­Das Buch der Charaktere

Einer-Darstellung

Der Zeitweilig-Befreite

Welcher Mensch gilt als „Zeitweilig-Befreiter“ (samayavimutto)?

Da erreicht ein Mensch zu Zeiten, dann und wann, leibhaftig die „acht Freiungen“, und nach weisem Erkennen ist in ihm der Wahn zum Teil erloschen. Diesen Menschen nennt man einen „Zeitweilig-Befreiten“.

Der Dauernd-Befreite

Welcher Mensch gilt als „Dauernd-Befreiter“ (asamayavimutto)?

Da erreicht ein Mensch zwar nicht zu Zeiten, dann und wann, leibhaftig die acht Freiungen, aber nach weisem Erkennen ist in ihm der Wahn erloschen. Diesen Menschen nennt man einen „Dauernd-Befreiten“. — Überdies gelten alle heiligen Jünger hinsichtlich der „heiligen Befreiung“ als „Dauernd-Befreite.“

Der Erschütterliche

Welcher Mensch gilt als „erschütterlich“ (kuppadhammo)?

Da gewinnt ein Mensch die formhaften oder formlosen „Errungenschaften“. Aber er gewinnt sie nicht nach Wunsch, nicht ohne Mühe und Anstrengung; und nicht nach Wunsch hinsichtlich des Ortes, des Gegenstandes und der Dauer versenkt er sich in dieselben und erhebt sich daraus. Da ist es wohl möglich, daß bei einem solchen Menschen aus Nachlässigkeit jene Errungenschaften ins Schwanken geraten. Diesen Menschen nennt man „erschütterlich“.

Der Unerschütterliche

Welcher Mensch gilt als „unerschütterlich“ (akuppadhammo)?

Da gewinnt ein Mensch die formhaften oder formlosen Errungenschaften. Und er gewinnt sie nach Wunsch, ohne Mühe und Anstrengung; und nach Wunsch hinsichtlich des Ortes, des Gegenstandes und der Dauer versenkt er sich in dieselben und erhebt sich daraus. Unmöglich ist es da, kann nicht sein, daß bei einem solchen Menschen aus Nachlässigkeit jene Errungenschaften ins Schwanken geraten. Diesen Menschen nennt man „unerschütterlich“. — Überdies gelten alle heiligen Jünger hinsichtlich der heiligen Befreiung als „unerschütterlich“.

Der dem Rückfall Ausgesetzte

Welcher Mensch ist „dem Rückfall ausgesetzt“ (parihānadhammo)?

Da gewinnt ein Mensch die formhaften oder formlosen Errungenschaften. Aber er gewinnt sie nicht nach Wunsch, nicht ohne Mühe und Anstrengung; und nicht nach Wunsch hinsichtlich des Ortes, des Gegenstandes und der Dauer versenkt er sich in dieselben und erhebt sich daraus. Da ist es wohl möglich, daß ein solcher Mensch aus Nachlässigkeit jener Errungenschaften verlustig geht. Diesen Menschen nennt man „dem Rückfall ausgesetzt“.

Der vor Rückfall Gesicherte

Welcher Mensch ist „vor Rückfall gesichert“ (aparihānadhammo)?

Da gewinnt ein Mensch die formhaften oder formlosen Errungenschaften. Und er gewinnt sie nach Wunsch, ohne Mühe und Anstrengung; und nach Wunsch hinsichtlich des Ortes, des Gegenstandes und der Dauer versenkt er sich in dieselben und erhebt sich daraus. Unmöglich ist es da, kann nicht sein, daß ein solcher Mensch aus Nachlässigkeit jener Errungenschaften verlustig geht. Diesen Menschen nennt man „vor Rückfall gesichert“. — Überdies sind alle heiligen Jünger hinsichtlich der heiligen Befreiung „vor Rückfall gesichert.“

Der Willenswalt

Welcher Mensch gilt als „Willenswalt“ (cetanābhabbo)?

Da gewinnt ein Mensch die formhaften oder formlosen Errungenschaften. Aber er gewinnt sie nicht nach Wunsch, nicht ohne Mühe und Anstrengung; und nicht nach Wunsch hinsichtlich des Ortes, des Gegenstandes und der Dauer versenkt er sich in dieselben und erhebt sich daraus. Wenn er aber seinen Willen darauf gerichtet hält, geht er jener Errungenschaften nicht verlustig. Diesen Menschen bezeichnet man als „Willenswalt“.

Der Wachensmächtige

Welcher Mensch gilt als „wachensmächtig“ (anurakkhanābhabbo)?

Da gewinnt ein Mensch die formhaften oder formlosen Errungenschaften. Aber er gewinnt sie nicht nach Wunsch, nicht ohne Mühe und Anstrengung; und nicht nach Wunsch hinsichtlich des Ortes, des Gegenstandes und der Dauer versenkt er sich in dieselben und erhebt sich daraus. Wenn er aber wachsam ist, geht er jener Errungenschaften nicht verlustig. Diesen Menschen nennt man „wachensmächtig“.

