Majjhima Nikāya 75

Māgandiya Sutta

An Māgandiya

So habe ich gehört. Einmal hielt sich der Erhabene im Lande Kuru bei einer Stadt der Kurus namens Kammāsadhamma auf, auf einer Grasstreu in der Feuerkammer eines Brahmanen, der zum Bhāradvāja-Klan gehörte.

Als es Morgen war, zog sich der Erhabene an, nahm seine Schale und äußere Robe und ging um Almosen nach Kammāsadhamma hinein. Nachdem er in Kammāsadhamma um Almosen umhergegangen war und von seiner Almosenrunde zurückgekehrt war, ging er nach seinem Mahl zu einem bestimmten Hain, um den Tag zu verbringen. Nachdem er den Hain betreten hatte, setzte er sich am Fuße eines Baumes nieder, um den Tag zu verbringen.

Da ging der Wanderasket Māgandiya, während er zum Zwecke körperlicher Ertüchtigung umherging und wanderte, zur Feuerkammer des Brahmanen, der zum Bhāradvāja-Klan gehörte. Dort sah er eine Grasstreu vorbereitet, und nachdem er sie gesehen hatte, fragte er den Brahmanen: „Für wen ist diese Grasstreu in Meister Bhāradvājas Feuerkammer vorbereitet worden? Es scheint das Bett eines Mönchs zu sein.“

„Meister Māgandiya, da gibt es den Mönch Gotama, den Sohn der Sakyer, der einen Sakyer-Klan verließ, um in die Hauslosigkeit zu ziehen. Nun eilt Meister Gotama ein guter Ruf voraus, der Folgendes besagt: ,Jener Erhabene ist ein Verwirklichter, ein vollständig Erwachter, vollkommen im wahren Wissen und erhaben im Verhalten, vollendet, Kenner der Welten, unvergleichlicher Meister bezähmbarer Menschen, Lehrer himmlischer und menschlicher Wesen, ein Erwachter, ein Erhabener.‘ Dieses Bett ist für jenen Meister Gotama vorbereitet worden.“

„In der Tat, Meister Bhāradvāja, es ist ein schlimmer Anblick für uns, wenn wir das Bett jenes Zerstörers von Wachstum, Meister Gotama, sehen.“

„Gib acht, was du sagst, Māgandiya, gib acht, was du sagst! Viele gebildete Adelige, gebildete Brahmanen, gebildete Haushälter und gebildete Mönche haben volles Vertrauen zu Meister Gotama und sind von ihm im edlen wahren Weg, im Dhamma, das heilsam ist, geschult worden.“

„Meister Bhāradvāja, sogar wenn wir jenen Meister Gotama von Angesicht zu Angesicht sähen, würden wir ihm ins Gesicht sagen: ,Der Mönch Gotama ist ein Zerstörer des Wachstums.‘ Warum ist das so? Weil jenes in unseren Schriften steht.“

„Wenn Meister Māgandiya nichts dagegen hat, kann ich dieses Meister Gotama erzählen?“

„Meister Bhāradvāja sei unbesorgt. Erzähle ihm genau das, was ich gesagt habe.“

Währenddessen hörte der Erhabene mit dem Himmlischen Ohr, welches geläutert und dem menschlichen überlegen ist, diese Unterhaltung zwischen dem Brahmanen aus dem Bhāradvāja-Klan und dem Wanderasketen Māgandiya. Dann, als es Abend war, erhob sich der Erhabene von der Meditation, ging zur Feuerkammer des Brahmanen und setzte sich auf der vorbereiteten Grasstreu nieder. Da ging der Brahmane aus dem Bhāradvāja-Klan zum Erhabenen und tauschte Grußformeln mit ihm aus. Nach diesen höflichen und freundlichen Worten setzte er sich seitlich nieder. Der Erhabene fragte ihn: „Bhāradvāja, hattest du irgendeine Unterhaltung mit dem Wanderasketen Māgandiya über diese Grasstreu?“

Nach diesen Worten erwiderte der Brahmane vor Ehrfurcht erstarrt, mit zu Berge stehenden Haaren: „Wir wollten Meister Gotama von genau dieser Sache erzählen, aber Meister Gotama ist uns zuvorgekommen.“

Aber diese Erörterung zwischen dem Erhabenen und dem Brahmanen aus dem Bhāradvāja-Klan wurde nicht zu Ende gebracht, denn da kam der Wanderasket Māgandiya, während er zum Zwecke körperlicher Ertüchtigung umherging und wanderte, zur Feuerkammer des Brahmanen und ging auf den Erhabenen zu. Er tauschte Grußformeln mit dem Erhabenen aus, und nach diesen höflichen und freundlichen Worten setzte er sich seitlich nieder. Der Erhabene sagte zu ihm:

„Māgandiya, das Auge ist in Formen verliebt, liebt Formen, erfreut sich an Formen; jenes ist vom Tathāgata gezähmt, behütet, beschützt und kontrolliert worden, und er lehrt das Dhamma für dessen Kontrolle. Geschah es in Bezug auf dieses, daß du sagtest: ,Der Mönch Gotama ist ein Zerstörer des Wachstums‘?“

„Es geschah in Bezug auf dieses, Meister Gotama, daß ich sagte: ,Der Mönch Gotama ist ein Zerstörer des Wachstums.‘ Warum ist das so? Weil jenes in unseren Schriften steht.“

