Mahāvagga

Der Abschnitt über die Roben

1. Jīvakavatthu

Zu jener Zeit weilte der Erwachte, Erhabene in Rājagaha im Bambushain am Eichhörnchenfutterplatz. Zu jener Zeit war Vesālī eine wohlhabende und reiche Stadt, mit vielen Leuten, voll von Menschen, und es gab reichlich Speise, (es gab) 7707 Paläste, 7707 Giebelhäuser, 7707 Parks, 7707 Seen. Die Kurtisane Ambapāli war sehr hübsch, ansehnlich, gefällig, versehen mit höchster Lotusfarbe, geschickt im Tanzen, Gesang, Musizieren, besucht von sehnsüchtigen Menschen, fünfzig (Geldstücke) nimmt (sie) für die Nacht, durch sie wurde Vesālī noch viel schöner.

Da kamen (einige) Einwohner der Kleinstadt Rājagaha nach Vesālī, um irgendeine Angelegenheit zu erledigen. Da sahen die Einwohner aus der Kleinstadt Rājagaha Vesālī, eine wohlhabende und reiche Stadt, mit vielen Leuten, voll von Menschen, und es gab reichlich Speise, (es gab) 7707 Paläste, 7707 Giebelhäuser, 7707 Parks, 7707 Seen. Die Kurtisane Ambapāli war sehr hübsch, ansehnlich, gefällig, versehen mit höchster Lotusfarbe, geschickt im Tanzen, Gesang, Musizieren, besucht von sehnsüchtigen Menschen, 50 (Geldstücke) nimmt (sie) für die Nacht, durch sie wurde Vesālī noch viel schöner. Nachdem die (Einwohner) der Kleinstadt Rājagaha ihre Angelegenheiten erledigt hatten, gingen sie wieder nach Rājagaha zurück. Dann gingen sie zum König von Magadha, Seniya Bimbisāra. Dort sagten sie dem König von Magadha, Seniya Bimbisāra, folgendes: „Vesālī ist eine wohlhabende und reiche Stadt, mit vielen Leuten, voll von Menschen, und es gab reichlich Speise, (es gab) 7707 Paläste, 7707 Giebelhäuser, 7707 Parks, 7707 Seen. Die Kurtisane Ambapāli war sehr hübsch, ansehnlich, gefällig, versehen mit höchster Lotusfarbe, geschickt im Tanzen, Gesang, Musizieren, besucht von sehnsüchtigen Menschen, fünfzig (Geldstücke) nimmt (sie) für die Nacht, durch sie wurde Vesālī noch viel schöner. Gut wäre es, Hoheit, wenn auch wir eine Kurtisane einsetzen würden.“—„So, Freunde, sucht ein derartiges Mädchen, welche ihr als Kurtisane einsetzt.“

Zu jener Zeit lebte ein Mädchen mit Namen Sālavatī sehr hübsch, ansehnlich, gefällig, versehen mit höchster Lotusfarbe. Dann haben die (Einwohner) der Kleinstadt Rājagaha das Mädchen Sālavatī zur Kurtisane eingesetzt. Da war die Kurtisane Sālavatī in nicht langer Zeit geschickt im Tanzen, im Gehen, im Musizieren, besucht von sehnsüchtigen Menschen. Hundert (Geldstücke) nimmt sie für die Nacht. Nach nicht langer Zeit wurde die Kurtisane Sālavatī eine Schwangere. Da kam der Kurtisane Sālavatī folgender Gedanke: Eine schwangere Frau gefällt den Männern nicht. Wenn jemand von mir wissen wird, daß die Kurtisane Sālavatī schwanger ist, wird mein gesamter Ruhm abnehmen. So laß mich nun ankündigen: Ich bin krank. Da hat die Kurtisane Sālavatī den Türsteher beauftragt: „Möge kein Mann eintreten, Freund Türsteher, sollte jemand nach mir fragen, antworte: ‚Sie ist krank.‘“—„So sei es, Herrin“ antwortete der Türsteher der Kurtisane Sālavatī

Nachdem das Kind der Kurtisane Sālavatī sich entwickelt hatte, gebar sie einen Sohn. Dann hat die Kurtisane Sālavatī eine Dienerin beauftragt: „Schau hier, nachdem du diesen Jungen in einen Korb getan und fortgebracht hast, wirf (ihn) auf den Abfallhaufen.“—„So sei es, Herrin.“ Nachdem die Dienerin dies der Kurtisane Sālavatī geantwortet hatte, jenen Jungen in den Korb getan hatte, ihn fortgebracht hatte, warf sie ihn auf den Abfallhaufen. Zu jener Zeit ging der Prinz mit Namen Abhaya, rechtzeitig zum königlichen Dienst, der sah jenen Jungen von Krähen umzingelt. Dies gesehen, fragte er die Leute: „Was, ihr Freunde, umzingeln jene Krähen?“—„Einen Jungen, Hoheit.“—„Lebt er (noch), Freunde?“—„Er lebt, Hoheit.“—„Dann bringt, Freunde, jenen Jungen zu unserem Frauenhaus und gebt ihn den Ammen zu (seiner) Ernährung.“—„So sei es, Hoheit.“ Nachdem jene Menschen dies dem Prinzen Abhaya geantwortet hatten, den Jungen zum Frauenhaus des Prinzen Abhaya gebracht hatten, gaben sie ihn den Ammen zur Ernährung. Weil er (noch) lebte, bekam er den Namen Jīvaka (Lebender), „vom Prinzen aufgezogen“ erhielt er den Namen Komārabhacca.

Dann hat Jīvaka Komārabhacca in nicht langer Zeit geistige Reife erreicht. Dann ging Jīvaka Komārabhacca zum Königssohn Abhaya. Dort sagte (er) dem Königssohn Abhaya folgendes: „Wer, oh Herr, sind meine Mutter und mein Vater?“—„Ich, Freund Jīvaka, weiß nicht, wer deine Mutter ist, aber ich bin dein Vater, ich habe dich aufgezogen.“ Da kam dem Jīvaka Komārabhacca folgender Gedanke: In diesen Königsfamilien ist es nicht einfach, ohne Ausbildung zu leben. So laß mich nun eine Ausbildung absolvieren. Zu jener Zeit wohnte in Takkasilā ein weithin berühmter Arzt.

Dann ist Jīvaka Komārabhacca, ohne den Königssohn Abhaya zu fragen, nach Takkasilā aufgebrochen. Nach und nach kam er nach Takkasilā und zu dem Arzt. Dort fragte er den Arzt folgendes: „Ich wünsche, Herr Lehrer, eine Ausbildung zu absolvieren.“—„So sei es, Freund Jīvaka, absolviere!“ Dann hat Jīvaka Komārabhacca viel gelernt, leicht gelernt, gut behielt er, das Gelernte geht (ihm) nicht verloren. Da kam Jīvaka Komārabhacca, nachdem sieben Jahre vergangen waren, folgender Gedanke: Ich habe viel gelernt, leicht gelernt, gut behielt ich, das Gelernte geht (mir) nicht verloren, ich bin sieben Jahre ein Lernender, nicht ist für diese Ausbildung ein Ende erschienen, wann wird für diese Ausbildung ein Ende sein?

Dann ging Jīvaka Komārabhacca zum Arzt. Dort sagte er dem Arzt folgendes: „Ich habe viel gelernt, leicht gelernt, gut behielt ich, das Gelernte geht (mir) nicht verloren, ich bin sieben Jahre ein Lernender, nicht ist für diese Ausbildung ein Ende erschienen, wann wird für diese Ausbildung ein Ende sein?“—„Dann, Freund Jīvaka, nachdem du einen Spaten genommen hast, gehe überall (hin), in einem Umkreis von einem Yojana um Takkasilā, was du an Nichtmedizin siehst, das bringe her.“—„So sei es, Herr Lehrer.“ Nachdem Jīvaka Komārabhacca dies seinem Arzt geantwortet hatte, einen Spaten genommen hatte, überall in einem Umkreis von einem Yojana um Takkasilā gehend, sah er keine Nichtmedizin. Dann kam Jīvaka Komārabhacca zu jenem Arzt. Dort sagte er dem Arzt folgendes: „Herr Lehrer, überall in einem Umkreis von einem Yojana um Takkasilā gehend, sah ich keine Nichtmedizin.“—„Du hast gelernt, Freund Jīvaka, soviel ist genug für den Lebenserwerb.“ Dann gab (er) Jīvaka Komārabhacca etwas Proviant.

2. Seṭṭhibhariyāvatthu

Dann, nachdem Jīvaka Komārabhacca dieses etwas Proviant genommen hatte, brach er nach Rājagaha auf. Dann ist dem Jīvaka Komārabhacca dieses etwas Proviant unterwegs in Sāketa ausgegangen. Da kam Jīvaka Komārabhacca folgender Gedanke: Diese Wüstenwege sind ohne Wasser, ohne Speise, nicht einfach geht (man sie) ohne Proviant. So laß mich nun Proviant besorgen. Zu jener Zeit hatte eine Kaufmannsfrau in Sāketa sieben Jahre lang Kopfschmerzen. Viele sehr große berühmte Ärzte waren gekommen. Nicht konnten (sie) sie heilen. Viel Gold genommen habend gingen sie wieder fort. Dann, nachdem Jīvaka Komārabhacca in Sāketa angekommen war, befragte er die Leute: „Wer, Freunde, ist krank, wen kann ich heilen?“—„Dort, Herr Lehrer, ist eine Kaufmannsfrau, die hat sieben Jahre Kopfschmerzen, gehe, Lehrer, heile die Kaufmannsfrau.“

Dann ging Jīvaka Komārabhacca zum Anwesen des Kaufmanns und Hausherrn. Dort sprach er den Türsteher an: „Gehe, Freund Türsteher, sprich zur Kaufmannsfrau: ‚Gekommen, Herrin, ist ein Arzt, er wünscht dich zu sehen‘.“—„So sei es, Herr Lehrer.“ Nachdem jener Türsteher dies Jīvaka Komārabhacca geantwortet hatte, ging er zur Kaufmannsfrau. Dort sagte er der Kaufmannsfrau folgendes: „Gekommen, Herrin, ist ein Arzt, er wünscht dich zu sehen.“—„Von welcher Art, Freund Türsteher, ist der Arzt?“—„Ein jüngerer (Arzt), Herrin“—„Halt, Freund Türsteher, was kann dieser junge Arzt (für mich schon) tun? Viele sehr große berühmte Ärzte waren gekommen. Nicht konnten (sie) mich heilen. Viel Gold genommen habend gingen sie wieder fort.“

Dann kam der Türsteher zu Jīvaka Komārabhacca. Dort sagte er Jīvaka Komārabhacca folgendes: „Die Frau des Kaufmanns, Herr Lehrer, sagte folgendes: ‚Halt, Freund Türsteher, was kann dieser junge Arzt (für mich schon) tun? Viele sehr große berühmte Ärzte waren gekommen. Nicht konnten (sie) mich heilen. Viel Gold genommen habend gingen sie wieder fort‘.“—„Gehe, Freund Türsteher und sage der Frau des Kaufmanns: ‚Der Arzt, Herrin, sagte folgendes: Mögest du, Herrin, vorher gar nichts geben. Wenn du gesund bist, dann gib, was du wünschst‘.“—„So sei es, Herr Lehrer.“ Nachdem der Türsteher Jīvaka Komārabhacca dies geantwortet hatte, ging er zur Kaufmannsfrau. Dort sagte er der Kaufmannsfrau folgendes: „Der Arzt, Herrin, sagte folgendes: ‚Mögest du, Herrin, vorher gar nichts geben. Wenn du gesund bist, dann gib, was du wünschst‘.“—„Dann, Freund Türsteher, möge der Arzt kommen.“—„So sei es, Herrin.“ Nachdem der Türsteher das der Kaufmannsfrau geantwortet hatte, ging er zu Jīvaka Komārabhacca. Dort sagte er Jīvaka Komārabhacca folgendes: „Die Kaufmannsfrau ruft dich, Herr Lehrer, herbei.“

Dann kam Jīvaka Komārabhacca zur Kaufmannsfrau. Dort, nachdem er die Veränderungen (Krankheit) der Kaufmannsfrau untersucht hatte, sagte er der Kaufmannsfrau folgendes: „Ich brauche, Herrin, eine Handvoll Butterschmalz.“ Da ließ die Kaufmannsfrau dem Jīvaka Komārabhacca eine Handvoll Butterschmalz geben. Nachdem Jīvaka Komārabhacca jene Handvoll Butterschmalz mit verschiedenen Medizinen erhitzt hatte, die Kaufmannsfrau auf dem Rücken auf das Bett gelegt hatte, gab er ihr (die Medizin) durch die Nase ein. Nachdem das Butterschmalz durch die Nase gegeben wurde, kam es aus dem Mund wieder heraus. Nachdem die Kaufmannsfrau (es) in einen Napf gespuckt hatte, sprach sie eine Dienerin an: „Schau, dieses Butterschmalz nimm mit Baumwolle (Watte) auf.“

Da kam Jīvaka Komārabhacca folgender Gedanke: Wunderlich, wie diese so erbärmliche Hausfrau diesen Abfall von Butterschmalz mit Watte aufnehmen läßt, viele sehr wertvolle Medizinen wurden von mir verwendet, ob sie mir wohl etwas als Honorar geben wird? Nachdem die Kaufmannsfrau bei Jīvaka Komārabhacca eine Veränderung beobachtet hatte, sagte sie Jīvaka Komārabhacca folgendes: „ Warum, Herr Lehrer, bist du besorgt?“—„Mir kam folgender Gedanke: Wunderlich, wie diese so erbärmliche Hausfrau diesen Abfall von Butterschmalz mit Watte aufnehmen läßt, viele sehr wertvolle Medizinen wurden von mir verwendet, ob sie mir wohl etwas als Honorar geben wird?“—„Wir sind doch, Herr Lehrer, Hausleute und verstehen etwas von Sparsamkeit. Gut ist dieses Butterschmalz für Diener und Gehilfen zum Anwenden für die Fußmassage oder für die Lampe. Sei nicht besorgt, Herr Lehrer, nicht wird dein Honorar schwinden.“

Da hat Jīvaka Komārabhacca die siebenjährigen Kopfschmerzen der Kaufmannsfrau mit einer Behandlung durch die Nase beseitigt. Dann gab die gesund gewordene Kaufmannsfrau Jīvaka Komārabhacca viertausend (Geldstücke). Der Sohn dachte: Meine Mutter ist gesund und gab viertausend (Geldstücke). Die Schwiegertochter dachte: Meine Schwiegermutter ist gesund und gab viertausend. Der Hausherr und Kaufmann dachte: Meine Frau ist gesund und gab viertausend und einen Diener, eine Dienerin und Pferd und Wagen. Da nahm Jīvaka Komārabhacca seine sechzehntausend, den Diener, die Dienerin und Pferd und Wagen und brach nach Rājagaha auf. Allmählich kam er in Rājagaha an und zu Abhaya dem Königssohn. Dort sagte er Abhaya dem Königssohn folgendes: „Dieses, Hoheit, ist mein erster Arbeitsverdienst, sechzehntausend und ein Diener, eine Dienerin und Pferd und Wagen. Nimm an von mir, Hoheit, als Anerkennung, daß du mich aufgezogen hast.“—„Halt, Freund Jīvaka, dir soll es gehören. Baue ein Anwesen an unserem Hofe.“—„So sei es, Hoheit.“ Nachdem das Jīvaka Komārabhacca dem Königssohn geantwortet hatte, baute er am Hofe des Königssohns Abhaya sein Anwesen.

3. Bimbisārarājavatthu

Dann bekam der König von Magadha, Seniya Bimbisāra eine Fistel (Hämorrhoiden?). Sein Obergewand wurde mit Blut beschmutzt. Nachdem die Frauen des Königs dies gesehen hatten, scherzten Sie: Seine Hoheit hat jetzt eine Periode, (seine) Tage bekommt seine Hoheit, in nicht langer Zeit wird seine Hoheit gebären. Dadurch wurde der König verlegen. Da sagte der König von Magadha, Seniya Bimbisāra dem Königssohn Abhaya folgendes: „Ich, Freund Abhaya, habe eine solche Krankheit, daß mein Obergewand mit Blut beschmutzt wurde. Nachdem die Frauen des Königs dies gesehen hatten, scherzten Sie: Seine Hoheit hat jetzt eine Periode, (seine) Tage bekommt seine Hoheit, in nicht langer Zeit wird seine Hoheit gebären. Gut wäre es, Freund Abhaya, wenn du einen solchen Arzt weißt, der mich heilen kann.“—„Da ist, Hoheit, unser junger guter Jīvaka, jener, Hoheit, wird dich heilen.“—„Dann, Freund Abhaya, bestelle den Arzt Jīvaka her, auf daß er mich heile.“

Dann bestellte der Königssohn Abhaya Jīvaka her: „Komme, Freund Jīvaka, heile den König.“—„So sei es, Hoheit.“ Nachdem Jīvaka das dem Königssohn Abhaya geantwortet hatte, Medizin mit dem Fingernagel genommen hatte, kam er zum König von Magadha, Seniya Bimbisāra. Dort sagte er dem König von Magadha, Seniya Bimbisāra, folgendes: „Laßt mich, Hoheit, nach der Krankheit sehen.“ Dann hat Jīvaka Komārabhacca den König von Magadha, Seniya Bimbisāra mit einer einzigen Salbe geheilt. Da ließ der König von Magadha, Seniya Bimbisāra, nachdem er gesund geworden war, fünfhundert Frauen allen Schmuck anlegen, ihn dann (wieder) ablegen und auf einen Haufen legen. (Er sagte) Jīvaka Komārabhacca folgendes: „Dieser, Freund Jīvaka, der gesamte Schmuck von fünfhundert Frauen, sei deiner.“—„Nein, Hoheit, an meine Hilfe erinnere dich.“—„So, Freund Jīvaka, pflege mich, das Frauenhaus und den Mönchssangha mit dem Erwachten an der Spitze.“—„So sei es, Hoheit“, antwortete Jīvaka Komārabhacca dem König von Magadha, Seniya Bimbisāra.

