Mahāvagga

Cam­peyyak­khan­dhako

1. Kassapagottabhikkhuvatthu

Zu jener Zeit weilte der Erwachte, Erhabene in Campā am Ufer des Gaggarā Sees. Zu jener Zeit gab es im Lande Kāsi ein Dorf mit Namen Vāsabha. Dort war der Mönch Kassapagotta der ständige Bewohner, traditionsbewußt, bemüht, jeden nicht gekommenen guten Mönch kommen zu lassen, gekommene gute Mönche angenehm verweilen zu lassen, so daß diese Behausung wuchs, gedieh, groß wurde. Zu jener Zeit kamen viele Mönche, die in Kāsi wanderten, zu der Behausung im Dorf Vāsabha. Da sah der Mönch Kassapagotta jene Mönche aus der Ferne kommen. Das gesehen bereitete er die Sitze vor, stellte das Fußwaschwasser, den Fußschemel, das Tuch zum Füßetrocknen bereit. Nachdem sie angekommen waren, nahm er die Robe und die Almosenschale ab, fragte ob sie Trinkwasser bräuchten, bemühte sich um ein Bad und bemühte sich auch um Reisschleim, feste Speise und Essen. Da kam jenen Gastmönchen folgender Gedanke: Ein Guter ist dieser Bruder, der hier (ständig) wohnende Mönch. Er bemühte sich um ein Bad und bemühte sich auch um Reisschleim, feste Speise und Essen. Laßt uns, Brüder, im Dorfe Vāsabha wohnen bleiben. Dann wohnten die Gastmönche weiter im Dorfe Vāsabha.

Da kam dem Mönch Kassapagotta folgender Gedanke: Die Wandermüdigkeit der Gastmönche hat sich gegeben. Außerdem, diejenigen die nichts wußten von diesem Gebiet (wo man Essen bekommt etc.), diese kennen jetzt das Gebiet. Schwierig ist es bei anderen Familien (d.h. bei Familien die nicht ständig den Mönchen Speise geben sondern nur unregelmäßig) bis zu seinem Lebensende sich (um Almosen) zu bemühen, und Andeutungen zu machen (daß man welche braucht) ist nicht beliebt. So werde ich mich jetzt nicht mehr um Reisschleim, festes Essen und Speise bemühen. So bemühte er sich nicht mehr um Reisschleim, festes Essen und Speise. Da kam jenen Gastmönchen folgender Gedanke: Vorher war dieser Bruder bemüht um ein Bad und bemühte sich auch um Reisschleim, feste Speise und Essen. Jetzt bemüht er sich nicht mehr um Reisschleim, feste Speise und Essen. Ein Böser ist dieser Bruder, der hier wohnende Mönch. Laßt uns, Brüder, den hier wohnenden Mönch (zeitweilig) ausschließen.

Dann, nachdem sich die Gastmönche versammelt hatten, sagten sie dem Mönch Kassapagotta folgendes: „Vorher war dieser Bruder bemüht um ein Bad und bemühte sich auch um Reisschleim, feste Speise und Essen. Jetzt bemüht er sich nicht mehr um Reisschleim, feste Speise und Essen. Ein Vergehen, Bruder, hast du begangen. Siehst du dein Vergehen?“—„Nicht gibt es, ihr Brüder, ein Vergehen, das ich sehen kann.“ Da haben jene Gastmönche den Mönch Kassapagotta wegen Nichtsehens eines Vergehens ausgeschlossen. Da kam dem Mönch Kassapagotta folgender Gedanke: Dies weiß ich nicht: Ist es ein Vergehen, ist es kein Vergehen? Bin ich ein Fehlender oder ein Nichtfehlender? Bin ich ausgeschlossen worden, bin ich nicht ausgeschlossen worden? Ist das gesetzmäßig, ist das nicht gesetzmäßig? Ist das aufhebbar, ist das nicht aufhebbar? Ist es angemessen, ist es nicht angemessen? So laß mich nun nach Campā gegangen (gehen) den Erhabenen um diese Sache befragen.

Dann ist der Mönch Kassapagotta, nachdem er die Behausung in Ordnung gebracht hatte, Almosenschale und Robe genommen hatte, nach Campā aufgebrochen. Allmählich kam er nach Campā und zum Erhabenen. Dort, nachdem er den Erhabenen verehrt hatte, setzte er sich beiseite nieder. Es ist Sitte jener Erwachten, Erhabenen, mit den herankommenden Mönchen freundliche Worte zu wechseln. Da sagte der Erhabene dem ehrwürdigen Kassapagotta folgendes: „Wie geht es dir, Mönch, wie fühlst du dich, bist du mit wenig Anstrengung hergekommen, und woher, Mönch, bist du gekommen?“—„Es geht mir gut, Erhabener, ich fühle mich gut, Erhabener, ich kam her mit wenig Anstrengung.

Es ist, Verehrungswürdiger, im Lande Kāsi ein Dorf mit Namen Vāsabha. Dort war ich der ständige Bewohner, traditionsbewußt, bemüht, jeden nicht gekommenen guten Mönch kommen zu lassen, gekommene gute Mönche angenehm verweilen zu lassen, so daß diese Behausung wuchs, gedieh, groß wurde. Zu jener Zeit kamen viele Mönche, die in Kāsi wanderten, zu der Behausung im Dorf Vāsabha ... Da kam mir folgender Gedanke: Dies weiß ich nicht: Ist es ein Vergehen, ist es kein Vergehen? Bin ich ein Fehlender oder ein Nichtfehlender? Bin ich ausgeschlossen worden, bin ich nicht ausgeschlossen worden? Ist das gesetzmäßig, ist das nicht gesetzmäßig? Ist das aufhebbar, ist das nicht aufhebbar? Ist es angemessen, ist es nicht angemessen? So laß mich nun nach Campā gegangen den Erhabenen um diese Sache befragen.“

„Ein Nichtvergehen ist es, Mönch, nicht ist es ein Vergehen, ein sich nicht vergangen Habender bist du, kein sich vergangen Habender. Ein nicht Ausgeschlossener bist du, kein Ausgeschlossener, ein durch ein unrechtes Verfahren Ausgeschlossener bist du, das rückgängig gemacht werden kann, das nicht angemessen ist. Gehe du, Mönch, dort in das Dorf Vāsabha; in der Behausung wohne.“—„So sei es, Verehrungswürdiger.“ Nachdem der Mönch Kassapagotta dies dem Erhabenen geantwortet hatte, vom Sitz aufgestanden war, den Erhabenen verehrt hatte, ihn rechts umrundet hatte, brach er zum Dorf Vāsabha auf.

Da bekamen jene Gastmönche Gewissensbisse und Reue: Sicherlich ist das unvorteilhaft für uns, sicherlich ist das nicht vorteilhaft für uns. Sicherlich haben wir Schlechtes bekommen, sicherlich haben wir nichts Gutes bekommen, daß wir einen reinen Mönch, der ohne Vergehen ist, ohne Anlaß, ohne Grund ausgeschlossen haben. Laßt uns, Brüder, nach Campā gegangen beim Erhabenen das Vergehen als Vergehen bekennen. Nachdem die Gastmönche die Behausung in Ordnung gebracht hatten, Almosenschale und Robe genommen hatte, sind sie nach Campā aufgebrochen. Allmählich kamen sie nach Campā und zum Erhabenen. Dort, nachdem sie den Erhabenen verehrt hatten, setzten sie sich beiseite nieder. Es ist Sitte jener Erwachten, Erhabenen, mit den herankommenden Mönchen freundliche Worte zu wechseln. Dann sagte der Erhabene den Mönchen folgendes: „Wie geht es euch? Wie fühlt ihr euch? Seid ihr mit wenig Anstrengung den langen Weg gekommen? Woher seid ihr, Mönche, gekommen?“—„Es geht uns (gut), wir fühlen uns (gut) Erhabener, wir sind mit wenig Anstrengung den langen Weg gekommen. Wir, Verehrungswürdiger, sind aus dem Lande Kāsi aus dem Dorf mit Namen Vāsabha, daher sind wir gekommen, Erhabener.“

„Habt ihr den dort lebenden Mönch ausgeschlossen, ihr Mönche?“—„So war es, Verehrungswürdiger.“—„Warum, Mönche, aus welchem Anlaß, aus welchem Grunde?“—„Ohne Anlaß, Erhabener, ohne Grund.“ Da tadelte der Erwachte, Erhabene: Unpassend, Mönche, unangemessen, ungeziemend für Asketen, ungebührlich, unerlaubt, verwerflich ist es. Wie könnt ihr, ihr törichten Menschen, einen reinen Mönch, der ohne Vergehen ist ohne Grund, ohne Anlaß ausschließen. Nicht ist das, törichte Menschen, um die Unzufriedenen zufrieden zu stellen.“ Nachdem er getadelt hatte, eine Lehrrede gehalten hatte, sprach er die Mönche an: „Nicht soll man einen reinen Mönch, ihr Mönche, der ohne Vergehen ist, ohne Grund, ohne Anlaß ausschließen. Wer so ausschließt, begeht ein dukkata Vergehen.“