„Das Ohr ist in Klänge verliebt, liebt Klänge, erfreut sich an Klängen; jenes ist vom Tathāgata gezähmt, behütet, beschützt und kontrolliert worden, und er lehrt das Dhamma für dessen Kontrolle. Geschah es in Bezug auf dieses, daß du sagtest: ,Der Mönch Gotama ist ein Zerstörer des Wachstums‘?“

„Es geschah in Bezug auf dieses, Meister Gotama, daß ich sagte: ,Der Mönch Gotama ist ein Zerstörer des Wachstums.‘ Warum ist das so? Weil jenes in unseren Schriften steht.“

„Die Nase ist in Gerüche verliebt, liebt Gerüche, erfreut sich an Gerüchen; jenes ist vom Tathāgata gezähmt, behütet, beschützt und kontrolliert worden, und er lehrt das Dhamma für dessen Kontrolle. Geschah es in Bezug auf dieses, daß du sagtest: ,Der Mönch Gotama ist ein Zerstörer des Wachstums‘?“

„Es geschah in Bezug auf dieses, Meister Gotama, daß ich sagte: ,Der Mönch Gotama ist ein Zerstörer des Wachstums.‘ Warum ist das so? Weil jenes in unseren Schriften steht.“

„Die Zunge ist in Geschmäcker verliebt, liebt Geschmäcker, erfreut sich an Geschmäckern; jenes ist vom Tathāgata gezähmt, behütet, beschützt und kontrolliert worden, und er lehrt das Dhamma für dessen Kontrolle. Geschah es in Bezug auf dieses, daß du sagtest: ,Der Mönch Gotama ist ein Zerstörer des Wachstums‘?“

„Es geschah in Bezug auf dieses, Meister Gotama, daß ich sagte: ,Der Mönch Gotama ist ein Zerstörer des Wachstums.‘ Warum ist das so? Weil jenes in unseren Schriften steht.“

„Der Körper ist in Berührungsobjekte verliebt, liebt Berührungsobjekte, erfreut sich an Berührungsobjekten; jenes ist vom Tathāgata gezähmt, behütet, beschützt und kontrolliert worden, und er lehrt das Dhamma für dessen Kontrolle. Geschah es in Bezug auf dieses, daß du sagtest: ,Der Mönch Gotama ist ein Zerstörer des Wachstums‘?“

„Es geschah in Bezug auf dieses, Meister Gotama, daß ich sagte: ,Der Mönch Gotama ist ein Zerstörer des Wachstums.‘ Warum ist das so? Weil jenes in unseren Schriften steht.“

„Der Geist ist in Geistesobjekte verliebt, liebt Geistesobjekte, erfreut sich an Geistesobjekten; jenes ist vom Tathāgata gezähmt, behütet, beschützt und kontrolliert worden, und er lehrt das Dhamma für dessen Kontrolle. Geschah es in Bezug auf dieses, daß du sagtest: ,Der Mönch Gotama ist ein Zerstörer des Wachstums‘?“

„Es geschah in Bezug auf dieses, Meister Gotama, daß ich sagte: ,Der Mönch Gotama ist ein Zerstörer des Wachstums.‘ Warum ist das so? Weil jenes in unseren Schriften steht.“

„Was meinst du, Māgandiya? Da hat sich vielleicht jemand früher mit Formen, die mit dem Auge erfahrbar sind, die erwünscht, begehrt, angenehm und liebenswert sind, die mit Sinnesgier verbunden sind und Begierde hervorrufen, vergnügt. Bei einer späteren Gelegenheit, nachdem er den Ursprung, das Verschwinden, die Befriedigung, die Gefahr und das Entkommen im Falle der Formen der Wirklichkeit entsprechend kennt, könnte er das Begehren nach Formen überwunden haben, das Fieber nach Formen entfernt haben und ohne Durst, mit einem Herzen, das inneren Frieden hat, verweilen. Was würdest du zu ihm sagen, Māgandiya?“—„Nichts, Meister Gotama.“

„Was meinst du, Māgandiya? Da hat sich vielleicht jemand früher mit Klängen, die mit dem Ohr erfahrbar sind, die erwünscht, begehrt, angenehm und liebenswert sind, die mit Sinnesgier verbunden sind und Begierde hervorrufen, vergnügt. Bei einer späteren Gelegenheit, nachdem er den Ursprung, das Verschwinden, die Befriedigung, die Gefahr und das Entkommen im Falle der Klänge der Wirklichkeit entsprechend kennt, könnte er das Begehren nach Klängen überwunden haben, das Fieber nach Klängen entfernt haben und ohne Durst, mit einem Herzen, das inneren Frieden hat, verweilen. Was würdest du zu ihm sagen, Māgandiya?“—„Nichts, Meister Gotama.“

„Was meinst du, Māgandiya? Da hat sich vielleicht jemand früher mit Gerüchen, die mit der Nase erfahrbar sind, die erwünscht, begehrt, angenehm und liebenswert sind, die mit Sinnesgier verbunden sind und Begierde hervorrufen, vergnügt. Bei einer späteren Gelegenheit, nachdem er den Ursprung, das Verschwinden, die Befriedigung, die Gefahr und das Entkommen im Falle der Gerüche der Wirklichkeit entsprechend kennt, könnte er das Begehren nach Gerüchen überwunden haben, das Fieber nach Gerüchen entfernt haben und ohne Durst, mit einem Herzen, das inneren Frieden hat, verweilen. Was würdest du zu ihm sagen, Māgandiya?“—„Nichts, Meister Gotama.“

