Mahāvagga

Vassūpanāyikakkhandhako

1. Vassūpanāyikānujānanā

Zu jener Zeit weilte der Erwachte Erhabene in Rājagaha im Bam­bushain am Eichhörnchen­futterplatz. Zu jener Zeit hatte der Erhabene nicht erlassen, während der Regenzeit (an einem Ort) sich aufzuhalten. So gingen die Mönche im Winter, im Sommer und in der Regenzeit auf Wander­schaft.

Die Menschen wurden verärgert, unruhig, erregt: wie können diese Asketen, die Söhne aus dem Sakyage­schlecht im Winter, im Sommer und in der Regen­zeit auf Wanderschaft gehen, Grünes und Gras niedertreten, eine (Sin­nes)funktion habende Wesen (Pflan­zen) verletzen, viele kleine Lebewesen töten. Sogar die An­dersgläubigen, in einer schlecht verkündeten Lehre Leben­den, halten sich an die Regenzeitobservanz, bereiten sie vor, so­gar die Vögel, nachdem sie in der Baumkrone ein Nest gebaut haben, halten sich an die Regenzeit­observanz, bereiten sie vor, aber diese Asketen, die Söhne aus dem Sakyageschlecht gehen im Win­ter, im Sommer und in der Regenzeit auf Wan­der­schaft, treten Grünes und Gras nieder, verletzen eine (Sin­nes)funktion haben­de Wesen, töten viele kleine Le­be­wesen.

Die Mönche hörten, daß die Menschen verärgert, unruhig, erregt waren. Da erzählten jene Mönche dem Erhabenen den Sachverhalt. Nachdem der Erhabene aus diesem Anlaß in diesem Zusammenhang eine Lehrrede gehalten hatte, sprach der die Mönche an: „Ich erlaube, ihr Mönche, die Regenzeitobservanz anzutreten.“

Da kam den Mönchen folgender Gedanke: Wann sollen wir die Regenzeitobser­vanz antreten? Dem Erhabenen erzählten sie die­sen Sachverhalt. „Ich erlaube, ihr Mönche, in der Regenzeit die Regenzeitobservanz anzutreten.“

Da kam den Mönchen folgender Gedanke: Wieviele Regenzeitanfän­ge gibt es? Dem Erhabenen erzählten sie diesen Sachverhalt. „Zwei Regenzeitanfänge, ihr Mönche, gibt es, einen früheren, einen späteren. Den früheren Anfang soll man am Tage nach asalha-Vollmond (Vollmond im Juli) antreten, einen Monat nach asalha soll man den späteren (Anfang) antreten. Dies, ihr Mön­che, sind die zwei Regen­zeitanfänge.“

2. Vassāne cārikāpaṭikkhepādi

Zu jener Zeit hatte die Sechser Gruppe Mönche, nachdem sie die Regenzeit­obser­vanz angetreten hatte, sich während der Regen­zeit auf Wanderschaft begeben. Die Menschen wurden verärgert unruhig, erregt: Wie können diese Asketen, die Söhne aus dem Sakyageschlecht im Winter, im Sommer und in der Regen­zeit auf Wanderschaft gehen, Grünes und Gras niedertreten, eine (Sin­nes)funktion habende Wesen verletzen, viele kleine Lebewesen töten. Sogar die An­dersgläubigen, in einer schlecht verkünde­ten Lehre Lebenden, halten sich an die Regenzeit­observanz, bereiten sie vor, so­gar die Vögel, nachdem sie in der Baumkro­ne ein Nest gebaut haben, halten sich an die Regenzeit­obser­vanz, bereiten sie vor, aber diese Asketen, die Söhne aus dem Sakya­geschlecht gehen im Winter, im Sommer und in der Regen­zeit auf Wander­schaft, treten Grünes und Gras nieder, ver­let­zen eine (Sin­nes)funktion habende Wesen, töten vie­le kleine Le­be­wesen.

Die Mönche hörten, daß die Menschen verärgert, unruhig, er­regt waren. Jene Mönche, die bescheiden waren, wurden verär­gert, unruhig, erregt: Wie kann die Sechser Gruppe Mönche, nachdem sie die Regenzeitobservanz angetreten hat, sich während der Regenzeit auf Wanderschaft begeben. Dem Erhabenen erzähl­ten sie diesen Sachverhalt. Nachdem der Erhabene aus diesem Anlaß in diesem Zusammenhang eine Lehrrede gehalten hatte, sprach er die Mönche an: „Nicht soll man, ihr Mönche, nachdem man die Regenzeit angetreten hat, die frühe für drei Monate, die spä­te für drei Monate, ohne sie verbracht zu haben, auf Wanderschaft gehen. Wer so wandert, begeht ein dukkata Ver­gehen.“

Zu jener Zeit wünschte die Sechser Gruppe Mönche nicht, die Re­genzeit­observanz anzutreten. Dem Erhabenen erzählten sie die­sen Sach­verhalt. „Nicht soll man, ihr Mönche, die Regenzeit nicht an­treten. Wer so nicht antritt, begeht ein dukkata Ver­gehen.“

Zu jener Zeit ging die Sechser Gruppe Mönche an dem Tag des Be­ginns der Regenzeit an der Mönchsklause absichtlich vorbei, mit dem Wunsch, die Regen­zeit nicht anzutreten. Dem Erhabenen er­zählten sie diesen Sach­verhalt. „Nicht soll man, ihr Mönche, an dem Tag des Beginns der Regenzeit an der Mönchs­klause ab­sichtlich vorbeigehen, mit dem Wunsch, die Regenzeit nicht an­zu­treten. Wer so vorbeigehen würde, begeht ein dukkata Verge­hen.“

Zu jener Zeit wünschte der König von Magadha Seniya Bimbisā­ra, die Regen­zeitobservanz zu verschieben. Er sandte den Mön­chen einen Boten: Gut wäre es, wenn die Meister (Mönche) am kom­men­den Vollmondtag die Regenzeitobser­vanz antreten würden. Dem Erhabenen erzählten sie diesen Sachverhalt. „Ich erlaube, ihr Mönche, sich dem König anzupassen.“

3. Sattāhakaraṇīyānujānanā

Nachdem der Erhabene, solange er wünschte in Rājagaha geweilt hatte, begab er sich auf eine Reise nach Sāvatthi. Allmählich wandernd gelangte er in Sāvatthi an. Dort weilte der Erhabene in Sāvatthi im Jetahain in Anāthapin­di­kas Kloster. Zu jener Zeit hatte im Lande Kosala der Laienanhänger Udena für den Sangha ein Kloster bauen lassen. Jener sandte einen Boten zu den Mön­chen: Kommt, Verehrungswürdige, ich wünsche Gaben zu geben, die Lehre zu hören, Mönche zu sehen.

Die Mönche sagten folgendes: „Der Erhabene, Bruder, erließ: Nicht soll man, nachdem man die Regenzeit­observanz angetreten hat, ohne die früheren drei Monate oder die späteren drei Monate verbracht zu haben, zu einer Reise auf­brechen. Warte, Laienan­hänger Udena, bis die Mönche die Regenzeit verbracht haben, nachdem die Regenzeit verbracht ist, werden wir kommen. Wenn es für ihn dringend ist, soll er von dort weilenden Mönchen das Kloster errichten (im Sinne von einweihen) lassen.“

Der Laienanhänger Udena wurde verärgert, unruhig, erregt: Wie können die Verehrungswürdigen, von mir herbei­gerufen, nicht kom­men, ich bin doch ein Spender, Wohltäter, Sanghaunterstüt­zer. Da hörten die Mönche, daß der Laienanhänger Udena verär­gert, unruhig, erregt war. Da erzählten jene Mönche dem Erha­benen den Sachverhalt.

