwinden von Glück und Schmerz und dem schon früheren Verschwinden von Freude und Trauer, tritt ein Bhikkhu in die vierte Vertiefung ein, die aufgrund von Gleichmut Weder-Schmerzhaftes-noch-Angenehmes und Reinheit der Achtsamkeit in sich hat, und verweilt darin. Auch auf solche Weise, ihr Bhikkhus, ist das Streben fruchtbringend, ist das Bemühen fruchtbringend.“

„Wenn sein konzentriertes Herz auf solche Weise geläutert, klar, makellos, der Unvollkommenheit ledig, gefügig, nutzbar, stetig und unerschütterlich ist, richtet er es auf das Wissen von der Erinnerung an frühere Leben. Er erinnert sich an viele frühere Leben, das heißt, an eine Geburt, zwei Geburten, drei Geburten, vier Geburten, fünf Geburten, zehn Geburten, zwanzig Geburten, dreißig Geburten, vierzig Geburten, fünfzig Geburten, hundert Geburten, tausend Geburten, hunderttausend Geburten, viele Äonen, in denen sich das Weltall zusammenzog, viele Äonen, in denen sich das Weltall ausdehnte, viele Äonen, in denen sich das Weltall zusammenzog und ausdehnte: ,Dort wurde ich soundso genannt, war von solcher Familie, mit solcher Erscheinung, solcherart war meine Nahrung, so mein Erleben von Glück und Schmerz, so meine Lebensspanne; und nachdem ich von dort verschieden war, erschien ich woanders wieder; auch dort wurde ich soundso genannt, war von solcher Familie, mit solcher Erscheinung, war meine Nahrung solcherart, so mein Erleben von Glück und Schmerz, so meine Lebensspanne; und nachdem ich von dort verschieden war, erschien ich hier wieder.‘ So erinnert er sich an viele frühere Leben mit ihren Aspekten und Besonderheiten. Auch auf solche Weise, ihr Bhikkhus, ist das Streben fruchtbringend, ist das Bemühen fruchtbringend.“

„Wenn sein konzentriertes Herz auf solche Weise geläutert, klar, makellos, der Unvollkommenheit ledig, gefügig, nutzbar, stetig und unerschütterlich ist, richtet er es auf das Wissen vom Sterben und Wiedererscheinen der Wesen. Er sieht mit dem Himmlischen Auge, das geläutert und dem menschlichen überlegen ist, die Wesen sterben und wiedererscheinen, niedrige und hohe, schöne und häßliche, in Glück und Elend. Er versteht, wie die Wesen ihren Handlungen gemäß weiterwandern: ,Diese geschätzten Wesen, die sich mit Körper, Sprache und Geist übel benommen haben, die die Edlen geschmäht haben, die falsche Ansichten hatten und diesen in ihren Taten Ausdruck verliehen, sind bei der Auflösung des Körpers, nach dem Tode in Umständen, die von Entbehrungen geprägt sind, wiedererschienen, an einem unglücklichen Bestimmungsort, in Verderbnis, ja sogar in der Hölle; aber jene geschätzten Wesen, die sich mit Körper, Sprache und Geist wohl benommen haben, die die Edlen nicht geschmäht haben, die richtige Ansichten hatten und diesen in ihren Taten Ausdruck verliehen, sind bei der Auflösung des Körpers, nach dem Tode an einem glücklichen Bestimmungsort wiedererschienen, ja sogar in der himmlischen Welt.‘ So sieht er mit dem Himmlischen Auge, das geläutert und dem menschlichen überlegen ist, die Wesen sterben und wiedererscheinen, niedrige und hohe, schöne und häßliche, in Glück und Elend, und er versteht, wie die Wesen ihren Handlungen gemäß weiterwandern. Auch auf solche Weise, ihr Bhikkhus, ist das Streben fruchtbringend, ist das Bemühen fruchtbringend.“