Nachdem die Mönche von ihren Sitzen aufgestanden waren, die Obergewänder auf eine Schulter gelegt hatten, sich zu Füßen des Erhabenen verbeugt hatten, sagten sie dem Erhabenen folgendes: „Wir haben ein Vergehen begangen, wie Dumme, Törichte, wie Unheilvolle, daß wir einen reinen Mönch, der ohne Vergehen war, ohne Anlaß, ohne Grund ausschlossen. So möge der Erwachte, Erhabene unser Vergehen als Vergehen annehmen, damit wir uns in Zukunft zügeln.“—„Jawohl, ihr Mönche, ihr habt ein Vergehen begangen, wie Dumme, Törichte, wie Unheilvolle, daß ihr einen reinen Mönch, der ohne Vergehen war, ohne Anlaß, ohne Grund ausschlossen habt. Wenn ihr, Mönche, das Vergehen als Vergehen seht und nach den Regeln Buße tatet, dann akzeptiere ich das. Wachstum ist es ja in der Zucht der Edlen, das Vergehen als Vergehen zu sehen, dann den Regeln gemäß Buße zu tun und sich in Zukunft zu zügeln.“

2. Adhammena vaggādikammakathā

Zu jener Zeit begingen die Mönche von Campā derartige (formale) Akte: Sie taten etwas nicht Regelgerechtes in einer Teilgruppe. Sie taten etwas nicht Regelgerechtes in einer vollständigen Gruppe. Sie taten etwas Regelgerechtes in einer Teilgruppe. Sie taten etwas anscheinend Regelgerechtes in einer Teilgruppe. Sie taten etwas anscheinend Regelgerechtes in einer vollständigen Gruppe. Einer schloß einen anderen aus. Einer schloß zwei aus. Einer schloß viele aus. Einer schloß den Sangha aus. Zwei schlossen einen, zwei, viele, den Sangha aus. Viele schlossen einen, zwei, viele, den Sangha aus. Der Sangha schloß den Sangha aus.

Die Mönche, die mäßig waren, wurden verärgert, unruhig, erregt: Wie können die Mönche von Campā derartige Akte ausführen? Sie taten etwas nicht Regelgerechtes in einer Teilgruppe .... Der Sangha schloß den Sangha aus? Dem Erhabenen erzählten sie diesen Sachverhalt. „Ist es wahr, ihr Mönche, wie man sagt, daß die Mönche von Campā derartige Akte ausführen? Sie taten etwas nicht Regelgerechtes in einer Teilgruppe .... Der Sangha schloß den Sangha aus?“—„Das ist wahr, Erhabener.“ Da tadelte der Erwachte, Erhabene: „Unpassend, törichte Menschen, unangemessen, ungeziemend für Asketen, ungebührlich, unerlaubt, verwerflich ist es. Wie können jene Mönche, jene törichten Menschen folgende Akte ausführen: Sie taten etwas nicht Regelgerechtes in einer Teilgruppe .... Der Sangha schloß den Sangha aus? Nicht ist das, ihr Mönche, um die Unzufriedenen zufrieden zu stellen. Nachdem er getadelt hatte, eine Lehrrede gehalten hatte, sprach er die Mönche an:

Ein nicht den Regeln gemäßer Akt in einer Teilgruppe ist kein Akt, ist nicht zu tun ... Wenn einer einen ausschließt ist das kein Akt, ist nicht zu tun ...

Vier Akte, ihr Mönche gibt es:

  • Nicht regelgerechte in der Teilgruppe,
  • nicht regelgerechte in einer vollständigen Gruppe,
  • regelgerechte in einer Teilgruppe,
  • regelgerechte in einer vollständigen Gruppe.

In diesem Fall, ihr Mönche, was den nicht regelgerechten (Akt) in der Teilgruppe angeht, dieser Akt, ihr Mönche, ist aufhebbar und unangemessen, nicht soll man einen derartigen Akt ausführen, nicht wurde ein derartiger Akt von mir erlaubt. In diesem Fall, ihr Mönche, was den nicht regelgerechten (Akt) in der vollständigen Gruppe angeht ... den regelgerechten (Akt) in einer Teilgruppe angeht, dieser Akt ihr Mönche ist aufhebbar und unangemessen, nicht soll man einen derartigen Akt ausführen, nicht wurde ein derartiger Akt von mir erlaubt. Ein solcher, ihr Mönche, der Regel gemäßer Akt, in vollständiger Gruppe, dieser Akt, ihr Mönche, ist aufgrund der Regelgemäßheit und der Vollständigkeit unaufhebbar und angemessen. Einen derartigen Akt, ihr Mönche, soll man tun, ein derartiger Akt wurde von mir erlaubt. Daher, ihr Mönche: So einen Akt wollen wir tun, einen der Regel gemäßen in vollständiger Gruppe, so ihr Mönche, soll man sich üben.“

3. Ñattivipannakammādikathā

Zu jener Zeit beging die Sechsergruppe Mönche folgende Akte:

  • Nicht der Regel gemäße in einer Teilgruppe,
  • nicht der Regel gemäße in einer vollständigen Gruppe,
  • der Regel gemäße in einer Teilgruppe,
  • scheinbar der Regel gemäße in einer Teilgruppe,
  • scheinbar der Regel gemäße in einer vollständigen Gruppe,
  • ohne Ankündigung aber mit Offenlegung,
  • ohne Offenlegung aber mit Ankündigung,
  • ohne Ankündigung und ohne Offenlegung,
  • gegen die Lehre,
  • gegen den Vinaya,
  • gegen den Orden des Buddha,
  • einen Akt, gegen den es Widerspruch gab,
  • nicht der Regel gemäß, aufhebbar, unangemessen.

Die Mönche, die mäßig waren, wurden verärgert, unruhig, erregt: Wie kann die Sechsergruppe Mönche folgende Akte ausführen: Nicht der Regel gemäße in einer Teilgruppe ... einen Akt, gegen den es Widerspruch gab, nicht der Regel gemäß, aufhebbar, unangemessen? Dann erzählten die Mönche dem Erhabenen den Sachverhalt. „Ist es wahr, ihr Mönche, daß die Sechsergruppe Mönche folgende Akte ausführt: Nicht der Regel gemäße in einer Teilgruppe ... einen Akt, gegen den es Widerspruch gab, nicht der Regel gemäß, aufhebbar, unangemessen?“—„Ja, Erhabener.“ Da tadelte der Erwachte, Erhabene: Unpassend, törichte Menschen, unangemessen, ungeziemend für Asketen, ungebührlich, unerlaubt, verwerflich ist es. Wie können jene Mönche, jene törichten Menschen folgende Akte ausführen: Nicht der Regel gemäße in einer Teilgruppe ... einen Akt, gegen den es Widerspruch gab, nicht der Regel gemäß, aufhebbar, unangemessen? Nicht ist das, ihr Mönche, um die Unzufriedenen zufrieden zu stellen.“ Nachdem er getadelt hatte, eine Lehrrede gehalten hatte, sprach er die Mönche an:

„Wenn ein Akt, ihr Mönche, nicht der Regel gemäß ist und in einer Teilgruppe ist, ist es ein Nichtakt, das ist nicht zu tun. Wenn ein Akt, ihr Mönche, nicht der Regel gemäß in einer vollständigen Gruppe ... ein Akt, gegen den es Widerspruch gab, nicht der Regel gemäß, aufhebbar, unangemessen ist, ist es ein Nichtakt, das ist nicht zu tun.

Folgende sechs Akte, ihr Mönche, gibt es:

  • Ein nicht der Regel gemäßer Akt,
  • ein Akt in der Teilgruppe,
  • ein Akt in der vollständigen Gruppe,
  • ein anscheinend der Regel gemäßer Akt in einer Teilgruppe,
  • ein anscheinend der Regel gemäßer Akt in einer vollständigen Gruppe,
  • ein der Regel gemäßer Akt in der vollständigen Gruppe.

Was, ihr Mönche, ist ein nicht der Regel gemäßer Akt? Wenn man, ihr Mönche, eine Ankündigung in zwei Durchgängen (dazu bedarf es der Ankündigung und der Offenlegung) nur mit der Ankündigung macht und nicht mit der Offenlegung des Beschlusses, dann ist das nicht der Regel gemäß. Wenn man, ihr Mönche, eine Ankündigung in zwei Durchgängen nur mit zwei Ankündigungen ... mit einer Offenlegung des Beschlusses und keiner Ankündigung ... mit zwei Offenlegungen des Beschlusses und keiner Ankündigung macht, dann ist das nicht der Regel gemäß.

