Paṭṭhānapakaraṇa

1.1. Nikkhepavāra

1.1.1. Paccayuddesa

Aufzählung der Bedingungen

  1. Wurzel-Bedingung (hetu paccayo)
  2. Objekt-Bedingung (ārammaṇa paccayo)
  3. Vorherrschafts-Bedingung (adhipati paccayo)
  4. Angrenzungs-Bedingung (anantara paccayo)
  5. Unverzüglichkeits-Bedingung (samanantara paccayo)
  6. Zusammenentstehungs-Bedingung (sahajāta paccayo)
  7. Gegenseitigkeits-Bedingung (aññamañña paccayo)
  8. Unterstützungs-Bedingung (nissaya paccayo)
  9. Anlass-Bedingung (upanissaya paccayo)
  10. Vorherenstehungs-Bedingung (purejāta paccayo)
  11. Nachherentstehungs-Bedingung (pacchajāta paccayo)
  12. Wiederholungs-Bedingung (āsevana paccayo)
  13. Kamma-Bedingung (kamma paccayo)
  14. Resultats-Bedingung (vipāka paccayo)
  15. Nahrungs-Bedingung (āhāra paccayo)
  16. Fähigkeits-Bedingung (indriya paccayo)
  17. Jhāna-Bedingung (jhāna paccayo)
  18. Pfad-Bedingung (magga paccayo)
  19. Verbindungs-Bedingung (sampayutta paccayo)
  20. Nicht-Verbindungs-Bedingung (vippayutta paccayo)
  21. Anwesenheits-Bedingung (atthi paccayo)
  22. Abwesenheits-Bedingung (natthi paccayo)
  23. Verschwundenseins-Bedingung (vigata paccayo)
  24. Nicht-Verschwundenseins-Bedingung (avigata paccayo).

1.1.2. Paccayaniddesa

Erklärung der Bedingungen

(1) Wurzel-Bedingung (hetu paccaya)

Die sechs Wurzeln (hetus) stehen mit den Phänomenen (dhammas), die mit den Wurzeln verbunden sind, und mit durch sie erzeugter Materie durch die Wurzel-Bedingung in Beziehung.

(2) Objekt-Bedingung (ārammaṇa paccaya)

Die sichtbare Objekt-Grundlage (rūpāyatana) steht mit dem Seh-Bewusstseins-Element und mit den mit ihm verbundenen Phänomenen durch die Objekt-Bedingung in Beziehung.

Die Ton-Grundlage (saddāyatana) steht mit dem Hör-Bewusstseins-Element und mit den mit ihm verbundenen Phänomenen durch die Objekt-Bedingung in Beziehung.

Die Geruchs-Grundlage (gandhāyatana) steht mit dem Riech-Bewusstseins-Element und mit den mit ihm verbundenen Phänomenen durch die Objekt-Bedingung in Beziehung.

Die Geschmacks-Grundlage (rasāyatana) steht mit dem Schmeck-Bewusstseins-Element und mit den mit ihm verbundenen Phänomenen (dhammas) durch die Objekt-Bedingung in Beziehung.

Die berührbare Objekt-Grundlage (phoṭṭhabbāyatana) steht mit dem Körper-Bewusst­seins-Element und mit den mit ihm verbundenen Phänomenen durch die Objekt-Bedingung in Beziehung.

Sichtbares Objekt, Ton, Geruch, Geschmack und berührbares Objekt stehen mit dem Geist-Element (manodhātu) und den mit ihm verbundenen Phänomenen durch die Objekt-Bedingung in Beziehung.

Alle Objekte [der sechs Sinne] (dhammā) stehen mit dem Geist-Bewusstseins-Element (mano­viññāṇa­dhātu) und den mit ihm verbundenen Phänomenen durch die Objekt-Bedingung in Beziehung.

Wenn irgendein Phänomen [als Objekt] genommen wird, entstehen diese Phänomene: Bewusstsein (citta) und Geistesfaktoren (cetasikas). Das erstere Phänomen steht mit den letzteren Phänomenen durch die Objekt-Bedingung in Beziehung.