4. Rājagahaseṭṭhivatthu

Zu jener Zeit hatte in Rājagaha ein Kaufmann sieben Jahre Kopfschmerzen. Viele berühmte und hervorragende Ärzte kamen, aber nicht konnten sie ihn heilen. Viel Gold genommen habend gingen sie (wieder fort). Außerdem wurde er von den Ärzten aufgegeben. Einige Ärzte sagten folgendes: „In fünf Tagen wird der Kaufmann und Hausherr sterben“, einige sagten folgendes: „In sieben Tagen wird der Kaufmann und Hausherr sterben.“ Da kam den Einwohnern der Kleinstadt folgender Gedanke: Dieser, der Kaufmann und Hausherr ist eine große Hilfe dem König und den Einwohnern der Kleinstadt, aber er wurde von den Ärzten aufgegeben. Einige Ärzte sagten folgendes: „In fünf Tagen wird der Kaufmann und Hausherr sterben“, einige sagten folgendes: „In sieben Tagen wird der Kaufmann und Hausherr sterben.“ Hier ist Jīvaka, der junge, gute Arzt des Königs, was wäre, wenn wir den Arzt des Königs, Jīvaka, bitten, den Kaufmann und Hausherrn zu heilen?

Dann kamen die Einwohner der Kleinstadt Rājagaha zum König von Magadha, Seniya Bimbisāra. Dort sagten sie dem König von Magadha, Seniya Bimbisāra, folgendes: „Dieser, Hoheit, der Kaufmann und Hausherr ist eine große Hilfe für eure Hoheit und die Einwohner der Kleinstadt, aber er wurde von den Ärzten aufgegeben. Einige Ärzte sagten folgendes: ‚In fünf Tagen wird der Kaufmann und Hausherr sterben‘, einige sagten folgendes: ‚In sieben Tagen wird der Kaufmann und Hausherr sterben.‘ Gut wäre es, Hoheit, wenn ihr den Arzt Jīvaka beauftragen würdet, den Kaufmann und Hausherrn zu heilen.“ Da beauftragte der König von Magadha, Seniya Bimbisāra, Jīvaka Komārabhacca: „Gehe, Freund Jīvaka, heile den Kaufmann und Hausherrn.“—„So sei es, Hoheit.“ Nachdem Jīvaka Komārabhacca das dem König von Magadha, Seniya Bimbisāra geantwortet hatte, ging er zum Kaufmann und Hausherrn. Dort, nachdem er die Veränderung (Krankheit) des Kaufmanns und Hausherrn untersucht hatte, sagte er dem Kaufmann und Hausherrn folgendes: „Wenn ich dich, Hausherr, heilen würde, welche Dinge würdest du mir geben?“—„Mein ganzer Besitz, Herr Lehrer, möge deiner sein und ich werde dein Diener.“

„Wirst du, Hausherr, sieben Monate auf einer Seite liegen können?“—„Ich kann, Herr Lehrer, sieben Monate auf einer Seite liegen.“—„Wirst du, Hausherr, sieben Monate auf der anderen Seite liegen können?“—„Ich kann, Herr Lehrer, sieben Monate auf der anderen Seite liegen.“—„Wirst du, Hausherr, sieben Monate auf dem Rücken liegen können?“—„Ich kann, Herr Lehrer, sieben Monate auf dem Rücken liegen.“ Dann hat Jīvaka Komārabhacca den Kaufmann und Hausherrn veranlaßt sich auf das Bett niederzulegen, hat ihn auf dem Bett festgebunden, die Kopfhaut aufgeschnitten, eine Schädelnaht geöffnet, zwei Lebewesen herausgeholt und zeigte (sie) den Leuten: „Schaut, Herren, diese zwei Lebewesen, eine kleines und ein großes. Diejenigen Lehrer, die sagten, in fünf Tagen wird der Kaufmann und Hausherr sterben, von denen wurde das große Lebewesen gesehen, in fünf Tagen würde (es) das Gehirn des Kaufmanns und Hausherrn ergriffen (zerstört) haben, wenn das Gehirn des Kaufmanns und Hausherrn zerstört ist, würde (er) sterben. Richtig gesehen haben es die Lehrer. Diejenigen Lehrer, die sagten in sieben Tagen wird der Kaufmann und Hausherr sterben, von denen wurde das kleine Lebewesen gesehen, in sieben Tagen würde (es) das Gehirn des Kaufmanns und Hausherrn ergriffen (zerstört) haben, wenn das Gehirn des Kaufmanns und Hausherrn zerstört ist, würde (er) sterben. Richtig gesehen haben es die Lehrer.“ Nachdem er die Schädelnaht zusammengefügt hatte, die Kopfhaut zusammengenäht hatte, gab er Salbe (darauf).

Dann hat der Kaufmann und Hausherr, nachdem sieben Tage vergangen waren, Jīvaka Komārabhacca folgendes gesagt: „Nicht kann ich, Herr Lehrer, sieben Monate auf einer Seite liegen.“—„Ist es nicht so, Hausherr, daß du mir geantwortet hast ‚ich kann, Herr Lehrer, sieben Monate auf einer Seite liegen?‘“—„Wahr ist, Herr Lehrer, (dies) antwortete (ich), aber (eher) werde ich sterben, nicht kann ich sieben Monate auf einer Seite liegen.“—„Dann, Hausherr, liege sieben Monate auf der anderen Seite.“ Dann hat der Kaufmann und Hausherr, nachdem sieben Tage vergangen waren Jīvaka Komārabhacca folgendes gesagt: „Nicht kann ich, Herr Lehrer, sieben Monate auf der anderen Seite liegen.“—„Ist es nicht so, Hausherr, daß du mir geantwortet hast ‚ich kann, Herr Lehrer, sieben Monate auf der anderen Seite liegen‘?“—„Wahr ist, Herr Lehrer, (dies) antwortete (ich), aber (eher) werde ich sterben, nicht kann ich sieben Monate auf der anderen Seite liegen.“—„Dann, Hausherr, liege sieben Monate auf dem Rücken.“ Dann hat der Kaufmann und Hausherr, nachdem sieben Tage vergangen waren Jīvaka Komārabhacca folgendes gesagt: „Nicht kann ich, Herr Lehrer, sieben Monate auf dem Rücken liegen.“—„Ist es nicht so, Hausherr, daß du mir geantwortet hast ‚ich kann, Herr Lehrer, sieben Monate auf dem Rücken liegen‘?“—„Wahr ist, Herr Lehrer, (dies) antwortete (ich), aber (eher) werde ich sterben, nicht kann ich sieben Monate auf dem Rücken liegen.“

„Wenn ich das nicht dir, Hausherr, gesagt hätte, würdest du nicht so lange gelegen haben, (wie du es jetzt getan hast), aber ich wußte schon vorher, daß in dreimal sieben Tagen der Kaufmann und Hausherr gesund wird. Stehe auf, Hausherr, du bist gesund, überlege, was du mir geben möchtest.“—„Aller Besitz sei deiner und ich bin dein Diener.“—„Nein, Hausherr, gib mir nicht allen Besitz und sei nicht mein Diener, gib dem König 100.000 und mir gib 100.000.“ Da gab der Kaufmann und Hausherr, gesund geworden dem König 100.000 und dem Jīvaka Komārabhacca 100.000.

5. Seṭṭhiputtavatthu

Zu jener Zeit hatte ein Benareser Kaufmannsohn beim Purzelbaumschlagen eine Darmknotenkrankheit (Darmverschluß?) bekommen. Der getrunkene Reisschleim wurde nicht gut verdaut, die gegessene Speise wurde nicht gut verdaut, Kot und Harn konnte er nicht lassen. Er wurde dünn, kärglich, von schlechter Farbe, die Adern sah man auf seinen Gliedern. Da kam dem Benareser Kaufmann folgender Gedanke: Welche Art von Krankheit hat mein Sohn? Der getrunkene Reisschleim wurde nicht gut verdaut, die gegessene Speise wurde nicht gut verdaut, Kot und Harn konnte er nicht lassen. Er wurde dünn, kärglich, von schlechter Farbe, die Adern sah man auf seinen Gliedern. Was wäre, wenn ich nach Rājagaha gegangen den König bitten würde, daß der Arzt Jīvaka meinen Sohn heilt? Dann, nachdem der Benareser Kaufmann nach Rājagaha gegangen war, kam er zum König von Magadha, Seniya Bimbisāra. Dort sagte er dem König von Magadha, Seniya Bimbisāra, folgendes: „Mein Sohn, Hoheit, hat solche Krankheit: Der getrunkene Reisschleim wurde nicht gut verdaut, die gegessene Speise wurde nicht gut verdaut, Kot und Harn konnte er nicht lassen. Er wurde dünn, kärglich, von schlechter Farbe, die Adern sah man auf seinen Gliedern, gut wäre es, Hoheit, wenn ihr den Arzt Jīvaka beauftragt meinen Sohn zu heilen.“

Dann hat der König von Magadha, Seniya Bimbisāra Jīvaka Komārabhacca beauftragt: „Gehe, Freund Jīvaka, nach Benares gegangen heile den Benareser Kaufmannsohn.“—„So sei es, Hoheit.“ Nachdem Jīvaka Komārabhacca dies dem König von Magadha, Seniya Bimbisāra, geantwortet hatte, nach Benares gegangen war, dort zum Benareser Kaufmannsohn gegangen war, dort die Krankheit des Benareser Kaufmannsohns untersucht hatte, die Leute nach draußen geschickt hatte, einen Vorhang rundherum aufgespannt hatte, ihn an Pfosten festgebunden hatte, die Frau vorne sitzen ließ, die Bauchdecke aufgeklappt hatte, den Darmknoten herausgeholt hatte, zeigte er (ihn) der Frau: „Schau, dies ist deines Mannes Krankheit, dadurch wurde der getrunkene Reisschleim nicht gut verdaut, das gegessene Essen nicht gut verdaut, Kot und Harn konnte er nicht lassen, dadurch wurde er dünn, kärglich, von schlechter Farbe, die Adern sah man auf seinen Gliedern.“ Nachdem er den Knoten aufgelöst hatte, die Därme zurückgetan hatte, die Bauchdecke zusammengenäht hatte, gab er eine Salbe (darauf). Da wurde der Benareser Kaufmannsohn in nicht langer Zeit gesund. Dann sah der Kaufmann aus Benares: Mein Sohn ist gesund. Er gab Jīvaka Komārabhacca 16.000. Dann ist Jīvaka Komārabhacca, nachdem er die 16.000 genommen hatte wieder nach Rājagaha zurückgekehrt.

6. Pajjotarājavatthu

Zu jener Zeit bekam der König Pajjota Gelbsucht. Viele sehr große berühmte Ärzte waren gekommen. Nicht konnten (sie) ihn heilen. Viel Gold genommen habend gingen sie wieder fort. Da schickte König Pajjota einen Boten zum König von Magadha, Seniya Bimbisāra: Ich habe eine solche Krankheit, gut wäre es, Hoheit, wenn ihr den Arzt Jīvaka Komārabhacca beauftragen würdet, jener wird mich heilen. Dann hat der König von Magadha, Seniya Bimbisāra Jīvaka Komārabhacca beauftragt: „Gehe, Freund Jīvaka, nach Ujjenim gegangen, heile König Pajjota.“—„So sei es, Hoheit.“ Nachdem Jīvaka Komārabhacca dies dem König von Magadha, Seniya Bimbisāra geantwortet hatte, nach Ujjenim gegangen war, dort zum König Pajjota gegangen war, dort die Krankheit des Königs Pajjota untersucht hatte, sagte er folgendes:

„Ich werde Butterschmalz erhitzen, das wird die Hoheit trinken.“—„Halt, Freund Jīvaka, wenn du kannst, heile mich ohne Butterschmalz, das tue, eklig ist mir Butterschmalz, widerwärtig.“ Da kam Jīvaka Komārabhacca folgender Gedanke: Diese Krankheit läßt sich nicht ohne Butterschmalz heilen. Was wäre, wenn ich Butterschmalz erhitzen würde (und es) mit beißender (adstringierender) Farbe, beißendem Geruch, beißendem Geschmack (versehen würde)? Da kam Jīvaka Komārabhacca folgender Gedanke: Das getrunkene Butterschmalz (mag) bei dem König bei der Verdauung zum Erbrechen führen. Jähzornig ist dieser König, er wird mich töten lassen. So laß mich nun vorher (nach der Erlaubnis zum Fortgehen) fragen. Da kam Jīvaka Komārabhacca zum König Pajjota. Dort sagte er dem König Pajjota folgendes:

„Wir, Hoheit, die Ärzte, graben zu einer bestimmten Zeit Wurzeln aus, stellen Medizinen zusammen. Gut, Hoheit, wäre es, die Wagen- und Torhüter zu beauftragen: Mit welchem Wagen Jīvaka wünscht, mit dem möge er gehen, durch welche Tür er wünscht, durch solche Tür möge er gehen, zu welcher Zeit er wünscht, zu solcher Zeit möge er gehen, zu welcher Zeit er wünscht, zu solcher Zeit möge er eintreten.“ Da hat der König Pajjota die Wagen- und Türhüter beauftragt: Mit welchem Wagen Jīvaka wünscht, mit dem möge er gehen, durch welche Tür er wünscht, durch solche Tür möge er gehen, zu welcher Zeit er wünscht, zu solcher Zeit möge er gehen, zu welcher Zeit er wünscht, zu solcher Zeit möge er eintreten. Zu jener Zeit hatte König Pajjota eine Elefantin mit Namen Bhaddavatikā, die legte fünfzig Yojanas (am Tage zurück). Da brachte Jīvaka Komārabhacca dem König das Butterschmalz: „Trinke, Hoheit, (diesen) adstringierenden Sud.“ Dann, nachdem Jīvaka Komārabhacca König Pajjota veranlaßt hatte das Butterschmalz zu trinken, zur Elefantenhalle gegangen, eilte (er) mit der Elefantin Bhaddavatikā aus der Stadt.