Wenn man, ihr Mönche, eine Ankündigung in vier Durchgängen (hier erfolgt die Offenlegung des Beschlusses dreimal) mit einer Ankündigung und keiner Offenlegung des Beschlusses ... mit zwei Ankündigungen ... drei Ankündigungen ... vier Ankündigungen und keiner Offenlegung des Beschlusses ... mit einer Offenlegung des Beschlusses ... mit zwei ... drei ... vier Offenlegungen des Beschlusses und keiner Ankündigung macht, dann ist das nicht der Regel gemäß. Dies nennt man, ihr Mönche, ein nicht der Regel gemäßer Akt.

Was ist, ihr Mönche, eine Teilgruppe?

  • Wenn für eine Ankündigung in zwei Durchgängen so viele Mönche, wie (für diesen Akt) würdig sind, nicht gekommen sind, wenn die Zustimmung der der Zustimmung Würdigen (z.B. der Kranken, die nicht persönlich kommen können) nicht gebracht wurde, die Anwesenden protestieren, dann ist das eine Teilgruppe.
  • Wenn für eine Ankündigung in zwei Durchgängen so viele Mönche, wie (für diesen Akt) würdig sind, gekommen sind, wenn die Zustimmung der der Zustimmung Würdigen nicht gebracht wurde, die Anwesenden protestieren, dann ist das eine Teilgruppe.
  • Wenn für eine Ankündigung in zwei Durchgängen so viele Mönche, wie (für diesen Akt) würdig sind, gekommen sind, wenn die Zustimmung der der Zustimmung Würdigen gebracht wurde, die Anwesenden protestieren, dann ist das eine Teilgruppe.
  • Wenn für eine Ankündigung in vier Durchgängen so viele Mönche, wie (für diesen Akt) würdig sind, nicht gekommen sind ... die Anwesenden protestieren, dann ist das eine Teilgruppe.

Dies nennt man, ihr Mönche, eine Teilgruppe.

Was ist, ihr Mönche, eine vollständige Gruppe?

  • Wenn für eine Ankündigung in zwei Durchgängen so viele Mönche, wie (für diesen Akt) würdig sind, gekommen sind. Wenn die Zustimmung der der Zustimmung Würdigen gebracht wurde, die Anwesenden nicht protestieren, dann ist das eine vollständige Gruppe.
  • Wenn für eine Ankündigung in vier Durchgängen so viele Mönche, wie (für diesen Akt) würdig sind, gekommen sind. Wenn die Zustimmung der der Zustimmung Würdigen gebracht wurde, die Anwesenden nicht protestieren, dann ist das eine vollständige Gruppe.

Das heißt, ihr Mönche, eine vollständige Gruppe.

Wie, ihr Mönche, ist ein scheinbar der Regel gerechter Akt in einer Teilgruppe?

  • Wenn bei einer Ankündigung mit zwei Durchgängen zuerst der Beschluß offengelegt wird, danach die Ankündigung gemacht wird, so viele Mönche, wie (für diesen Akt) würdig sind, sind nicht gekommen, wenn die Zustimmung der der Zustimmung Würdigen nicht gebracht wurde, die Anwesenden protestieren, das ist ein scheinbar der Regel gerechter Akt.
  • Wenn bei einer Ankündigung mit zwei Durchgängen zuerst der Beschluß offengelegt wird, danach die Ankündigung gemacht wird, so viele Mönche, wie (für diesen Akt) würdig sind, sind gekommen, wenn die Zustimmung der der Zustimmung Würdigen nicht gebracht wurde, die Anwesenden protestieren, das ist ein scheinbar der Regel gerechter Akt.
  • Wenn bei einer Ankündigung mit zwei Durchgängen zuerst der Beschluß offengelegt wird, danach die Ankündigung gemacht wird, so viele Mönche, wie (für diesen Akt) würdig sind, sind gekommen, wenn die Zustimmung der der Zustimmung Würdigen gebracht wurde, die Anwesenden protestieren.

Das ist ein scheinbar der Regel gerechter Akt.

Wenn bei einer Ankündigung in vier Durchgängen zuerst der Beschluß offengelegt wird, danach die Ankündigung gemacht wird, so viele Mönche, wie (für diesen Akt) Würdig sind, sind nicht gekommen, wenn die Zustimmung der der Zustimmung Würdigen nicht gebracht wurde, die Anwesenden protestieren. Das ist ein scheinbar der Regel gerechter Akt. (Rest wie voriger Abschnitt)

Wie, ihr Mönche, ist ein scheinbar der Regel gerechter Akt in einer vollständigen Gruppe?

  • Wenn bei einer Ankündigung mit zwei Durchgängen zuerst der Beschluß offengelegt wird, danach die Ankündigung gemacht wird, so viele Mönche, wie (für diesen Akt) würdig sind, sind gekommen, wenn die Zustimmung der der Zustimmung Würdigen gebracht wurde, die Anwesenden nicht protestieren.

Das ist ein scheinbar der Regel gerechter Akt in einer vollständigen Gruppe. (Wiederholung mit: in vier Durchgängen).

Wie, ihr Mönche, ist der der Regel gerechte Akt in einer vollständigen Gruppe?

  • Wenn bei einer Ankündigung in zwei Durchgängen zuerst die Ankündigung gemacht wird, nachher ein Beschluß, so viele Mönche, wie (für diesen Akt) würdig sind, sind gekommen, wenn die Zustimmung der der Zustimmung Würdigen gebracht wurde, die Anwesenden nicht protestieren.

Das ist, ihr Mönche, ein der Regel gerechter Akt in einer vollständigen Gruppe.

Wenn bei einer Ankündigung in vier Durchgängen zuerst die Ankündigung gemacht wird, nachher ein Beschluß dreimal, ... (Rest wie voriger Abschnitt)

4. Catuvaggakaraṇādikathā

Fünf Sangha (Gruppen): die Vierergruppe des Mönchssangha, die Fünfergruppe des Mönchssangha, die Zehnergruppe des Mönchssangha, die Zwanzigergruppe des Mönchssangha, die Mehr-als-Zwanzigergruppe des Mönchssangha.

  • Es gibt, ihr Mönche, die Vierergruppe des Mönchssangha, die der Regel gerecht und wenn vollständig alle (formalen Akte) ausführen kann, mit Ausnahme von drei Akten: Die Vollordination, die pavārana Zeremonie, die Rehabilitation (eines bestraften Mönches).
  • Es gibt, ihr Mönche die Fünfergruppe des Mönchssangha, die der Regel gerecht und vollständig alle (formalen Akte) ausführen kann, mit Ausnahme von zwei Akten: Die Vollordination im mittleren Land (siehe MV 5 12/11), die Rehabilitation.
  • Es gibt, ihr Mönche, die Zehnergruppe des Mönchssangha, die der Regel gerecht und vollständig alle (formalen Akte) ausführen kann, mit Ausnahme von einem Akt: Die Rehabilitation.
  • Es gibt, ihr Mönche, die Zwanzigergruppe und die Mehr-als-Zwanzigergruppe des Mönchssangha, die der Regel gerecht und vollständig alle (formalen Akte) ausführen kann.

Wenn ein (formaler) Akt einer Vierergruppe mit einer Nonne als vierter gemacht wird, ist er nicht getan, das ist nicht zu tun. Wenn ein (formaler) Akt einer Vierergruppe mit einer zu Schulenden ausgeführt wird, einem Novizen, einer Novizin, einem die Schulung Ablehnenden, einem, der die (vier) höchsten Vergehen begangen hat, einem wegen des Nicht(ein)sehens eines Vergehens Ausgeschlossenen, einem, der ausgeschlossen wurde, weil er ein Vergehen nicht wiedergutgemacht hat, einem der ausgeschlossen wurde, weil er unheilsame Ansichten nicht aufgegeben hat, einem Eunuchen, einem in diebischer Weise Ordinierten, einem, der zu Andersgläubigen gegangen ist, einem Tier, einem Muttermörder, einem Vatermörder, einem Heiligenmörder, einem Nonnenschänder, einem Sanghaspalter, einem Blutvergießer, einem Hermaphroditen, einem, der mit verschiedenen Gruppen zusammen ist, einem, der in verschiedenen Grenzen ist, einem, der im freien Himmelsraum durch Wunderkräfte schwebt, für wen der Sangha diesen (formalen) Akt ausführt, den als vierten nehmend, das ist kein (formaler) Akt, das ist nicht zu tun.