(3) Vorherrschafts-Bedingung (adhipati paccaya)

Der vorherrschende Wunsch (chanda) steht mit den mit ihm verbundenen Phänomenen und mit durch sie erzeugter Materie durch die Vorherrschafts-Bedingung in Beziehung.

Vorherrschende Anstrengung (vīriya) steht mit den mit ihr verbundenen Phänomenen und mit durch sie erzeugter Materie durch die Vorherrschafts-Bedingung in Beziehung.

Vorherrschendes Bewusstsein (citta) steht mit den mit ihm verbundenen Phänomenen und mit durch sie erzeugter Materie durch die Vorherrschafts-Bedingung in Beziehung.

Vorherrschende prüfende Weisheit (vīmaṃsa) steht mit den mit ihr ver­bun­denen Phänomenen und mit durch sie erzeugter Materie durch die Vor­herr­schafts-Bedingung in Beziehung.

Wenn irgendein Phänomen als wichtig[es Objekt] genommen wird, ent­ste­hen diese Phänomene: Bewusstsein (citta) und Geistesfaktoren (cetasikas). Das erstere Phänomen steht mit den letzteren Phänomenen durch die Vorherr­schafts-Bedingung in Beziehung.

(4) Angrenzungs-Bedingung (anantara paccaya)

Das Seh-Bewusstseins-Element und die mit ihm verbundenen Phänomene stehen mit dem Geist-Element (manodhātu) und dessen verbundenen Phänomenen durch die Angrenzungs-Bedingung in Beziehung. Das Geist-Element und die mit ihm verbundenen Phänomene stehen mit dem Geist-Bewusstseins-Element (manoviññāṇadhātu) und des­sen verbundenen Phänomenen durch die Angrenzungs-Bedingung in Beziehung.

Das Hör-Bewusstseins-Element und die mit ihm verbundenen Phänomene stehen mit dem Geist-Element und dessen verbundenen Phänomenen durch die Angren­zungs-Bedingung in Beziehung. Das Geist-Element und die mit ihm verbundenen Phänomene stehen mit dem Geist-Bewusstseins-Element und dessen verbundenen Phänomenen durch die Angrenzungs-Bedingung in Beziehung.

Das Riech-Bewusstseins-Element und die mit ihm verbundenen Phänomene stehen mit dem Geist-Element und dessen verbundenen Phänomenen durch die Angrenzungs-Bedingung in Beziehung. Das Geist-Element und die mit ihm verbundenen Phänomene stehen mit dem Geist-Bewusstseins-Element und dessen verbundenen Phänomenen durch die An­grenzungs-Bedingung in Beziehung.

Das Schmeck-Bewusstseins-Element und die mit ihm verbundenen Phänomene stehen mit dem Geist-Element und dessen verbundenen Phänomenen durch die Angrenzungs-Bedingung in Beziehung. Das Geist-Element und die mit ihm verbundenen Phänomene stehen mit dem Geist-Bewusstseins-Element und dessen verbundenen Phänomenen durch die Angrenzungs-Bedingung in Beziehung.

Das Körper-Bewusstseins-Element und die mit ihm verbundenen Phänomene stehen mit dem Geist-Element und dessen verbundenen Phänomenen durch die Angrenzungs-Bedingung in Beziehung. Das Geist-Element und die mit ihm verbundenen Phänomene stehen mit dem Geist-Bewusstseins-Element und dessen verbundenen Phänomenen durch die Angrenzungs-Bedingung in Beziehung.

Vorhergehende heilsame Phänomene (kusala dhammā) stehen mit nachfolgenden heilsamen Phänomenen durch die Angrenzungs-Bedingung in Beziehung.

Vorhergehende heilsame Phänomene stehen mit nachfolgenden kammisch neutralen Phänomenen (abyākata dhammā) durch die Angrenzungs-Bedingung in Beziehung.

Vorhergehende unheilsame Phänomene (akusala dhammā) stehen mit nachfolgenden unheilsamen Phänomenen durch die Angrenzungs-Bedingung in Beziehung.

Vorhergehende unheilsame Phänomene stehen mit nachfolgenden kammisch neutralen Phänomenen durch die Angrenzungs-Bedingung in Beziehung.