Nachdem der Erhabene aus diesem Anlaß eine Lehrrede gehalten hatte, sprach er die Mönche an: „Ich erlaube, ihr Mönche, in sieben Fällen zu gehen, wenn herbeigerufen, sofern in sie­ben Tagen die Rückkehr erfolgt, nicht aber wenn man nicht herbei­gerufen wird, von: Mönchen, Nonnen, zu Schulenden (sikkhama­naya), Novizen, Novizinnen, Laienanhängern, Laienan­hängerin­nen. Ich erlaube, ihr Mönche, in diesen sieben Fällen, wenn herbeigerufen, zu gehen, sofern in sieben Tagen die Rückkehr erfolgt, nicht wenn nicht herbeigerufen. In sieben Tagen soll man zurückkehren.

In diesem Falle, ihr Mönche, hat ein Laienanhänger für den Sangha ein Kloster errichten lassen. Wenn er zu den Mönchen einen Boten senden würde: Kommt, Verehrungswürdige, ich wün­sche Gaben zu geben, die Lehre zu hören, Mönche zu sehen, dann soll (man), herbeigerufen, ihr Mönche, gehen, sofern in sieben Tagen die Rückkehr erfolgt, aber nicht, wenn man nicht herbei­gerufen würde. In sieben Tagen soll man zurückkehren.

In diesem Fall, ihr Mönche, hat ein Laienanhänger für den Sangha ein Haus mit einem Dach gebaut, ein großes Haus gebaut, ein mehrgeschossiges Haus gebaut, eine Höhle gebaut, eine Mönchsklause gebaut, ein Lagerhaus, eine Versammlungshalle, ein Feuerhaus, eine Zubereitungshütte (Küche), eine Toilette, einen Gehmeditations­weg, eine Gehmeditationshalle, einen Brun­nen, ein Brunnenhaus, ein Badehaus, eine Badehalle, einen Lo­tusteich, eine Laube, einen Klosterbezirk, einen Klostergar­ten. Wenn jener den Mönchen einen Boten senden würde: Kommt, Verehrungs­würdige, ich wünsche Gaben zu geben, die Lehre zu hören, Mönche zu sehen, dann soll (man), herbeigerufen, ihr Mönche, gehen, sofern in sieben Tagen die Rückkehr erfolgt, aber nicht, wenn man nicht herbeigerufen würde. In sieben Ta­gen soll man zurückkehren.“

In diesem Fall, ihr Mönche, hat ein Laienanhänger für viele Mönche

  • für einen Mönch
  • für den Nonnensangha
  • für viele Nonnen
  • für eine Nonne
  • für viele zu Schulende
  • für eine zu Schulende
  • für viele Novizen
  • für einen Novizen
  • für viele Novizinnen
  • für eine Novizin ein Haus mit einem Dach gebaut, ein großes Haus gebaut, ein mehrgeschossiges Haus gebaut ....

In diesem Fall, ihr Mönche, hat ein Laienanhänger für sich selbst

  • ein großes Anwesen gebaut,
  • eine Schlafhalle,
  • einen Stall,
  • einen Wachturm,
  • ein rundes Haus,
  • ein Geschäft,
  • eine Geschäftshalle,
  • ein großes Haus,
  • ein mehrgeschossiges Haus,
  • eine Höhle,
  • eine Mönchsklause,
  • ein Lagerhaus,
  • eine Ver­samm­lungshalle,
  • ein Feuerhaus,
  • eine Zubereitungshütte (Küche),
  • eine Toilette,
  • einen Gehmedita­tionsweg,
  • eine Gehmeditations­halle,
  • einen Brun­nen,
  • ein Brunnenhaus,
  • ein Badehaus,
  • eine Ba­dehalle,
  • einen Lo­tusteich,
  • eine Laube,
  • einen Klosterbezirk,
  • einen Klostergar­ten,

oder es ist die Hochzeit des Sohnes, die Hochzeit der Tochter, wenn er krank ist, wenn er ein bekanntes Sutta vor­trägt. Wenn jener zu den Mönchen einen Boten senden würde: Kommt Verehrungswürdige, dieses Sutta werdet ihr ler­nen, bevor dieses Sutta verloren geht. Oder wenn es für ihn (den Laien) irgend etwas anderes zu tun und zu machen gibt. Wenn jener den Mönchen einen Boten senden würde: Kommt Vereh­rungswürdige, ich wünsche Gaben zu geben, die Lehre zu hören, Mönche zu sehen, dann soll (man), herbei­gerufen, ihr Mönche, gehen, sofern in sieben Tagen die Rückkehr erfolgt, aber nicht, wenn man nicht herbei­gerufen würde. In sieben Tagen soll man zurückkehren.

In diesem Falle, ihr Mönche, hat eine Laienanhängerin für den Sangha ein Kloster errichten lassen ... (Wiederholung von 5–9 oben) ... dann soll (man), herbei­gerufen, ihr Mönche, gehen, sofern in sieben Tagen die Rückkehr erfolgt, aber nicht, wenn man nicht herbei­gerufen würde. In sieben Tagen soll man zurückkehren.

In diesem Fall, ihr Mönche, hat ein Mönch, eine Nonne, eine zu Schulende, ein Novize, eine Novizin für den Sangha, für viele Mönche, für einen Mönch, für den Nonnensangha, für viele Non­nen, für eine Nonne, für viele zu Schulende, für eine zu Schu­lende, für viele Novizen, für einen Novizen, für viele Novi­zinnen, für eine Novizin, für sich selber ein Haus mit einem Dach ge­baut, ein großes Haus gebaut, ein mehrgeschossiges Haus gebaut, eine Höhle gebaut, eine Mönchsklause gebaut, ein La­gerhaus, eine Versammlungshalle, ein Feu­erhaus, eine Zube­rei­tungshütte (Küche), eine Toilette, einen Gehmeditations­weg, eine Gehmedi­tations­halle, einen Brun­nen, ein Brunnenhaus, ein Badehaus, eine Badehalle, einen Lo­tusteich, eine Laube, einen Klosterbe­zirk, einen Klo­stergar­ten. Wenn jene(r) den Mönchen einen Bo­ten senden würde: Kommt Verehrungswürdige, ich wünsche Gaben zu geben, die Lehre zu hören, Mönche zu sehen, dann soll (man), herbeigerufen, ihr Mönche, gehen, sofern in sieben Ta­gen die Rückkehr erfolgt, aber nicht, wenn man nicht herbei­gerufen würde. In sieben Ta­gen soll man zurückkehren.

4. Pañcannaṃ appahitepi anujānanā

Zu jener Zeit wurde ein gewisser Mönch krank. Jener sandte zu den Mönchen einen Boten: Ich bin ein Kranker, kommt, Mönche, ich wünsche daß Mönche kommen. Dem Erhabenen erzählten sie diesen Sachverhalt. „Ich erlaube, ihr Mönche, sofern in sieben Tagen die Rückkehr erfolgt, in fünf Fällen zu gehen, auch wenn man nicht herbeigerufen wird, geschweige denn herbeigerufen, (von einem kranken) Mönch, einer Nonne, einer zu Schulenden, einem Novi­zen, einer No­vizin. Ich erlaube, ihr Mönche, sofern in sie­ben Tagen die Rückkehr erfolgt, in diesen fünf Fällen zu ge­hen, auch wenn man nicht herbeigerufen wird, geschweige denn herbei­gerufen. In sieben Tagen soll man zurückkehren.