Dann übergab sich König Pajjota beim Verdauen des getrunkenen Butterschmalzes. Da sagte König Pajjota den Menschen folgendes: „Durch den bösen Jīvaka, Freunde, wurde ich veranlaßt Butterschmalz zu trinken, daher, Freunde, sucht den Arzt Jīvaka.“—„Mit der Elefantin Bhaddavatikā verließt er, Hoheit, die Stadt.“ Zu jener Zeit hatte König Pajjota einen Diener mit Namen Kāka, der legte 60 Yojanas (am Tage zurück), geboren von Nichtmenschen. Da beauftragte König Pajjota den Diener Kāka: „Gehe, Freund Kāka, und schicke den Arzt Jīvaka zurück: Der König, Herr Lehrer, veranlaßt dich zurückzukehren. Diese Ärzte, Freund Kāka, sind voller List, mögest du von ihm nichts (zu essen) annehmen.“

Dann hat der Diener Kāka Jīvaka Komārabhacca unterwegs in Kosambi getroffen, beim Frühstück. Da hat der Diener Kāka Jīvaka Komārabhacca folgendes gesagt: „Der König, Herr Lehrer, veranlaßt dich zurückzukehren.“—„Warte hier, Freund Kāka, bis ich gegessen habe. Schau Freund Kāka und iß (auch).“—„Halt, Herr Lehrer, der König hat mir befohlen: ‚Diese Ärzte, Freund Kāka, sind voller List, mögest du von ihm nichts (zu essen) annehmen‘.“ Zu jener Zeit hatte Jīvaka Komārabhacca mit dem Fingernagel Medizin in eine Myrobalanfrucht getan und aß (eine Hälfte davon, nämlich die ohne Medizin) und trank Wasser. Dann sagte Jīvaka Komārabhacca dem Diener Kāka: „Schau, Kāka, iß die Myrobalanfrucht(hälfte) und trinke Wasser.“

Dann (dachte) der Diener Kāka: Dieser Arzt ißt die Myrobalanfrucht und trinkt das Wasser, nicht ist dies geeignet etwas Schlechtes zu sein. Er aß die halbe Myrobalanfrucht und trank das Wasser. Als er die halbe Myrobalanfrucht gegessen hatte, hat er sie sofort wieder herausgewürgt. Dann hat der Diener Kāka Jīvaka Komārabhacca folgendes gesagt: „Lebe ich, Herr Lehrer, noch?“—„Habe keine Angst, Freund Kāka, du wirst ein Gesunder werden. Der König ist jähzornig, jener König will mich töten lassen, daher werde ich nicht zurückkehren.“ Nachdem er die Elefantin Bhaddavatikā dem Kāka ausgehändigt hatte, brach er nach Rājagaha auf. Allmählich kam er in Rājagaha und zum König von Magadha, Seniya Bimbisāra. Dort erzählte er die Angelegenheit dem König von Magadha, Seniya Bimbisāra. „Ja, Freund Jīvaka, gut gemacht, daß du nicht zurückkehrtest. Jähzornig ist jener König, er würde dich töten lassen.“

7. Siveyyakadussayugakathā

Als dann König Pajjota gesund geworden war, ließ er ihm durch einen Boten mitteilen: „Komme, Jīvaka, ich werde dir einen Wunsch erfüllen.“—„Genug Herr, möge sich die Hoheit meines Dienstes erinnern.“ Zu jener Zeit bekam der König Pajjota ein Paar Siveyya-Kleidung, das höchste, beste, erste, oberste, prächtigste von vielen Kleidungen, vielen Paaren von Kleidungen, vielen hundert Paaren von Kleidungen, vielen tausend Paaren von Kleidungen, vielen einhunderttausend Paaren von Kleidungen. Dann sandte König Pajjota das Paar Siveyya-Kleidung an Jīvaka Komārabhacca. Da kam dem Jīvaka Komārabhacca folgender Gedanke: Dieses Paar Siveyya-Kleidung gesandt vom König Pajjota ist das höchste, beste, erste, oberste, prächtigste von vielen Kleidungen, vielen Paaren von Kleidungen, vielen hundert Paaren von Kleidungen, vielen tausend Paaren von Kleidungen, vielen einhunderttausend Paaren von Kleidungen. Nicht irgendein anderer verdient dieses als der Erhabene, Heilige, vollkommen Erwachte oder der König vom Magadha, Seniya Bimbisāra.

8. Samattiṃsavirecanakathā

Zu jener Zeit hatte der Erhabene eine Verdauungsstörung (Verstopfung). Da sprach der Erhabene den ehrwürdigen Ānanda an: „Eine Verdauungsstörung, Ānanda, hat der Vollendete, es wünscht der Vollendete ein Abführmittel zu trinken.“ Da ging der ehrwürdige Ānanda zu Jīvaka Komārabhacca. Dort sagte (er) Jīvaka Komārabhacca folgendes: „Eine Verdauungsstörung, Bruder Jīvaka, hat der Vollendete. Es wünscht der Vollendete ein Abführmittel zu trinken.“—„Dann, verehrungswürdiger Ānanda, öle den Körper des Erhabenen einige Tage ein. Dann, nachdem der ehrwürdige Ānanda den Körper des Erhabenen einige Tage eingeölt hatte, kam er zu Jīvaka Komārabhacca. Dort sagte er Jīvaka Komārabhacca folgendes: „Eingeölt, Bruder Jīvaka, ist der Körper des Vollendeten. Was du meinst, das jetzt die richtige Zeit ist zu tun, das tue.“

Da kam Jīvaka Komārabhacca folgender Gedanke: Nicht ist es für mich passend, wenn ich dem Erhabenen ein grobes Abführmittel geben würde. Nachdem er drei Handvoll Lotusblumen mit verschiedenen Medizinen versehen hatte, ging er zum Erhabenen. Dort überreichte er dem Erhabenen eine Handvoll Lotus: „Atme ein, Verehrungswürdiger, Erhabener, dieses wird zehnmal abführen.“ Zum zweiten Male überreichte er dem Erhabenen eine Handvoll Lotus: „Atme ein, Verehrungswürdiger Erhabener, dieses wird zehnmal abführen.“ Zum dritten Male überreichte er dem Erhabenen eine Handvoll Lotus: „Atme ein, Verehrungswürdiger Erhabener, dieses wird zehnmal abführen.“ So wird der Erhabene sich dreißig mal entleeren.“ Dann, nachdem Jīvaka Komārabhacca dem Erhabenen (Mittel) gegeben hatte, um dreißig mal abzuführen, er den Erhabenen verehrt hatte, ihn rechts umrundet hatte, ging er fort.

Dann kam Jīvaka Komārabhacca, als er durch das Gartentor hinaustrat folgender Gedanke: Von mir wurde dem Erhabenen (Mittel) für dreißig Entleerungen gegeben. Der Körper des Erhabenen hat eine Verdauungsstörung, nicht wird der Erhabene sich dreißig mal entleeren, neunundzwanzig mal wird der Erhabene sich entleeren. Nachdem der Erhabene (neunundzwanzig mal) sich entleert hat, wird der gebadet habende Erhabene (noch) einmal sich entleeren. Dann wird der Erhabene dreißig mal sich entleert haben. Nachdem der Erhabene mit seinem Geist den Gedankengang des Jīvaka Komārabhacca erkannt hatte, sprach er den ehrwürdigen Ānanda an: „Jetzt, Ānanda, kam Jīvaka Komārabhacca, als er durch das Gartentor hinaustrat folgender Gedanke: Von mir wurde dem Erhabenen (Mittel) für dreißig Entleerungen gegeben. Der Körper des Erhabenen hat eine Verdauungsstörung, nicht wird der Erhabene dreißig mal sich entleeren, neunundzwanzig mal wird der Erhabene sich entleeren. Nachdem der Erhabene (neunundzwanzig mal) sich entleert hat, wird der gebadet habende Erhabene (noch) einmal sich entleeren. Dann wird der Erhabene dreißig mal sich entleert haben. Deshalb Ānanda, bereite heißes Wasser vor.“—„So sei es, Verehrungswürdiger.“ Nachdem der ehrwürdige Ānanda dies dem Erhabenen geantwortet hatte, bereitete er heißes Wasser vor.

Dann kam Jīvaka Komārabhacca zum Erhabenen. Dort, nachdem er den Erhabenen verehrt hatte, setzte er sich beiseite nieder. Beiseite sitzend sagte Jīvaka Komārabhacca dem Erhabenen folgendes: „Hat der Verehrungswürdige sich entleert?“—„Ich habe, Jīvaka, mich entleert.“—„Mir kam, Verehrungswürdiger, als ich durch das Gartentor hinaustrat folgender Gedanke: Von mir wurde dem Erhabenen (Mittel) für dreißig Entleerungen gegeben. Der Körper des Erhabenen hat eine Verdauungsstörung, nicht wird der Erhabene dreißig mal sich entleeren, neunundzwanzig mal wird der Erhabene sich entleeren. Nachdem der Erhabene (neunundzwanzig mal) sich entleert hat, wird der gebadet habende Erhabene (noch) einmal sich entleeren. Dann wird der Erhabene dreißig mal sich entleert haben. Möge der Verehrungswürdige Erhabene baden, möge der Wohlgegangene baden.“ Dann hat der Erhabene in heißem Wasser gebadet. Nachdem der Erhabene gebadet hatte, hat er (noch) einmal sich entleert. Also hat der Erhabene dreißig mal sich entleert. Dann hat Jīvaka Komārabhacca dem Erhabenen folgendes gesagt: „Bis der Körper des Erhabenen wieder gesund ist, wäre es gut, nur Saft (zu trinken).“ Da wurde der Körper des Erhabenen in nicht langer Zeit wieder gesund.

9. Varayācanākathā

Dann, nachdem Jīvaka Komārabhacca das Paar Siveyya-Kleidung genommen hatte, ging er zum Erhabenen. Dort, nachdem er den Erhabenen verehrt hatte, setzte er sich beiseite nieder. Beiseite sitzend sagte Jīvaka Komārabhacca dem Erhabenen folgendes: „Gewähre mir, Verehrungswürdiger Erhabener, eine Bitte.“—„Jenseits vom Gewähren, Jīvaka, sind die Vollendeten.“—„Dies ist, Verehrungswürdiger, Erhabener, etwas Angemessenes, etwas Tadelloses.“—„Sprich, Jīvaka.“—„Der Verehrungswürdige Erhabene und der Mönchssangha sind mit (fortgeworfenen) Lumpen bekleidet. Dies, Verehrungswürdiger, ist ein Paar Siveyya-Kleidung das mir vom König Pajjota geschickt wurde, die höchste, beste, erste, oberste, prächtigste von vielen Kleidungen, vielen Paaren von Kleidungen, vielen hundert Paaren von Kleidungen, vielen tausend Paaren von Kleidungen, vielen einhunderttausend Paaren von Kleidungen. Annehmen möge der Erhabene dies Paar Siveyya-Kleidung und dem Mönchssangha Roben von Hausleuten erlauben.“ Es nahm der Erhabene das Paar Siveyya-Kleidung an. Dann hat der Erhabene Jīvaka Komārabhacca durch ein Lehrgespräch veranlaßt, es zu verstehen, es aufzunehmen, davon motiviert zu sein, sich daran zu erfreuen. Dann, als Jīvaka Komārabhacca durch das Lehrgespräch des Erhabenen veranlaßt war, es zu verstehen, aufzunehmen, davon motiviert zu sein, sich daran zu erfreuen, stand er von seinem Sitz auf. Nachdem er den Erhabenen verehrt hatte, ihn rechts umrundet hatte, ging er fort.

Nachdem der Erhabene aus diesem Anlaß eine Lehrrede gehalten hatte, sprach er die Mönche an: „Ich erlaube, ihr Mönche, Roben von Hausleuten. Wer wünscht, mag ein Lumpengewandträger sein, wer wünscht, mag Roben von Hausleuten annehmen. Ich preise die Zufriedenheit, ihr Mönche, was auch immer (ihr bekommt). Es hörten die Leute aus Rājagaha: Der Erhabene, so sagt man, erlaubte den Mönchen Roben von Hausleuten. Diese Leute wurden froh und begeistert: Jetzt werden wir Gaben geben und gute Werke tun, weil der Erhabene den Mönchen Roben von Hausleuten erlaubt hat. An einem Tag entstanden in Rājagaha viele tausend Roben. Es hörten die Leute aus dem Umland: Der Erhabene, so sagt man, erlaubte den Mönchen Roben von Hausleuten. Diese Leute wurden froh und begeistert: Jetzt werden wir Gaben geben und gute Werke tun, weil der Erhabene den Mönchen Roben von Hausleuten erlaubt hat. An einem Tag entstanden im Umland viele tausend Roben.

Zu jener Zeit erhielt der Sangha einen Umhang. Dem Erhabenen erzählten sie diesen Sachverhalt. „Ich erlaube, ihr Mönche, einen Umhang.“ Sie erhielten einen Umhang aus Seide. „Ich erlaube, ihr Mönche, einen Seidenumhang.“ Sie erhielten einen Umhang aus Pelz. „Ich erlaube, ihr Mönche, einen Umhang aus Pelz.“

Das erste Kapitel ist beendet.

10. Kambalānujānanādikathā

Zu jener Zeit hat der König von Kāsi Jīvaka Komārabhacca einen Wollumhang, der halb aus Seide war, gesandt, wert einen halben Kāsi. Da hat Jīvaka Komārabhacca den Wollumhang, der halb aus Seide war, genommen und ging zum Erhabenen. Dort, nachdem er den Erhabenen verehrt hatte, setzte er sich seitwärts nieder. Beiseite sitzend sagte Jīvaka Komārabhacca dem Erhabenen folgendes: „Dies ist ein Wollumhang, halb aus Seide, gesandt vom König von Kāsi, wert einen halben Kāsi. Annehmen möge der Verehrungswürdige Erhabene den Wollumhang, damit mir das lange Zeit Wohl und Glück bringe.“ Der Erhabene nahm den Wollumhang an. Dann veranlaßte er Jīvaka Komārabhacca durch ein Lehrgespräch, es zu verstehen, aufzunehmen, davon motiviert zu sein, sich daran zu erfreuen. Dann, als Jīvaka Komārabhacca durch das Lehrgespräch des Erhabenen veranlaßt war, es zu verstehen, aufzunehmen, davon motiviert zu sein, sich daran zu erfreuen, stand er von seinem Sitz auf, verehrte den Erhabenen, umrundete ihn rechts und ging fort. Dann, nachdem der Erhabene aus diesem Anlaß eine Lehrrede gehalten hatte, sprach er die Mönche an: „Ich erlaube Wollumhänge.“

11. Paṃsukūlapariyesanakathā

Zu jener Zeit bekam der Sangha viele verschieden(artige) Roben. Da kam den Mönchen folgender Gedanke: Welche Art Roben hat nun der Erhabene erlaubt, welche nicht erlaubt? Dem Erhabenen erzählten sie diesen Sachverhalt. „Ich erlaube, ihr Mönche, sechs (Arten) von Roben: Leinen, Baumwolle, Seide, Wolle, Hanf, Jute.“

Zu jener Zeit nahmen die Mönche Roben von Hausleuten an. Die, die unsicher waren, nahmen keine fortgeworfenen Lumpen an: Eine (Art von) Roben hat der Erhabene erlaubt, nicht zwei. Dem Erhabenen erzählten sie diesen Sachverhalt. „Ich erlaube, ihr Mönche, einem, der Roben von Hausleuten annimmt, daß er auch fortgeworfene Lumpen annimmt. Ich lobe, ihr Mönche, die Zufriedenheit mit diesen beiden.“

Zu jener Zeit hatten sich viele Mönche in dem Lande Kosala auf einen langen Weg gemacht. Einige Mönche waren vom Weg ab zum Friedhof gegangen, um fortgeworfene Lumpen (zu sammeln). Einige Mönche warteten nicht. Diejenigen Mönche, die vom Weg ab zum Friedhof gegangen waren, um fortgeworfene Lumpen (zu sammeln), erhielten fortgeworfene Lumpen. Die Mönche, die nicht gewartet hatten, sagten folgendes: „Gebt uns, Brüder, einen Teil (der Lumpen).“ Diejenigen sagten folgendes: „Nicht, Brüder, geben wir euch einen Teil, warum wartetet ihr nicht mit?“ Dem Erhabenen erzählten sie diesen Sachverhalt. „Ich erlaube, ihr Mönche, denen, die nicht gewartet haben, wenn man nicht möchte, nicht zu geben.“

Zu jener Zeit hatten sich viele Mönche in dem Lande Kosala auf einen langen Weg gemacht. Einige Mönche waren vom Weg ab zum Friedhof gegangen, um fortgeworfene Lumpen (zu sammeln). Einige Mönche warteten mit. Diejenigen Mönche, die vom Weg ab zum Friedhof gegangen waren, um fortgeworfene Lumpen (zu sammeln), erhielten fortgeworfene Lumpen. Die Mönche, die gewartet hatten, sagten folgendes: „Gebt uns, Brüder, einen Teil (der Lumpen).“ Diejenigen sagten folgendes: „Nicht, Brüder, geben wir euch einen Teil, warum kamt ihr nicht mit (von der Straße) herunter?“ Dem Erhabenen erzählten sie diesen Sachverhalt. „Ich erlaube (hier im Sinne von: Ich empfehle), ihr Mönche, denen, die gewartet haben, auch wenn man nicht möchte, zu geben.“

Zu jener Zeit hatten sich viele Mönche in dem Lande Kosala auf einen langen Weg gemacht. Einige Mönche waren vom Weg ab sofort zum Friedhof gegangen, um fortgeworfene Lumpen (zu sammeln), einige später. Diejenigen Mönche, die sofort vom Weg ab zum Friedhof gegangen waren, um fortgeworfene Lumpen (zu sammeln), erhielten fortgeworfene Lumpen. Die Mönche, die später gingen, erhielten keine. Die Mönche, die später gingen sagten folgendes: „Gebt uns, Brüder, einen Teil (der Lumpen).“ Diejenigen sagten folgendes: „Nicht, Brüder, geben wir euch einen Teil, warum kamt ihr nicht sofort mit?“ Dem Erhabenen erzählten sie diesen Sachverhalt. „Ich erlaube, ihr Mönche, den später vom Weg gegangenen, wenn man nicht möchte, nicht zu geben.“

Zu jener Zeit hatten sich viele Mönche in dem Lande Kosala auf einen langen Weg gemacht. Jene gingen gleichzeitig zum Friedhof. Einige bekamen Lumpen, einige nicht. Diejenigen Mönche, die keine Lumpen bekamen sagten folgendes: „Gebt uns, Brüder, einen Teil (der Lumpen).“ Diejenigen sagten folgendes: „Nicht, Brüder, geben wir euch einen Teil, warum bekamt ihr keine?“ Dem Erhabenen erzählten sie diesen Sachverhalt. „Ich erlaube, ihr Mönche, den gleichzeitig Gegangenen, auch wenn man nicht möchte, zu geben.“

Zu jener Zeit hatten sich viele Mönche in dem Lande Kosala auf einen langen Weg gemacht. Nachdem sie sich besprochen hatten, gingen jene gleichzeitig zum Friedhof. Einige bekamen Lumpen, einige nicht. Diejenigen Mönche, die keine Lumpen bekamen sagten folgendes: „Gebt uns, Brüder, einen Teil (der Lumpen).“ Diejenigen sagten folgendes: „Nicht, Brüder, geben wir euch einen Teil, warum bekamt ihr keine?“ Dem Erhabenen erzählten sie diesen Sachverhalt. „Ich erlaube, ihr Mönche, den besprochen Habenden, gleichzeitig Gegangenen, auch wenn man nicht möchte, zu geben.“

12. Cīvarapaṭiggāhakasammutikathā

Zu jener Zeit kamen die Menschen, nachdem sie Roben genommen hatten, zum Kloster. Jene, die keinen Annehmenden bekamen, gingen wieder fort. Es gab wenig Roben. Dem Erhabenen erzählten sie diesen Sachverhalt. „Ich erlaube, ihr Mönche, sich über einen mit fünf Teilen versehenen Mönch als Robenannehmer zu einigen: Wer nicht aus Gier falsche Wege gehen würde, wer nicht aus Haß, Verblendung, Furcht falsche Wege gehen würde, wer weiß, was angenommen ist und was nicht angenommen ist.