Die Vierergruppen Ausführung

(Es folgt die Wiederholung des Abschnitts 2 mit Fünfergruppe, Zehnergruppe, Zwanzigergruppe.)

5. Pārivāsikādikathā

Wenn der die Bewährungszeit Bekommende, ihr Mönche, als vierter (in der Gruppe) die Bewährungszeit geben würde, den Neuanfang, die Mānattastrafe, als zwanzigster rehabilitiert, das ist kein Akt, das ist nicht zu tun.

Wenn der den Neuanfang Bekommende, ihr Mönche, als vierter die Bewährungszeit, den Neuanfang, die Mānattastrafe geben würde, als zwanzigster rehabilitiert, das ist kein Akt, das ist nicht zu tun.

Wenn ein die Mānattastrafe Bekommender, ihr Mönche, als vierter die Bewährungszeit, den Neuanfang, die Mānattastrafe geben würde, als zwanzigster rehabilitiert, das ist kein Akt, das ist nicht zu tun.

Wenn ein rehabilitiert Werdender, ihr Mönche, als vierter die Bewährungszeit, den Neuanfang, die Mānattastrafe geben würde, als zwanzigster rehabilitiert, das ist kein Akt, das ist nicht zu tun.

Einige Proteste, ihr Mönche, inmitten des Sanghas sind gültig, einige nicht. Welche Proteste inmitten des Sanghas, ihr Mönche, sind nicht gültig?

  • Der Protest einer Nonne, ihr Mönche, inmitten des Sanghas ist nicht gültig,
  • einer zu Schulenden,
  • eines Novizen, einer Novizin,
  • einer die Schulung Ablehnender,
  • eines der die (vier) höchsten Vergehen begangen hat,
  • eines Irren, eines Zerstreuten, eines Schmerzerfüllten,
  • eines wegen des Nicht(ein)sehens eines Vergehens Ausgeschlossenen,
  • eines der ausgeschlossen wurde, weil er ein Vergehen nicht wiedergutgemacht hat,
  • eines der ausgeschlossen wurde, weil er unheilsame Ansichten nicht aufgegeben hat,
  • eines Eunuchen,
  • eines in diebischer Weise Ordinierten,
  • eines, der zu Andersgläubigen gegangen ist,
  • eines Tieres,
  • eines Muttermörders, eines Vatermörders, eines Heiligenmörders,
  • eines Nonnenschänders,
  • eines Sanghaspalters,
  • eines Blutvergießers,
  • eines Hermaphroditen,
  • eines, der mit verschiedenen Gruppen zusammen ist,
  • eines, der in verschiedenen Grenzen ist,
  • eines, der in freien Himmelsraum durch Wunderkräfte schwebt,

für wen der Sangha den Akt ausführt, dessen Protest inmitten des Sangha ist nicht gültig.

So, ihr Mönche, ist der Protest inmitten des Sanghas nicht gültig. Wessen Protest inmitten des Sanghas ist gültig? Der Mönch, ihr Mönche, der regulär (Mönch ist), der zur gleichen Gruppe gehört, innerhalb der gleichen Grenzen lebt, wenigstens informiert er den Mönch direkt neben ihm. So ist der Protest inmitten des Sanghas berechtigt. So, ihr Mönche, ist der Protest inmitten des Sanghas gültig.

6. Dvenissāraṇādikathā

Zwei (Personen), ihr Mönche, kann man wegschicken. (Das Wegschicken war eine Maßnahme für Mönche, die sich zwar schlecht verhielten, aber keine Regel gebrochen hatten). Es gibt, ihr Mönche, Personen, die das Wegschicken noch nicht bekommen haben. Wenn der Sangha wegschicken würde, würde einer gut weggeschickt, einer schlecht weggeschickt. Welche Personen, ihr Mönche, haben das Wegschicken noch nicht bekommen, so daß der Sangha schlecht wegschicken würde? In diesem Fall, ihr Mönche, ist der Mönch ein Reiner, einer ohne Vergehen. Wenn der Sangha wegschicken würde, wäre das schlecht weggeschickt. Dieses heißt, ihr Mönche, eine Person die das Wegschicken noch nicht bekommen hat; wenn der Sangha wegschicken würde, wäre das schlecht weggeschickt. Welche Personen, ihr Mönche, haben das Wegschicken noch nicht bekommen, so daß der Sangha gut wegschicken würde? In diesem Fall, ihr Mönche, ist der Mönch ein Ungebildeter, Unerfahrener, einer mit vielen Vergehen, einer der die Vergehen nicht wieder gut gemacht hat, einer, der mit Laien umgeht, unpassende Laienkontakte hat. Wenn der Sangha wegschicken würde, wäre das gut weggeschickt. Dieses heißt, ihr Mönche, eine Person die das Wegschicken noch nicht bekommen hat, wenn der Sangha wegschicken würde, wäre das gut weggeschickt.

Zwei (Personen), ihr Mönche, kann man wieder zurückholen. Es gibt, ihr Mönche, Personen, die das wieder Zurückholen noch nicht bekommen haben. Wenn der Sangha wieder zurückholen würde, würde einer gut wieder zurückgeholt, einer schlecht wieder zurückgeholt. Welche Personen, ihr Mönche, haben das wieder Zurückholen noch nicht bekommen, so daß der Sangha schlecht zurückholen würde? Ein Eunuch hat das wieder Zurückholen noch nicht bekommen. Wenn der Sangha wieder zurückholen würde, wäre das schlecht zurückgeholt. .... ein in diebischer Weise Ordinierter, einer, der zu Andersgläubigen gegangen ist, ein Tier, ein Muttermörder, ein Vatermörder, ein Heiligenmörder, ein Nonnenschänder, ein Sanghaspalter, ein Blutvergießer, ein Hermaphrodit; wenn der Sangha zurückholen würde, wäre das schlecht zurückgeholt. Dieses heißt, ihr Mönche, eine Person, die das wieder Zurückholen noch nicht bekommen hat, wenn der Sangha wieder zurückholen würde, wäre das schlecht zurückgeholt.

Welche Person, ihr Mönche, hat das Zurückholen noch nicht bekommen; wenn der Sangha zurückholen würde, wäre das gut zurückgeholt? Einer, dem die Hand abgeschnitten wurde, hat das Zurückholen noch nicht bekommen; wenn der Sangha zurückholen würde, wäre das gut zurückgeholt. ... die Füße abgeschlagen wurden, die Hände und die Füße abgeschlagen wurden, die Ohren abgeschnitten wurden, die Nase abgeschnitten wurde, die Ohren und die Nase abgeschnitten wurden, die Finger, die Nägel abgeschnitten wurden, die Fußsehne durchtrennt wurden, die Finger zusammengewachsen waren (?), einen Buckligen, einen Zwergwüchsigen, einen mit einem Kropf, einen Gebrandmarkten, einen Ausgepeitschten, einen per Anschlag gesuchten, einen mit Elefantiasis, mit Geschlechtskrankheiten, einen eine Gruppe Irreführenden, einen Halbblinden, einen mit verkrüppelten Gliedern, einen Lahmen, einen halbseitig Gelähmten, einen Krüppel, einen Altersschwachen, einen Blinden, einen Stummen, einen Tauben, einen Blindstummen, einen Taubblinden, einen Taubstummen, einen Taubstummblinden; wenn der Sangha zurückholen würde, wäre das gut zurückgeholt. Dieses heißt, ihr Mönche, eine Person, die das wieder Zurückholen noch nicht bekommen hat, wenn der Sangha wieder zurückholen würde, wäre das gut zurückgeholt.“

Das erste Kapitel über Vāsabhadorf

7. Adhammakammādikathā

„In diesem Fall, ihr Mönche, hatte ein Mönch kein Vergehen (begangen), das einzusehen war (die Mildeste Form von Strafe war, ein Vergehen einzusehen). Ihm wurde vorgeworfen, vom Sangha oder von vielen oder von einer Person: ‚Ein Vergehen hast du, Bruder, begangen. Sieh dein Vergehen ein‘. Er sagte so: ‚Nicht gibt es, Bruder, ein Vergehen, das ich (ein) sehe‘. Wenn der Sangha wegen Nicht(ein)sehens eines Vergehens ausschließt, ist das ein nicht der Regel gemäßer Akt.

In diesem Fall, ihr Mönche, hatte ein Mönch kein Vergehen (begangen), das wiedergutzumachen war. Ihm wurde vorgeworfen, vom Sangha oder von vielen oder von einer Person: ‚Ein Vergehen hast du, Bruder, begangen. Mache es wieder gut‘. Er sagte so: ‚Nicht gibt es, Bruder, ein Vergehen, das ich wiedergutmachen muß‘. Wenn der Sangha wegen Nichtwiedergutmachens eines Vergehens ausschließt, ist das ein nicht der Regel gemäßer Akt.