In diesem Fall, ihr Mönche, wurde ein Mönch krank. Wenn jener zu den Mönchen einen Boten senden würde: Ich bin ein Kranker, kommt, Mön­che, ich wünsche, daß Mönche kommen. Ihr sollt ge­hen, ihr Mönche, sofern in sieben Tagen die Rückkehr erfolgt, auch wenn man nicht herbeigerufen wird, ge­schweige denn her­beigeru­fen: ich schaue nach, ob der Kranke Essen (be­kommt), ich schaue nach, ob der Pfleger Essen (bekommt), ich schaue nach, ob der Kranke Medizin (bekommt), ich frage (ihn), ich pflege (ihn). In sieben Tagen soll man zurückkeh­ren.

In diesem Fall, ihr Mönche, war bei einem Mönch eine Unzu­friedenheit ent­standen. Wenn jener zu den Mönchen einen Bo­ten senden würde: Ich bin ein Unzufriedener, kommt Mönche, ich wünsche daß Mön­che kommen. Ihr sollt gehen, ihr Mönche, sofern in sie­ben Ta­gen die Rückkehr erfolgt, auch wenn man nicht her­beigerufen wird, geschweige denn herbeigerufen: Ich werde die Unzufrie­denheit abbauen, abbauen lassen, für ihn werde ich eine Lehr­rede halten. In sieben Tagen soll man zurückkehren.

In diesem Fall, ihr Mönche, waren bei einem Mönch Gewis­sens­bisse entstan­den. Wenn jener zu den Mönchen einen Bo­ten senden würde: Ich bin einer mit Gewissensbissen, kommt Mönche, ich wün­sche daß Mön­che kommen. Ihr sollt gehen, ihr Mönche, sofern in sie­ben Ta­gen die Rückkehr erfolgt, auch wenn man nicht her­beige­rufen wird, geschweige denn herbeigerufen: Ich werde die Ge­wissensbisse tilgen, tilgen lassen, für ihn werde ich eine Lehrrede halten. In sieben Tagen soll man zurückkehren.

In diesem Fall, ihr Mönche, war bei einem Mönch eine (fal­sche) Ansicht ent­standen, wenn jener zu den Mönchen ei­nen Bo­ten senden würde: Ich bin einer mit einer (falschen) Ansicht, kommt Mönche, ich wünsche daß Mön­che kommen. Ihr sollt gehen, ihr Mönche, sofern in sieben Ta­gen die Rückkehr erfolgt, auch wenn man nicht her­beigerufen wird, geschweige denn herbeigeru­fen: Ich werde ihn von dieser Ansicht abbringen, abbringen lassen, für ihn werde ich eine Lehrrede halten. In sieben Ta­gen soll man zurückkeh­ren.

In diesem Fall, ihr Mönche, hatte ein Mönch ein schwerwie­gen­des Vergehen begangen und sollte eine Bewährungszeit (parivāsa) bekom­men. Wenn jener zu den Mönchen ei­nen Bo­ten senden würde: Ich bin einer, der ein schwerwiegen­des Vergehen began­gen hat und eine Bewäh­rungszeit bekommen soll, kommt Mönche, ich wün­sche daß Mön­che kommen. Ihr sollt gehen, ihr Mönche, sofern in sieben Ta­gen die Rück­kehr erfolgt, auch wenn man nicht her­beigerufen wird, ge­schweige denn herbeigerufen: Ich werde an­regen, eine Bewäh­rungszeit zu geben, ich werde ihn (das Verge­hen) offen legen lassen, ich werde die Gruppe ver­vollständigen (die Offenle­gung muß vor einer Gruppe mit einer Mindestanzahl Mön­che vor­genommen werden). In sieben Tagen soll man zu­rück­kehren.

In diesem Fall, ihr Mönche, sollte ein Mönch einen Neuanfang (mūlāya pati­kassanāraho) bekom­men. Wenn jener zu den Mönchen ei­nen Bo­ten senden würde: Ich bin einer, der einen Neuanfang bekommen soll, kommt Mönche, ich wün­sche daß Mön­che kommen. Ihr sollt gehen, ihr Mönche, sofern in sieben Ta­gen die Rück­kehr erfolgt, auch wenn man nicht her­bei­gerufen wird, ge­schweige denn herbei­gerufen: Ich werde anregen, wieder von vor­ne anzufan­gen, ich werde ihn (das Vergehen) of­fen legen las­sen, ich werde die Gruppe ver­vollständigen. In sieben Tagen soll man zurückkeh­ren.

In diesem Fall, ihr Mönche, sollte ein Mönch ei­ne Manatta­strafe bekom­men. Wenn jener zu den Mönchen ei­nen Bo­ten senden würde: Ich bin einer, der ei­ne Manat­tastrafe bekommen soll, kommt Mönche, ich wün­sche daß Mön­che kommen. Ihr sollt gehen, ihr Mönche, sofern in sie­ben Ta­gen die Rück­kehr erfolgt, auch wenn man nicht her­bei­ge­rufen wird, ge­schweige denn herbei­geru­fen: Ich werde anregen eine Manatta­strafe zu geben, ich werde ihn (das Vergehen) of­fenlegen las­sen, ich werde die Gruppe vervollständigen. In sieben Tagen soll man zurückkeh­ren.

In diesem Fall, ihr Mönche, sollte ein Mönch eine Rehabilita­tion (abbhānāraho) bekom­men, wenn jener zu den Mönchen ei­nen Bo­ten senden würde: Ich bin einer, der eine Rehabilitation be­kommen soll, kommt Mönche, ich wün­sche daß Mön­che kommen. Ihr sollt gehen, ihr Mönche, sofern in sieben Ta­gen die Rück­kehr erfolgt, auch wenn man nicht her­bei­gerufen wird, ge­schweige denn herbei­gerufen: Ich werde anregen, die Rehabilitation zu geben, ich werde ihn (das Vergehen) of­fenlegen las­sen, ich werde die Gruppe vervollstän­digen. In sieben Tagen soll man zurückkeh­ren.

In diesem Fall, ihr Mönche, wünschte der Sangha ein Verfahren zu voll­ziehen, ein Ermahnverfahren (tajjaniya), ein Beistands­verfahren (nissaya), ein Aus­schlußver­fahren (pabbajāniya), ein Versöhnungsverfahren (patisāraniya), ein Verfahren zum zeit­wei­ligen Aus­schluß (ukkhepaniya). Wenn jener (betrof­fene) Mönch einen Boten zu den Mönchen senden würde: Der Mönchssangha wünscht gegen mich ein Verfahren zu vollziehen, kommt, Mönche, ich wünsche daß Mönche kommen, ihr sollt gehen, ihr Mönche, sofern in sieben Ta­gen die Rück­kehr erfolgt, auch wenn man nicht her­bei­gerufen wird, ge­schweige denn herbeigerufen: Möge der Sangha das Ver­fahren nicht ausführen oder es in ein leich­teres umwandeln. In sieben Tagen soll man zurückkehren.

Der Sangha hat gegen ihn ein Verfah­ren vollzogen, ein Er­mahn­verfahren, ein Beistands­verfahren, ein Aus­schluß­verfahren, ein Versöhnungsverfah­ren, ein Verfahren zum zeitweiligen Aus­schluß. Wenn je­ner (betroffene) Mönch einen Boten zu den Mön­chen senden wür­de: Der Mönchssangha hat gegen mich ein Verfah­ren vollzogen, kommt, Mönche, ich wünsche daß Mönche kommen, ihr sollt gehen, ihr Mönche, sofern in sieben Ta­gen die Rück­kehr erfolgt, auch wenn man nicht her­bei­gerufen wird, ge­schweige denn herbeigerufen: Möge der Mönch sich zum Guten wenden, möge er sich fügen, den Fehler ablegen, möge der Sang­ha das Verfahren aufheben. In sieben Tagen soll man zurückkeh­ren.