Vorhergehende kammisch neutrale Phänomene stehen mit nachfol­genden kammisch neutralen Phänomenen durch die Angrenzungs-Bedingung in Beziehung.

Vorhergehende kammisch neutrale Phänomene stehen mit nachfolgenden heilsamen Phänomenen durch die Angrenzungs-Bedingung in Beziehung.

Vorhergehende kammisch neutrale Phänomene stehen mit nachfolgenden unheilsamen Phänomenen durch die Angrenzungs-Bedingung in Beziehung.

In Angrenzung an irgendein [vorhergehendes] Phänomen entstehen diese [nachfolgenden] Phänomene: Bewusstsein (citta) und Geistesfaktoren (ceta­sikas). Jene [vorhergehenden] Phänomene stehen mit jenen [nachfolgenden] Phänomenen durch die Angrenzungs-Bedingung in Beziehung.

(5) Unverzüglichkeits-Bedingung (samanantara paccaya)

Das Seh-Bewusstseins-Element und die mit ihm verbundenen Phänomene stehen mit dem Geist-Element und dessen verbundenen Phänomenen durch die Unverzüglichkeits-Bedingung in Beziehung. Das Geist-Element und die mit ihm verbundenen Phänomene stehen mit dem Geist-Bewusstseins-Element und des­sen verbundenen Phänomenen durch die Unverzüglichkeits-Bedingung in Beziehung.

Das Hör-Bewusstseins-Element und die mit ihm verbundenen Phänomene stehen mit dem Geist-Element und dessen verbundenen Phänomenen durch die Unverzüglichkeits-Bedingung in Beziehung. Das Geist-Element und die mit ihm verbundenen Phänomene stehen mit dem Geist-Bewusstseins-Element und dessen verbundenen Phänomenen durch die Unverzüglichkeits-Bedingung in Beziehung.

Das Riech-Bewusstseins-Element und die mit ihm verbundenen Phänomene stehen mit dem Geist-Element und dessen verbundenen Phänomenen durch die Unverzüglichkeits-Bedingung in Beziehung. Das Geist-Element und die mit ihm verbundenen Phänomene stehen mit dem Geist-Bewusstseins-Element und dessen verbundenen Phänomenen durch die Unverzüglichkeits-Bedingung in Beziehung.

Das Schmeck-Bewusstseins-Element und die mit ihm verbundenen Phänomene stehen mit dem Geist-Element und dessen verbundenen Phänomenen durch die Unverzüglichkeits-Bedingung in Beziehung. Das Geist-Element und die mit ihm verbundenen Phänomene stehen mit dem Geist-Bewusstseins-Element und dessen verbundenen Phänomenen durch die Unverzüglichkeits-Bedingung in Beziehung.

Das Körper-Bewusstseins-Element und die mit ihm verbundenen Phänomene stehen mit dem Geist-Element und dessen verbundenen Phänomenen durch die Unverzüglichkeits-Bedingung in Beziehung. Das Geist-Element und die mit ihm verbundenen Phänomene stehen mit dem Geist-Bewusstseins-Element und dessen verbundenen Phänomenen durch die Unverzüglichkeits-Bedingung in Beziehung.

Vorhergehende heilsame Phänomene stehen mit nachfolgenden heilsamen Phänomenen durch die Unverzüglichkeits-Bedingung in Beziehung.

Vorhergehende heilsame Phänomene stehen mit nachfolgenden kammisch neutralen Phänomenen durch die Unverzüglichkeits-Bedingung in Beziehung.

Vorhergehende unheilsame Phänomene stehen mit nachfolgenden unheilsamen Phänomenen durch die Unverzüglichkeits-Bedingung in Beziehung.

Vorhergehende unheilsame Phänomene stehen mit nachfolgenden kammisch neutralen Phänomenen durch die Unverzüglichkeits-Bedingung in Beziehung.

Vorhergehende kammisch neutrale Phänomene stehen mit nachfol­genden kammisch neutralen Phänomenen durch die Unverzüglichkeits-Bedingung in Beziehung.