In diesem Fall, ihr Mönche, hatte ein Mönch keine unheilsame Ansicht, die aufzugeben war. Ihm wurde vorgeworfen, vom Sangha oder von vielen oder von einer Person: ‚Eine unheilsame Ansicht hast du, Bruder, gib sie auf‘. Er sagte so: ‚Nicht gibt es, Bruder, eine unheilsame Ansicht, die ich aufgeben muß‘. Wenn der Sangha wegen Nichtaufgebens einer unheilsamen Ansicht ausschließt, ist das ein nicht der Regel gemäßer Akt.

In diesem Fall, ihr Mönche, hatte ein Mönch kein Vergehen (begangen) das ‚einzusehen und wiedergutzumachen‘ war. Ihm wurde vorgeworfen, vom Sangha oder von vielen oder von einer Person: ‚Ein Vergehen hast du, Bruder, begangen. Sieh dein Vergehen ein und mache es wieder gut.‘ Er sagte so: ‚Nicht gibt es, Bruder ein Vergehen, das ich (ein) sehe und wiedergutmache.‘ Wenn der Sangha wegen Nicht(ein)sehens und Nichtwiedergutmachens eines Vergehens ausschließt, ist das ein nicht der Regel gemäßer Akt.

In diesem Fall, ihr Mönche, hatte ein Mönch kein Vergehen (begangen), das einzusehen ist und keine unheilsame Ansicht, die aufzugeben ist ....

In diesem Fall, ihr Mönche, hatte ein Mönch kein Vergehen (begangen), das wiedergutzumachen ist und keine Ansicht, die aufzugeben ist ....

In diesem Fall, ihr Mönche, hatte ein Mönch kein Vergehen (begangen), das einzusehen ist, kein Vergehen (begangen), das wiedergutzumachen ist und keine Ansicht, die aufzugeben ist ....

In diesem Fall, ihr Mönche, hatte ein Mönch ein Vergehen (begangen) das ‚einzusehen‘ war. Ihm wurde vorgeworfen, vom Sangha oder von vielen oder von einer Person: ‚Ein Vergehen hast du, Bruder, begangen. Sieh dein Vergehen ein.‘ Er sagte so: ‚Ja, Bruder, ich sehe ein.‘ Wenn der Sangha wegen Nicht(ein)sehens eines Vergehens ausschließt, ist das ein nicht der Regel gemäßer Akt.

In diesem Fall, ihr Mönche, hatte ein Mönch ein Vergehen (begangen), das ‚wiedergutzumachen‘ war. Ihm wurde vorgeworfen ....

In diesem Fall, ihr Mönche, hatte ein Mönch eine unheilsame Ansicht, die aufzugeben war. Ihm wurde vorgeworfen ....

In diesem Fall, ihr Mönche, hatte ein Mönch ein Vergehen (begangen), das ‚einzusehen und wiedergutzumachen‘ war. Ihm wurde vorgeworfen ....

In diesem Fall, ihr Mönche, hatte ein Mönch ein Vergehen (begangen), das ‚einzusehen‘ war und eine unheilsame Ansicht, die aufzugeben war. Ihm wurde vorgeworfen ....

In diesem Fall, ihr Mönche, hatte ein Mönch ein Vergehen (begangen), das ‚wiedergutzumachen‘ war und eine unheilsame Ansicht, die aufzugeben war. Ihm wurde vorgeworfen ....

In diesem Fall, ihr Mönche, hatte ein Mönch ein Vergehen (begangen), das ‚einzusehen und wiedergutzumachen‘ war und eine unheilsame Ansicht, die aufzugeben war. Ihm wurde vorgeworfen .... Wenn der Sangha wegen Nichteinsehens, Nichtwiedergutmachens und Nichtaufgebens einer unheilsamen Ansicht ausschließt, ist das ein nicht der Regel gemäßer Akt.

In diesem Fall, ihr Mönche, hatte ein Mönch ein Vergehen (begangen) das ‚einzusehen‘ war. Ihm wurde vorgeworfen, vom Sangha oder von vielen oder von einer Person: ‚Ein Vergehen hast du, Bruder begangen. Sieh dein Vergehen ein.‘ Er sagte so: ‚Nicht gibt es, Bruder, ein Vergehen, das ich (ein) sehe.‘ Wenn der Sangha wegen Nicht(ein)sehens eines Vergehens ausschließt, ist das ein der Regel gemäßer Akt.

In diesem Fall, ihr Mönche, hatte ein Mönch ein Vergehen (begangen) das ‚wiedergutzumachen‘ war. Ihm wurde vorgeworfen, vom Sangha oder von vielen oder von einer Person: ‚Ein Vergehen hast du, Bruder begangen. Mache es wieder gut.‘ Er sagte so: ‚Nicht gibt es, Bruder, ein Vergehen, das ich wieder gutmachen muß.‘ Wenn der Sangha wegen Nichtwiedergutmachens eines Vergehens ausschließt, ist das ein der Regel gemäßer Akt.

In diesem Fall, ihr Mönche, hatte ein Mönch eine unheilsame Ansicht, die aufzugeben war. Ihm wurde vorgeworfen, vom Sangha oder von vielen oder von einer Person: ‚Eine unheilsame Ansicht hast du, Bruder, gib sie auf.‘ Er sagte so: ‚Nicht gibt es, Bruder, eine unheilsame Ansicht, die ich aufgeben muß.‘ Wenn der Sangha wegen Nichtaufgebens einer unheilsamen Ansicht ausschließt, ist das ein der Regel gemäßer Akt.

In diesem Fall, ihr Mönche, hatte ein Mönch ein Vergehen (begangen), das ‚einzusehen und wiedergutzumachen‘ war. Ihm wurde vorgeworfen ....

In diesem Fall, ihr Mönche, hatte ein Mönch ein Vergehen (begangen), das ‚einzusehen‘ war und eine unheilsame Ansicht, die aufzugeben war. Ihm wurde vorgeworfen ....

In diesem Fall, ihr Mönche, hatte ein Mönch ein Vergehen (begangen), das ‚wiedergutzumachen‘ war und eine unheilsame Ansicht, die aufzugeben war. Ihm wurde vorgeworfen ....

In diesem Fall, ihr Mönche, hatte ein Mönch ein Vergehen (begangen), das ‚einzusehen und wiedergutzumachen‘ war und eine unheilsame Ansicht, die aufzugeben war. Ihm wurde vorgeworfen .... Wenn der Sangha wegen Nichteinsehens, Nichtwiedergutmachens und Nichtaufgebens einer unheilsamen Ansicht ausschließt, ist das ein der Regel gemäßer Akt.“

8. Upālipucchākathā

Dann kam der ehrwürdige Upāli zum Erhabenen. Dort, nachdem er den Erhabenen verehrt hatte, setzte er sich beiseite nieder. Beiseite sitzend sagte der ehrwürdige Upāli dem Erhabenen folgendes:

„Verehrungswürdiger, irgendein vollständiger Sangha begeht einen Akt, bei dem alle anwesend sein sollten. Wenn (der diesen Akt betreffende Mönch) nicht anwesend ist, ist das ein regelgerechter Akt, Verehrungswürdiger, ein dem Vinaya gemäßer Akt?“—„Ein nicht der Regel gerechter Akt, Upāli, nicht dem Vinaya gemäß.“

„Verehrungswürdiger, irgendein vollständiger Sangha begeht einen Akt, bei dem (der Mönch) befragt werden muß. Wenn (der diesen Akt betreffende Mönch) nicht befragt wird, ist das ein regelgerechter Akt, Verehrungswürdiger, ein dem Vinaya gemäßer Akt?“—„Ein nicht der Regel gerechter Akt, Upāli, nicht dem Vinaya gemäß.“

„Verehrungswürdiger, irgendein vollständiger Sangha begeht einen Akt, bei dem (der Mönch) vorher gestanden haben muß. Wenn (der diesen Akt betreffende Mönch) nicht vorher gestanden hat, ist das ein regelgerechter Akt, Verehrungswürdiger, ein dem Vinaya gemäßer Akt?“—„Ein nicht der Regel gemäßer Akt, Upāli, nicht dem Vinaya gemäß.“