In diesem Fall, ihr Mönche, wurde eine Nonne krank. Wenn jene zu den Mönchen einen Boten senden würde: Ich bin eine Kranke, kommt, ihr Herren, ich wünsche, daß Mönche kommen. Ihr sollt ge­hen, ihr Mönche, sofern in sieben Tagen die Rückkehr erfolgt ...(Wiederholung der Abschnitte 2–5) ... Ich werde sie von dieser Ansicht abbringen, abbringen lassen, für sie werde ich eine Lehrrede halten. In sieben Ta­gen soll man zurückkeh­ren.

In diesem Fall, ihr Mönche, hatte eine Nonne ein schwer­wie­gen­des Vergehen begangen und sollte eine Manattastrafe bekom­men, wenn jene zu den Mönchen ei­nen Bo­ten senden würde: Ich bin eine, die ein schwer­wiegendes Vergehen begangen hat und eine Manat­ta­strafe bekommen soll, kommt ihr Herren, ich wün­sche, daß die Herren kommen. Ihr sollt gehen, ihr Mönche, so­fern in sieben Ta­gen die Rück­kehr erfolgt, auch wenn man nicht her­bei­gerufen wird, ge­schweige denn herbeigerufen: Ich werde anregen, eine Manatta­strafe zu geben. In sieben Tagen soll man zurückkeh­ren.

In diesem Fall, ihr Mönche, sollte eine Nonne einen Neuanfang, eine Rehabili­tation, ein Ermahnverfahren, ein Beistands­verfahren, ein Aus­schlußver­fah­ren, ein Versöhnungsverfahren, ein Verfahren zum zeit­wei­ligen Aus­schluß bekom­men. Wenn jene zu den Mönchen ei­nen Bo­ten senden wür­de ... Der Sangha hat gegen sie ein Verfah­ren vollzogen, ein Er­mahn­verfahren, ein Beistands­ver­fahren, ein Aus­schluß­verfahren, ein Versöhnungsverfah­ren, ein Verfahren zum zeitweiligen Aus­schluß. Wenn je­ne (betroffene) Nonne einen Boten zu den Mön­chen senden wür­de ... ihr sollt gehen, ihr Mönche, sofern in sieben Ta­gen die Rück­kehr erfolgt, auch wenn man nicht her­bei­gerufen wird, ge­schweige denn herbeigerufen: Möge die Nonne sich zum Guten wenden, möge sie sich fügen, den Fehler ablegen, möge der Sang­ha das Verfahren aufheben. In sieben Tagen soll man zurückkeh­ren.

In diesem Fall, ihr Mönche, wurde eine zu Schulende krank, wenn jene zu den Mönchen einen Boten senden würde: Ich bin eine Kranke, ... (wie 2 oben) ... In sieben Tagen soll man zurück­keh­ren.

In diesem Fall, ihr Mönche, war bei einer zu Schulenden Unzu­friedenheit entstanden, Gewissensbisse ent­standen, eine (fal­sche) Ansicht entstanden, sie verstieß gegen ihre Schulungs­regeln. Wenn jene zu den Mönchen einen Bo­ten senden wür­de: Ich bin eine, die gegen die Schulungsregeln verstieß, kommt ihr Herren, ich wünsche daß die Her­ren kom­men. Ihr sollt ge­hen, ihr Mön­che, sofern in sie­ben Ta­gen die Rückkehr erfolgt, auch wenn man nicht herbeige­rufen wird, ge­schweige denn her­beigeru­fen: Ich werde anregen, daß sie die Schulungsregeln wieder auf sich nimmt. In sie­ben Ta­gen soll man zurückkeh­ren.

In diesem Fall, ihr Mönche, möchte eine zu Schulende die Vollordination nehmen. Wenn jene zu den Mönchen einen Bo­ten senden würde: Ich bin eine, die die Vollordination zu nehmen wünscht, kommt, ihr Herren, ich wünsche daß die Her­ren kom­men. Ihr sollt ge­hen, ihr Mön­che, sofern in sie­ben Ta­gen die Rück­kehr erfolgt, auch wenn man nicht herbeige­rufen wird, ge­schweige denn her­beigeru­fen: Ich werde anregen die Vollordina­tion (zu nehmen), ich werde es bekanntgeben, ich werde die Gruppe vervollständi­gen. In sieben Tagen soll man zurückkeh­ren.

In diesem Fall, ihr Mönche, wurde ein Novize krank. Wenn je­ner zu den Mönchen einen Bo­ten senden würde: ... (wie 2 oben) ... In sie­ben Tagen soll man zurückkehren.

In diesem Fall, ihr Mönche, war bei einem Novizen Unzu­friedenheit ent­standen, Gewissensbisse entstanden, eine (fal­sche) Ansicht entstanden, er möchte fragen, wieviele Regenzei­ten er (verbracht hatte). Wenn jener zu den Mönchen einen Bo­ten senden würde: Ich bin einer, der fragen möchte, wieviele Regen­zeiten ich (verbracht habe), ich wünsche daß Mön­che kommen. Ihr sollt gehen, ihr Mönche, sofern in sieben Ta­gen die Rück­kehr erfolgt, auch wenn man nicht her­bei­gerufen wird, ge­schweige denn herbei­gerufen: Ich werde fragen, ich werde erklären. In sieben Tagen soll man zurück­kehren.

In diesem Fall, ihr Mönche, möchte ein Novize die Vollordina­tion nehmen .... (wie 23 oben) ... Ich werde anregen, die Voll­ordi­na­tion (zu nehmen), ich werde es bekanntgeben, ich werde die Gruppe ver­vollständigen. In sieben Tagen soll man zurückkeh­ren.

In diesem Fall, ihr Mönche, wurde eine Novizin krank. Wenn jene zu den Mönchen einen Boten senden würde: Ich bin eine Kranke, kommt ihr Herren, ich wünsche, daß die Herren kommen ... (wie 2 oben) ... In sieben Tagen soll man zurück­kehren.

In diesem Fall, ihr Mönche, war bei einer Novizin eine Unzu­friedenheit entstanden, Gewissensbisse entstanden, eine (fal­sche) Ansicht entstanden, sie möchte fragen, wieviele Regen­zei­ten sie (verbracht hatte). Wenn jene zu den Mönchen einen Boten senden würde ... (wie 25 oben) ... In sieben Ta­gen soll man zurückkehren.

In diesem Fall, ihr Mönche, möchte eine Novizin eine Schulung auf sich nehmen. Wenn jene zu den Mönchen einen Boten senden würde ..... Ich werde an­regen die Schu­lung auf sich zu nehmen. In sieben Tagen soll man zurück­keh­ren.

5. Sattannaṃ appahitepi anujānanā

Zu jener Zeit wurde die Mutter eines gewissen Mönches krank. Sie sandte ihrem Sohn einen Boten: Ich bin eine Kranke, komme zu mir Sohn, ich wün­sche, daß mein Sohn kommt. Da kam dem Mönch folgender Gedanke: Der Erhabene erließ: Sofern in sieben Ta­gen die Rückkehr erfolgt, in sieben Fällen zu gehen, wenn man gerufen wird, nicht, wenn man nicht gerufen wird; in fünf Fällen zu gehen, selbst wenn man nicht gerufen wird, wenn die Rück­kehr in sieben Tagen erfolgt, geschweige denn gerufen. Dies ist meine Mutter, eine Kranke, sie ist keine Anhängerin (des Buddha). Wie soll ich mich verhal­ten? Dem Erhabenen erzählten sie diesen Sach­verhalt.

„Ich erlaube, ihr Mönche sofern in sieben Tagen die Rückkehr er­folgt, in sieben Fällen zu gehen, auch wenn man nicht herbeigerufen wird, geschweige denn gerufen: Zu einem Mönch, einer Nonne, einer zu Schulenden, einem Novizen, einer Novizin, zur Mutter, zum Vater. Ich erlaube, ihr Mönche, sofern in sie­ben Tagen die Rückkehr erfolgt, in diesen sieben Fällen zu gehen, auch wenn man nicht herbeigerufen wird, geschweige denn herbei­gerufen. In sieben Tagen soll man zurückkehren.