„Wenn sein konzentriertes Herz auf solche Weise geläutert, klar, makellos, der Unvollkommenheit ledig, gefügig, nutzbar, stetig und unerschütterlich ist, richtet er es auf das Wissen von der Vernichtung der Triebe. Er versteht der Wirklichkeit entsprechend: ,Dies ist Dukkha.‘ Er versteht der Wirklichkeit entsprechend: ,Dies ist der Ursprung von Dukkha.‘ Er versteht der Wirklichkeit entsprechend: ,Dies ist das Aufhören von Dukkha.‘ Er versteht der Wirklichkeit entsprechend: ,Dies ist der Weg, der zum Aufhören von Dukkha führt.‘ Er versteht der Wirklichkeit entsprechend: ,Dies sind die Triebe.‘ Er versteht der Wirklichkeit entsprechend: ,Dies ist der Ursprung der Triebe.‘ Er versteht der Wirklichkeit entsprechend: ,Dies ist das Aufhören der Triebe.‘ Er versteht der Wirklichkeit entsprechend: ,Dies ist der Weg, der zum Aufhören der Triebe führt.‘“

„Wenn er so weiß und sieht, ist sein Herz vom Sinnestrieb befreit, vom Werdenstrieb und vom Unwissenheitstrieb. Wenn es so befreit ist, kommt das Wissen: ,Es ist befreit.‘ Er versteht: ,Geburt ist zu Ende gebracht, das heilige Leben ist gelebt, es ist getan, was getan werden mußte, darüber hinaus gibt es nichts mehr.‘ Auch auf solche Weise, ihr Bhikkhus, ist das Streben fruchtbringend, ist das Bemühen fruchtbringend.“

„So spricht der Tathāgata, ihr Bhikkhus. Und weil der Tathāgata so spricht, gibt es zehn berechtigte Grundlagen, ihn zu preisen:

(1) „Wenn das Angenehme und der Schmerz, die die Wesen fühlen, von Taten in der Vergangenheit verursacht werden, dann muß der Tathāgata sicherlich gute Taten in der Vergangenheit vollbracht haben, da er jetzt solch triebfreie angenehme Gefühle fühlt.“

(2) „Wenn das Angenehme und der Schmerz, die die Wesen fühlen, durch die Schöpfungsakte eines Höchsten Gottes verursacht werden, dann muß der Tathāgata sicherlich von einem guten Höchsten Gott erschaffen worden sein, da er jetzt solch triebfreie angenehme Gefühle fühlt.“

(3) „Wenn das Angenehme und der Schmerz, die die Wesen fühlen, durch Zufall und die Natur verursacht werden, dann muß der Tathāgata sicherlich ausgesprochenes Glück haben, da er jetzt solch triebfreie angenehme Gefühle fühlt.“

(4) „Wenn das Angenehme und der Schmerz, die die Wesen fühlen, durch die Klassenzugehörigkeit verursacht werden, dann muß der Tathāgata sicherlich einer guten Klasse angehören, da er jetzt solch triebfreie angenehme Gefühle fühlt.“

(5) „Wenn das Angenehme und der Schmerz, die die Wesen fühlen, durch das Streben hier und jetzt verursacht werden, dann muß der Tathāgata hier und jetzt sicherlich gut streben, da er jetzt solch triebfreie angenehme Gefühle fühlt.“

(6) „Wenn das Angenehme und der Schmerz, die die Wesen fühlen, von Taten in der Vergangenheit verursacht werden, dann ist der Tathāgata zu preisen; wenn nicht, dann ist der Tathāgata dennoch zu preisen.“

(7) „Wenn das Angenehme und der Schmerz, die die Wesen fühlen, durch die Schöpfungsakte eines Höchsten Gottes verursacht werden, dann ist der Tathāgata zu preisen; wenn nicht, dann ist der Tathāgata dennoch zu preisen.“

(8) „Wenn das Angenehme und der Schmerz, die die Wesen fühlen, durch Zufall und die Natur verursacht werden, dann ist der Tathāgata zu preisen; wenn nicht, dann ist der Tathāgata dennoch zu preisen.“

(9) „Wenn das Angenehme und der Schmerz, die die Wesen fühlen, durch die Klassenzugehörigkeit verursacht werden, dann ist der Tathāgata zu preisen; wenn nicht, dann ist der Tathāgata dennoch zu preisen.“

(10) „Wenn das Angenehme und der Schmerz, die die Wesen fühlen, durch das Streben hier und jetzt verursacht werden, dann ist der Tathāgata zu preisen; wenn nicht, dann ist der Tathāgata dennoch zu preisen.“

„So spricht der Tathāgata, ihr Bhikkhus. Und weil der Tathāgata so spricht, gibt es diese zehn berechtigten Grundlagen, ihn zu preisen.“

Das ist es, was der Erhabene sagte. Die Bhikkhus waren zufrieden und entzückt über die Worte des Erhabenen.