„Verehrungswürdiger, irgendein vollständiger Sangha begeht einen Akt,

  • bei dem die (Beilegung eines Streitfalles) durch Erinnerung geschehen muß,
  • durch eine Wiederzulassung nach überstandener Geisteskrankheit, .....
  • eine Wiederzulassung nach überstandener Geisteskrankheit durch ein Ausschlußverfahren, .....
  • ein Ausschlußverfahren durch einen Verwarnungsakt, ....
  • einen Verwarnungsakt durch einen Unterwerfungsakt, ....
  • einen Unterwerfungsakt durch einen Verbannungsakt, ....
  • einen Verbannungsakt durch den Akt des Verzeihungerbittens, ....
  • einen Akt des Verzeihungerbittens durch einen Ausstoßungsakt, .....
  • einen Ausstoßungsakt durch eine Auferlegung des Getrenntwohnens, ....
  • eine Auferlegung des Getrenntwohnens durch ein Zurückwerfen zum Anfang, ....
  • eine Zurückwerfung zum Anfang durch eine Auferlegung der Sühne, ....
  • eine Auferlegung der Sühne durch eine Wiederzulassung, .....
  • eine Wiederzulassung durch eine Vollordination,

ist das der Regel gemäß, Verehrungswürdiger, ist das dem Vinaya gemäß?“

„Ein nicht der Regel gemäßer Akt (ist das), Upāli, nicht dem Vinaya gemäß, wenn irgendein vollständiger Sangha einen Akt begeht, bei dem alle anwesend sein sollten. Wenn (der diesen Akt betreffende Mönch) nicht anwesend ist, Upāli, so ist das doch ein nicht der Regel gemäßer, nicht dem Vinaya gemäßer Akt, dann ist der Sangha zu weit gegangen. Wenn irgendein vollständiger Sangha einen Akt begeht, bei dem (der betreffende Mönch) befragt werden muß, vorher gestanden haben muß, die (Beilegung eines Streitfalles) durch Erinnerung durch Wiederzulassung nach überstandener Geisteskrankheit (ersetzt wird) .... (wie oben) .... Upāli, so ist das doch ein nicht der Regel gemäßer, nicht dem Vinaya gemäßer Akt, dann ist der Sangha zu weit gegangen.“

„Verehrungswürdiger, irgendein vollständiger Sangha begeht einen Akt, bei dem alle anwesend sein sollten. Wenn (der diesen Akt betreffende Mönch) anwesend ist, ist das ein regelgerechter Akt, Verehrungswürdiger, ein dem Vinaya gemäßer Akt?“—„Ein der Regel gerechter Akt, Upāli, dem Vinaya gemäß“—„Verehrungswürdiger, irgendein vollständiger Sangha begeht einen Akt, bei dem (der Mönch) befragt werden muß. Wenn (der diesen Akt betreffende Mönch) befragt wird, ...... „Verehrungswürdiger, irgendein vollständiger Sangha begeht einen Akt der Vollordination durch den Akt der Vollordination. Ist das ein regelgerechter Akt, Verehrungswürdiger, ein dem Vinaya gemäßer Akt?“—„Ein der Regel gerechter Akt, Upāli, dem Vinaya gemäß.“

„Verehrungswürdiger, irgendein vollständiger Sangha begeht einen Akt, bei dem die (Beilegung eines Streitfalles) durch Erinnerung geschehen muß, durch Wiederzulassung nach überstandener Geisteskrankheit, die Wiederzulassung nach überstandener Geisteskrankheit durch die (Beilegung eines Streitfalles) durch Erinnerung ist das ein regelgerechter Akt, Verehrungswürdiger, ein dem Vinaya gemäßer Akt?“—„Ein nicht der Regel gerechter Akt, Upāli, nicht dem Vinaya gemäß .... (wie oben) .... Eine Wiederzulassung durch eine Vollordination, eine Vollordination durch eine Wiederzulassung. Ist das ein regelgerechter Akt, Verehrungswürdiger, ein dem Vinaya gemäßer Akt?“

„Ein nicht der Regel gemäßer Akt (ist das), Upāli, nicht dem Vinaya gemäß wenn irgendein vollständiger Sangha einen Akt begeht, bei dem die (Beilegung eines Streitfalles) durch Erinnerung geschehen muß, durch Wiederzulassung nach überstandener Geisteskrankheit, die Wiederzulassung nach überstandener Geisteskrankheit durch die (Beilegung eines Streitfalles) durch Erinnerung ersetzt wird, Upāli, so ist das doch ein nicht der Regel gemäßer, nicht dem Vinaya gemäßer Akt, dann ist der Sangha zu weit gegangen .....

„Verehrungswürdiger, irgendein vollständiger Sangha begeht einen Akt, bei dem die (Beilegung eines Streitfalles) durch Erinnerung geschehen muß, durch die (Beilegung eines Streitfalles) durch Erinnerung, die Wiederzulassung nach überstandener Geisteskrankheit durch Wiederzulassung nach überstandener Geisteskrankheit, ist das ein regelgerechter Akt, Verehrungswürdiger, ein dem Vinaya gemäßer Akt?“—„Ein der Regel gerechter Akt, Upāli, dem Vinaya gemäß.“ .... Eine Wiederzulassung durch eine Wiederzulassung, eine Vollordination durch eine Vollordination, ist das ein regelgerechter Akt, Verehrungswürdiger, ein dem Vinaya gemäßer Akt?“

„Ein der Regel gemäßer Akt (ist das), Upāli, dem Vinaya gemäß, wenn irgendein vollständiger Sangha einen Akt begeht, bei dem die (Beilegung eines Streitfalles) durch Erinnerung geschehen muß, durch die (Beilegung eines Streitfalles) durch Erinnerung, die Wiederzulassung nach überstandener Geisteskrankheit durch Wiederzulassung nach überstandener Geisteskrankheit begeht, Upāli, so ist das doch ein der Regel gemäßer, dem Vinaya gemäßer Akt, dann ist der Sangha nicht zu weit gegangen. .... (wie oben) ....“

Dann sprach der Erhabene die Mönche an: „Wenn irgendein vollständiger Sangha, ihr Mönche, einen Akt begeht, bei dem die (Beilegung eines Streitfalles) durch Erinnerung geschehen muß, durch Wiederzulassung nach überstandener Geisteskrankheit, so ist das doch ein nicht der Regel gemäßer, nicht dem Vinaya gemäßer Akt, dann ist der Sangha zu weit gegangen .... (wie oben) ....“

Kapitel der Fragen des Upāli, das zweite.

9. Tajjanīyakammakathā

In diesem Fall, ihr Mönche, war ein Mönch ein Streitender, Zankender, (heftig) Diskutierender, Debattierender, trug im Sangha ständig Klagen vor. Da kam den Mönchen folgender Gedanke: Dieser Bruder, Mönche, ist ein Streitender, Zankender, (heftig) Diskutierender, Debattierender, trägt im Sangha ständig Klagen vor, so laßt uns einen Verwarnungsakt begehen. Jene begehen den Verwarnungsakt nicht der Regel gemäß in einer Teilgruppe.

Jener ging von seiner Mönchsklause zu irgendeiner Mönchsklause. Dort kam den Mönchen folgender Gedanke: Diesem Bruder, Mönche, wurde vom Sangha ein Verwarnungsakt gegeben, nicht der Regel gemäß in einer Teilgruppe, also laßt uns einen Verwarnungsakt (für ihn) begehen. Jene begingen den Verwarnungsakt nicht der Regel gemäß in einer vollständigen Gruppe.

Jener ging von seiner Mönchsklause zu irgendeiner Mönchsklause. Dort kam den Mönchen folgender Gedanke: Diesem Bruder, Mönche, wurde vom Sangha ein Verwarnungsakt gegeben, nicht der Regel gemäß in einer vollständigen Gruppe, also laßt uns einen Verwarnungsakt (für ihn) begehen. Jene begingen den Verwarnungsakt der Regel gemäß in einer Teilgruppe.

Jener ging von seiner Mönchsklause zu irgendeiner Mönchsklause. Dort kam den Mönchen folgender Gedanke: Diesem Bruder, Mönche, wurde vom Sangha ein Verwarnungsakt gegeben, der Regel gemäß in einer Teilgruppe, also laßt uns einen Verwarnungsakt (für ihn) begehen. Jene begingen den Verwarnungsakt, scheinbar der Regel gemäß in einer Teilgruppe.

Jener ging von seiner Mönchsklause zu irgendeiner Mönchsklause. Dort kam den Mönchen folgender Gedanke: Diesem Bruder, Mönche, wurde vom Sangha ein Verwarnungsakt gegeben, scheinbar der Regel gemäß in einer Teilgruppe, also laßt uns einen Verwarnungsakt (für ihn) begehen. Jene begingen den Verwarnungsakt scheinbar der Regel gemäß in einer vollständigen Gruppe.