In diesem Fall, ihr Mönche, wurde die Mutter eines Mönches krank. Sie sandte ihrem Sohn einen Boten: Ich bin eine Kranke, komme zu mir Sohn, ich wün­sche, daß mein Sohn kommt ... (wie 4/2) ... In sieben Tagen soll man zu­rück­keh­ren.

In diesem Fall, ihr Mönche, wurde der Vater eines Mönches krank ... In sieben Tagen soll man zurückkehren.

6. Pahiteyeva anujānanā

In diesem Fall, ihr Mönche, wurde der Bruder eines Mönches krank. Wenn er seinem Bruder einen Boten senden würde: Ich bin ein Kranker, komme mein Bruder, ich wünsche, daß mein Bruder kommt; gehen soll man, sofern in sieben Tagen die Rückkehr erfolgt, wenn man gerufen wird, nicht aber ungerufen. In sieben Tagen soll man zurückkeh­ren.

In diesem Fall, ihr Mönche, wurde die Schwester eines Mönches krank ... In sieben Tagen soll man zurückkehren.

In diesem Fall, ihr Mönche, wurde der Verwandte eines Mönches krank. Wenn er einen Boten senden würde: Ich bin ein Kranker, komme Verehrungswürdi­ger, ich wünsche, daß der Verehrungswürdige kommt; gehen soll man, sofern in sieben Tagen die Rückkehr erfolgt, wenn man gerufen wird, nicht aber ungerufen. In sieben Tagen soll man zurückkehren.

In diesem Fall, ihr Mönche, wurde ein mit Mönchen Zusammen­lebender (bhikkhugatiko) krank ... (wie 6/5) ... In sieben Tagen soll man zurückkeh­ren.

Zu jener Zeit zerfiel eine Behausung des Sanghas. Von einem gewissen Laien wurden (noch brauchbare) Dinge in den Wald ge­bracht. Jener sandte den Mönchen einen Boten: Wenn die Ehrwür­digen jene Dinge abholen würden, würde ich (sie) den Ehrwürdi­gen geben. Dem Erhabenen erzählten sie diesen Sachverhalt. „Ich erlaube, ihr Mönche, in Sangha-an­gelegenheiten zu gehen. In sieben Tagen soll man zurückkehren.“

Das Kapitel des Regenzeitaufenthaltes ist beendet.

7. Antarāye anāpattivassacchedavāro

Zu jener Zeit waren im Kosalalande in einer gewissen Mönchs­klause die die Regenzeit(observanz) auf sich genommen habenden Mönche von Raubtieren bedrängt, angegriffen, überfallen. Dem Erhabenen erzählten sie diesen Sach­verhalt. „In diesem Fall, ihr Mönche, waren die die Regenzeit(observanz) auf sich genom­men habenden Mönche von Raubtie­ren bedrängt, angegriffen, überfallen. Dies ist eine Gefahr, (davon) soll man fortgehen. Das ist kein Vergehen (wegen) Unterbrechung der Regenzeit(ob­servanz). In diesem Fall, ihr Mönche, waren die die Regen­zeit(observanz) auf sich genom­men habenden Mönche von Kriech­tie­ren bedrängt, gebissen, überfallen. Dies ist eine Ge­fahr, (davon) soll man fortgehen. Das ist kein Vergehen (wegen) Un­terbrechung der Regenzeit(ob­servanz).

In diesem Fall, ihr Mönche, waren die die Regen­zeit(obser­vanz) auf sich genom­men habenden Mönche von Räubern bedrängt, beraubt, geschlagen. Dies ist eine Ge­fahr, (davon) soll man fortgehen. Das ist kein Vergehen (wegen) Un­terbre­chung der Regenzeit(ob­servanz). In diesem Fall, ihr Mönche, waren die die Regen­zeit(obser­vanz) auf sich genom­men habenden Mönche von Dämo­nen bedrängt, besessen, die Kraft genommen. Dies ist eine Ge­fahr, (davon) soll man fortgehen. Das ist kein Vergehen (we­gen) Un­terbre­chung der Regen­zeit(ob­servanz).

In diesem Fall, ihr Mönche, war das Dorf, bei dem die Mönche die Regen­zeit(observanz) auf sich genommen hatten, abgebrannt. Die Mönche hatten zu wenig Essen. Dies ist eine Gefahr, (davon) soll man fortgehen. Das ist kein Vergehen wegen Unter­brechung der Regenzeit(observanz). In diesem Fall, ihr Mönche, war die Behausung abge­brannt, in der die Mönche wohn­ten, die die Regenzeit(observanz) auf sich ge­nommen hatten. Die Mönche hatten Probleme mit der Behausung. Dies ist eine Gefahr, (davon) soll man fortgehen. Das ist kein Ver­gehen (wegen) Unterbrechung der Regen­zeit(obser­vanz).

In diesem Fall, ihr Mönche, war das Dorf, bei dem die Mönche die Regen­zeit(observanz) auf sich genommen hatten, vom Wasser fortgeschwemmt wor­den. Die Mönche hatten zu wenig Essen. Dies ist eine Ge­fahr, (davon) soll man fortgehen. Das ist kein Vergehen (wegen) Unterbrechung der Regen­zeit(obser­vanz). In diesem Fall, ihr Mönche, war die Be­hausung vom Wasser fortge­schwemmt worden, in der die Mönche wohn­ten, die die Regen­zeit(observanz) auf sich genommen hat­ten. Die Mönche hatten Probleme mit der Behausung. Dies ist eine Ge­fahr, (davon) soll man fortgehen. Das ist kein Vergehen (wegen) Unterbrechung der Regen­zeit(observanz).

Zu jener Zeit war das Dorf, bei dem die Mönche die Regen­zeit(observanz) auf sich genommen hatten, wegen Dieben fortge­zogen. Dem Erhabenen erzählten sie diesen Sachverhalt. „Ich erlaube, ihr Mönche, zum (neuen) Dorf zu gehen.“ Das Dorf war zweigeteilt. (Das Dorf war in zwei neue Dörfer aufgeteilt, weil die Bewohner in verschiedene Richtungen gezogen waren). Dem Erhabenen erzähl­ten sie diesen Sachverhalt. „Ich erlaube, ihr Mönche, dahin zu gehen, wo mehr sind.“ Die Mehrheit war ver­trauenslos und uneinsichtig. Dem Erhabe­nen erzählten sie die­sen Sach­verhalt. „Ich erlaube, ihr Mönche, zu den Vertrau­ens­vollen, Einsichtigen zu gehen.“

Zu jener Zeit, im Kosalaland, in einer gewissen Mönchsklause, erhielten die dort die Regenzeit(observanz) auf sich genommen habenden Mönche nicht so viel grobes und feines Essen, wie sie benötigten. Dem Erhabenen erzählten sie diesen Sachverhalt. „In diesem Fall, ihr Mönche, erhielten die dort die Regen­zeit(observanz) auf sich genommen habenden Mönche nicht so viel grobes und feines Essen, wie sie benötigten. Dies ist eine Gefahr, (darum) soll man fort­gehen. Das ist kein Vergehen (wegen) Unterbrechung der Regenzeit(obser­vanz). In diesem Fall, ihr Mönche, erhielten die dort die Regen­zeit(observanz) auf sich genommen habenden Mönche so viel grobes und feines Essen, wie sie benötigten, aber nicht erhielten sie verträgli­ches Essen. Dies ist eine Gefahr, (darum) soll man fortgehen. Das ist kein Vergehen (wegen) Unterbrechung der Regenzeit(ob­servanz).