„Was meinst du, Māgandiya? Da hat sich vielleicht jemand früher mit Geschmäckern, die mit der Zunge erfahrbar sind, die erwünscht, begehrt, angenehm und liebenswert sind, die mit Sinnesgier verbunden sind und Begierde hervorrufen, vergnügt. Bei einer späteren Gelegenheit, nachdem er den Ursprung, das Verschwinden, die Befriedigung, die Gefahr und das Entkommen im Falle der Geschmäcker der Wirklichkeit entsprechend kennt, könnte er das Begehren nach Geschmäckern überwunden haben, das Fieber nach Geschmäckern entfernt haben und ohne Durst, mit einem Herzen, das inneren Frieden hat, verweilen. Was würdest du zu ihm sagen, Māgandiya?“—„Nichts, Meister Gotama.“

„Was meinst du, Māgandiya? Da hat sich vielleicht jemand früher mit Berührungsobjekten, die mit dem Körper erfahrbar sind, die erwünscht, begehrt, angenehm und liebenswert sind, die mit Sinnesgier verbunden sind und Begierde hervorrufen, vergnügt. Bei einer späteren Gelegenheit, nachdem er den Ursprung, das Verschwinden, die Befriedigung, die Gefahr und das Entkommen im Falle der Berührungsobjekte der Wirklichkeit entsprechend kennt, könnte er das Begehren nach Berührungsobjekten überwunden haben, das Fieber nach Berührungsobjekten entfernt haben und ohne Durst, mit einem Herzen, das inneren Frieden hat, verweilen. Was würdest du zu ihm sagen, Māgandiya?“—„Nichts, Meister Gotama.“

„Māgandiya, früher, als ich ein Leben zu Hause führte, vergnügte ich mich, versorgt und ausgestattet mit den fünf Strängen sinnlichen Vergnügens: mit Formen, die mit dem Auge erfahrbar sind, die erwünscht, begehrt, angenehm und liebenswert sind, die mit Sinnesgier verbunden sind und Begierde hervorrufen; mit Klängen, die mit dem Ohr erfahrbar sind, die erwünscht, begehrt, angenehm und liebenswert sind, die mit Sinnesgier verbunden sind und Begierde hervorrufen; mit Gerüchen, die mit der Nase erfahrbar sind, die erwünscht, begehrt, angenehm und liebenswert sind, die mit Sinnesgier verbunden sind und Begierde hervorrufen; mit Geschmäckern, die mit der Zunge erfahrbar sind, die erwünscht, begehrt, angenehm und liebenswert sind, die mit Sinnesgier verbunden sind und Begierde hervorrufen; mit Berührungsobjekten, die mit dem Körper erfahrbar sind, die erwünscht, begehrt, angenehm und liebenswert sind, die mit Sinnesgier verbunden sind und Begierde hervorrufen. Ich hatte drei Paläste, einen für die Regenzeit, einen für den Winter und einen für den Sommer. Ich hielt mich die vier Monate der Regenzeit über im Regenzeit-Palast auf, vergnügte mich mit Musikern, die alle Frauen waren, und ich ging nicht zum unteren Palast hinunter.“

„Bei einer späteren Gelegenheit, nachdem ich den Ursprung, das Verschwinden, die Befriedigung, die Gefahr und das Entkommen im Falle der Sinnesvergnügen der Wirklichkeit entsprechend kannte, überwand ich das Begehren nach Sinnesvergnügen, entfernte ich das Fieber nach Sinnesvergnügen, und ich verweile ohne Durst, mit einem Geist, der inneren Frieden hat. Ich sehe andere Wesen, die nicht frei von Sinnesbegierde sind, die vom Begehren nach Sinnesvergnügen verzehrt werden, die vor Fieber nach Sinnesvergnügen brennen, die in Sinnesvergnügen schwelgen, und ich beneide sie nicht, auch ergötze ich mich nicht daran. Warum ist das so? Māgandiya, weil es eine Freude gibt, abseits von Sinnesvergnügen, abseits von unheilsamen Geisteszuständen, welche himmlische Glückseligkeit übertrifft. Da ich mich an jenem erfreue, beneide ich nicht, was geringer ist, auch ergötze ich mich nicht daran.“