Vorhergehende kammisch neutrale Phänomene stehen mit nachfolgenden heilsamen Phänomenen durch die Unverzüglichkeits-Bedingung in Beziehung.

Vorhergehende kammisch neutrale Phänomene stehen mit nachfolgenden unheilsamen Phänomenen durch die Unverzüglichkeits-Bedingung in Beziehung.

Unverzüglich nach irgendeinem [vorhergehenden] Phänomen entstehen diese [nachfolgenden] Phänomene: Bewusstsein und Geistesfaktoren. Jene [vorhergehenden] Phänomene stehen mit jenen [nachfolgenden] Phänomenen durch die Unverzüglichkeits-Bedingung in Beziehung.

(6) Zusammenentstehungs-Bedingung (sahajāta paccaya)

Die vier immateriellen Gruppen (khandhā arūpino) stehen durch die Zusammenentstehungs-Bedingung miteinander in Beziehung.

Die vier großen Elemente stehen durch die Zusammenent­ste­hungs-Bedin­gung miteinander in Beziehung.

Im Empfängnis-Moment (okkantikkhaṇe) stehen Geist (nāma) und Materie (rūpa) durch die Zusammenentstehungs-Bedingung miteinander in Bezie­hung.

Bewusstsein und Geistesfaktoren stehen mit Geist-gezeugter Materie durch die Zusammenentstehungs-Bedingung in Beziehung.

Die großen Elemente stehen mit abgeleiteter Materie (upādārūpa) durch die Zusammenentstehungs-Bedingung in Beziehung.

Materielle Phänomene stehen manchmal mit immateriellen Phänomenen durch die Zusammenentstehungs-Bedingung in Bezie­hung. Manchmal stehen sie nicht durch die Zusammenentstehungs-Bedingung in Beziehung.

(7) Gegenseitigkeits-Bedingung (aññamañña paccaya)

Die vier immateriellen Gruppen stehen durch die Gegenseitigkeits-Bedingung miteinander in Beziehung.

Die vier großen Elemente stehen untereinander durch die Gegenseitigkeits-Bedingung in Beziehung.

Zum Empfängnis-Zeitpunkt stehen Geist und Materie durch die Gegenseitigkeits-Bedingung miteinander in Beziehung.

(8) Unterstützungs-Bedingung (nissaya paccaya)

Die vier immateriellen Gruppen stehen unterei­nan­der durch die Unterstützungs-Bedingung in Beziehung.

Die vier großen Elemente stehen untereinander durch die Unter­stützungs-Bedingung in Beziehung.

Zum Empfängnis-Zeitpunkt stehen Geist und Materie gegenseitig durch die Unterstützungs-Bedingung in Beziehung.

Die Phänomene Bewusstsein und Geistesfaktoren stehen mit Geist-gezeugter Mate­rie durch die Unterstützungs-Bedingung in Beziehung.

Die großen Elemente stehen mit abgeleiteter Materie durch die Unterstützungs-Bedingung in Beziehung.

Die Augen-Grundlage steht mit dem Seh-Bewusstseins-Element und den mit ihm verbundenen Phänomenen durch die Unterstützungs-Bedingung in Beziehung.

Die Ohren-Grundlage steht mit dem Hör-Bewusstseins-Element und den mit ihm verbundenen Phänomenen durch die Unterstützungs-Bedingung in Beziehung.

Die Nasen-Grundlage steht mit dem Riech-Bewusstseins-Element und den mit ihm verbundenen Phänomenen durch die Unterstützungs-Bedingung in Beziehung.

Die Zungen-Grundlage steht mit dem Schmeck-Bewusstseins-Element und den mit ihm verbundenen Phänomenen durch die Unterstützungs-Bedingung in Beziehung.

Die Körper-Grundlage steht mit dem Körper-Bewusstseins-Element und den mit ihm verbundenen Phänomenen durch die Unterstützungs-Bedingung in Beziehung.

Abhängig von dieser [Herz-Grundlage-] Materie entstehen das Geist-Element und das Geist-Bewusstseins-Element.

Jene Materie steht mit dem Geist-Element, dem Geist-Bewusst­seins-Element und den mit ihnen verbundenen Phänomenen durch die Unter­stützungs-Bedingung in Beziehung.