In diesem Fall, ihr Mönche, erhielten die dort die Regen­zeit(observanz) auf sich genommen habenden Mönche so viel gro­bes und feines Essen wie sie benötigten, sie erhielten ver­trägli­ches Essen, aber nicht erhielten sie ver­trägli­che Medi­zin. Dies ist eine Gefahr, (darum) soll man fort­gehen. Das ist kein Ver­gehen (wegen) Unter­brechung der Regenzeit(ob­servanz). In diesem Fall, ihr Mönche, erhielten die dort die Regen­zeit(observanz) auf sich genom­men habenden Mönche so viel gro­bes und feines Essen wie sie benötigten, sie erhielten ver­trägli­ches Essen, sie erhielten ver­trägli­che Medi­zin, aber nicht erhielten sie angemessene Pflege. Dies ist eine Gefahr, (darum) soll man fort­gehen. Das ist kein Ver­gehen (wegen) Un­terbrechung der Regenzeit(ob­ser­vanz).

In diesem Fall, ihr Mönche, lud eine Frau den dort die Regen­zeit(observanz) auf sich genommen habenden Mönch ein: Komme, Verehrungswürdiger, ich gebe dir Gold, Gold­schmuck, ein Feld, einen Garten, einen Bullen, eine Kuh, einen Die­ner, eine Die­nerin, eine Tochter zum Zwecke der Heirat, ich werde dir Ehe­frau sein, eine andere bringe ich dir als Frau. In die­sem Fall fiel jenem Mönch ein: Schnell wandelt sich die Gemütsverfassung, sagte der Erhabene, dies könn­te ein Hindernis für meinen Rein­heitswandel (Keuschheit) werden. Er soll aufbrechen. Das ist kein Vergehen (wegen) Unterbrechung der Regen­zeit(ob­servanz).

In diesem Fall, ihr Mönche, lud eine Prostituierte, eine alte Jungfer, ein Eunuch, Verwandte, Könige, Diebe, ver­kommenen Lebenswandel Führende den dort die Regenzeit(observanz) auf sich genommen habenden Mönch ein: Komme Verehrungswürdiger, ich gebe dir Gold, ..... eine Tochter zum Zwecke der Heirat, eine andere bringen wir dir als Frau. In diesem Fall fiel dem Mönch ein: Schnell wandelt sich die Gemütsverfassung, sagte der Erhabene, dies könn­te ein Hindernis für meinen Rein­heitswandel (Keuschheit) werden. Er soll aufbrechen. Das ist kein Vergehen (wegen) Unterbrechung der Regen­zeit(obser­vanz). In diesem Fall, ihr Mönche, sah der dort die Regen­zeit(obser­vanz) auf sich genommen habende Mönch einen herrenlosen Schatz. In diesem Fall fiel dem Mönch ein: Schnell wandelt sich die Gemütsverfassung, sagte der Erhabene, dies könn­te ein Hindernis für meinen Rein­heitswandel (Keuschheit) werden. Er soll aufbrechen. Das ist kein Vergehen (wegen) Unterbrechung der Regen­zeit(observanz).

18. Saṅghabhede anāpattivassacchedavāro

In diesem Fall, ihr Mönche, sah der dort die Regenzeit(obser­vanz) auf sich genommen habende Mönch, daß viele Mönche sich bemühten, den Sangha zu spalten. In diesem Fall fiel jenem Mönch ein: Ein schweres Vergehen ist die Sanghaspaltung, sagte der Erhabene, möge der Sangha nicht gespalten werden in meiner Anwesenheit. Er soll aufbrechen. Das ist kein Vergehen (wegen) Unterbrechung der Regen­zeit(observanz). In diesem Fall, ihr Mönche, hörte der dort die Regenzeit(obser­vanz) auf sich ge­nom­men habende Mönch, daß viele Mönche sich bemühten, den Sang­ha zu spalten .... Er soll aufbrechen. Das ist kein Ver­gehen (wegen) Unter­bre­chung der Regen­zeit(observanz).

In diesem Fall, ihr Mönche, hörte der dort die Regenzeit(ob­ser­vanz) auf sich ge­nom­men habende Mönch: In einer gewissen Mönchsklause, so sagt man, bemühen sich viele Mönche, den Sang­ha zu spalten. In diesem Fall fiel jenem Mönch ein: Jene Mön­che sind meine Freunde. Ich werden ihnen sagen: Ein schwe­res Vergehen, Brüder, ist die Spaltung des Sangha, sagte der Erha­bene, möge den Ehrwürdigen die Sanghaspaltung nicht gefal­len. Sie werden nach meinen Worten handeln, gehorchen, Gehör schen­ken. Er soll aufbrechen. Das ist kein Vergehen (wegen) Unter­brechung der Regen­zeit(observanz).

In diesem Fall, ihr Mönche, hörte der dort die Regenzeit(ob­ser­vanz) auf sich ge­nom­men habende Mönch: In einer gewissen Mönchsklause, so sagt man, bemühen sich viele Mönche, den Sang­ha zu spalten. In diesem Fall fiel jenem Mönch ein: Jene Mön­che sind nicht meine Freunde, aber welche jenen Freunde sind, die sind meine Freunde. Den (Freunden) werde ich sagen, nachdem ich den (Freunden) sagte, werden sie ihnen (den spal­tenden Mönchen) sa­gen: Ein schweres Vergehen, Brüder, ist die Spal­tung des Sangha, sagte der Erha­bene, möge den Ehrwürdigen die Sanghaspaltung nicht gefallen. Sie werden nach meinen Wor­ten handeln, gehorchen, Gehör schen­ken. Er soll aufbrechen. Das ist kein Vergehen (wegen) Unter­brechung der Regen­zeit(ob­servanz).

In diesem Fall, ihr Mönche, hörte der dort die Regenzeit(ob­ser­vanz) auf sich ge­nom­men habende Mönch: In einer gewissen Mönchsklause, so sagt man, haben viele Mönche den Sangha ge­spalten. In diesem Fall fiel jenem Mönch ein: Jene Mön­che sind meine Freunde .... (Rest wie 6–7) .... Das ist kein Ver­gehen (wegen) Unter­brechung der Regen­zeit(observanz).

In diesem Fall, ihr Mönche, hörte der dort die Regenzeit(ob­ser­vanz) auf sich ge­nom­men habende Mönch: In einer gewissen Klause, so sagt man, bemühen sich viele Nonnen, den Sang­ha zu spalten. In diesem Fall fiel jenem Mönch ein: Jene Nonnen sind meine Freunde, ich werden ihnen sagen: Ein schweres Vergehen, Schwe­stern, ist die Spaltung des Sangha, sagte der Erha­bene, möge den Schwestern die Sanghaspaltung nicht gefallen. Sie werden nach meinen Worten handeln, gehorchen, Gehör schen­ken. Er soll aufbrechen. Das ist kein Vergehen (wegen) Unterbre­chung der Regen­zeit(observanz) .... Jene Nonnen sind nicht meine Freunde, aber welche jenen Freunde sind, die sind meine Freunde .... Er soll aufbrechen. Das ist kein Vergehen (wegen) Unter­brechung der Regen­zeit(ob­servanz).

In diesem Fall, ihr Mönche, hörte der dort die Regenzeit(ob­ser­vanz) auf sich ge­nom­men habende Mönch: In einer gewissen Klause, so sagt man, haben viele Nonnen den Sangha ge­spalten. In diesem Fall fiel jenem Mönch ein: Jene Nonnen sind meine Freunde .... (Rest wie 6–7) .... Das ist kein Ver­gehen (wegen) Unter­brechung der Regen­­zeit(observanz).