„Angenommen, Māgandiya, ein Haushälter oder Sohn eines Haushälters wäre reich, mit großem Reichtum und Besitz, und weil er mit den fünf Strängen sinnlichen Vergnügens versorgt und ausgestattet ist, könnte er sich mit Formen, die mit dem Auge erfahrbar sind, die erwünscht, begehrt, angenehm und liebenswert sind, die mit Sinnesgier verbunden sind und Begierde hervorrufen, vergnügen; mit Klängen, die mit dem Ohr erfahrbar sind, die erwünscht, begehrt, angenehm und liebenswert sind, die mit Sinnesgier verbunden sind und Begierde hervorrufen; mit Gerüchen, die mit der Nase erfahrbar sind, die erwünscht, begehrt, angenehm und liebenswert sind, die mit Sinnesgier verbunden sind und Begierde hervorrufen; mit Geschmäckern, die mit der Zunge erfahrbar sind, die erwünscht, begehrt, angenehm und liebenswert sind, die mit Sinnesgier verbunden sind und Begierde hervorrufen; mit Berührungsobjekten, die mit dem Körper erfahrbar sind, die erwünscht, begehrt, angenehm und liebenswert sind, die mit Sinnesgier verbunden sind und Begierde hervorrufen. Nachdem er sich mit Körper, Sprache und Geist richtig verhalten hat, könnte er bei der Auflösung des Körpers, nach dem Tode an einem glücklichen Bestimmungsort wiedererscheinen, in der himmlischen Welt im Gefolge der Götter der Dreiunddreißig; und dort würde er sich vergnügen, umgeben von einer Gruppe von Nymphen im Nandana-Hain, versorgt und ausgestattet mit den fünf Strängen himmlischer Sinnesvergnügen. Angenommen, er sähe einen Haushälter oder Sohn eines Haushälters, der sich vergnügt, versorgt und ausgestattet mit den fünf Strängen menschlicher Sinnesvergnügen. Was meinst du, Māgandiya? Würde jener junge Gott, der sich vergnügt, umgeben von einer Gruppe von Nymphen im Nandana-Hain, versorgt und ausgestattet mit den fünf Strängen himmlischer Sinnesvergnügen, jenen Haushälter oder Sohn eines Haushälters um die fünf Stränge menschlicher Sinnesvergnügen beneiden, oder würde er zu menschlichen Sinnesvergnügen zurückkehren?“

„Nein, Meister Gotama. Warum nicht? Weil himmlische Sinnesvergnügen vortrefflicher und erhabener als menschliche Sinnesvergnügen sind.“

„Ebenso, Māgandiya, vergnügte ich mich früher, als ich ein Leben zu Hause führte, versorgt und ausgestattet mit den fünf Strängen sinnlichen Vergnügens: mit Formen, die mit dem Auge erfahrbar sind, die erwünscht, begehrt, angenehm und liebenswert sind, die mit Sinnesgier verbunden sind und Begierde hervorrufen; mit Klängen, die mit dem Ohr erfahrbar sind, die erwünscht, begehrt, angenehm und liebenswert sind, die mit Sinnesgier verbunden sind und Begierde hervorrufen; mit Gerüchen, die mit der Nase erfahrbar sind, die erwünscht, begehrt, angenehm und liebenswert sind, die mit Sinnesgier verbunden sind und Begierde hervorrufen; mit Geschmäckern, die mit der Zunge erfahrbar sind, die erwünscht, begehrt, angenehm und liebenswert sind, die mit Sinnesgier verbunden sind und Begierde hervorrufen; mit Berührungsobjekten, die mit dem Körper erfahrbar sind, die erwünscht, begehrt, angenehm und liebenswert sind, die mit Sinnesgier verbunden sind und Begierde hervorrufen. Ich hatte drei Paläste, einen für die Regenzeit, einen für den Winter und einen für den Sommer. Ich hielt mich die vier Monate der Regenzeit über im Regenzeit-Palast auf, vergnügte mich mit Musikern, die alle Frauen waren, und ich ging nicht zum unteren Palast hinunter.“

„Bei einer späteren Gelegenheit, nachdem ich den Ursprung, das Verschwinden, die Befriedigung, die Gefahr und das Entkommen im Falle der Sinnesvergnügen der Wirklichkeit entsprechend kannte, überwand ich das Begehren nach Sinnesvergnügen, entfernte ich das Fieber nach Sinnesvergnügen, und ich verweile ohne Durst, mit einem Geist, der inneren Frieden hat. Ich sehe andere Wesen, die nicht frei von Sinnesbegierde sind, die vom Begehren nach Sinnesvergnügen verzehrt werden, die vor Fieber nach Sinnesvergnügen brennen, die in Sinnesvergnügen schwelgen, und ich beneide sie nicht, auch ergötze ich mich nicht daran. Warum ist das so? Māgandiya, weil es eine Freude gibt, abseits von Sinnesvergnügen, abseits von unheilsamen Geisteszuständen, welche himmlische Glückseligkeit übertrifft. Da ich mich an jenem erfreue, beneide ich nicht, was geringer ist, auch ergötze ich mich nicht daran.“

„Angenommen, Māgandiya, es gäbe einen Leprakranken mit Wunden und Blasen an den Gliedern, der, von Würmern zerfressen, mit den Fingernägeln den Schorf von seinen wunden Stellen kratzte und seinen Körper zur Erleichterung über einer Grube mit brennender Holzkohle einbrannte. Dann würden seine Freunde und Gefährten, seine Angehörigen und Verwandten einen Arzt herbeischaffen, um ihn zu behandeln. Der Arzt würde eine Medizin für ihn zubereiten, und mit Hilfe dieser Medizin würde der Mann von der Lepra geheilt, und er würde gesund und glücklich sein, unabhängig, sein eigener Herr, in der Lage zu gehen, wohin es ihm beliebt. Dann könnte er einen anderen Leprakranken sehen, mit Wunden und Blasen an den Gliedern, der, von Würmern zerfressen, mit den Fingernägeln den Schorf von seinen wunden Stellen kratzte und seinen Körper zur Erleichterung über einer Grube mit brennender Holzkohle einbrannte. Was meinst du, Māgandiya? Würde jener Mann jenen Leprakranken um seine Grube mit brennender Holzkohle oder um den Gebrauch von Medizin beneiden?“