(9) Anlass-Bedingung (upanissaya paccaya)

Vorhergehende heilsame Phänomene stehen mit nachfolgenden heilsamen Phänomenen durch die Anlass-Bedingung in Beziehung.

Vorhergehende heilsame Phänomene stehen mit nachfolgenden unheilsamen Phänomenen nicht sofort durch die Anlass-Bedingung in Beziehung.

Vorhergehende heilsame Phänomene stehen mit nachfolgenden kammisch neutralen Phänomenen durch die Anlass-Bedingung in Beziehung.

Vorhergehende unheilsame Phänomene stehen mit nachfolgenden unheilsamen Phänomenen durch die Anlass-Bedingung in Beziehung.

Vorhergehende unheilsame Phänomene stehen mit nachfolgenden heilsamen Phänomenen nicht sofort durch die Anlass-Bedingung in Beziehung.

Vorhergehende unheilsame Phänomene stehen mit nachfolgenden kammisch neutralen Phänomenen durch die Anlass-Bedingung in Beziehung.

Vorhergehende kammisch neutrale Phänomene stehen mit nachfolgenden kammisch neutralen Phänomenen durch die Anlass-Bedingung in Beziehung.

Vorhergehende kammisch neutrale Phänomene stehen mit nachfolgenden heilsamen Phänomenen durch die Anlass-Bedingung in Beziehung.

Vorhergehende kammisch neutrale Phänomene stehen mit nachfolgenden unheilsamen Phänomenen durch die Anlass-Bedingung in Beziehung.

Wetter und Nahrung (utubhojana) stehen [mit Wesen] auch durch die Anlass-Bedingung in Beziehung. Eine Person (puggala) steht auch [mit Wesen] durch die Anlass-Bedingung in Beziehung. Der Wohnort (senāsana) steht auch [mit Wesen] durch die Anlass-Bedingung in Beziehung.

(10) Vorherentstehungs-Bedingung (purejāta paccaya)

Die Augen-Grundlage steht mit dem Seh-Bewusstseins-Element und den mit ihm verbundenen Phänomenen durch die Vorherentstehungs-Bedingung in Beziehung.

Die Ohren-Grundlage steht mit dem Hör-Bewusstseins-Element und den mit ihm verbundenen Phänomenen durch die Vorherentstehungs-Bedingung in Beziehung.

Die Nasen-Grundlage steht mit dem Riech-Bewusstseins-Element und den mit ihm verbundenen Phänomenen durch die Vorherentstehungs-Bedingung in Beziehung.

Die Zungen-Grundlage steht mit dem Schmeck-Bewusstseins-Element und den mit ihm verbundenen Phänomenen durch die Vorherentstehungs-Bedingung in Beziehung.

Die Körper-Grundlage steht mit dem Körper-Bewusstseins-Element und den mit ihm verbundenen Phänomenen durch die Vorherentstehungs-Bedingung in Beziehung.

Die sichtbare Objekt-Grundlage steht mit dem Seh-Bewusstseins-Element und den mit ihm verbundenen Phänomenen durch die Vorherentstehungs-Bedingung in Beziehung.

Die Ton-Grundlage steht mit dem Hör-Bewusstseins-Element und den mit ihm ver­bun­denen Phänomenen durch die Vorherentstehungs-Bedingung in Beziehung.

Die Geruchs-Grundlage steht mit dem Riech-Bewusstseins-Element und den mit ihm ver­bundenen Phänomenen durch die Vorherentstehungs-Bedingung in Beziehung.

Die Geschmacks-Grundlage steht mit dem Schmeck-Bewusstseins-Element und den mit ihm verbundenen Phänomenen durch die Vorherentstehungs-Bedingung in Beziehung.

Die berührbare Objekt-Grundlage steht mit dem Körper-Bewusstseins-Element und den mit ihm verbundenen Phänomenen durch die Vorherentstehungs-Bedingung in Beziehung.

Sichtbares Objekt, Ton, Geruch, Geschmack und berührbares Objekt stehen mit dem Geist-Element (manodhātu) und den mit ihm verbundenen Phänomenen durch die Vorherentstehungs-Bedingung in Beziehung.