9. Vajādīsu vassūpagamanaṃ

Zu jener Zeit wollte ein gewisser Mönch die Regenzeit in ei­nem Kuhstall verbringen. Dem Erhabenen erzählten sie diesen Sachverhalt. „Ich erlaube, ihr Mönche, die Regenzeit in einem Kuhstall zu verbringen.“ Der Kuhstall wurde versetzt. Dem Er­ha­benen erzählten sie diesen Sachverhalt. „Ich erlaube, ihr Mönche, zu jenem Kuhstall zu gehen.“

Zu jener Zeit wollte ein gewisser Mönch, als die Regenzeit näher kam, mit einer Karawane gehen. Dem Erhabenen erzählten sie diesen Sachverhalt. „Ich erlaube, ihr Mönche, in einer Karawane die Regenzeit zu verbringen. Zu jener Zeit wollte ein gewisser Mönch, als die Regenzeit näher kam, mit einem Schiff fahren. Dem Erhabenen erzählten sie diesen Sachverhalt. „Ich erlaube, ihr Mönche, auf einem Schiff die Regenzeit zu ver­bringen.“

10. Vassaṃ anupagantabbaṭṭhānāni

Zu jener Zeit traten die Mönche die Regenzeit in einer Baum­höhle an. Die Leute wurden verärgert, unruhig, erregt: Wie Baumgnome. Dem Erhabenen erzählten sie diesen Sachverhalt. „Nicht soll man, ihr Mönche, die Regenzeit in einer Baumhöhle antreten. Wer so antritt, begeht ein dukkata Vergehen.“

Zu jener Zeit traten die Mönche die Regenzeit in einer Baum­astgabel an. Die Leute wurden verärgert, unruhig, erregt: Wie Jäger. Dem Erhabenen erzählten sie diesen Sachverhalt. „Nicht soll man, ihr Mönche, die Regenzeit in einer Baumastgabel an­tre­ten. Wer so antritt, begeht ein dukkata Vergehen.“

Zu jener Zeit traten die Mönche die Regenzeit unter freiem Himmel an. Wenn Regen fiel, liefen sie zu Baumwurzeln oder in den Schutz eines Nimbabaumes. Dem Erhabenen erzählten sie die­sen Sachverhalt. „Nicht soll man, ihr Mönche, die Regenzeit unter freiem Himmel antreten. Wer so antritt, begeht ein duk­ka­ta Ver­gehen.“

Zu jener Zeit traten die Mönche die Regenzeit ohne eine Be­hausung an. Sie hatten Probleme mit Kälte und Hitze. Dem Erha­benen erzählten sie die­sen Sachverhalt. „Nicht soll man, ihr Mönche, die Regenzeit ohne Behausung antreten. Wer so antritt, begeht ein dukka­ta Vergehen.“

Zu jener Zeit traten die Mönche die Regenzeit in einer Lei­chenhütte an. Die Leute wurden verärgert, unruhig, erregt: Wie Leichenverbrenner. Dem Erha­benen erzählten sie diesen Sachver­halt. „Nicht soll man, ihr Mönche, die Regenzeit in einer Lei­chenhütte an­tre­ten. Wer so antritt, begeht ein dukkata Verge­hen.“

Zu jener Zeit traten die Mönche die Regenzeit unter ei­nem Sonnendach an. Die Leute wurden verärgert, unruhig, erregt: Wie Kuhhirten. Dem Erhabenen erzählten sie diesen Sachver­halt. „Nicht soll man, ihr Mönche, die Regenzeit unter einem Sonnen­dach an­tre­ten. Wer so antritt begeht ein dukkata Verge­hen.“

Zu jener Zeit traten die Mönche die Regenzeit in einem Was­serbehälter an. Die Leute wurden verärgert, unruhig, erregt: Wie Anders­gläubige. Dem Erha­benen erzählten sie diesen Sach­ver­halt. „Nicht soll man, ihr Mönche, die Regenzeit in einem Was­serbehälter an­tre­ten. Wer so antritt, begeht ein duk­kata Ver­ge­hen.“

11. Adhammikakatikā

Zu jener Zeit vereinbarte der Sangha in Sāvatthi während der Regenzeit, keine Vollordination vorzunehmen. Der Neffe von Vi­sākha, (genannt) Mutter Migāra, nachdem er zu den Mönchen ge­kommen war, bat um die Vollordination. Die Mönche sagen fol­gendes: „Der Sangha, Bruder, vereinbarte, während der Regen­zeit keine Vollordination vorzunehmen, warte, Bruder, bis die Mön­che die Regenzeit verbracht haben. Nachdem sie die Regen­zeit verbracht haben, werden sie dir die Vollordination ge­ben.“ Dann, nachdem die Mönche die Regenzeit verbracht hatten, sag­ten die Mönche dem Neffen von Visākha (ge­nannt) Mutter Mi­gāra: „Komm, jetzt (lasse dich) ordinieren.“ Jener sagte fol­gen­des: „Wenn ich, Verehrungswürdige, ein Hausloser gewesen wäre, hät­te es mir gefallen, nicht werde ich jetzt, Vereh­rungswürdi­ge, die Vollordination nehmen.“

Visākha, Mutter Migāra, wurde verärgert, unruhig, erregt: Wie können die Herren derartige Vereinbarungen treffen: Während der Regenzeit keine Voll­ordination vorzunehmen? Zu welcher Zeit soll man nicht der Lehre folgen? Die Mönche hörten, daß Visākha, Mutter Migāra verärgert, unruhig, erregt war. Dem Erhabenen erzählten sie diesen Sachverhalt. „Nicht soll man, ihr Mönche, eine derartige Vereinbarung treffen, daß während der Regenzeit keine Voll­ordination vorzunehmen ist. Wer so tut, begeht ein dukkata Vergehen.“

12. Paṭissa­va­dukka­ṭā­patti

Zu jener Zeit hatte der ehrwürdige Upananda, der Sakyasohn, den König von Kosala, Pasenadi, den frühen Regenzeit­aufenthalt zugesagt. Als er zu der Klause ging, sah er unterwegs zwei Klausen mit vielen Roben. Ihm kam jener Gedanke auf: Wenn ich nun in diesen zwei Klausen die Regenzeit verbringen würde, so würde ich viele Roben erhalten. So verbrachte er die Regenzeit in diesen zwei Klausen. Der König von Kosala, Pasenadi, wurde verärgert, unru­hig, erregt: Wie kann dieser Herr Upananda, der Sakyasohn, mir den Regen­zeitaufenthalt zugesagt habend sein Wort brechen? Hat nicht der Erhabene auf verschiedene Weise die Lüge getadelt? Das Vermeiden der Lüge ist geprie­sen?

Die Mönche hörten, daß der König von Kosala, Pasenadi, ver­ärgert, unruhig, erregt war. Auch jene mäßigen Mönche wurden verärgert, unruhig, erregt: Wie kann der ehrwürdige Upananda, der Sakyasohn, den König von Kosala, Pasenadi den Regenzeit­auf­enthalt zugesagt habend sein Wort brechen? Hat nicht der Erhabene auf verschiedene Weise die Lüge getadelt? Das Vermei­den der Lüge ist gepriesen?