Der Weltling

Welcher Mensch gilt als „Weltling“ (puthujjano)?

Wer nicht von den „drei Fesseln“ befreit ist und auch nicht gerade auf dem Wege ist, jene drei Dinge zu verlieren: diesen Menschen bezeichnet man als „Weltling“.

Der Anwärter auf Heiligkeit

Welcher Mensch gilt als „Anwärter auf Heiligkeit“ (gotrabhú)?

Wer jenen Zustand erreicht hat, auf welchen unmittelbar der Eintritt der Heiligkeit erfolgt. Diesen Menschen bezeichnet man als „Anwärter auf Heiligkeit“.

Die vom Bösen Abstehenden

Welcher Mensch steht aus Furcht vom Bösen ab (bhayúparato)?

Die sieben „Kämpfer“ stehen aus Furcht vom Bösen ab und solche „Weltlinge“, die sittenrein sind.

Der „Vollkommen-Heilige“ steht ohne Furcht vom Bösen ab.

Der des Fortschritts Unfähige

Welcher Mensch ist „des Fortschritts unfähig“ (abhabbāgamano)?

Diejenigen Menschen, die infolge von Taten gehemmt sind, durch „Verderbtheit“ gehemmt sind, durch die Früchte böser Taten gehemmt sind, die ohne Vertrauen sind, willensschwach, unverständig, unfähig den rechten Pfad zu gewinnen, die Vollkommenheit im Guten: diese Menschen nennt man „des Fortschritts unfähig“.

Der des Fortschritts Fähige

Welcher Mensch ist „des Fortschritts fähig“ (bhabbāgamano)?

Solche Menschen, die weder durch Taten, noch durch Verderbtheit, noch durch die Früchte böser Taten gehemmt sind, die voll Vertrauen sind, willensstark, verständig, fähig den rechten Pfad zu gewinnen, die Vollkommenheit im Guten. Diesen Menschen nennt man „des Fortschritts fähig“.

Hinsichtlich der Zukunft gewiß

Welcher Mensch ist „hinsichtlich der Zukunft gewiß“ (niyato)?

Solche Menschen, denen die fünf „Taten mit unmittelbarem Ausgang“ (ānantarika-kammāni) eignen, die den „mit bestimmtem Ausgang verbundenen schlechten Ansichten“ (niyata-micchāditthí) zugetan sind, und die acht heiligen Jünger: diese sind „hinsichtlich der Zukunft gewiß“.

Die übrigen Menschen sind „hinsichtlich der Zukunft ungewiß“.

Der auf dem Pfad Befindliche

Welcher Mensch befindet sich „auf dem Pfade“ (patipannako)?

Die vier pfadkundigen Jünger befinden sich „auf dem Pfade“.—

Die vier zielkundigen Jünger aber weilen „am Ziele“.

Der Zweifach-Endende

Welcher Mensch gilt als „Zweifach-Endender“ (samasísí)?

Einen Menschen, bei dem zu ein und derselben Zeit die Wahn-Erlöschung und das Lebensende eintritt, den bezeichnet man als „Zweifach-Endenden“.

Der Zeithemmende

Welcher Mensch gilt als „zeithemmend“ (thitakappí)?

Gesetzt, ein Mensch befinde sich gerade auf dem „Wege“, das Ziel des „Stromeintrittes“ zu verwirklichen, und es sei gerade die Zeit des Weltbrandes, so würde, bevor dieser Mensch nicht das Ziel des Stromeintrittes verwirklicht hat, die Welt nicht in Brand geraten. Diesen Menschen bezeichnet man als „zeithemmend“. — Überdies gelten alle Jünger, die den Pfad erreicht haben, als „zeithemmend“.

Der Heilige und der Nichtheilige

Welcher Mensch gilt als „Heiliger“ (ariyo)?

Die acht heiligen Jünger gelten als „Heilige“; die übrigen Wesen aber gelten als „Nichtheilige“.

Kämpfer, Kampfesledige und weder Kämpfer noch Kampfesledige

Welcher Mensch gilt als „Kämpfer“ (sekho)?

Die vier Jünger, die den Pfad erreicht haben, und die drei Jünger, die das Ziel erreicht haben: diese gelten als „Kämpfer“.

Der Vollkommen-Heilige gilt als „Kampfeslediger“ (asekho).

Die übrigen Wesen aber gelten als „weder Kämpfer noch Kampfesledige“.

Der Dreiwissensmächtige

Welcher Mensch gilt als „dreiwissensmächtig“ (tevijjo)?

Der mit den drei Wissen ausgestattete Jünger gilt als „dreiwissensmächtig“.

Der Sechsfach-Geistesmächtige

Welcher Mensch gilt als „sechsfach-geistesmächtig“ (chalabhiñño)?

Der mit den „sechs Geisteskräften“ ausgestattete Jünger gilt als „sechsfach geistesmächtig“.

Der Vollkommen-Erleuchtete

Welcher Mensch gilt als „Vollkommen-Erleuchteter“ (sammāsambuddho)?