Abhängig von dieser [Herz-Grundlage-] Materie entstehen Geist-Element und Geist-Bewusstseins-Element. Jene Materie steht mit dem Geist-Element und den mit ihm ver­bundenen Phänomenen durch die Vorherentstehungs-Bedingung in Beziehung.

Sie steht manchmal mit dem Geist-Bewusstseins-Element und den mit ihm verbundenen Phänomenen durch die Vorher­entstehungs-Bedingung in Beziehung. Manchmal steht sie nicht durch die Vorherentstehungs-Bedingung in Beziehung.

(11) Nachherentstehungs-Bedingung (pacchājāta paccaya)

Die später entstandenen Phänomene Bewusstsein und Geistesfaktoren stehen mit diesem vorher entstandenen Körper durch die Nachher-Entstehungs-Bedingung in Beziehung.

(12) Wiederholungs-Bedingung (āsevana paccaya)

Vorhergehende heilsame Phänomene stehen mit nachfolgenden heilsamen Phänomenen durch die Wiederholungs-Bedingung in Beziehung.

Vorhergehende unheilsame Phänomene stehen mit nachfolgenden unheilsamen Phänomenen durch die Wiederholungs-Bedingung in Beziehung.

Vorhergehende funktionale, kammisch neutrale Phänomene (kiriyābyākatā dhammā) ste­hen mit nachfolgenden funktionalen, kammisch neutralen Phänomenen durch die Wiederholungs-Bedingung in Beziehung.

(13) Kamma-Bedingung (kamma paccaya)

Heilsame und unheilsame Kammas stehen mit ihren resultierenden Gruppen (vipākā khandhā) und kamma-gezeugter Materie durch die Kamma-Bedingung in Beziehung.

Motivation (cetanā) steht mit den mit ihr verbundenen Phänomenen und mit durch sie erzeugter Materie durch die Kamma-Bedingung in Beziehung.

(14) Resultats-Bedingung (vipāka paccaya)

Die resultierenden vier immateriellen Gruppen stehen gegenseitig durch die Resultats-Bedingung in Beziehung.

(15) Nahrungs-Bedingung (āhāra paccaya)

Essbare Nahrung (kabaliṅkāro āhāro) steht mit diesem Körper durch die Nahrungs-Bedingung in Beziehung.

Die immateriellen Nahrungen (arūpino āhārā) stehen mit den mit ihnen verbundenen Phänomenen und mit durch sie erzeugter Materie durch die Nahrungs-Bedingung in Beziehung.

(16) Fähigkeits-Bedingung (indriya paccaya)

Die Augen-Fähigkeit steht mit dem Seh-Bewusstseins-Element und den damit verbundenen Phänomenen durch die Fähigkeits-Bedingung in Beziehung.

Die Ohren-Fähigkeit steht mit dem Hör-Bewusstseins-Element und den da­mit verbundenen Phänomenen durch die Fähigkeits-Bedingung in Beziehung.

Die Nasen-Fähigkeit steht mit dem Riech-Bewusstseins-Element und den damit verbundenen Phänomenen durch die Fähigkeits-Bedingung in Beziehung.

Die Zungen-Fähigkeit steht mit dem Schmeck-Bewusst-seins-Element und den damit verbundenen Phänomenen durch die Fähigkeits-Bedingung in Beziehung.

Die Körper-Fähigkeit steht mit dem Körper-Bewusstseins-Element und den damit verbundenen Phänomenen durch die Fähigkeits-Bedingung in Beziehung.

Die physische Lebens-Fähigkeit (rūpajīvitindriya) steht mit kamma-gezeugter Materie durch die Fähigkeits-Bedingung in Beziehung.

Die immateriellen Fähigkeiten (arūpino indriyā) stehen mit den mit ihnen verbundenen Phänomenen und durch sie erzeugter Materie durch die Fähig­keits-Bedingung in Beziehung.

(17) Jhāna-Bedingung (jhāna paccaya)

Die Jhāna-Faktoren (jhānaṅga) stehen mit den Jhāna-verbundenen Phänomenen und mit durch sie erzeugter Materie durch die Jhāna-Bedingung in Beziehung.