„Nein, Meister Gotama. Warum ist das so? Weil im Krankheitsfalle Medizin zubereitet werden muß, und wenn es keine Krankheit gibt, es nicht nötig ist, Medizin zuzubereiten.“

„Ebenso, Māgandiya, vergnügte ich mich früher, als ich ein Leben zu Hause führte, versorgt und ausgestattet mit den fünf Strängen sinnlichen Vergnügens: mit Formen, die mit dem Auge erfahrbar sind, die erwünscht, begehrt, angenehm und liebenswert sind, die mit Sinnesgier verbunden sind und Begierde hervorrufen; mit Klängen, die mit dem Ohr erfahrbar sind, die erwünscht, begehrt, angenehm und liebenswert sind, die mit Sinnesgier verbunden sind und Begierde hervorrufen; mit Gerüchen, die mit der Nase erfahrbar sind, die erwünscht, begehrt, angenehm und liebenswert sind, die mit Sinnesgier verbunden sind und Begierde hervorrufen; mit Geschmäckern, die mit der Zunge erfahrbar sind, die erwünscht, begehrt, angenehm und liebenswert sind, die mit Sinnesgier verbunden sind und Begierde hervorrufen; mit Berührungsobjekten, die mit dem Körper erfahrbar sind, die erwünscht, begehrt, angenehm und liebenswert sind, die mit Sinnesgier verbunden sind und Begierde hervorrufen. Ich hatte drei Paläste, einen für die Regenzeit, einen für den Winter und einen für den Sommer. Ich hielt mich die vier Monate der Regenzeit über im Regenzeit-Palast auf, vergnügte mich mit Musikern, die alle Frauen waren, und ich ging nicht zum unteren Palast hinunter.“

„Bei einer späteren Gelegenheit, nachdem ich den Ursprung, das Verschwinden, die Befriedigung, die Gefahr und das Entkommen im Falle der Sinnesvergnügen der Wirklichkeit entsprechend kannte, überwand ich das Begehren nach Sinnesvergnügen, entfernte ich das Fieber nach Sinnesvergnügen, und ich verweile ohne Durst, mit einem Geist, der inneren Frieden hat. Ich sehe andere Wesen, die nicht frei von Sinnesbegierde sind, die vom Begehren nach Sinnesvergnügen verzehrt werden, die vor Fieber nach Sinnesvergnügen brennen, die in Sinnesvergnügen schwelgen, und ich beneide sie nicht, auch ergötze ich mich nicht daran. Warum ist das so? Māgandiya, weil es eine Freude gibt, abseits von Sinnesvergnügen, abseits von unheilsamen Geisteszuständen, welche himmlische Glückseligkeit übertrifft. Da ich mich an jenem erfreue, beneide ich nicht, was geringer ist, auch ergötze ich mich nicht daran.“

„Angenommen, Māgandiya, es gäbe einen Leprakranken mit Wunden und Blasen an den Gliedern, der, von Würmern zerfressen, mit den Fingernägeln den Schorf von seinen wunden Stellen kratzte und seinen Körper zur Erleichterung über einer Grube mit brennender Holzkohle einbrannte. Dann würden seine Freunde und Gefährten, seine Angehörigen und Verwandten einen Arzt herbeischaffen, um ihn zu behandeln. Der Arzt würde Medizin für ihn zubereiten, und mit Hilfe dieser Medizin würde der Mann von der Lepra geheilt, und er würde gesund und glücklich sein, unabhängig, sein eigener Herr, in der Lage zu gehen, wohin es ihm beliebt. Dann würden ihn zwei starke Männer an den Armen packen und in Richtung einer Grube mit brennender Holzkohle schleppen. Was meinst du, Māgandiya? Würde dieser Mann seinen Körper drehen und winden?“

„Ja, Meister Gotama. Warum ist das so? Weil die Berührung jenes Feuers in der Tat schmerzhaft ist, heiß und sengend.“

„Was meinst du, Māgandiya? Ist die Berührung jenes Feuers nur jetzt schmerzhaft, heiß und sengend oder war die Berührung jenes Feuers auch früher schon schmerzhaft, heiß und sengend?“

„Meister Gotama, die Berührung jenes Feuers ist jetzt schmerzhaft, heiß und sengend, und sie war auch früher schon schmerzhaft, heiß und sengend. Denn als jener Mann ein Leprakranker war, mit Wunden und Blasen an den Gliedern, der, von Würmern zerfressen, mit den Fingernägeln den Schorf von seinen wunden Stellen kratzte, waren seine Sinne beeinträchtigt; daher, obwohl die Berührung des Feuers in Wirklichkeit schmerzhaft war, nahm er sie fälschlicherweise als angenehm wahr.“

„Ebenso, Māgandiya, war die Berührung von Sinnesvergnügen in der Vergangenheit schmerzhaft, heiß und sengend; in der Zukunft wird die Berührung von Sinnesvergnügen schmerzhaft, heiß und sengend sein; und jetzt in der Gegenwart ist die Berührung von Sinnesvergnügen schmerzhaft, heiß und sengend. Aber diese Wesen, die nicht frei von Begehren nach Sinnesvergnügen sind, die vom Begehren nach Sinnesvergnügen verzehrt werden, die vor Fieber nach Sinnesvergnügen brennen, haben Sinne, die beeinträchtigt sind; daher, obwohl die Berührung der Sinnesvergnügen in Wirklichkeit schmerzhaft ist, nehmen sie sie fälschlicherweise als angenehm wahr.“