(Wiederholung des Abschnittes 1 in der Reihenfolge:)

nicht der Regel gemäß in vollständiger Gruppe

der Regel gemäß in Teilgruppe

scheinbar der Regel gemäß in Teilgruppe

scheinbar der Regel gemäß in vollständiger Gruppe

nicht der Regel gemäß in Teilgruppe

(Wiederholung des Abschnittes 1 in der Reihenfolge:)

der Regel gemäß in Teilgruppe

scheinbar der Regel gemäß in Teilgruppe

scheinbar der Regel gemäß in vollständiger Gruppe

nicht der Regel gemäß in Teilgruppe

nicht der Regel gemäß in vollständiger Gruppe

(Wiederholung des Abschnittes 1 in der Reihenfolge:)

scheinbar der Regel gemäß in Teilgruppe

scheinbar der Regel gemäß in vollständiger Gruppe

nicht der Regel gemäß in Teilgruppe

nicht der Regel gemäß in vollständiger Gruppe

der Regel gemäß in Teilgruppe

(Wiederholung des Abschnittes 1 in der Reihenfolge:)

scheinbar der Regel gemäß in vollständiger Gruppe

nicht der Regel gemäß in Teilgruppe

nicht der Regel gemäß in vollständiger Gruppe

der Regel gemäß in Teilgruppe

scheinbar der Regel gemäß in Teilgruppe

10. Niyas­sakam­ma­ka­thā

In diesem Fall, ihr Mönche, ist der Mönch ein Ungebildeter, Unerfahrener, einer mit vielen Vergehen, einer der die Vergehen nicht wieder gutgemacht hat, einer der mit Laien umgeht, unpassende Laienkontakte hat. Da kam den Mönchen folgender Gedanke: Dieser Bruder, Mönche, ist ein Ungebildeter, Unerfahrener, einer mit vielen Vergehen, einer der die Vergehen nicht wieder gutgemacht hat, einer der mit Laien umgeht, unpassende Laienkontakte hat, so laßt uns einen Unterwerfungsakt begehen. Jene begehen den Unterwerfungsakt nicht der Regel gemäß in einer Teilgruppe .... (weiter im Schema wie in 1–5)

11. Pab­bājanī­ya­kamma­kathā

In diesem Fall, ihr Mönche, war der Mönch ein Familienverderber, ein Übeltäter .... (Wiederholung von 1–5 mit: Verbannungsakt)

12. Paṭi­sāraṇī­ya­kamma­kathā

In diesem Fall, ihr Mönche, war der Mönch einer, der die Laien beschimpfte und schalt .... (Wiederholung von 1–5 mit: Akt des Verzeihungerbittens)

13. Adassa­ne­ukkhepa­nīyakam­maka­thā

In diesem Fall, ihr Mönche, war der Mönch einer, der ein Vergehen begangen hatte und es nicht einsehen will .... (Wiederholung von 1–5 mit: Ausstoßungsakt)

14. Appaṭikam­me­ukkhepa­nīyakam­maka­thā

In diesem Fall, ihr Mönche, war der Mönch einer, der ein Vergehen begangen hatte und es nicht wieder gutmachen will .... (Wiederholung von 1–5 mit: Ausstoßungsakt)

15. Appa­ṭi­nissag­ge­ukkhepa­nīyakam­maka­thā

In diesem Fall, ihr Mönche, war der Mönch einer, der unheilsame Ansichten nicht aufgegeben hatte .... (Wiederholung von 1–5 mit: Ausstoßungsakt)

16. Tajja­nī­ya­kamma­pa­ṭippas­sad­dhi­kathā

In diesem Fall, ihr Mönche, hatte ein Mönch einen Verwarnungsakt erhalten, besserte sich, beruhigte sich, lebte tadellos, bat den Verwarnungsakt aufzuheben. Da kam den Mönchen folgender Gedanke: Dieser Bruder, Mönche, besserte sich, beruhigte sich, lebte tadellos, bat den Verwarnungsakt aufzuheben. So laßt uns einen Verwarnungsakt aufheben. Jene begehen die Aufhebung nicht der Regel gemäß in einer Teilgruppe .... (Rest wie 1 mit: Aufhebung des Verwarnungsaktes)

(Weiter wie in 2–5 mit: Aufhebung des Verwarnungsaktes)

17. Niyassakam­ma­pa­ṭippas­sad­dhi­kathā—18 Pab­bājanī­ya­kamma­pa­ṭippas­sad­dhi­kathā—19 Paṭi­sāraṇī­ya­kamma­pa­ṭippas­sad­dhi­kathā—20 Adassa­ne­ukkhepa­nīyakam­ma­pa­ṭippas­sad­dhi­kathā—21 Appaṭikam­me­ukkhepa­nīyakam­ma­pa­ṭippas­sad­dhi­kathā—22 Appa­ṭi­nissag­ge­ukkhepa­nīyakam­ma­pa­ṭippas­sad­dhi­kathā

(Weiter wie in 6–11 mit: Aufhebung des jeweiligen Aktes)

23. Tajja­nī­ya­kamma­vivāda­ka­thā—24 Niyassakam­ma­vivāda­ka­thā—25 Pab­bājanī­ya­kamma­vivāda­ka­thā—26 Paṭi­sāraṇī­ya­kamma­vivāda­ka­thā—27 Adassa­ne­ukkhepa­nīyakam­ma­vivāda­ka­thā—28 Appaṭikam­me­ukkhepa­nīyakam­ma­vivāda­ka­thā—29 Appa­ṭi­nissag­ge­ukkhepa­nīyakam­ma­vivāda­ka­thā

In diesem Fall, ihr Mönche, war ein Mönch ein Streitender, Zankender, (heftig) Diskutierender, Debattierender, trug im Sangha ständig Klagen vor. Da kam den Mönchen folgender Gedanke: Dieser Bruder, Mönche, ist ein Streitender, Zankender, (heftig) Diskutierender, Debattierender, trägt im Sangha ständig Klagen vor, so laßt uns einen Verwarnungsakt begehen. Jene begehen den Verwarnungsakt nicht der Regel gemäß in einer Teilgruppe. Jener versammelte Sangha stritt: (Dies) ist nicht (gültig) getan, ist schlecht getan, dies muß noch einmal gemacht werden (nämlich es war) nicht der Regel gemäß in einer Teilgruppe ...., der Regel gemäß in Teilgruppe ...., scheinbar der Regel gemäß in Teilgruppe ....., scheinbar der Regel gemäß in vollständiger Gruppe ....., nicht der Regel gemäß in vollständiger Gruppe. In diesem Fall, ihr Mönche, diejenigen Mönche, die sagten, das ist nicht der Regel gemäß in einer Teilgruppe, der Regel gemäß in einer Teilgruppe ....., diese Mönche sind die, die recht behalten.

30. Tajja­nī­ya­kamma­pa­ṭippas­sad­dhi­kathā—31 Niyassakam­ma­pa­ṭippas­sad­dhi­kathā—32 Pab­bājanī­ya­kamma­pa­ṭippas­sad­dhi­kathā—33 Paṭi­sāraṇī­ya­kamma­pa­ṭippas­sad­dhi­kathā—34 Adassa­ne­ukkhepa­nīyakam­ma­pa­ṭippas­sad­dhi­kathā—35 Appaṭikam­me­ukkhepa­nīyakam­ma­pa­ṭippas­sad­dhi­kathā—36 Appa­ṭi­nissag­ge­ukkhepa­nīyakam­ma­pa­ṭippas­sad­dhi­kathā

In diesem Fall, ihr Mönche, war ein Mönch ein Streitender, Zankender, (heftig) Diskutierender, Debattierender, trug im Sangha ständig Klagen vor. Da kam den Mönchen folgender Gedanke: Dieser Bruder, Mönche, ist ein Streitender, Zankender, (heftig) Diskutierender, Debattierender, trägt im Sangha ständig Klagen vor, so laßt uns einen Verwarnungsakt begehen. Jene begehen den Verwarnungsakt nicht der Regel gemäß in einer vollständigen Gruppe. Jener versammelte Sangha stritt: ....

In diesem Fall, ihr Mönche, war ein Mönch ein Streitender, Zankender, (heftig) Diskutierender, Debattierender, trug im Sangha ständig Klagen vor. Da kam den Mönchen folgender Gedanke: Dieser Bruder, Mönche, ist ein Streitender, Zankender, (heftig) Diskutierender, Debattierender, trägt im Sangha ständig Klagen vor, so laßt uns einen Verwarnungsakt begehen. Jene begehen den Verwarnungsakt der Regel gemäß in einer Teilgruppe. Jener versammelte Sangha stritt: ....

In diesem Fall, ihr Mönche, war ein Mönch ein Streitender, Zankender, (heftig) Diskutierender, Debattierender, trug im Sangha ständig Klagen vor. Da kam den Mönchen folgender Gedanke: Dieser Bruder, Mönche, ist ein Streitender, Zankender, (heftig) Diskutierender, Debattierender, trägt im Sangha ständig Klagen vor, so laßt uns einen Verwarnungsakt begehen. Jene begehen den Verwarnungsakt scheinbar der Regel gemäß in einer Teilgruppe. Jener versammelte Sangha stritt: ....