(18) Pfad-Bedingung (magga paccaya)

Die Pfad-Faktoren (maggaṅga) stehen mit den Pfad-verbundenen Phänomenen und mit durch sie erzeugter Materie durch die Pfad-Bedingung in Beziehung.

(19) Verbindungs-Bedingung (sampayutta paccaya)

Die vier immateriellen Gruppen stehen unter­einander durch die Verbindungs-Bedingung in Beziehung.

(20) Nicht-Verbindungs-Bedingung (vippayutta paccaya)

Materielle Phänomene stehen mit immateriellen Phänomenen durch die Nicht-Verbindungs-Bedingung in Beziehung.

Immaterielle Phänomene stehen mit materiellen Phänomenen durch die Nicht-Ver­bin­dungs-Bedingung in Beziehung.

(21) Anwesenheits-Bedingung (atthi paccaya)

Die vier immateriellen Gruppen stehen durch die Anwesenheits-Bedingung miteinander in Beziehung.

Die vier großen Elemente stehen untereinander durch die Anwesenheits-Bedingung in Beziehung.

Im Empfängnis-Moment stehen Geist und Mate­rie wechselseitig durch die Anwesenheits-Bedingung in Beziehung.

Die Phänomene Bewusstsein und Geistesfaktoren stehen mit Geist-gezeugter Materie durch die Anwesenheits-Bedin­gung in Bezie­hung.

Die großen Elemente stehen mit abgeleiteter Materie durch die Anwesenheits-Bedingung in Beziehung.

Die Augen-Grundlage steht mit dem Seh-Bewusstseins-Element und den mit ihm verbundenen Phänomenen durch die Anwesenheits-Bedingung in Beziehung.

Die Ohren-Grundlage steht mit dem Hör-Bewusstseins-Element und den mit ihm verbundenen Phänomenen durch die Anwesenheits-Bedingung in Beziehung.

Die Nasen-Grundlage steht mit dem Riech-Bewusstseins-Element und den mit ihm verbundenen Phänomenen durch die Anwesenheits-Bedingung in Beziehung.

Die Zungen-Grundlage steht mit dem Schmeck-Bewusstseins-Element und den mit ihm verbundenen Phänomenen durch die Anwesenheits-Bedingung in Beziehung.

Die Körper-Grundlage steht mit dem Körper-Bewusstseins-Element und den mit ihm verbundenen Phänomenen durch die Anwesenheits-Bedingung in Beziehung.

Die sichtbare Objekt-Grundlage steht mit dem Seh-Bewusstseins-Element und den mit ihm verbundenen Phänomenen durch die Anwesen­heits-Bedingung in Beziehung.

Die Ton-Grundlage steht mit dem Hör-Bewusstseins-Element und den mit ihm ver­bun­denen Phänomenen durch die Anwesenheits-Bedingung in Beziehung.

Die Geruchs-Grundlage steht mit dem Riech-Bewusstseins-Element und den mit ihm verbundenen Phänomenen durch die Anwesenheits-Bedingung in Beziehung.

Die Geschmacks-Grundlage steht mit dem Schmeck-Bewusstseins-Element und den mit ihm verbundenen Phänomenen durch die Anwesenheits-Bedingung in Beziehung.

Die berührbare Objekt-Grundlage steht mit dem Körper-Bewusstseins-Element und den mit ihm verbundenen Phänomenen durch die Anwesenheits-Bedingung in Beziehung.

Sichtbares Objekt, Ton, Geruch, Geschmack und berührbares Objekt stehen mit dem Geist-Element und den mit ihm verbun­denen Phänomenen durch die Anwesenheits-Bedingung in Beziehung.

Abhängig von dieser [Herz-Grundlage-] Materie entstehen das Geist-Element und das Geist-Bewusstseins-Element. Jene Materie steht mit dem Geist-Element, dem Geist-Bewusstseins-Element und den mit ihnen verbun­denen Phänomenen durch die Anwesenheits-Bedingung in Beziehung.