„Angenommen, Māgandiya, es gäbe einen Leprakranken mit Wunden und Blasen an den Gliedern, der, von Würmern zerfressen, mit den Fingernägeln den Schorf von seinen wunden Stellen kratzte und seinen Körper zur Erleichterung über einer Grube mit brennender Holzkohle einbrannte; je mehr er den Schorf abkratzt und seinen Körper einbrennt, desto fauliger, übelriechender und stärker infiziert würden seine wunden Stellen werden, und doch würde er ein gewisses Maß an Befriedigung und Vergnügen daran finden, seine wunden Stellen zu kratzen. Ebenso, Māgandiya, schwelgen Wesen, die nicht frei von Sinnesbegierde sind, die vom Begehren nach Sinnesvergnügen verzehrt werden, die vor Fieber nach Sinnesvergnügen brennen, dennoch in Sinnesvergnügen; je mehr solche Wesen in Sinnesvergnügen schwelgen, desto mehr wächst ihr Begehren nach Sinnesvergnügen an, und desto mehr werden sie von ihrem Fieber nach Sinnesvergnügen verbrannt, und doch finden sie ein gewisses Maß an Befriedigung und Vergnügen bedingt durch die fünf Stränge sinnlichen Vergnügens.“

„Was meinst du, Māgandiya? Hast du jemals einen König oder königlichen Minister gesehen oder von ihm gehört, der sich vergnügte, versorgt und ausgestattet mit den fünf Strängen sinnlichen Vergnügens, der, ohne das Begehren nach Sinnesvergnügen zu überwinden, ohne das Fieber nach Sinnesvergnügen zu entfernen, in der Lage war, frei von Durst, mit einem Herzen, das inneren Frieden hat, zu verweilen, oder der in der Lage ist oder sein wird, so zu verweilen?“—„Nein, Meister Gotama.“

„Gut, Māgandiya. Auch ich habe niemals einen König oder königlichen Minister gesehen oder von ihm gehört, der sich vergnügte, versorgt und ausgestattet mit den fünf Strängen sinnlichen Vergnügens, der, ohne das Begehren nach Sinnesvergnügen zu überwinden, ohne das Fieber nach Sinnesvergnügen zu entfernen, in der Lage war, frei von Durst, mit einem Herzen, das inneren Frieden hat, zu verweilen, oder der in der Lage ist oder sein wird, so zu verweilen. Im Gegenteil, Māgandiya, jene Mönche oder Brahmanen, die frei von Durst, mit einem Herzen, das inneren Frieden hat, verweilten oder verweilen oder verweilen werden, tun dies alle, nachdem sie den Ursprung, das Verschwinden, die Befriedigung, die Gefahr und das Entkommen im Falle der Sinnesvergnügen der Wirklichkeit entsprechend kennen, und es geschieht nachdem sie das Begehren nach Sinnesvergnügen überwunden haben und das Fieber nach Sinnesvergnügen entfernt haben, daß sie ohne Durst, mit einem Herzen, das inneren Frieden hat, verweilten, verweilen oder verweilen werden.“

An dieser Stelle äußerte der Erhabene dieses:

„Das größte Gut ist die Gesundheit,
Nibbāna ist das größte Glück,
Der beste Pfad ist der Achtfache,
Der sicher zum Todlosen führt.“

Nach diesen Worten sagte der Wanderasket Māgandiya zum Erhabenen: „Es ist wunderbar, Meister Gotama, es ist erstaunlich, wie gut jenes von Meister Gotama ausgedrückt worden ist:

,Das größte Gut ist die Gesundheit,
Nibbāna ist das größte Glück.‘

Auch wir haben dies schon von früheren Wanderasketen in der Tradition der Lehrer gehört, und wir stimmen dem zu, Meister Gotama.“

„Aber, Māgandiya, wenn du jenes von früheren Wanderasketen in der Tradition der Lehrer gehört hast, was ist jene Gesundheit, was ist jenes Nibbāna?“

Nach diesen Worten, rieb der Wanderasket Māgandiya seine Glieder und sagte: „Dies ist jene Gesundheit, Meister Gotama, dies ist jenes Nibbāna; denn jetzt bin ich gesund und glücklich und nichts bereitet mir Leid.“

„Māgandiya, angenommen, es gäbe einen blind geborenen Mann, der dunkle und helle Formen nicht sehen könnte, der blaue, gelbe, rote oder rosa Formen nicht sehen könnte, der Ebenes und Unebenes nicht sehen könnte, der die Sterne oder Sonne und Mond nicht sehen könnte. Er könnte einen Mann mit gutem Augenlicht sagen hören: ,Meine Herren, gut ist in der Tat ein weißes Tuch, hübsch, fleckenlos und sauber!‘ und er würde sich auf die Suche nach einem weißen Tuch machen. Dann würde ihn ein Mann mit einem schmutzigen, besudelten Kleidungsstück so betrügen: ,Guter Mann, hier ist ein weißes Tuch für dich, hübsch, fleckenlos und sauber.‘ Und er würde es annehmen und anziehen, und weil er damit zufrieden wäre, würde er solche Worte der Zufriedenheit äußern: ,Meine Herren, gut ist in der Tat ein weißes Tuch, hübsch, fleckenlos und sauber!‘ Was meinst du, Māgandiya? Als jener blind geborene Mann jenes schmutzige, besudelte Kleidungsstück annahm, es anzog, und, weil er damit zufrieden war, solche Worte der Zufriedenheit äußerte: ,Meine Herren, gut ist in der Tat ein weißes Tuch, hübsch, fleckenlos und sauber!‘—handelte er so, weil er wußte und sah, oder aus Vertrauen in den Mann mit dem guten Augenlicht?“