In diesem Fall, ihr Mönche, war ein Mönch ein Streitender, Zankender, (heftig) Diskutierender, Debattierender, trug im Sangha ständig Klagen vor. Da kam den Mönchen folgender Gedanke: Dieser Bruder, Mönche, ist ein Streitender, Zankender, (heftig) Diskutierender, Debattierender, trägt im Sangha ständig Klagen vor, so laßt uns einen Verwarnungsakt begehen. Jene begehen den Verwarnungsakt scheinbar der Regel gemäß in einer vollständigen Gruppe. Jener versammelte Sangha stritt: ....

(Das Schema von 15 und 16 ist auf die Nr. 6–14 anzuwenden.)

Der Campeyya Abschnitt, der neunte.

In diesem Abschnitt sind sechsunddreißig Sachverhalte. Hier die Aufzählung:

Der Erhabene war in Campā, der Sachverhalt vom Vāsabha Dorf, bei den Gast(mönchen) bemühte (er) sich um das was gewünscht wird, wissend: sie kennen das, bemühte er sich dann nicht mehr, ausgeschlossen, nicht getan?, kommt er zum Sieger (Buddha), nicht der Regel gemäß in einer Teilgruppe, nicht der Regel gemäß in einer vollständigen Gruppe, der Regel gemäß in einer Teilgruppe, scheinbar der Regel gemäß in einer Teilgruppe, scheinbar der Regel gemäß in einer vollständigen Gruppe, einer schloß einen aus, einer zwei, viele, als einer den Sangha, auch zwei, auch viele, auch schloß der Sangha den Sangha aus, als der Allwissende, Beste das hörte, lehnte er das als nicht der Regel gemäß ab, ein Akt ohne Ankündigung aber mit Offenlegung, ohne Offenlegung mit Ankündigung, ohne beide, gegen die Lehre, gegen den Orden des Buddha, gegen Widerspruch, aufhebbar, unangemessen, nicht der Regel gemäß—Teilgruppe, vollständige Gruppe, scheinbar, welche zwei?, der Regel gemäß in vollständiger Gruppe erlaubte der Vollendete, die Vierergruppe, Fünfergruppe, Zehnergruppe, und Zwanziger, Mehr-als-Zwanzigergruppe, der Sangha ist fünfartig. Mit Ausnahme von Vollordination, pavārana und die Rehabilitation darf die Vierergruppe (alles) ausführen. Mit Ausnahme von zwei Akten, die Vollordination im mittleren Land und die Rehabilitation, (darf) die Fünfergruppe (alles) ausführen. Mit Ausnahme der Rehabilitation kann die Zehnergruppe Mönche alle Akte ausführen. Der Zwanziger Sangha kann alle Akte (ausführen).

Die Nonne, zu Schulende, Novize, Novizin, Ablehnender, höchste Sachverhalte (Vergehen), Nicht(ein)sehen eines Vergehens, Nichtwiedergutmachen, (falsche) Ansichten, Eunuch, einem in diebischer Weise Ordinierten, einem, der zu Andersgläubigen gegangen ist, einem Tier, einem Muttermörder, einem Vatermörder, einem Heiligenmörder, einem Nonnenschänder, einem Sanghaspalter, einem Blutvergießer, einem Hermaphroditen, einem der mit verschiedenen Gruppen zusammen ist, einem der in verschiedenen Grenzen ist, einem Wundermächtigen. Wenn der Sangha einen Akt ausführen würde, als vierter bis zwanzigster, hat (das) der vollkommen Erwachte abgelehnt als gruppenfüllend. Wenn ein die Bewährungszeit Habender als vierter Bewährungszeit geben würde, Auferlegung der Sühne, Wiederzulassung, das ist kein Akt, das ist nicht zu tun. Würdig zum Zurückrufen zum Anfang oder bei der Sühne, wiederzulassungswürdig, nicht sind diese fünf Ausführer eines Aktes, hat der vollkommen Erwachte verkündet. Nonne, zu Schulende, Novize, Novizin, Ablehnender, höchste (Vergehen), Irrer, Zerstreuter, Schmerz, Nichtsehen, Nichtgutmachen, Ansicht, Eunuch, Hermaphrodit, verschiedene Gruppen, Grenze, freier Himmelsraum, für das das Verfahren gemacht wird, bei diesen achtzehn (Leuten) ist der Protest nicht gültig, der Protest des Mönches ist gültig, der Reine ist ein schlecht weggeschickter, der Ungebildete ist ein gut weggeschickter.

Eunuch, ein in diebischer Weise Ordinierter, einer, der zu Andersgläubigen gegangen ist, ein Tier, ein Muttermörder, ein Vatermörder, ein Heiligenmörder, ein Nonnenschänder, ein Sanghaspalter, ein Blutvergießer, ein Hermaphroditen, diese elf dürfen nicht zurückgeholt werden. Hände und Füße und beides, Ohr und Nase und beides, die Finger, die Nägel, Fußsehne, Finger zusammengewachsen, einen Buckligen, einen Zwergwüchsigen, einen mit einem Kropf, einen Gebrandmarkten, einen Ausgepeitschten, einen per Anschlag gesuchten, einen mit Elefantiasis, Geschlecht, eine Gruppe, einen Halbblinden, einen mit verkrüppelten Gliedern, einen Lahmen, einen halbseitig Gelähmten, einen Krüppel, einen Altersschwachen, einen Blinden, einen Stummen, einen Tauben, einen Blindstummen, einen Taubblinden, einen Taubstummen, einen Taubstummblinden, alle diese zweiunddreißig, dieses Zurückholen hat der vollkommen Erwachte erlaubt, einzusehen, wiedergutzumachen, aufzugeben, gibt es nicht für ihn, den Ausschluß-Akt, es gibt sieben nicht der Regel gerechte Fälle, in Bezug auf begangene und zugegebene (Vergehen) gibt es sieben nicht der Regel gerechte, in Bezug auf begangene und nicht zugegebene gibt es sieben der Regel gemäße, in Anwesenheit befragt, vorher gestanden, Erinnerung, Geisteskrankheit, überstanden, Ausschlußverfahren, Verbannungsakt, Verzeihungerbitten, Ausstoßung, Auferlegung des Getrenntwohnens, Anfang, Sühne, Wiederzulassung und die Vollordination. Wenn einer das dem anderen tut, sind diese sechzehn nicht der Regel gemäß. Wenn der (richtige) tun würde, dann sind diese sechzehn gut getan, gegenseitig ersetzt, sind diese sechzehn nicht der Regel gerecht, zwei und zwei (richtig) begründet, sind die sechzehn der Regel gerecht.

Jeden (einzelnen Begriff) als Ausgangsbasis genommen habend ist nicht der Regel gerecht, so sagte der Sieger. Es tat ein Sangha einen Verwarnungsakt einem Streit machenden nicht der Regel gerecht in einer Teilgruppe, jener ging zu einer anderen Mönchsklause, jene begingen jenen Verwarnungsakt in einer vollständigen Gruppe der Regel gemäß, woanders der Regel gemäß in einer Teilgruppe taten sie den Verwarnungsakt, scheinbar der Regel gemäß in Teil- und vollständiger Gruppe begingen sie, nicht der Regel gemäß in vollständiger und der Regel gemäß in Teilgruppe, scheinbar der Regel gemäß in Teil- und vollständiger Gruppe.

Diese Fälle jeden (einzelnen Begriff) als Ausgangsbasis genommen habend, macht der Kluge die Reihe. Für einen Ungebildeten und Unerfahrenen den Unterwerfungsakt, den Familienverderber den Verbannungsakt, einen Schimpfenden den Akt des Verzeihungerbittens soll man tun, nicht sehen, nicht wiedergutmachen, falsche Ansicht nicht aufgeben, jenem ist ein Ausstoßungsakt zu tun, sagte der Lenker. Die Weisheit des Ausstoßungsaktes besteht in ihrer Androhung, demnach, wenn er zum besseren kehrt, bat er um Aufhebung, die Aufhebung jenes Aktes ist wie unten gesagt, jener versammelte stritt beim jeweiligen (Sangha) Akt: ist nicht getan, schlecht getan, muß noch einmal gemacht werden, bis der Akt aufgehoben ist: jene Mönche sagen das rechte. Der große Weise sah bei den für einen Akt würdigen das Elend des Verlustes (sittlichen Verhaltens), die Aufhebung ordnete er an, wie ein Arzt die Medizin.