So soll man sich, ihr Mönche, einigen: Erst soll man einen Mönch bitten (Robenannehmer zu werden). Nachdem er gebeten wurde, soll ein fähiger und erfahrener Mönch dem Sangha ankündigen: Höre mich, verehrungswürdiger Sangha. Wenn es dem Sangha recht ist, möge er sich über den so und so genannten Mönch als Robenannehmer einigen. Das ist die Ankündigung. Höre mich, verehrungswürdiger Sangha. Der Sangha einigt sich über den so und so genannten Mönch als Robenannehmer. Wenn es den Ehrwürdigen recht ist, sich über den so und so genannten Mönch als Robenannehmer zu einigen, so mögen sie schweigen, wenn es einem nicht recht ist, möge er sprechen.—Geeinigt hat sich der Sangha über den so und so genannten Mönch als Robenannehmer. Dem Sangha ist es recht, daher das Schweigen, so nehme ich es an.“

13. Bhaṇḍāgārasammutiādikathā

Zu jener Zeit haben die Mönche, die Robenannehmer waren, die Roben, nachdem sie sie angenommen hatten, dort hingelegt und gingen fort. Die Roben gingen verloren. Dem Erhabenen erzählten sie diesen Sachverhalt. „Ich erlaube, ihr Mönche, sich über einen mit fünf Teilen versehenen Mönch als Robenaufbewahrer zu einigen: Wer nicht aus Gier falsche Wege gehen würde, wer nicht aus Haß, Verblendung, Furcht falsche Wege gehen würde, wer weiß, was aufbewahrt ist und was nicht aufbewahrt ist.

So soll man sich, ihr Mönche, einigen: .... (wie in )... so nehme ich es an.

Zu jener Zeit haben die Mönche, die Robenaufbewahrer waren die Roben in einer Laube, am Fuße eines Baumes, in einer (Nimba)baumhöhle niedergelegt. Durch Ratten und Termiten wurden sie aufgefressen. Dem Erhabenen haben sie diesen Sachverhalt erzählt. „Ich erlaube, ihr Mönche, sich über eine Aufbewahrungskammer zu einigen, wenn es der Sangha wünscht: Eine Hütte, ein Haus mit einem Dach, ein großes Haus, ein mehrgeschossiges Haus, eine Höhle.

So soll man sich, ihr Mönche, einigen: ... (wie in ) ... so nehme ich es an.

Zu jener Zeit waren die Roben in der Aufbewahrungskammer nicht geschützt. Dem Erhabenen erzählten sie diesen Sachverhalt. „Ich erlaube, ihr Mönche, sich über einen mit fünf Teilen versehenen Mönch als Robenbewacher zu einigen. Wer nicht aus Gier falsche Wege gehen würde, wer nicht aus Haß, Verblendung, Furcht falsche Wege gehen würde, wer weiß, was zu bewachen ist und was nicht zu bewachen ist. So soll man sich, ihr Mönche, einigen: ... (wie in ) ... so nehme ich es an

Zu jener Zeit hat die Sechsergruppe Mönche den Robenbewacher entlassen. Dem Erhabenen erzählten sie diesen Sachverhalt. „Nicht soll man, ihr Mönche, den Robenbewacher entlassen. Wer entlassen würde, begeht ein dukkata Vergehen.“

Zu jener Zeit haben sich in der Aufbewahrungskammer des Sanghas die Roben angehäuft. Dem Erhabenen erzählten sie diesen Sachverhalt. „Ich erlaube, ihr Mönche, (die Roben) nach Maßgabe des zusammengekommenen Sanghas zu verteilen.“ Zu jener Zeit machte der ganze Sangha beim Robenverteilen großen Lärm. Dem Erhabenen erzählten sie diesen Sachverhalt. „Ich erlaube, ihr Mönche, sich über einen mit fünf Teilen versehenen Mönch als Robenverteiler zu einigen: Wer nicht aus Gier falsche Wege gehen würde, wer nicht aus Haß, Verblendung, Furcht falsche Wege gehen würde, wer weiß, was zu verteilen ist, was nicht zu verteilen ist.“

So soll man sich, ihr Mönche, einigen: ... (wie in ) ... so nehme ich es an.

Da kam den Mönchen, die Robenverteiler waren folgender Gedanke: Wie sollen wir die Roben verteilen? Dem Erhabenen erzählten sie diesen Sachverhalt. „Ich erlaube, ihr Mönche, nachdem man zuerst begutachtet hat, abgewägt hat, (die Aufteilung) gleichwertig gemacht hat, die Mönche gezählt hat, Gruppen (von Mönchen) gebildet hat, soll man den Robenanteil hinlegen.“ Da kam den Mönchen, die Robenverteiler waren, folgender Gedanke: Wie sollen wir den Novizen ihren Robenanteil geben? Dem Erhabenen erzählten sie diesen Sachverhalt. „Ich erlaube, ihr Mönche, Novizen die Hälfte von einem Anteil zu geben.“

Zu jener Zeit wollte ein Mönch mit seinem Teil überqueren (fortgehen). Dem Erhabenen erzählten sie diesen Sachverhalt. „Ich erlaube, ihr Mönche, einem Fortgehenden seinen Anteil zu geben.“ Zu jener Zeit wollte ein Mönch mit mehr als seinem Teil überqueren (fortgehen). Dem Erhabenen erzählten sie diesen Sachverhalt. „Ich erlaube, ihr Mönche, einem Fortgehenden mehr als seinen Anteil zu geben, wenn Kompensation (als Ausgleich zurück)gegeben wurde.“

Da kam den Mönchen, die Robenverteiler waren, folgender Gedanke: Wie sollen wir den Robenanteil geben, in der Reihenfolge des Kommens oder nach dem Alter (Dauer des Mönchsdaseins)? Dem Erhabenen erzählten sie diesen Sachverhalt. „Ich erlaube, ihr Mönche, nachdem die Bedürftigen befriedigt sind Lose zu ziehen.“

14. Cīvararajanakathā

Zu jener Zeit haben die Mönche mit hellem Lehm und Tierkot die Roben gefärbt. Die Roben hatten schlechte Farbe. Dem Erhabenen erzählten sie diesen Sachverhalt. „Ich erlaube, Ihr Mönche, sechs Arten von Färbung: Färben mit Wurzeln, Baumholz, Rinde, Blättern, Blüten, Früchten.“

Zu jener Zeit haben die Mönche mit kaltem Wasser gefärbt. Die Roben hatten einen schlechten Geruch. Dem Erhabenen erzählten sie diesen Sachverhalt. „Ich erlaube, ihr Mönche, die Farbe in einem kleinen Farbbehälter zu kochen.“ Die Farbe schwappte über. „Ich erlaube, ihr Mönche, einen runden Auffangbehälter (unsichere Übersetzung).“ Zu jener Zeit wußten die Mönche nicht, ob die Farbe gekocht war oder nicht gekocht war. Dem Erhabenen erzählten sie diesen Sachverhalt. „Ich erlaube, ihr Mönche, einen Tropfen Farbe in das Wasser oder auf den Fingernagel zu tun.“

Zu jener Zeit taten die Mönche Farbe in einen Topf hinein, (dabei) zerbrach der Topf. Dem Erhabenen erzählten sie diesen Sachverhalt. „Ich erlaube, ihr Mönche, einen Färbelöffel (zum Umschöpfen) mit einem Holzstiel.“ Zu jener Zeit hatten die Mönche keinen Behälter für Farbe. Dem Erhabenen erzählten sie diesen Sachverhalt. „Ich erlaube, ihr Mönche, Farbtöpfe und Farbbehälter.“ Zu jener Zeit kneteten die Mönche (beim Färben) die Robe in einer kleinen Schale, in einer Almosenschale, (dabei) gingen die Roben kaputt. Dem Erhabenen erzählten sie diesen Sachverhalt. „Ich erlaube, ihr Mönche, einen großen Trog aus Holz.“

Zu jener Zeit breiteten die Mönche die Roben auf dem Boden (zum Trocknen) aus. Die Roben wurden mit Staub bedeckt. Dem Erhabenen erzählten sie diesen Sachverhalt. „Ich erlaube, ihr Mönche, eine Grasmatte.“ Die Grasmatte wurde von Termiten gefressen. Dem Erhabenen ... „Ich erlaube, ihr Mönche, einen Bambusstock für die Roben, ein Seil für die Roben.“ Sie hängten (die Roben) in der Mitte auf, die Farbe floß an die beiden (unteren) Enden. Dem Erhabenen ... „Ich erlaube, ihr Mönche, die Ecken (hoch)zubinden.“ Die Ecken gingen kaputt. Dem Erhabenen .... „Ich erlaube, ihr Mönche, die Ecken mit einem Faden festzubinden.“ Die Farbe floß zu einer Seite. Dem Erhabenen ... „Ich erlaube, ihr Mönche, zu färben, indem man (die Robe) immer wieder dreht. Nicht soll man gehen, bis das Tropfen aufgehört hat.“

Zu jener Zeit waren die Roben zu stark gefärbt. Dem Erhabenen .... „Ich erlaube, ihr Mönche, (die Roben) in Wasser einzutauchen (wieder auszuwaschen).“ Zu jener Zeit wurden die Roben rauh. Dem Erhabenen ... „Ich erlaube, ihr Mönche (die Roben) mit der Hand auszuklopfen.“ Zu jener Zeit trugen die Mönche nicht zusammengeflickte Roben in Elfenbeinfarben. Die Menschen wurden verärgert, unruhig, erregt: Wie Sinnenfreude genießende Laien. Dem Erhabenen.... „Nicht soll man nicht zusammengeflickte Roben tragen. Wer so trägt, begeht ein dukkata Vergehen.“

15. Chinnakacīvarānujānanā

Dann, nachdem der Erhabene in Rājagaha, solange es ihm gefiel, geweilt hatte, brach er zu einer Reise nach Dakkhināgiri auf. Es sah der Erhabene in Magadha ein Reisfeld, in Streifen angelegt, mit Zugangswegen versehen, mit Umrandungen versehen, mit Kreuzungen versehen. Dies gesehen, sprach er den ehrwürdigen Ānanda an: „Siehst du, Ānanda, das Reisfeld in Streifen angelegt, mit Zugangswegen versehen, mit Umrandungen versehen, mit Kreuzungen versehen?“—„Ja, Verehrungswürdiger.“—„Kannst du, Ānanda, den Mönchen eine derartige Robe herstellen?“—„Das kann ich, Erhabener.“ Nachdem der Erhabene, solange es ihm gefiel, in Dakkhināgiri geweilt hatte, ging er wieder zurück nach Rājagaha. Nachdem der ehrwürdige Ānanda für viele Mönche Roben hergestellt hatte, kam er zum Erhabenen. Dort sagte er dem Erhabenen folgendes: „Möge der verehrungswürdige Erhabene sehen, die Roben sind hergestellt.“

Dann, nachdem der Erhabene in diesem Zusammenhang eine Lehrrede gehalten hatte, sprach er die Mönche an: „Ein Kluger, ihr Mönche, ist Ānanda, ein großer Weiser, ihr Mönche, ist Ānanda, indem er von dem von mir in Kürze gesagtem, die ausführliche Bedeutung weiß. Er kann eine Kreuznaht machen, eine halbe Kreuznaht, eine Kreisnaht, eine Halbkreisnaht, ein Mittelteil, ein Seitenteil, ein Halsteil, ein Knieteil, ein Ellenbogenteil, geschnitten und grob zusammengenäht, einem Asketen gemäß, von den Gegnern nicht begehrt. Ich erlaube, ihr Mönche, geschnittenes (zusammengeflicktes) Schultertuch, geschnittenes Obergewand, geschnittenes Hüfttuch.“

16. Ticīvarānujānanā

Dann, nachdem der Erhabene, solange es ihm gefiel, in Rājagaha geweilt hatte, brach er zu einer Reise nach Vesāli auf. Da sah der Erhabene zwischen Rājagaha und Vesāli, als er auf dem Weg war, viele Mönche mit zusammengepackten Roben kommen, mit einem Robenbündel auf dem Kopf, mit einem Robenbündel auf der Schulter, mit einem Robenbündel auf der Hüfte. Das gesehen kam dem Erhabenen folgender Gedanke: Zu schnell sind diese törichten Menschen durch die Roben der Üppigkeit zugewandt. Was wäre, wenn ich für die Mönche eine Grenze für die Roben(anzahl) festlegen würde?

Dann ist der Erhabene allmählich wandernd auf seiner Reise in Vesāli angekommen. Dort weilte der Erhabene an der Gotamaka Gedenkstätte. Zu jener Zeit saß der Erhabene in den kalten Winternächten zwischen den achten Tagen, wenn es schneit, in der Nacht unter freiem Himmel mit einer Robe. Nicht war dem Erhabenen kalt. Als der erste Teil der Nacht vorüber war, wurde dem Erhabenen kalt. Mit der zweiten Robe hat sich der Erhabene bedeckt, nicht war dem Erhabenen kalt. Als der mittlere Teil der Nacht vorüber war, wurde dem Erhabenen kalt. Mit der dritten Robe hat sich der Erhabene bedeckt, nicht war dem Erhabenen kalt. Als der letzte Teil der Nacht vorbei war und die Morgenröte heraufstieg, in der Morgendämmerung, wurde dem Erhabenen kalt. Mit der vierten Robe hat sich der Erhabene bedeckt, nicht war dem Erhabenen kalt.

Dann kam dem Erhabenen folgender Gedanke: Diejenigen, die aus guten Familien in dieser Lehre und Zucht kälteempfindlich, kältefürchtend sind, diejenigen können mit drei Roben leben. Was wäre, wenn ich für die Mönche eine Grenze für die Roben(anzahl) festlegen würde, wenn ich drei Roben erlauben würde? Nachdem der Erhabene aus diesem Anlaß eine Lehrrede gehalten hatte, sprach er die Mönche an:

„Jetzt, ihr Mönche, sah ich, zwischen Rājagaha und Vesāli, als ich auf dem Weg war, viele Mönche mit zusammengepackten Roben kommen, mit einem Robenbündel auf dem Kopf, mit einem Robenbündel auf der Schulter, mit einem Robenbündel auf der Hüfte. Das gesehen kam mir folgender Gedanke: Zu schnell sind diese törichten Menschen durch die Roben der Üppigkeit zugewandt. Was wäre, wenn ich für die Mönche eine Grenze für die Roben(anzahl) festlegen würde?