„Ehrwürdiger Herr, er würde so gehandelt haben, ohne zu wissen und zu sehen, aus Vertrauen in den Mann mit dem guten Augenlicht.“

„Ebenso, Māgandiya, sind die Wanderasketen anderer Sekten blind und ohne Schauung. Sie kennen Gesundheit nicht, sie sehen Nibbāna nicht, und doch äußern sie dieses Gedicht so:

,Das größte Gut ist die Gesundheit,
Nibbāna ist das größte Glück.‘

Dieses Gedicht wurde von den früheren Verwirklichten, vollständig Erwachten so geäußert:

,Das größte Gut ist die Gesundheit,
Nibbāna ist das größte Glück,
Der beste Pfad ist der Achtfache,
Der sicher zum Todlosen führt.‘

Jetzt ist es allmählich unter Weltlingen geläufig geworden. Und obwohl dieser Körper, Māgandiya, eine Krankheit, ein Geschwür, ein Stachel, ein Unglück, ein Leid ist, sagst du in Bezug auf diesen Körper: ,Dies ist jene Gesundheit, Meister Gotama, dies ist jenes Nibbāna.‘ Du besitzt nicht jene edle Schauung, Māgandiya, mit deren Hilfe du Gesundheit kennen und Nibbāna sehen könntest.“

„Ich habe folgendes Vertrauen in Meister Gotama: ,Meister Gotama ist fähig, mich das Dhamma auf eine Weise zu lehren, daß es mir möglich wird, Gesundheit zu kennen und Nibbāna zu sehen.‘“

„Māgandiya, angenommen, es gäbe einen blind geborenen Mann, der dunkle und helle Formen nicht sehen könnte, der blaue, gelbe, rote oder rosa Formen nicht sehen könnte, der Ebenes und Unebenes nicht sehen könnte, der die Sterne oder Sonne und Mond nicht sehen könnte. Dann würden seine Freunde und Gefährten, seine Angehörigen und Verwandten einen Arzt herbeischaffen, um ihn zu behandeln. Der Arzt würde eine Medizin für ihn zubereiten, und doch würde mit Hilfe jener Medizin die Sehkraft des Mannes nicht entstehen oder geläutert werden. Was meinst du, Māgandiya, würde jener Arzt Erschöpfung und Beschwerden ernten?“—„Ja, Meister Gotama.“—„Ebenso, Māgandiya, wenn ich dich das Dhamma so lehren würde: ,Dies ist jene Gesundheit, dies ist jenes Nibbāna‘, könnte es sein, daß du Gesundheit nicht kennst und Nibbāna nicht siehst, und das würde Erschöpfung und Kränkung für mich bedeuten.“

„Ich habe folgendes Vertrauen in Meister Gotama: ,Meister Gotama ist fähig, mich das Dhamma auf eine Weise zu lehren, daß es mir möglich wird, Gesundheit zu kennen und Nibbāna zu sehen.‘“

„Māgandiya, angenommen, es gäbe einen blind geborenen Mann, der dunkle und helle Formen nicht sehen könnte, der blaue, gelbe, rote oder rosa Formen nicht sehen könnte, der Ebenes und Unebenes nicht sehen könnte, der die Sterne oder Sonne und Mond nicht sehen könnte. Er könnte einen Mann mit gutem Augenlicht sagen hören: ,Meine Herren, gut ist in der Tat ein weißes Tuch, hübsch, fleckenlos und sauber!‘ und er würde sich auf die Suche nach einem weißen Tuch machen. Dann würde ihn ein Mann mit einem schmutzigen, besudelten Kleidungsstück so betrügen: ,Guter Mann, hier ist ein weißes Tuch für dich, hübsch, fleckenlos und sauber.‘ Und er würde es annehmen und anziehen. Dann würden seine Freunde und Gefährten, seine Angehörigen und Verwandten einen Arzt herbeischaffen, um ihn zu behandeln. Der Arzt würde eine Medizin für ihn zubereiten—Brechmittel und Abführmittel, Salben und Gegen-Salben und Nasenbehandlung—und mit Hilfe jener Medizin würde die Sehkraft des Mannes entstehen und geläutert werden. Zusammen mit dem Entstehen seiner Sehkraft würde sein Verlangen und seine Begierde nach jenem schmutzigen, besudelten Kleidungsstück überwunden; dann könnte er vor Empörung und Feindschaft gegenüber jenem Mann brennen und er könnte folgendermaßen erwägen, wie er ihn töten könnte: ,Ich bin in der Tat lange von diesem Mann mit diesem schmutzigen, besudelten Kleidungsstück überlistet, hintergangen und betrogen worden, als er zu mir sagte: ›Guter Mann, hier ist ein weißes Tuch für dich, hübsch, fleckenlos und sauber.‹‘“