(22) Abwesenheits-Bedingung (natthi paccaya)

Gerade beendetes (samanantara-niruddhā) Bewusstsein und Geistes­fak­toren stehen mit dem gegenwärtigen Bewusstsein und dessen Geistes­faktoren durch die Abwesenheits-Bedingung in Beziehung.

(23) Verschwundenseins-Bedingung (vigata paccaya)

Gerade geschwundenes (samanantara-vigatā) Bewusstsein und Geistes­faktoren stehen mit dem gegenwärtigen Bewusstsein und dessen Geistes­faktoren durch die Verschwundenseins-Bedingung in Beziehung.

(24) Nicht-Verschwundenseins-Bedingung (avigata paccaya)

Die vier immateriellen Gruppen stehen durch die Nicht-Ver­schwunden­seins-Bedingung miteinander in Beziehung.

Die vier großen Elemente stehen untereinander durch die Nicht-Ver­schwun­­­den­­seins-Bedingung in Beziehung.

Im Empfängnis-Moment stehen Geist und Mate­rie wechselseitig durch die Nicht-Ver­schwunden­seins-Bedingung in Beziehung.

Die Phänomene Bewusstsein und Geistesfaktoren stehen mit Geist-gezeugter Materie durch die Nicht-Ver­schwunden­seins-Bedingung in Bezie­hung.

Die großen Elemente stehen mit abgeleiteter Materie durch die Nicht-Ver­schwunden­seins-Bedingung in Beziehung.

Die Augen-Grundlage steht mit dem Seh-Bewusstseins-Element und den mit ihm verbundenen Phänomenen durch die Nicht-Ver­schwunden­seins-Bedingung in Beziehung.

Die Ohren-Grundlage steht mit dem Hör-Bewusstseins-Element und den mit ihm verbundenen Phänomenen durch die Nicht-Ver­schwunden­seins-Bedingung in Beziehung.

Die Nasen-Grundlage steht mit dem Riech-Bewusstseins-Element und den mit ihm verbundenen Phänomenen durch die Nicht-Ver­schwunden­seins-Bedingung in Beziehung.

Die Zungen-Grundlage steht mit dem Schmeck-Bewusstseins-Element und den mit ihm verbundenen Phänomenen durch die Nicht-Ver­schwunden­seins-Bedingung in Beziehung.

Die Körper-Grundlage steht mit dem Körper-Bewusstseins-Element und den mit ihm verbundenen Phänomenen durch die Nicht-Ver­schwunden­seins-Bedingung in Beziehung.

Die sichtbare Objekt-Grundlage steht mit dem Seh-Bewusstseins-Element und den mit ihm verbundenen Phänomenen durch die Nicht-Ver­schwunden­seins-Bedingung in Beziehung.

Die Ton-Grundlage steht mit dem Hör-Bewusstseins-Element und den mit ihm ver­bun­denen Phänomenen durch die Nicht-Ver­schwunden­seins-Bedingung in Beziehung.

Die Geruchs-Grundlage steht mit dem Riech-Bewusstseins-Element und den mit ihm verbundenen Phänomenen durch die Nicht-Ver­schwunden­seins-Bedingung in Beziehung.

Die Geschmacks-Grundlage steht mit dem Schmeck-Bewusstseins-Element und den mit ihm verbundenen Phänomenen durch die Nicht-Ver­schwunden­seins-Bedingung in Beziehung.

Die berührbare Objekt-Grundlage steht mit dem Körper-Bewusstseins-Element und den mit ihm verbundenen Phänomenen durch die Nicht-Ver­schwunden­seins-Bedingung in Beziehung.

Sichtbares Objekt, Ton, Geruch, Geschmack und berührbares Objekt stehen mit dem Geist-Element und den mit ihm verbun­denen Phänomenen durch die Nicht-Ver­schwunden­seins-Bedingung in Beziehung.

Abhängig von dieser [Herz-Grundlage-] Materie entstehen das Geist-Element und das Geist-Bewusstseins-Element. Jene Materie steht mit dem Geist-Element, dem Geist-Bewusstseins-Element und den mit ihnen verbun­denen Phänomenen durch die Nicht-Ver­schwunden­seins-Bedingung in Beziehung.