Jetzt saß ich, ihr Mönche, in den kalten Winternächten zwischen den achten Tagen, wenn es schneit, in der Nacht unter freiem Himmel mit einer Robe. Nicht war mir kalt. Als der erste Teil der Nacht vorüber war, wurde mir kalt. Mit der zweiten Robe habe ich mich bedeckt, ..... nicht war mir kalt. Dann kam mir folgender Gedanke: Diejenigen, die aus guten Familien in dieser Lehre und Zucht kälteempfindlich, kältefürchtend sind, diejenigen können mit drei Roben leben. Was wäre, wenn ich für die Mönche eine Grenze für die Roben(anzahl) festlegen würde, wenn ich drei Roben erlauben würde? Ich erlaube, ihr Mönche, drei Roben: ein doppel(lagiges) Schultertuch, ein einfaches Obergewand, ein einfaches Hüfttuch.“

17. Atirekacīvarakathā

Zu jener Zeit (dachte) die Sechsergruppe Mönche: Der Erhabene hat drei Roben erlaubt. Mit anderen drei Roben gingen sie zum Dort, mit anderen drei Roben saßen sie im Kloster, mit anderen drei Roben stiegen sie ins Bad. Diejenigen Mönche, die mäßig waren, wurden verärgert, unruhig, erregt: Wie kann die Sechsergruppe Mönche Extraroben tragen? Dem Erhabenen erzählten sie diesen Sachverhalt. Nachdem der Erhabene aus diesem Anlaß eine Lehrrede gehalten hatte, sprach er die Mönche an: „Nicht soll man, ihr Mönche, Extraroben tragen. Wer so trägt, soll nach dem Gesetz behandelt werden (Nissaggia Vergehen).“

Zu jener Zeit bekam der ehrwürdige Ānanda Extraroben. Der ehrwürdige Ānanda wünschte, diese Roben dem ehrwürdigen Sāriputta zu geben. Doch der ehrwürdige Sāriputta weilte in Sāketa. Da kam dem ehrwürdigen Ānanda folgender Gedanke: Der Erhabene erließ, keine Extraroben zu tragen. Ich bekam Extraroben. Ich wünschte diese Roben dem ehrwürdigen Sāriputta zu geben, doch der ehrwürdige Sāriputta weilte in Sāketa. Wie soll ich mich jetzt verhalten? Der ehrwürdige Ānanda erzählte dem Erhabenen diesen Sachverhalt. „Wie lange (dauert es), Ānanda, bis Sāriputta kommt?“—„Neun oder zehn Tage, Erhabener.“ Nachdem der Erhabene aus diesem Anlaß eine Lehrrede gehalten hatte, sprach er die Mönche an: „Ich erlaube, ihr Mönche, höchstens zehn Tage Extraroben zu tragen.“

Zu jener Zeit erhielten die Mönche eine Extrarobe. Da kam den Mönchen folgender Gedanke: Wie sollen wir uns mit der Extrarobe verhalten? Dem Erhabenen erzählten sie diesen Sachverhalt. „Ich erlaube, ihr Mönche, eine Extrarobe zuzuteilen.“

Nachdem der Erhabene, solange es ihm gefiel, in Vesāli geweilt hatte, brach er zu einer Reise nach Benares auf. Dann ist der Erhabene, allmählich wandernd, auf seiner Reise in Benares angekommen. Dort weilte der Erhabene in Isipatana, im Gazellenhain. Zu jener Zeit hatte ein gewisser Mönch ein durchlöchertes Hüfttuch. Da kam dem Mönch folgender Gedanke: Der Erhabene erlaubte drei Roben: ein doppel(lagiges) Schultertuch, ein einfaches Obergewand, ein einfaches Hüfttuch; mein Hüfttuch aber ist durchlöchert. Wenn ich jetzt einen Flicken aufnähe, ist es an den Seiten (des Flickens) doppelt, in der Mitte einfach.

Dann hat der Mönch den Flicken aufgenäht. Da sah der Erhabene, als er in der Behausung (auf und ab) ging, wie jener Mönch den Flicken aufnähte. Dies gesehen, ging er zu dem Mönch. Dort sagte er dem Mönch folgendes: „Was machst du, Mönch?“—„Ich nähe einen Flicken auf.“—„Gut, gut, Mönch, gut ist es, daß du einen Flicken aufnähst.“ Nachdem der Erhabene in diesem Zusammenhang eine Lehrrede gehalten hatte, sprach er die Mönche an: „Ich erlaube, ihr Mönche, von nicht beschädigtem (neuem) (oder) wie neuem Stoff ein doppeltes Schultertuch, einfaches Obergewand, einfaches Hüfttuch. Vom Gebrauch dünn gewordenem Stoff ein vierfaches Schultertuch, zweifaches Obergewand, zweifaches Hüfttuch. Soweit wie möglich soll man um fortgeworfene Lumpen und (Stoffreste) vom Ladengeschäft bemüht sein. Ich erlaube, ihr Mönche: Flicken aufzunähen, anzusetzen, zu stopfen, zu bedecken, zusammenzuziehen.“

18. Visākhāvatthu

Nachdem der Erhabene, solange es ihm gefiel, in Benares geweilt hatte, brach er zu einer Reise nach Sāvatthi auf. Allmählich wandernd kam er in Sāvatthi an. Dort weilte der Erhabene in Sāvatthi im Jetahaine des Anāthapindika. Dann kam Visākhā Migāramātā zum Erhabenen. Dort, nachdem sie den Erhabenen verehrt hatte, setzte sie sich seitwärts nieder. Dann hat der Erhabene die seitwärts sitzende Visākhā Migāramātā durch ein Lehrgespräch veranlasst, es zu verstehen, aufzunehmen, davon motiviert zu sein, sich daran zu erfreuen. Dann, nachdem Visākhā Migāramātā durch das Lehrgespräch veranlasst war, es zu verstehen, aufzunehmen, davon motiviert zu sein, sich daran zu erfreuen, sagte sie dem Erhabenen folgendes: „Annehmen möge der Verehrungswürdige Erhabene für morgen das Essen, zusammen mit dem Mönchssangha.“ Durch Schweigen nahm der Erhabene an. Dann, nachdem Visākhā Migāramātā wußte, daß der Erhabene angenommen hatte, stand sie vom Sitz auf, verehrte den Erhabenen, umrundete ihn rechts und ging fort.

Zu jener Zeit, in jener Nacht, kam eine große Wolke, (groß) wie vier Kontinente auf es und regnete. Da sprach der Erhabene die Mönche an: „Wie es, ihr Mönche, hier im Jetahain regnet, so regnet es auch auf den vier Kontinenten. Laßt es regnen auf eure Körper, dies ist die letzte große Wolke der vier Kontinente.“—„So sei es, Verehrungswürdiger.“ Nachdem die Mönche dies dem Erhabenen geantwortet hatten legten sie die Roben hin und ließen die Körper nass regnen.

Dann, nachdem Visākhā Migāramātā feste und weiche Speisen hatte vorbereiten lassen, sprach sie eine Dienerin an: „Gehe, nachdem du zum Klostergarten gegangen bist, kündige die Zeit an: Zeit ist es, Verehrungswürdiger, das Essen ist bereitet.“—„So sei es, Herrin.“ Nachdem diese Dienerin dies der Visākhā Migāramātā geantwortet hatte, zum Klostergarten gegangen war, sah sie die Mönche, die Roben hingelegt sich nass regnen lassend. (Dies) gesehen (dachte sie): Nicht sind hier Mönche, Nacktasketen lassen ihre Körper nass regnen. Sie ging zu Visākhā Migāramātā. Dort sagte sie Visākhā Migāramātā folgendes: „Nicht sind hier, Herrin, Mönche, Nacktasketen lassen ihre Körper nass regnen.“ Dann hat Visākhā Migāramātā die Weise, Gebildete, Kluge, dies gedacht: Ohne Zweifel lassen diese Herren, nachdem sie die Roben hinlegten den Körper nass regnen. Diese Ungebildete meint: Nicht sind hier Mönche, Nacktasketen lassen ihre Körper nass regnen. Sie sprach die Dienerin an: „Gehe, nachdem du zum Klostergarten gegangen bist, kündige die Zeit an: Zeit ist es, Verehrungswürdiger, das Essen ist bereitet.“

Dann wurden jenen Mönchen die Glieder kalt, (und) der Körper war sauber. Sie nahmen ihre Roben und gingen jeder in (seine eigene) Behausung. Dann, nachdem die Dienerin zum Klostergarten gegangen war, sah sie keine Mönche. Nicht sind im Klostergarten Mönche. Leer ist der Klostergarten. Sie ging zu Visākhā Migāramātā. Dort sagte sie Visākhā Migāramātā folgendes: „Nicht sind im Klostergarten, Herrin, Mönche, leer ist der Klostergarten.“ Dann hat Visākhā Migāramātā, die Weise, Gebildete, Kluge, dies gedacht: Ohne Zweifel wurden jenen Mönchen die Glieder kalt, (und) der Körper war sauber. Sie gingen jeder in (seine eigene) Behausung. Diese Ungebildete meint: Nicht sind im Klostergarten Mönche. Leer ist der Klostergarten. Sie sprach die Dienerin an: „Gehe, nachdem du zum Klostergarten gegangen bist, kündige die Zeit an: Zeit ist es, Verehrungswürdiger, das Essen ist bereitet.“

Dann sprach der Erhabene die Mönche an: „Nehmt, ihr Mönche, Almosenschale und Robe, es ist Essenszeit.“—„So sei es, Verehrungswürdiger“, antworteten die Mönche dem Erhabenen. Nachdem der Erhabene sich am morgen angezogen hatte, die Robe und Almosenschale genommen hatte, war er, so schnell wir ein kräftiger Mann den gebeugten Arm streckt oder den gestreckten Arm beugt, im Jetahain verschwunden und erschien im Vorraum von Visākhā Migāramātā. Es setzte sich der Erhabene auf die vorbereiteten Sitze zusammen mit dem Mönchssangha.

Dann (sagte) Visākhā Migāramātā: „Oh, wundervoll, oh, wunderbar ist die große übernatürliche Kraft, die große Erhabenheit des Vollendeten, weil, obwohl die Flut kniehoch stand, oder als die Flut hüfthoch stand, nicht einmal bei einem Mönch die Füße oder die Robe feucht wurden.“ Erfreut und befriedigt bediente und versorgte sie eigenhändig den Mönchssangha mit dem Erhabenen an der Spitze. Als der Erhabene gegessen hatte und die Hand von der Almosenschale zurückgezogen hatte, setzte sie sich beiseite nieder. Beiseite sitzend sagte Visākhā Migāramātā folgendes: „Acht Wünsche, verehrungswürdiger Erhabener erbitte ich.“—„Jenseits von Wunschgewähren sind die Vollendeten, Visākhā.“—„Jene (Wünsche) sind angemessen, sind tadellos.“—„Sprich, Visākhā.“

„Ich wünsche, Verehrungswürdiger, solange ich lebe, dem Sangha Kleidung für die Regenzeit zu geben, Gastessen zu geben, Reiseproviant zu geben, Krankenspeise zu geben, Krankenpflegerspeise zu geben, Medizin zu geben, ständig Reisschleim zu geben, dem Nonnen-Sangha Badekleidung zu geben.“—„Welchen Zweck siehst du darin, diese acht Wünsche vom Vollendeten zu erbitten?“—„Weil ich, Verehrungswürdiger, der Dienerin befahl: ‚Gehe, nachdem du zum Klostergarten gegangen bist, kündige die Zeit an: Zeit ist es, Verehrungswürdiger, das Essen ist bereitet.‘ Gegangen sah (sie) die Mönche die Roben abgelegt, die Körper nass regnen lassend, sah sie keine Mönche im Klostergarten, (nur) nackte Asketen, die Körper nass regnen lassend. Zu mir kam sie. Da sagte sie mir folgendes: „Nicht gibt es, Herrin, Mönche im Klostergarten, nackte Asketen lassen sich nass regnen.“ Nicht sauber, Verehrungswürdiger, ist Nacktheit, widerwärtig. Diesen Zweck sehend, wünsche ich dem Sangha, solange ich lebe, Regenzeitkleidung zu geben.

Außerdem, Verehrungswürdiger, kennen die Gastmönche nicht die Straßen und die Gegenden, sich plagend geht er auf Almosengang. Nachdem jener mein Gastessen aß, die Straßen und Gegenden wissend, wird er ungeplagt auf Almosengang gehen. Diesen Zweck sehend, wünsche ich dem Sangha, solange ich lebe, Gastessen zu geben. Außerdem, Verehrungswürdiger, wenn ein reisender Mönch für sich selber Essen sucht, wird er die Karawane verlassen (mit der er reist). Dort, wo die Behausung für die Reisenden ist, dort kommt er zur Unzeit an. Sich plagend macht er diese Reise. Nachdem jener meinen Reiseproviant gegessen hat, muß er die Karawane nicht verlassen; wo die Behausung für die Reisenden ist, dort kommt er rechtzeitig an. Ungeplagt macht er diese Reise. Diesen Zweck sehend, wünsche ich dem Sangha, solange ich lebe, Reiseproviant zu geben.

Außerdem, Verehrungswürdiger, erhält ein kranker Mönch nicht die angemessene Speise; (dies) nicht erhaltend, mag die Krankheit schlimmer werden oder (er) mag sterben. Nachdem jener meine Krankenspeise erhielt, mag die Krankheit nicht schlimmer werden, er mag nicht sterben. Diesen Zweck sehend, wünsche ich dem Sangha, solange ich lebe, Krankenspeise zu geben. Außerdem, Verehrungswürdiger, wenn der krankenpflegende Mönch benötigte Speise sucht, bringt er das Essen nachmittags und verpaßt die Mahlzeit. Nachdem jener meine Krankenpflegerspeise gegessen hat, wird er rechtzeitig dem Kranken die Speise bringen, nicht verpaßt er seine Mahlzeit. Diesen Zweck sehend, wünsche ich dem Sangha, solange ich lebe, Krankenpflegerspeise zu geben.

Außerdem, Verehrungswürdiger, mag der kranke Mönch angemessene Medizin nicht erhalten. So mag die Krankheit sich verschlimmern, oder er mag sterben. Jenem, nachdem er meine Medizin erhalten hat, mag sich die Krankheit nicht verschlimmern, oder er mag nicht sterben. Diesen Zweck sehend, wünsche ich dem Sangha, solange ich lebe Medizin zu geben. Außerdem, Verehrungswürdiger, hat der Erhabene zehn Vorteile sehend in Andhakavinda Reisschleim erlaubt. Auch ich, Verehrungswürdiger, zehn Vorteile sehend, wünsche dem Sangha, solange ich lebe, ständig Reisschleim zu geben.

Hier sah ich, Verehrungswürdiger, die Nonnen im Fluß Aciravati mit Prostituierten zusammen nackt in einer Furt baden. Jene Prostituierten verspotteten die Nonnen: „Wie könnt ihr, ihr Meisterinnen, den Reinheitswandel führen, während ihr so jung seid? Ist es nicht so, daß man die Sinnesgenüsse genießen soll? Wenn ihr alt sein werdet, wandelt den Reinheitswandel, so habt ihr beide Ziele erreicht.“ Jene Nonnen, Verehrungswürdiger, von den Prostituierten verspottet, wurden verschämt. Unschön, Verehrungswürdiger, ist die Nacktheit der Frau, eklig und widerwärtig. Diesen Zweck sehend, wünsche ich dem Nonnensangha, solange ich lebe Badebekleidung zu geben.“

„Welche acht Vorteile sehend, äußertest du zum Vollendeten diese acht Wünsche?“—„Jetzt, Verehrungswürdiger, werden aus (allen) Richtungen Mönche nach Sāvatthi kommen, die die Regenzeit verbracht haben, um den Erhabenen zu sehen. Jene werden zum Erhabenen gekommen (ihn) fragen: ‚Der so und so genannte Mönch, Erhabener, ist gestorben. Zu welcher Existenz wird er nach dem Tode wiederkehren?‘ Dann wird der Erhabene die Frucht des Stromeintritts, die Frucht der Einmalwiederkehr, die Frucht der Nichtwiederkehr, die Frucht der Heiligkeit erklären. Zu (anderen Mönchen) hingegangen werde ich fragen: ‚Bist du, Verehrungswürdiger, vorher mit jenen Meistern (Verstorbenen) in Sāvatthi gewesen?‘

Wenn sie mir sagen ‚jener Mönch ist vorher in Sāvatthi gewesen‘, komme ich zu dem Schluß: Genossen haben jene Meister Regenzeitstoff, Gastspeise, Reiseproviant, Krankenspeise, Medizin, ständig Reisschleim. Wenn ich daran denke, wird mir der Sinn froh, der der Sinn froh ist, die wird freudig, der Freudigen wird der Körper ruhig, die Körperruhige wird glücklich, der Glückempfindenden wird die Gemütsverfassung gesammelt. So pflege ich die Fähigkeiten, die Kräfte, die Erleuchtungsglieder. Diese Vorteile sehend, äußerte ich zum Vollendeten diese acht Wünsche.“

„Gut, gut, Visākhā, gut hast du, Visākhā, diese Vorteile gesehen, (und) den Vollendeten um die acht Wünsche gebeten. Ich genehmige dir diese acht Wünsche. Dann sprach der Erhabene die Visākhā Migāramātā mit diesem Vers an:

„Wer Essen und Trinken (gibt), hocherfreut, die Sittlichkeit auf sich genommen hat, die Hörerin des Vollendeten—
Geiz überwunden gibt sie Gaben, die zum Himmel führen, Kummer vernichten, Glück bringen—
Sie erlangt himmlische Lebenskraft, erreicht den reinen, fleckenlosen Weg—
Sie, Verdienst wünschend, die Glückliche, Gesunde, freut sich lange des himmlischen Körpers.“

Dann, nachdem der Erhabene Visākhā Migāramātā mit diesem Vers angesprochen hatte, stand er vom Sitz auf und ging fort.