„Ebenso, Māgandiya, wenn ich dich das Dhamma so lehren würde: ,Dies ist jene Gesundheit, dies ist jenes Nibbāna‘, könnte es sein, daß du Gesundheit kennst und Nibbāna siehst. Zusammen mit dem Entstehen deiner Schauung, könnte dein Verlangen und deine Begierde nach den fünf Daseinsgruppen, an denen angehaftet wird, überwunden werden. Dann könntest du vielleicht denken: ,Ich bin in der Tat lange von diesem Herzen überlistet, hintergangen und betrogen worden. Denn wenn ich angehaftet habe, war da nur Form, an der ich angehaftet habe, nur Gefühl, an dem ich angehaftet habe, nur Wahrnehmung, an der ich angehaftet habe, nur Gestaltungen, an denen ich angehaftet habe, nur Bewußtsein, an dem ich angehaftet habe. Mit meinem Anhaften als Bedingung ist Werden; mit Werden als Bedingung ist Geburt; mit Geburt als Bedingung ist Altern und Tod, Sorge, Klagen, Schmerz, Trauer und Verzweiflung. So ist der Ursprung dieser ganzen Masse von Dukkha.‘

„Ich habe folgendes Vertrauen in Meister Gotama: ,Meister Gotama ist fähig, mich das Dhamma auf eine Weise zu lehren, daß es mir möglich wird, mich frei von Blindheit von diesem Sitz zu erheben.‘“

„Dann, Māgandiya, verkehre mit aufrechten Menschen. Wenn du mit aufrechten Menschen verkehrst, wirst du das wahre Dhamma hören. Wenn du das wahre Dhamma hörst, wirst du dem wahren Dhamma gemäß üben. Wenn du dem wahren Dhamma gemäß übst, wirst du für dich selbst wissen und sehen: ,Dieses sind Krankheiten, Geschwüre und Stacheln; aber diese Krankheiten, Geschwüre und Stacheln hören ohne Überbleibsel auf. Mit dem Aufhören meines Anhaftens ist das Aufhören von Werden; mit dem Aufhören von Werden ist das Aufhören von Geburt; mit dem Aufhören von Geburt hört Altern, Tod, Sorge, Klagen, Schmerz, Trauer und Verzweiflung auf. So ist das Aufhören dieser ganzen Masse von Dukkha.‘“

Nach diesen Worten sagte der Wanderasket Māgandiya: „Großartig, Meister Gotama! Großartig, Meister Gotama! Das Dhamma ist von Meister Gotama auf vielfältige Weise klar gemacht worden, so als ob er Umgestürztes aufgerichtet, Verborgenes enthüllt, einem Verirrten den Weg gezeigt oder in der Dunkelheit eine Lampe gehalten hätte, damit die Sehenden die Dinge erkennen können. Ich nehme Zuflucht zu Meister Gotama und zum Dhamma und zur Sangha der Bhikkhus. Ich würde gerne unter dem Erhabenen in die Hauslosigkeit ziehen, ich würde gerne die Ordination erhalten.“

„Māgandiya, jemand, der früher zu einer anderen Sekte gehörte und in diesem Dhamma und dieser Disziplin in die Hauslosigkeit zu ziehen wünscht und die Ordination wünscht, hat eine Probezeit von vier Monaten. Am Ende von vier Monaten, wenn die Bhikkhus mit ihm zufrieden sind, geben sie ihm die Erlaubnis, in die Hauslosigkeit zu ziehen, und die Ordination zum Status eines Bhikkhu. Aber ich erkenne individuelle Unterschiede in dieser Angelegenheit an.“

„Ehrwürdiger Herr, wenn jene, die früher zu einer anderen Sekte gehörten und in diesem Dhamma und dieser Disziplin in die Hauslosigkeit zu ziehen wünschen und die Ordination wünschen, eine Probezeit von vier Monaten haben, und wenn am Ende von vier Monaten die Bhikkhus mit ihnen zufrieden sind und sie ihnen die Erlaubnis, in die Hauslosigkeit zu ziehen, und die Ordination zum Status eines Bhikkhu geben, dann will ich eine Probezeit von vier Jahren haben. Wenn die Bhikkhus am Ende von vier Jahren mit mir zufrieden sind, mögen sie mir die Erlaubnis, in die Hauslosigkeit zu ziehen, und die Ordination zum Status eines Bhikkhu geben.“

Dann erhielt der Wanderasket Māgandiya die Erlaubnis, unter dem Erhabenen in die Hauslosigkeit zu ziehen, und er erhielt die Ordination. Und bald, nicht lange nach seiner Ordination, nachdem er allein lebte, zurückgezogen, umsichtig, eifrig und entschlossen, trat der ehrwürdige Māgandiya hier und jetzt durch eigene Verwirklichung mit höherer Geisteskraft in das höchste Ziel des heiligen Lebens ein, für das Männer aus guter Familie zu Recht von zu Hause fort in die Hauslosigkeit ziehen, und er verweilte darin. Er erkannte unmittelbar: „Geburt ist zu Ende gebracht, das heilige Leben ist gelebt, es ist getan, was getan werden mußte, darüber hinaus gibt es nichts mehr.“ Und der ehrwürdige Māgandiya wurde einer der Arahants.