Dann erzählten jene Mönche dem Erhabenen den Sachverhalt. Dann, nachdem der Erhabene aus diesem Anlaß den Mönchssangha zusammengerufen hatte, befragte er den ehrwürdigen Upananda, den Sakyasohn: „Ist es wahr, wie man sagt, Upananda, daß du dem König von Kosala, Pase­nadi, den Regenzeit­aufent­halt zuge­sagt und das Wort gebro­chen hast?“—„Das ist wahr, Erhabe­ner“ Da tadelte der Erwachte, Erhabene: Wie kannst du, du törichter Mensch, dem König von Kosala, Pasenadi den Regenzeit­auf­enthalt zugesagt habend dein Wort brechen? Habe ich nicht, du törich­ter Mensch, die Lüge getadelt, das Vermeiden der Lüge geprie­sen? Nicht ist dies, du törichter Mensch, um die Unzufrie­denen zufrieden zu stellen und die Zufrie­denheit der Zufrie­denen zu mehren. Nachdem er getadelt hatte, eine Lehrrede gehalten hat­te, sprach er die Mön­che an:

In diesem Fall, ihr Mönche, hat ein Mönch den frühen Regen­zeitaufenthalt zugesagt. Als er zu der Klause ging, sah er un­terwegs zwei Klausen mit vielen Roben. Ihm kam jener Gedanke auf: Wenn ich nun in diesen zwei Klausen die Regenzeit ver­bringen würde, so würde ich viele Roben erhalten. So verbrach­te er die Regenzeit in diesen zwei Klausen. Für diesen Mönch, ihr Mönche, gilt diese frühe Regenzeit nicht. Jenes (nicht erfüllte) Versprechen ist ein dukkata Vergehen.

In diesem Fall, ihr Mönche, hatte ein Mönch den frühen Regen­zeitaufenthalt zugesagt. Als er zu der Klause ging, beging er außerhalb (auf dem Weg) Uposatha. Am Tag danach kam er zur Klause, bereitete den Sitz vor, stellte Trink- und Waschwasser bereit, fegte die Mönchszellen aus, am selben Tag (noch) ging er fort, (als ei­ner), der nichts zu tun hat. (Uposatha war schon vorbei). Für jenen Mönch, ihr Mönche, gilt die frühe Regenzeit nicht, wer so zusagt, begeht ein dukkata Vergehen. In diesem Fall, ihr Mönche, hatte ein Mönch den frühen Regen­zeitaufent­halt zuge­sagt. Als er zu der Klause ging, beging er außerhalb Uposatha. Am Tag danach kam er zur Klause, bereitete den Sitz vor, stellte Trink- und Waschwasser bereit, fegte die Mönchs­zellen aus, am selben Tag (noch) ging er fort, (als ei­ner), der noch etwas zu tun hat. Für jenen Mönch, ihr Mönche, gilt die frühe Regenzeit nicht. Wer so zusagt, begeht ein duk­kata Ver­gehen.

In diesem Fall, ihr Mönche, hatte ein Mönch den frühen Regen­zeitaufenthalt zugesagt. Als er zu der Klause ging, beging er außerhalb (auf dem Weg) Uposatha. Zwei bis drei Tage dort verbracht habend, kam er zur Klause, bereitete den Sitz vor, stellte Trink- und Waschwasser bereit ... (weiter wie in 5) ... Für jenen Mönch, ihr Mönche, gilt die frühe Regenzeit nicht. Wer so zusagt, begeht ein duk­kata Ver­gehen.

In diesem Fall, ihr Mönche, hatte ein Mönch den frühen Regen­zeitaufenthalt zuge­sagt. Als er zu der Klause ging, beging er außerhalb Uposatha. Am Tag danach kam er zur Klause, bereitete den Sitz vor, stellte Trink- und Wasch­wasser bereit, fegte die Mönchszellen aus, nach zwei bis drei Tagen ging er fort (mit dem Gedanken): In sieben Tagen werde ich zurückkehren. Jener verbringt (mehr als) sieben Tage außerhalb. Für jenen Mönch, ihr Mönche, gilt die frühe Regen­zeit nicht, wer so zusagt, begeht ein duk­kata Ver­gehen. In diesem Fall, ihr Mönche, hatte ein Mönch den frü­hen Regen­zeitaufenthalt zuge­sagt. Als er zu der Klause ging, beging er außerhalb Uposatha. Am Tag danach kam er zur Klause, bereitete den Sitz vor, stellte Trink- und Wasch­wasser bereit, fegte die Mönchszellen aus, nach zwei bis drei Tagen ging er fort (mit dem Gedan­ken): In sieben Tagen werde ich zurückkehren. Jener kehrt in­nerhalb von sieben Tagen zurück. Für jenen Mönch, ihr Mön­che, gilt die frühe Regen­zeit, wer so zusagt, begeht kein Ver­ge­hen.

In diesem Fall, ihr Mönche, hatte ein Mönch den frühen Re­gen­zeitaufenthalt zuge­sagt. Als einer, der etwas zu tun hat, geht er für sieben Tage fort, (kurz) bevor pavārana (Ende der frü­hen Regenzeit, Vollmond im Oktober) gekommen ist. Wenn der Mönch (zurück) kom­men würde, ihr Mönche, oder nicht kommen wür­de, gilt die frühe Regenzeit, wer so zusagt, begeht kein Ver­gehen.

In diesem Fall, ihr Mönche, hat ein Mönch den frühen Regen­zeitaufenthalt zugesagt. Nachdem er zur Klause gegangen war, beging er Uposatha. Am Tag danach kam er zum Kloster (inner­halb einer Grenze gibt es mehrere Klausen aber nur ein Klo­ster), bereitete die Sitze vor .... (Wiederholung von 5–7) ... Wenn der Mönch (zurück)kom­men würde, ihr Mönche, oder nicht kommen wür­de, gilt die frühe Regenzeit, wer so zusagt, begeht kein Ver­gehen.

In diesem Fall, ihr Mönche, hatte ein Mönch den späten Regen­zeitaufenthalt zugesagt. (Ende der späten Regenzeit, Vollmond im Novem­ber). Als er zu der Klause ging, beging er außerhalb (auf dem Weg) Uposatha. Am Tag danach kam er zur Klause .... (Wiederholung von 5–10 mit: pavā­rana = komudi catumāsini) .... Wenn der Mönch (zurück)kom­men würde, ihr Mönche, oder nicht kommen wür­de, gilt die frühe Regenzeit, wer so zusagt, begeht kein Ver­gehen.

Der dritte Abschnitt des Beginns der Regenzeit.

Das sind die Stichworte:

Antreten (Regenzeitobservanz), wann ist sie gerade, wieviele, und zwischen den Regenzeiten, und (sie) nicht wün­schen, mit Absicht, verschieben, Laien­anhänger, ein Kranker, und die Mut­ter, der Vater, und der Bruder, dann die Verwandten, ein mit Mönchen Zusammenlebender, das Kloster, Raubtiere, Kriechtiere, sogar Diebe, und Dämonen, abgebrannt, alle beide, über­schwemmt, fortgezogen, die Mehrheit, die Spende, grobes + fei­nes, verträgliches Essen, -Medizin und Pflege, eine Frau, eine Prostituierte, eine alte Jungfer, ein Eunuch, Verwandte, Köni­ge, Diebe, einen verkommenen Lebenswandel Führen­der, (her­ren­lo­ser) Schatz, (Sangha)spalter, und achtfache Art, Kuh­stall, und Karawane, und Schiff, und Baumhöhle, und Baumastga­bel, Regenzeitaufenthalt unter freiem Himmel, ohne eine Behau­sung, Leichenhütte, und Sonnendach, in einem Wasserbehälter antre­ten, Verein­barung, zugesagt habend, und Uposatha außerhalb, die frühe (Regenzeit) und die späte (Regenzeit), Kombiniere in dieser Weise: (als einer, der) nichts zu tun hat, geht er, und (als einer, der) etwas zu tun hat, wiederum zwei bis drei Tage, (mit dem Gedanken): in sieben Tagen komme ich zurück, er geht für sieben Ta­ge, er sollte kommen oder nicht kommen.

Die Stichworte der Sachverhalte sind zum Einhalten der Ordnung als Muster

In diesem Kapitel sind zweiundfünfzig Sachverhalte.