Nachdem der Erhabene in diesem Zusammenhang eine Lehrrede gehalten hatte, sprach er die Mönche an: „Ich erlaube, ihr Mönche: Kleidung für die Regenzeit, Gastessen, Reiseproviant, Krankenspeise, Krankenpflegerspeise, Medizin, ständig Reisschleim, dem Nonnen-Sangha Badekleidung.“

19. Nisīdanādianujānanā

Zu jener Zeit wurde den Mönchen, nachdem sie vorzügliche Speise gegessen hatten, die Achtsamkeit unklar. Unbesonnen sanken sie in den Schlaf. Die unklar Achtsamen, unbesonnen in den Schlaf Gesunkenen, Schlafenden, verloren Samen. Den Schlafplatz befleckten sie mit Unreinem. Dann hat der Erhabene mit dem ehrwürdigen Ānanda als Begleitung einen Gang durch die Behausung gemacht und sah den Schlafplatz mit Unreinem befleckt. Dies gesehen sprach er den ehrwürdigen Ānanda an: „Wieso, Ānanda ist der Schlafplatz befleckt?“—„In diesem Fall, Verehrungswürdiger, wurde den Mönchen, nachdem sie vorzügliche Speise gegessen hatten die Achtsamkeit unklar. Unbesonnen sanken sie in den Schlaf. Die unklar Achtsamen, unbesonnen in den Schlaf Gesunkenen, Schlafenden, verloren Samen. Darum, Erhabener, ist der Schlafplatz mit Unreinem befleckt.“

„So ist es, Ānanda, so ist es, Ānanda, es vergießt einer, der unklar Achtsamen, unbesonnen in den Schlaf Gesunkenen, Schlafenden, Samen. Diejenigen Mönche, Ānanda, die Achtsamkeit gegenwärtig haben, die besonnen in den Schlaf fallen, die verlieren keinen Samen. Die Weltmenschen, Ānanda, die frei sind vom Begehren der Sinnesgenüsse, die verlieren keinen Samen. Unmöglich ist es, nicht kann es sein, daß ein Heiliger Samen verliert. Nachdem der Erhabene in diesem Zusammenhang eine Lehrrede gehalten hatte, sprach er die Mönche an: „In diesem Fall habe ich mit dem ehrwürdigen Ānanda als Begleitung einen Gang durch die Behausung gemacht und sah den Schlafplatz mit Unreinem befleckt ..... Unmöglich ist es, nicht kann es sein, daß ein Heiliger Samen verliert.“

Fünf Nachteile, ihr Mönche, gibt es für den, der unklar achtsam ist, unbesonnen in den Schlaf sinkt:

  • Er schläft schlecht (ein),
  • er wacht schlecht auf,
  • böse Träume hat er,
  • die Götter schützen ihn nicht,
  • und er verliert Samen.

Dies sind die fünf Nachteile für einen, der unklar achtsam ist, unbesonnen in den Schlaf sinkt.

Fünf Vorteile, ihr Mönche, gibt es für den, der achtsam ist, besonnen in den Schlaf sinkt:

  • Er schläft gut (ein),
  • er wacht gut auf,
  • böse Träume hat er nicht,
  • die Götter schützen ihn,
  • und er verliert keinen Samen.

Dies sind die fünf Vorteile für einen, der achtsam ist, besonnen in den Schlaf sinkt. Ich erlaube, ihr Mönche, zum Körperschutz, zum Robenschutz, zum Schlafplatzschutz eine (kleine) Sitzdecke.“

Zu jener Zeit hat eine sehr kleine Sitzdecke nicht den ganzen Schlafplatz geschützt. Dem Erhabenen erzählten sie diesen Sachverhalt. „Ich erlaube, ihr Mönche, eine Decke so groß wie ihr wünscht.“

Zu jener Zeit hatte der Unterweiser des ehrwürdigen Ānanda, Belatthasīsa, ein Gebrechen mit einem dicken Schorf. Seine Wundflüssigkeit ließ die Robe am Körper festkleben. Nachdem jene von den Mönchen wiederholt befeuchtet wurde, lösten sie sie vom Körper ab. Da sah der Erhabene, als er in der Mönchsklause umherging, jene Mönche, nachdem sie die Robe mit Wasser wiederholt befeuchtet hatten, sie ablösen. Nachdem er das gesehen hatte, ging er zu den Mönchen. Dort sagte er den Mönchen folgendes: „Welches Gebrechen hat dieser Mönch?“—„Dieser Ehrwürdige, Verehrungswürdiger, hat ein Gebrechen mit dickem Schorf, seine Wundflüssigkeit ließ die Robe am Körper festkleben. Jene lösen wir ab, nachdem wir sie mit Wasser wiederholt befeuchtet haben.“ Nachdem der Erhabene in diesem Zusammenhang eine Lehrrede gehalten hatte, sprach er die Mönche an: „Ich erlaube, ihr Mönche, wer an Gebrechen mit Juckreiz, Beulen, wunden Stellen, dickem Schorf leidet, einen Kratzbedeckungs(stoff).

Dann, nachdem Visākhā Migāramātā ein Gesichtstuch genommen hatte, zum Erhabenen gegangen war, dort den Erhabenen verehrt hatte, setzte sie sich beiseite nieder. Beiseite sitzend sagte Visākhā Migāramātā dem Erhabenen folgendes: „Annehmen möge der Verehrungswürdige Erhabene dieses Gesichtstuch, damit es für mich lange Zeit zum Wohle und Glücke ist.“ Der Erhabene nahm das Gesichtstuch an. Dann hat der Erhabene Visākhā Migāramātā durch ein Lehrgespräch veranlaßt es zu verstehen, aufzunehmen, davon motiviert zu sein, sich daran zu erfreuen. Nachdem Visākhā Migāramātā durch das Lehrgespräch veranlaßt war, es zu verstehen, aufzunehmen, davon motiviert zu sein, sich daran zu erfreuen, stand sie vom Sitz auf, umrundete ihn rechts und ging fort. Nachdem der Erhabene in diesem Zusammenhang eine Lehrrede gehalten hatte, sprach er die Mönche an: „Ich erlaube, ihr Mönche, Gesichtstücher.“

Zu jener Zeit war der Mallā Rojo der Freund des ehrwürdigen Ānanda. Das Leinentuch des Mallā Rojo bekam der ehrwürdige Ānanda in die Hand, und der ehrwürdige Ānanda hatte Bedarf an Leinentuch. Dem Erhabenen erzählten sie diesen Sachverhalt. „Ich erlaube, ihr Mönche, von einem mit fünf Eigenschaften Versehenen im guten Glauben zu nehmen (also ohne das man explizit gefragt hat): Von einem Freund, von einem Vertrauten, wenn man darüber gesprochen hat, wenn er noch lebt, wenn man weiß: wenn ich nehme, wird es ihn freuen. Ich erlaube, ihr Mönche, von einem mit diesen fünf Eigenschaften Versehenen zu nehmen.

20. Pacchimavikappanupagacīvarādikathā

Zu jener Zeit hatten die Mönche vollständige dreiteilige Roben. Sie hatten Bedarf an Sieben und Beuteln. Dem Erhabenen erzählten sie diesen Sachverhalt. „Ich erlaube, ihr Mönche, Stoff für Bedarfsgegenstände.“

Da kam den Mönchen folgender Gedanke: Dasjenige, was der Erhabene erlaubt hat (nämlich): die dreiteilige Robe, Regenzeitkleidung, Sitzdecke, (große) Decke, Kratzbedeckungsstoff, Gesichtstuch, das Tuch für Bedarfsgegenstände, sind alle diese für (einen einzelnen) bestimmt oder für (alle gemeinsam) bestimmt? Dem Erhabenen erzählten sie diesen Sachverhalt. „Ich erlaube, ihr Mönche, die dreifache Robe für (einen einzelnen) zu bestimmen, nicht für (alle gemeinsam) zu bestimmen, Regenzeitkleidung für die vier Monate der Regenzeit für (einen einzelnen) zu bestimmen, danach für (alle gemeinsam) zu bestimmen, die Sitzdecke für (einen einzelnen) zu bestimmen, nicht für (alle gemeinsam) zu bestimmen, die (große) Decke für (einen einzelnen) zu bestimmen, nicht für (alle gemeinsam) zu bestimmen, den Kratzbedeckungstoff während der Krankheit für (einen einzelnen) zu bestimmen, danach für (alle gemeinsam) zu bestimmen, Gesichtstuch, das Tuch für Bedarfsgegenstände, für (einen einzelnen) zu bestimmen, nicht für (alle gemeinsam) zu bestimmen.“

Da kam den Mönchen folgender Gedanke: Welches ist das geringste Maß für einen für (einen einzelnen) bestimmtes Stoff(stück)? Dem Erhabenen erzählten sie diesen Sachverhalt. „Ich erlaube, ihr Mönche, in der Länge acht Finger des Vollendeten, in der Breite vier Finger als geringstes für ein für (einen einzelnen) bestimmtes Stoff(stück).“ Zu jener Zeit wurde die aus fortgeworfenen Lumpen gemachte (Robe) des ehrwürdigen Mahākassapa schwer. Dem Erhabenen erzählten sie diesen Sachverhalt. „Ich erlaube, ihr Mönche, mit einem Faden (die Löcher) zu stopfen (suttalūkham).“ Die Ecken wurden schief. Dem Erhabenen erzählten sie diesen Sachverhalt. „Ich erlaube, ihr Mönche, diese schiefen Ecken zu begradigen.“ Die Fäden (der Robe) fransten aus. Dem Erhabenen erzählten sie diesen Sachverhalt. „Ich erlaube, ihr Mönche, (es) zusammenzuflechten (oder) einen Saum zu machen.“ Zu jener Zeit gingen die Teile des Obergewandes auseinander. Dem Erhabenen erzählten sie diesen Sachverhalt. „Ich erlaube, ihr Mönche, (sie) zusammenzunähen.“

Zu jener Zeit, als ein gewisser Mönch die drei Roben machen ließ, reichte (es) beim (Zu)schneiden nicht. „Ich erlaube, ihr Mönche, zwei (Teile) zuzuschneiden, eins nicht.“ Beim Zuschneiden für zwei und eins nicht, reichte es nicht. „Ich erlaube, ihr Mönche, zwei (Teile) nicht zuzuschneiden, eines zuzuschneiden.“ Beim Zuschneiden für eins und zwei nicht, reichte es nicht. „Ich erlaube, ihr Mönche, ein (Stück) anzufügen. Ihr solltet nicht, ihr Mönche, Unzugeschnittenes tragen. Wer so trägt, begeht ein dukkata Vergehen.“

Zu jener Zeit bekam ein gewisser Mönch viel Stoff. Von jenem Stoff wollte er seinen Eltern geben. Dem Erhabenen erzählten sie diesen Sachverhalt. „Wenn den Eltern gegeben wird, was soll ich sagen. Ich erlaube, ihr Mönche, den Eltern zu geben. Aber nicht, ihr Mönche, soll, was aus Vertrauen gegeben wurde, verschwendet werden. Wer verschwendet, begeht ein dukkata Vergehen.“

Zu jener Zeit hat ein gewisser Mönch im Andhavana (Blindenwald) seine Robe niedergelegt und ging (nur) mit der inneren und äußeren (Robe) zum Dorf auf Almosengang. Diebe stahlen jene Robe. Jener Mönch war schlecht bekleidet mit grober Robe. Die Mönche sagten folgendes: „Warum bist du, Bruder, schlecht bekleidet, mit grober Robe?“—„Ich, Brüder, habe in Andhavana meine Robe niedergelegt und ging (nur) mit der inneren und äußeren (Robe) zum Dorf auf Almosengang. Diebe stahlen jene Robe. Darum bin ich schlecht bekleidet und habe eine grobe Robe.“ Dem Erhabenen erzählten sie diesen Sachverhalt. „Nicht, ihr Mönche, soll man (nur) mit der inneren und äußeren (Robe) im Dorf gehen. Wer so geht, begeht ein dukkata Vergehen.“

Zu jener Zeit ging der ehrwürdige Ānanda unachtsam (nur) mit einer inneren und äußeren (Robe) im Dorf auf Almosengang. Die Mönche sagten dem ehrwürdigen Ānanda folgendes: „Ist es nicht so, Bruder Ānanda, daß der Erhabene erließ ‚nicht soll man (nur) mit der inneren und äußeren (Robe) im Dorf gehen?‘ Warum gehst du, Bruder, (nur) mit der inneren und äußeren (Robe) im Dorf?“—„Richtig ist es, daß der Erhabene erließ ‚nicht soll man (nur) mit der inneren und äußeren (Robe) im Dorf gehen‘, ich aber ging unachtsam.“ Dem Erhabenen erzählten sie diesen Sachverhalt.

„Bei fünf Bedingungen kann man, ihr Mönche, das Obergewand ablegen: wenn man krank ist, während man die Regenzeit verbringt, während man einen Fluß überquert, während er in einem abgeschlossenen Raum weilt, während die kathina Kleidung zugeteilt wird. Bei diesen fünf Bedingungen kann man, ihr Mönche, das Obergewand ablegen. Bei fünf Bedingungen kann man, ihr Mönche, das Schultertuch, das Hüfttuch ablegen: wenn man krank ist, während man die Regenzeit verbringt, während man einen Fluß überquert, während er in einem abgeschlossenen Raum weilt, während die kathina Kleidung zugeteilt wird. Bei diesen fünf Bedingungen kann man, ihr Mönche, das Schultertuch, das Hüfttuch ablegen. Bei fünf Bedingungen, ihr Mönche, kann man die Regenzeitkleidung ablegen: wenn man krank ist, wenn man nach außerhalb der Grenze geht, während man einen Fluß überquert, während man in einem abgeschlossenen Raum weilt, wenn man Regenzeitkleidung nicht gemacht oder schlecht gemacht hat. Bei diesen fünf Bedingungen kann man, ihr Mönche, die Regenzeitkleidung ablegen.“

21. Saṅghikacīvaruppādakathā

Zu jener Zeit verbrachte ein gewisser Mönch allein die Regenzeit. Dort (dachten) die Menschen: Wir geben dem Sangha und gaben Roben. Da kam dem Mönch folgender Gedanke: Der Erhabene erließ, wenigstens in einer Vierergruppe als Sangha zu sein, ich bin aber nur einer, aber die Menschen, denkend: Wir geben dem Sangha, gaben Roben. So laß mich nun jene Roben des Sangha nach Sāvatthi bringen. Dann hat jener Mönch, nachdem er jene Roben genommen hatte, nach Sāvatthi gegangen war, dem Erhabenen den Sachverhalt erzählt. „Deine, Mönch, sind die Roben, bis kathina aufgehoben ist.“

„In diesem Fall, ihr Mönche, hatte ein Mönch allein die Regenzeit verbracht. Dort gaben die Menschen denkend: Wir geben dem Sangha, Roben. Ich erlaube ihm, ihr Mönche, diese Roben (anzunehmen) bis kathina aufgehoben ist.“

Zu jener Zeit lebte ein Mönch eine Jahreszeit allein. Dort (dachten) die Menschen: Wir geben dem Sangha, und gaben Roben. Da kam dem Mönch folgender Gedanke: Der Erhabene erließ, wenigstens in einer Vierergruppe als Sangha zu sein, ich bin aber nur einer, aber die Menschen, denkend: Wir geben dem Sangha, gaben Roben. So laß mich nun jene Roben des Sangha nach Sāvatthi bringen. Dann hat jener Mönch, nachdem er jene Roben genommen hatte, nach Sāvatthi gegangen war, den Mönchen den Sachverhalt erzählt. Die Mönche erzählten dem Erhabenen den Sachverhalt. „Ich erlaube, ihr Mönche, in Anwesenheit des Sangha zu (ver)teilen.“

Zu jener Zeit lebte ein Mönch eine Jahreszeit allein. Dort (dachten) die Menschen: Wir geben dem Sangha, und gaben Roben. „Ich erlaube, ihr Mönche, durch den Mönch sollen die Roben bestimmt werden: ‚Dies sind meine Roben. Wenn, ihr Mönche, der Mönch nicht in dieser Weise die Robe (für sich) bestimmt hat und ein anderer Mönch kommt, soll er die Hälfte abgeben. Wenn die Mönche, ihr Mönche, jene Roben durch noch nicht gezogene Lose (gerade) verteilen und ein anderer Mönch kommt, sollen sie einen (gleichen) Anteil abgeben. Wenn die Mönche, ihr Mönche, jene Roben durch bereits gezogene Lose verteilt haben und ein anderer Mönch kommt, sollen sie, wenn sie nicht wollen, nicht geben.“

Zu jener Zeit verbrachten zwei Brüder, die Theras waren, der ehrwürdige Isidāsa und der ehrwürdige Isibhatta, die Regenzeit in Sāvatthi. Sie gingen (dann) in irgendein Dorf. Die Menschen dachten: Nach langer Zeit kamen die Theras. Sie gaben Essen und Roben. Die dort lebenden Mönche fragten die Theras: „Diese Roben, Verehrungswürdiger, entstand dem Sangha durch die Theras, einen Teil (davon) mögen die Theras für sich nehmen.“ Die Theras sagten folgendes: „Soweit wir, Brüder, die vom Erhabenen dargelegte Lehre verstanden haben, dürft ihr die Roben bis zur Kathina(aufhebung) aufbewahren.“

Zu jener Zeit verbrachten drei Mönche die Regenzeit in Rājagaha. Denen gaben die Menschen im Gedanken: Wir geben dem Sangha, Roben. Da kam den Mönchen folgender Gedanke: Der Erhabene erlaubt mit mindestens vier (Leuten) einen Sangha (zu bilden). Wir sind aber drei Leute. Diese Menschen gaben Roben denkend: Wir geben dem Sangha. Wie sollen wir uns jetzt verhalten? Zu jener Zeit wohnten viele Theras (nämlich) der ehrwürdige Nilavāsī, der ehrwürdige Sānavāsī, der ehrwürdige Gopaka, der ehrwürdige Bhagu und der ehrwürdige Phalikasandāna in Pātaliputta im Kukkutapark. Dann, nachdem die Mönche nach Pātaliputta gegangen waren, fragten sie die Theras. Die Theras antworteten folgendes: „Soweit wir, Brüder, die vom Erhabenen dargelegte Lehre verstanden haben, dürft ihr die Roben bis zur Kathina(aufhebung) aufbewahren.“

22. Upanandasakyaputtavatthu

Zu jener Zeit hatte der ehrwürdige Upananda Sakyaputta in Sāvatthi die Regenzeit verbracht und ging zu einer gewissen Dorf(mönchs)behausung. Dort waren die Mönche zusammengekommen mit dem Wunsch die Roben zu verteilen. Diese sagten folgendes: „Hier werden, Bruder, die Roben des Sangha verteilt, nimm deinen Anteil an.“—„Ja, Brüder, ich werden annehmen.“ Von dort den Robenanteil genommen, ging er zu einer anderen Mönchsbehausung. Auch dort waren die Mönche zusammengekommen mit dem Wunsch die Roben zu verteilen. Diese sagten folgendes: „Hier werden, Bruder, die Roben des Sangha verteilt, nimm deinen Anteil an.“—„Ja, Brüder, ich werden annehmen.“ Von dort den Robenanteil genommen, ging er zu einer anderen Mönchsbehausung. Auch dort waren die Mönche zusammengekommen mit dem Wunsch die Roben zu verteilen. Diese sagten folgendes: „Hier werden, Bruder, die Roben des Sangha verteilt, nimm deinen Anteil an.“—„Ja, Brüder, ich werden annehmen.“ Von dort den Robenanteil genommen, nachdem er ein großes Robenbündel genommen hatte, kam er wieder nach Sāvatthi zurück.

Die Mönche sagten folgendes: „Sehr viel Verdienst (Glück) hast du Bruder Upananda, viele Roben bekamst du.“—„Woher schon Verdienst, Brüder? In diesem Fall ging ich, Brüder, nachdem ich in Sāvatthi die Regenzeit verbracht hatte ... kam ich wieder nach Sāvatthi zurück. So entstanden mir viele Roben.“

„Hast du, Bruder Upananda, irgendwo anders die Regenzeit verbracht und irgendwo anders den Robenanteil genommen?“—„So, Bruder, ist es.“ Diejenigen Mönche, die mäßig waren, wurden verärgert, unruhig, erregt: Wie kann nur der ehrwürdige Upananda Sakyaputta irgendwo anders die Regenzeit verbracht und irgendwo anders den Robenanteil genommen haben? Dem Erhabenen erzählten sie diesen Sachverhalt. „Ist es wahr, wie man sagt, Upananda, daß du irgendwo anders die Regenzeit verbracht und irgendwo anders den Robenanteil genommen hast?“—„Das ist wahr, Erhabener.“ Da tadelte der Erwachte, Erhabene: „Wie kannst du, du törichter Mensch, irgendwo anders die Regenzeit verbracht und irgendwo anders den Robenanteil genommen haben? Nicht ist das, törichter Mensch, um die Unzufriedenen zufrieden zu stellen oder die Zufriedenheit der Zufriedenen zu mehren. Nachdem er getadelt hatte, eine Lehrrede gehalten hatte, sprach er die Mönche an: „Nicht soll man, ihr Mönche, irgendwo anders die Regenzeit verbringen und irgendwo anders den Robenanteil nehmen. Wer so nimmt, begeht ein dukkata Vergehen.“

Zu jener Zeit hatte der ehrwürdige Upananda Sakyaputta allein in zwei Mönchsbehausungen die Regenzeit verbracht, denkend: in dieser Weise entstehen mir viele Roben. Da kam (anderen) Mönchen folgender Gedanke: Wie können wir dem ehrwürdigen Upananda Sakyaputta den Robenanteil geben? Dem Erhabenen erzählten sie diesen Sachverhalt. „Gebt, ihr Mönche, dem törichten Mann einen Anteil. In diesem Fall, ihr Mönche, hatte ein Mönch allein in zwei Mönchsbehausungen die Regenzeit verbracht, denkend: in dieser Weise entstehen mir viele Roben. Wenn er dort und dort je zur Hälfte wohnt, soll man ihm dort und dort je zur Hälfte den Robenanteil geben, oder wo er länger wohnt soll man ihm den (ganzen) Robenanteil geben.“

23. Gilānavatthukathā

Zu jener Zeit bekam ein gewisser Mönch die Ruhr. Jener lag in seinem eigenen Urin und Kot eingetaucht. Da ging der Erhabene mit dem ehrwürdigen Ānanda als Begleiter auf einen Gang durch das Kloster zur Behausung jenes Mönches. Es sah der Erhabene jenen Mönch in seinem eigenen Urin und Kot eingetaucht. Dies gesehen, ging er zu dem Mönch. Dort sagte er jenem Mönch folgendes: „Welche Krankheit, Mönch, hast du?“—„Ich habe, Erhabener, die Ruhr“—„Hast du, Mönch, einen Pfleger?“—„Ich habe keinen Pfleger, Erhabener“—„Weshalb, pflegen die Mönche dich nicht?“—„Auch ich, Verehrungswürdiger, habe den Mönchen nichts getan (nicht geholfen), daher pflegen die Mönche mich nicht.“

Dann sprach der Erhabene den ehrwürdigen Ānanda an: „Gehe, Ānanda, und hole Wasser, wir werden diesen Mönch baden.“—„So sei es, Verehrungswürdiger.“ Nachdem der ehrwürdige Ānanda dies dem Erhabenen geantwortet hatte, Wasser gebracht hatte, hat der Erhabene (den Mönch) mit Wasser begossen, der ehrwürdige Ānanda hat ihn gewaschen. Der Erhabene hat den Kopf gehalten, der ehrwürdige Ānanda hat die Füße hochgehoben und (ihn) auf das Bett gelegt.

Dann hat der Erhabene aus diesem Anlaß, in diesem Zusammenhang, nachdem der Mönchssangha veranlaßt wurde zusammenzukommen, gefragt: „Gibt es, ihr Mönche, in diesem Kloster einen kranken Mönch?“—„Den gibt es, Erhabener.“—„Welche Krankheit, ihr Mönche, hat dieser Mönch?“—„Jenes Ehrwürdigen Krankheit, Verehrungswürdiger, ist die Ruhr.“ „Gibt es, ihr Mönche, für jenen Mönch einen Pfleger?“—„Das gibt es nicht, Erhabener.“—„Warum pflegt (ihr) jenen Mönch nicht?“—„Dieser Mönch, Verehrungswürdiger, half den Mönchen nicht, daher pflegen (wir) jenen Mönch nicht.“—„Nicht habt ihr, Mönche, Mutter und Vater, die euch pflegen würden. Wenn ihr, ihr Mönche, euch nicht gegenseitig pflegt, wer sonst sollte euch pflegen? So, wie man mich pflegen würde, so soll man Kranke pflegen.

Wenn ein Unterweiser da ist, soll er, solange er lebt, vom Unterweiser gepflegt werden, bis er wieder gesund ist. Wenn ein Lehrer, Auszubildender, Schüler, Stellvertreter des Unterweisers, Stellvertreter des Lehrers da ist, soll er, solange er lebt, vom Lehrer, Auszubildenden, Schüler, Stellvertreter des Unterweisers, Stellvertreter des Lehrers gepflegt werden, bis er wieder gesund ist. Ist weder ein Unterweiser, noch ein Lehrer, noch ein Auszubildender, noch ein Schüler, noch ein Stellvertreter des Unterweisers, noch ein Stellvertreter des Lehrers da, soll er durch den Sangha gepflegt werden. Wer so nicht pflegen würde, begeht ein dukkata Vergehen.

Mit fünf Eigenschaften versehen, ihr Mönche, ist der Kranke ein schwer zu Pflegender:

  1. Wenn er Unangebrachtes tut,
  2. wenn er beim Angebrachten nicht das Maß weiß,
  3. wenn er keine Medizin nimmt,
  4. wenn er dem heilswünschenden Krankenpfleger nicht die Wahrheit über die Krankheit erzählt: wenn sie mehr wird: ‚sie wird mehr‘, wenn sie weniger wird: ‚sie wird weniger‘, wenn sie (gleich) bleibt: ‚sie bleibt‘ (gleich),
  5. er hat die Eigenschaft, nicht zu ertragen: entstandene körperliche Gefühle, leidhafte, intensive, starke, stechende, unerfreuliche, ungeliebte, lebensbedrohliche.

Mit diesen fünf Eigenschaften versehen, ihr Mönche, ist der Kranke ein schwer zu Pflegender.

Mit fünf Eigenschaften versehen, ihr Mönche, ist der Kranke ein leicht zu Pflegender: Wenn er Unangebrachtes nicht tut .... (umgekehrt wie in 5) .... mit diesen fünf Eigenschaften versehen, ihr Mönche, ist der Kranke ein leicht zu Pflegender.

Mit fünf Eigenschaften versehen, ihr Mönche, ist ein Krankenpfleger nicht fähig, einen Kranken zu pflegen:

  1. Wenn er nicht fähig ist, Medizin zu geben,
  2. das Angebrachte und das Unangebrachte weiß er nicht, er gibt das Unangebrachte, das Angebrachte nimmt er weg,
  3. um Vorteils wegen pflegt er, nicht aus gütiger Gesinnung,
  4. er ekelt sich hinauszutragen: Kot und Urin, Speichel und Erbrochenes,
  5. nicht ist er fähig, den Kranken von Zeit zu Zeit durch ein Lehrgespräch zu veranlassen es zu verstehen, aufzunehmen, davon motiviert zu sein, sich daran zu erfreuen.

Mit diesen fünf Eigenschaften versehen, ihr Mönche, ist ein Krankenpfleger nicht fähig, einen Kranken zu pflegen.

Mit fünf Eigenschaften versehen, ihr Mönche, ist ein Krankenpfleger fähig, einen Kranken zu pflegen: Wenn er fähig ist, Medizin zu geben ..(Die Umkehrung von 7).. Mit diesen fünf Eigenschaften versehen, ihr Mönche, ist ein Krankenpfleger fähig einen Kranken zu pflegen.

24. Matasantakakathā

Zu jener Zeit waren im Kosalalande zwei Mönche auf einem langen Weg. Als sie zu einer gewissen (Mönchs)behausung kamen, war dort ein Mönch krank. Da kam den Mönchen folgender Gedanke: Der Erhabene, Brüder, hat das Pflegen von Kranken gelobt, laß uns, Brüder, diesen Mönch pflegen. Also pflegten sie ihn. Während er gepflegt wurde, starb er. Dann haben jene Mönche, nachdem sie Robe und Almosenschale des Mönches genommen hatten, nach Sāvatthi gegangen waren, dem Erhabenen den Sachverhalt erzählt.

„Mönche, der Sangha ist Herr über die Robe und die Almosenschale eines gestorbenen Mönches, aber die Krankenpfleger sind eine große Hilfe. Ich erlaube, ihr Mönche, durch den Sangha die drei Roben und die Almosenschale dem Krankenpfleger zu geben. Und so ihr Mönche, soll man geben: Jener krankenpflegende Mönch soll, nachdem sich der Sangha versammelt hat (dorthin gehen) und ihnen sagen: ‚Der so und so genannte Mönch, Verehrungswürdige, ist gestorben, dies sind seine drei Roben und seine Almosenschale‘. Ein fähiger und erfahrener Mönch soll dem Sangha ankündigen: ‚Höre mich, verehrungswürdiger Sangha, der so und so genannte Mönch ist gestorben, dies sind seine drei Roben und seine Almosenschale. Wenn es dem Sangha recht ist, soll der Sangha diese drei Roben und die Almosenschale dem Krankenpfleger geben‘. Das ist die Ankündigung. ‚Höre mich, verehrungswürdiger Sangha, der so und so genannte Mönch ist gestorben, dies sind seine drei Roben und seine Almosenschale. Der Sangha gibt diese drei Roben und die Almosenschale dem Krankenpfleger. Wenn es den Ehrwürdigen recht ist, das Geben der drei Roben und der Almosenschale an den Krankenpfleger, so möchten sie schweigen, wem es nicht recht ist, möge sprechen.—Gegeben hat der Sangha die drei Roben und die Almosenschale dem Krankenpfleger. Dem Sangha ist es recht, daher das Schweigen, so nehme ich es an.“

Zu jener Zeit starb ein gewisser Novize. Dem Erhabenen erzählten sie diesen Sachverhalt. „Mönche, der Sangha ist Herr über die Robe und die Almosenschale eines gestorbenen Novizen ... (wie 2)... so nehme ich es an.“

Zu jener Zeit pflegten ein gewisser Mönch und ein gewisser Novize einen Kranken. Als er gepflegt wurde, starb er. Da kam jenem krankenpflegenden Mönchen folgender Gedanke: Wie soll ich dem krankenpflegenden Novizen den Robenanteil geben? Dem Erhabenen erzählten sie den Sachverhalt. „Ich erlaube, ihr Mönche, dem krankenpflegenden Novizen den gleichen Anteil zu geben.“

Zu jener Zeit starb ein gewisser Mönch, der viele Dinge und viele Bedarfsgegenstände besaß. Dem Erhabenen erzählten sie diesen Sachverhalt. „Mönche, der Sangha ist Herr über die Robe und die Almosenschale eines gestorbenen Mönches, aber die Krankenpfleger sind eine große Hilfe. Ich erlaube, ihr Mönche, durch den Sangha die drei Roben und die Almosenschale den Krankenpflegern geben zu lassen und die unwichtigen Dinge und Bedarfsgegenstände dem anwesenden Sangha zu geben. Die wichtigen Dinge und Bedarfsgegenstände sollen für die gekommenen und nicht gekommenen Mönche der vier Himmelsrichtungen (da sein) und nicht ausgegeben, nicht verteilt werden.“

25. Naggiyapaṭikkhepakathā

Zu jener Zeit kam ein gewisser Mönch nackt zum Erhabenen. Dort sagte er dem Erhabenen folgendes: „Der verehrungswürdige Erhabene hat auf verschiedene Weise Mäßigkeit, Zufriedenheit, Gewissenhaftigkeit, Zuversichtlichkeit, die Läuterung, die Minderung (der Hemmungen), die Anstrengung gelobt. Diese Nacktheit, Verehrungswürdiger, führt auf verschiedene Weise zu Mäßigkeit, Zufriedenheit, Gewissenhaftigkeit, Zuversichtlichkeit, Läuterung, Anstrengung. Gut wäre es, wenn der Verehrungswürdige, Erhabene den Mönchen die Nacktheit erlauben würde.“ Da tadelte der Erwachte, Erhabene: „Unpassend, törichter Mensch, unangemessen, ungeziemend für Asketen, ungebührlich, unerlaubt, verwerflich ist es. Wie kannst du, du törichter Mensch, die Nacktheit, die Schulungsregeln der Andersgläubigen auf dich nehmen. Nicht ist das, törichter Mensch, um die Unzufriedenen zufrieden zu stellen.“ Nachdem er getadelt hatte, eine Lehrrede gehalten hatte, sprach er die Mönche an: „Nicht soll man, ihr Mönche, die Nacktheit, die Schulungsregeln der Andersgläubigen auf sich nehmen. Wer so auf sich nimmt, begeht ein thullaccaya Vergehen.“

26. Kusacīrādipaṭikkhepakathā

Zu jener Zeit hatte ein gewisser Mönch eine Robe aus Gras, aus Rinde, aus Holz, einer Decke aus Haar, aus Roßhaar, einem Eulenflügel, einem Antilopenfell angezogen und kam zum Erhabenen. Dort sagte er dem Erhabenen folgendes: „Der verehrungswürdige Erhabene hat auf verschiedene Weise Mäßigkeit, Zufriedenheit, Gewissenhaftigkeit, Zuversichtlichkeit, die Läuterung, die Minderung (der Hemmungen), die Anstrengung gelobt. Diese Robe aus Gras, .... Verehrungswürdiger, führt auf verschiedene Weise zu Mäßigkeit, Zufriedenheit, Gewissenhaftigkeit, Zuversichtlichkeit, Läuterung, Anstrengung. Gut wäre es, wenn der Verehrungswürdige, Erhabene den Mönchen eine Robe aus Gras, .... erlauben würde. „Unpassend, törichter Mensch, unangemessen, ungeziemend für Asketen, ungebührlich, unerlaubt, verwerflich ist es. Wie kannst du, du törichter Mensch eine Robe aus Gras, ... tragen, das Symbol der Andersgläubigen? Nicht ist das, törichter Mensch, um die Unzufriedenen zufrieden zu stellen.“ Nachdem er getadelt hatte, eine Lehrrede gehalten hatte, sprach er die Mönche an: „Nicht soll man, ihr Mönche, Antilopenfell, das Symbol der Andersgläubigen, tragen, wer so trägt, begeht ein thullaccaya Vergehen.“

Zu jener Zeit hatte ein gewisser Mönch eine Robe aus Reet, aus Potthaka-Fasern angezogen und kam zum Erhabenen. ..... Wie kannst du, du törichter Mensch eine Robe aus Reet tragen? Nicht ist das, törichter Mensch, um die Unzufriedenen zufrieden zu stellen.“ Nachdem er getadelt hatte, eine Lehrrede gehalten hatte, sprach er die Mönche an: „Nicht soll man, ihr Mönche, eine Robe aus Potthaka-Fasern tragen, wer so trägt, begeht ein dukkata Vergehen.“

27. Sabbanīlakādipaṭikkhepakathā

Zu jener Zeit trug die Sechsergruppe Mönche völlig blaue Roben, völlig gelbe Roben, völlig rote Roben, völlig orangene Roben, völlig schwarze Roben, völlig purpurne Roben, völlig rötlich-gelbe, mit unzugeschnittenen Rändern, mit breiten Rändern, mit Rändern mit Blüten, Rändern mit Kobrahauben, eine Jacke, einen Stoff aus Tirīta Faser, ein Stirnband. Die Menschen wurden verärgert, unruhig, erregt: Wie Sinnengenüsse genießende Laien. Dem Erhabenen erzählten sie diesen Sachverhalt. „Nicht soll man, ihr Mönche, völlig blaue Roben ... ein Stirnband tragen. Wer so trägt, begeht ein dukkata Vergehen.“

28. Vassaṃvuṭṭhānaṃ anuppannacīvarakathā

Zu jener Zeit, nachdem die Mönche die Regenzeit verbracht hatten, gab es Roben, (doch) vorher gingen die Mönche fort, verließen den Orden, starben, bekannten, ein Novize zu sein, bekannten, die Regeln nicht zu halten, bekannten, ein Pārājikavergehen begangen zu haben, bekannten, verrückt zu sein, bekannten, einen ungefestigten Geist (khittacitto) zu haben, bekannten, körperliche Schmerzen zu haben, bekannten, ausgeschlossen (worden) zu sein, weil sie ein Vergehen nicht (ein)sahen, bekannten, ausgeschlossen (worden) zu sein, weil sie ein Vergehen nicht wieder gutmachten, bekannten, ausgeschlossen (worden) zu sein, weil sie eine schlechte Ansicht nicht aufgegeben hatten, bekannten, ein Eunuch zu sein, bekannten, einer zu sein, der vorgibt, ein Mönch zu sein, bekannten, einer zu sein, der zu anderen Sekten gegangen ist, bekannten, ein Tier zu sein, bekannten, ein Muttermörder zu sein, bekannten, ein Vatermörder zu sein, bekannten, ein Heiligenmörder zu sein, bekannten, ein Nonnenschänder zu sein, bekannten, ein Sanghaspalter zu sein, bekannten, ein Blutvergießer (des Erhabenen) zu sein, bekannten, ein Hermaphrodit zu sein. Dem Erhabenen erzählten sie diesen Sachverhalt.

„In diesem Fall, ihr Mönche, nachdem die Mönche die Regenzeit verbracht hatten, gab es Roben, (doch) vorher gingen die Mönche fort. Wenn angemessene Abnehmer da sind, soll man geben.

In diesem Fall, ihr Mönche, nachdem die Mönche die Regenzeit verbracht hatten, gab es Roben, (doch) vorher verließen die Mönche den Orden, starben, bekannten, ein Novize zu sein, bekannten, die Regeln nicht zu halten, bekannten, ein Pārājikavergehen begangen zu haben. Der Sangha ist der Herr.

In diesem Fall, ihr Mönche, nachdem die Mönche die Regenzeit verbracht hatten, gab es Roben, (doch) vorher bekannten sie, verrückt zu sein, bekannten, einen ungefestigten Geist zu haben, bekannten, körperliche Schmerzen zu haben, bekannten, ausgeschlossen (worden) zu sein, weil sie ein Vergehen nicht (ein)sahen, bekannten, ausgeschlossen (worden) zu sein, weil sie ein Vergehen nicht wieder gutmachten, bekannten, ausgeschlossen (worden) zu sein, weil sie eine schlecht Ansicht nicht aufgegeben hatten. Wenn angemessene Abnehmer da sind, soll man geben.

In diesem Fall, ihr Mönche, nachdem die Mönche die Regenzeit verbracht hatten, gab es Roben, (doch) vorher bekannten sie, ein Eunuch zu sein, bekannten, einer zu sein, der vorgibt, ein Mönch zu sein, bekannten, einer zu sein, der zu anderen Sekten gegangen ist, bekannten, ein Tier zu sein, bekannten, ein Muttermörder zu sein, bekannten, ein Vatermörder zu sein, bekannten, ein Heiligenmörder zu sein, bekannten, ein Nonnenschänder zu sein, bekannten, ein Sanghaspalter zu sein, bekannten, ein Blutvergießer (des Erhabenen) zu sein, bekannten, ein Hermaphrodit zu sein. Der Sangha ist der Herr.

In diesem Fall, ihr Mönche, nachdem die Mönche die Regenzeit verbracht hatten, bevor die Roben verteilt waren, .... Der Sangha ist der Herr.

29. Saṅghe bhinne cīvaruppādakathā

In diesem Fall, ihr Mönche, haben die Mönche, nachdem sie die Regenzeit verbracht hatten, bevor die Roben entstanden, den Sangha aufgeteilt. Dort gaben die Menschen der einen Gruppe Wasser, der anderen Gruppe Roben im Gedanken: Wir geben dem Sangha. Dann ist das für den (ganzen) Sangha.

In diesem Fall, ihr Mönche, haben die Mönche, nachdem sie die Regenzeit verbracht hatten, bevor die Roben entstanden, den Sangha aufgeteilt. Dort gaben die Menschen der einen Gruppe Wasser, der gleichen Gruppe Roben im Gedanken: Wir geben dem Sangha. Dann ist das für den (ganzen) Sangha.

In diesem Fall, ihr Mönche, haben die Mönche, nachdem sie die Regenzeit verbracht hatten, bevor die Roben entstanden, den Sangha aufgeteilt. Dort gaben die Menschen der einen Gruppe Wasser, der anderen Gruppe Roben im Gedanken: Wir geben der Gruppe. Dann ist das für die Gruppe.

In diesem Fall, ihr Mönche, haben die Mönche, nachdem sie die Regenzeit verbracht hatten, bevor die Roben entstanden, den Sangha aufgeteilt. Dort gaben die Menschen der einen Gruppe Wasser, der gleichen Gruppe Roben im Gedanken: Wir geben der Gruppe. Dann ist das für die Gruppe.

In diesem Fall, ihr Mönche, haben die Mönche, nachdem sie die Regenzeit verbracht hatten, bevor die Roben entstanden, den Sangha aufgeteilt. Gleiche Teile bekommen alle.“

30. Duggahitasuggahitādikathā

Zu jener Zeit schickte der ehrwürdige Revata dem ehrwürdigen Sāriputta eine Robe durch einen gewissen Mönch: Diese Robe gib dem Thera (Sāriputta). Dieser Mönch nahm unterwegs im guten Glauben zum ehrwürdigen Revata die Roben (für sich). Dann fragte der ehrwürdige Revata den ehrwürdigen Sāriputta als er ihn traf: „Ich sandte dem Thera eine Robe, bekamst du die Robe?“—„Nicht, Bruder, bekam ich die Robe.“ Dann sagte der ehrwürdige Revata jenem Mönch folgendes: „Ich, Bruder, habe dem Thera durch dich eine Robe geschickt, wo ist die Robe?“—„Ich, Verehrungswürdiger, nahm in gutem Glauben zum ehrwürdigen (Revata) diese Robe (für mich).“ Dem Erhabenen erzählten sie diesen Sachverhalt.

„In diesem Fall, ihr Mönche, hat ein Mönch durch einen Mönch eine Robe geschickt: Diese Robe gib dem so und so Genannten. Jener nahm unterwegs in gutem Glauben zum Absender (die Robe), das ist gut genommen. Im guten Glauben zum Empfänger genommen, das ist schlecht genommen. In diesem Fall, ihr Mönche, hat ein Mönch durch einen Mönch eine Robe geschickt: Diese Robe gib dem so und so Genannten. Jener nahm unterwegs im guten Glauben zum Empfänger, das ist schlecht genommen. Im guten Glauben zum Absender, das ist gut genommen. In diesem Fall, ihr Mönche, hat ein Mönch durch einen Mönch eine Robe geschickt: Diese Robe gib dem so und so Genannten. Unterwegs hört er, der Absender ist verstorben, wenn er die Robe des Verstorbenen (für sich) bestimmt, ist das gut gedacht, Wenn er die Robe im guten Glauben zum Empfänger genommen hat, das ist schlecht genommen. In diesem Fall, ihr Mönche, hat ein Mönch durch einen Mönch eine Robe geschickt: Diese Robe gib dem so und so Genannten. Unterwegs hört er, der Empfänger ist verstorben, wenn er die Robe des Verstorbenen (für sich) bestimmt, ist das schlecht gedacht, wenn er die Robe im guten Glauben zum Absender genommen hat, das ist gut genommen. In diesem Fall, ihr Mönche, hat ein Mönch durch einen Mönch eine Robe geschickt: diese Robe gib dem so und so Genannten. Unterwegs hört er, beide sind verstorben. Wenn er die Robe des verstorbenen Absenders (für sich) bestimmt, ist das gut gedacht, wenn er die Robe des verstorbenen Empfängers für sich bestimmt, ist das schlecht gedacht.

„In diesem Fall, ihr Mönche, hat ein Mönch durch einen Mönch eine Robe geschickt: Ich gebe diese Robe dem so und so Genannten. Jener nahm unterwegs im guten Glauben zum Absender (die Robe), das ist schlecht genommen. Im guten Glauben zum Empfänger genommen, das ist gut genommen. In diesem Fall, ihr Mönche, hat ein Mönch durch einen Mönch eine Robe geschickt: Ich gebe diese Robe dem so und so Genannten. Jener nahm unterwegs im guten Glauben zum Empfänger, das ist gut genommen. Im guten Glauben zum Absender, das ist schlecht genommen. In diesem Fall, ihr Mönche, hat ein Mönch durch einen Mönch eine Robe geschickt: Ich gebe diese Robe dem so und so Genannten. Unterwegs hört er, der Absender ist verstorben. Wenn er die Robe des Verstorbenen (für sich) bestimmt, ist das schlecht gedacht, wenn er die Robe im guten Glauben zum Empfänger genommen hat, das ist gut genommen. In diesem Fall, ihr Mönche, hat ein Mönch durch einen Mönch eine Robe geschickt: Ich gebe diese Robe dem so und so Genannten. Unterwegs hört er, der Empfänger ist verstorben, wenn er die Robe des Verstorbenen (für sich) bestimmt, ist das gut gedacht, Wenn er die Robe im guten Glauben zum Absender genommen hat, das ist schlecht genommen. In diesem Fall, ihr Mönche, hat ein Mönch durch einen Mönch eine Robe geschickt: Ich gebe diese Robe dem so und so Genannten. Unterwegs hört er, beide sind verstorben, wenn er die Robe des verstorbenen Absenders (für sich) bestimmt, ist das schlecht gedacht, wenn er die Robe des verstorbenen Empfängers für sich bestimmt, ist das gut gedacht.

31. Aṭṭhacīvaramātikā

Es gibt, ihr Mönche, acht Wege um Roben zu erhalten:

  1. für eine Grenze gegeben,
  2. mit Zustimmung gegeben,
  3. bei der Ankündigung von Almosengabe gegeben,
  4. für den Sangha gegeben,
  5. für zwei Sanghas gegeben,
  6. bei Regenzeitende dem Sangha gegeben,
  7. für jemanden gegeben,
  8. für eine Person gegeben.

Für eine Grenze gegeben: So viele Mönche sich innerhalb der Grenze befinden, unter denen soll verteilt werden. Mit Zustimmung gegeben: Alle Behausungen bekommen gleich viel. Was eine Behausung bekommt, bekommen alle Behausungen. Bei der Ankündigung von Almosengabe: Dort, wo ständig für den Sangha Hilfe geleistet wird, gibt man. Für den Sangha geben: Unter den Anwesenden soll man verteilen. Für zwei Sanghas gegeben: Viele Mönche und eine Nonne gibt es. Die Hälfte soll man (den Mönchen und der Nonne) geben. Viele Nonnen und einen Mönch gibt es. Die Hälfte soll man geben. Zum Ende der Regenzeit geben: Wieviele Mönch in einer Behausung die Regenzeit verbrachten, denen soll man geben. Für jemanden geben: mit dem Reisschleim, mit den Speisen, mit dem festen Essen mit den Roben, mit der Unterkunft, mit der Medizin. Für eine Person geben: Ich gebe dem so und so Genannten die Robe.

Der Robenabschnitt, der achte

In diesem Abschnitt sind 96 Sachverhalte. Hier ist die Aufzählung:

Einige Einwohner der Stadt Rājagaha sahen die Kurtisane von Vesāli, wieder nach Rājagaha gegangen berichteten sie dem König; der Sohn der Sālavatī ist der Sohn des Abhaya; vom Prinzen (gefragt): Lebt er? wurde er Jīvaka genannt; er ging nach Takkasilā und wurde sehr berühmt; siebenjährige Krankheit vernichtete er durch Naseneinträufelung; die Fistel des Königs beseitigte er durch Salbe; mich, das Frauenhaus und den Buddhasangha sollst du pflegen; ein Kaufmann aus Rājagaha; die Heilung des Darmverschlusses; die große Krankheit von Pajjota, vernichtet durch Trinken von Butterschmalz; des Dienstes; Siveyya; Verdauungsstörung einölen; mit drei Handvoll Lotus dreißig mal abführen; wieder gesund werden; um einen Wunsch bitten; auch Siveyya (Kleidung) nahm er an; auch Roben von Laien empfahl der Vollendete; im Lande Rājagaha gab es viele Roben; Umhang; Umhang aus Seide; Umhang aus Pelz; Wollumhang, halb aus Seide; verschiedenartig; Zufriedenheit; gewartet und nicht gewartet; zuerst; später; gleichzeitig; besprochen habend; zurücknehmen; Aufbewahrungskammer; nicht geschützt; und auch entlassen; angehäuft; großer Lärm; wie sollte man verteilen; wie sollte man geben; mit eigenem (Teil); mit mehr als eigenem (Teil); wie soll man den Anteil geben; Tierkot; mit kaltem Wasser; überschwappen; nicht wissend hineintun; Behälter; kleine Schale; auf dem Boden; Termiten; in der Mitte; kaputt gehen; zu einer (Seite); stark gefärbt; steif werden; nicht zusammengeflickt; in Streifen angelegt; er sah zusammengepackte Roben; überlegt habend erlaubte der Weise der Sakya drei Roben; mit anderen Extra(roben); entstand; durchlöchert; die vier Kontinente; den Wunsch erbitten Regenzeitkleidung zu geben, (Essen für) Gastmönche, (Ab)reisende, Kranke, Pfleger und Medizin; ständig; Badekleidung; vorzüglich; sehr klein; dicker Schorf; Gesicht; Leinen; vollständig (für sich) bestimmt; geringstes (Maß); gemachte zu schwer; schiefe Ecken; die Fäden fransten aus; auseinander gehen; nicht ausreichen; anfügen; auch viel; Andhavana; unachtsam; eine Regenzeit allein; auch in der Jahreszeit; zwei Brüder in Rājagaha; Upananda; wieder in zwei; die Ruhr; der Kranke und nur die zwei; (die Eigenschaften) des Kranken; Nackter; Gras; Robe aus Rinde, aus Holz, eine Haardecke, Roßhaar, Eulenflügel, Antilopenfell; Reet, Potthakafaser; Blau, Gelb, Rot, Orange, Schwarz, Purpur; auch mit unzugeschnittenen Rändern; breit; mit Blumen, mit Kobrahauben; Jacke; Tirīta Faser; Stirnband; bevor entstand weggegangen; der Sangha aufgeteilt; für alle Zeiten; für ein Gruppe gegeben, für den Sangha; der ehrwürdige Revata sandte; nahm im guten Glauben; bestimmt; acht Robengründe.