Da erkennt ein Mensch in den zuvor ungehörten Dingen selber die Wahrheit und erlangt darin die Allerkenntnis und in den Kräften die Meisterschaft. Diesen Menschen bezeichnet man als „Vollkommen-Erleuchteten“.

Der Einzel-Erleuchtete

Welcher Mensch gilt als „Einzel-Erleuchteter“ (paccekasambuddho)?

Da erkennt ein Mensch in den zuvor ungehörten Dingen selber die Wahrheit, aber er erlangt nicht darin die Allerkenntnis und in den Kräften nicht die Meisterschaft. Diesen Menschen bezeichnet man als „Einzel-Erleuchteten.“

Der Beiderseits-Erlöste

Welcher Mensch gilt als „Beiderseits-Erlöster“ (ubhatobhāgavimutto)?

Da hat ein Mensch leibhaftig die acht Freiungen erreicht, und nach weisem Erkennen ist in ihm der Wahn erloschen. Diesen Menschen bezeichnet man als „Beiderseits-Erlösten“.

Der Wissens-Erlöste

Welcher Mensch gilt als „Wissens-Erlöster“ (paññāvimutto)?

Da hat ein Mensch zwar nicht leibhaftig die acht Freiungen erreicht, aber nach weisem Erkennen ist in ihm der Wahn erloschen. Diesen Menschen bezeichnet man als „Wissens-Erlösten“.

Der Körperzeuge

Welcher Mensch gilt als „Körperzeuge“ (kāyasakkhí)?

Da hat ein Mensch leibhaftig die acht Freiungen erreicht, und nach weisem Erkennen ist in ihm der Wahn zum Teil erloschen. Diesen Menschen bezeichnet man als „Körperzeugen“.

Der Erkenntnisgereifte

Welcher Mensch gilt als „Erkenntnisgereifter“ (ditthippatto)?

Da erkennt ein Mensch der Wirklichkeit gemäß: ,Dies ist das Leiden‘; erkennt der Wirklichkeit gemäß: ,Dies ist die Entstehung des Leidens‘; erkennt der Wirklichkeit gemäß: ,Dies ist die Aufhebung des Leidens‘; erkennt der Wirklichkeit gemäß: ,Dies ist der zur Aufhebung des Leidens führende Pfad‘. Die vom Vollendeten verkündeten Wahrheiten hat er weise erkannt und erwogen, und nach weisem Erkennen ist in ihm der Wahn zum Teil erloschen. Diesen Menschen bezeichnet man als „Erkenntnisgereiften“.

Der Glaubensbefreite

Welcher Mensch gilt als „Glaubensbefreiter“ (saddhāvimutto)?

Da erkennt ein Mensch der Wirklichkeit gemäß: ,Dies ist das Leiden‘; erkennt der Wirklichkeit gemäß: ,Dies ist die Entstehung des Leidens‘; erkennt der Wirklichkeit gemäß: ,Dies ist die Aufhebung des Leidens‘; erkennt der Wirklichkeit gemäß: ,Dies ist der zur Aufhebung des Leidens führende Pfad.‘ Die vom Vollendeten verkündeten Wahrheiten hat er weise erkannt und erwogen, und nach weisem Erkennen ist in ihm der Wahn zum Teil erloschen, doch nicht auf die Weise, wie in dem Erkenntnisgereiften. Diesen Menschen bezeichnet man als „Glaubensbefreiten“.

Der Wahrheitsergebene

Welcher Mensch gilt als „Wahrheitsergebener“ (dhammānusārí)?

Wer gerade auf dem „Wege“ ist, das Ziel des Stromeintrittes zu verwirklichen und die Fähigkeit der Einsicht stark entwickelt hat, von Einsicht getrieben den von Einsicht geleiteten heiligen Pfad erweckt: diesen Menschen bezeichnet man als „Wahrheitsergebenen“.—

Der „Wahrheitsergebene“ ist gerade auf dem Wege, das Ziel des Stromeintrittes zu verwirklichen, der „Erkenntnisgereifte“ aber weilt am Ziele.

Der Glaubensergebene

Welcher Mensch gilt als „Glaubensergebener“ (saddhānusārí)?

Wer gerade auf dem „Wege“ ist, das Ziel des Stromeintrittes zu verwirklichen und die Fähigkeit des Vertrauens stark entwickelt hat, von Vertrauen getrieben den von Vertrauen geleiteten heiligen Pfad erweckt: diesen Menschen bezeichnet man als „Glaubensergebenen“.—

Der „Glaubensergebene“ ist gerade auf dem „Wege“, das Ziel des Stromeintrittes zu verwirklichen, der „Glaubensbefreite“ aber weilt am „Ziele“.

Der höchstens siebenmal Wiedergeborene

Welcher Mensch gilt als „höchstens siebenmal Wiedergeborener“ (sattakkhattuparamo)?

Da ist ein Mensch nach Vernichtung der drei Fesseln „in den Strom eingetreten“ (sotāpanno), dem

Verderben entronnen, gesichert, der vollen Erleuchtung gewiß. Noch siebenmal unter Geistern und Menschen die Geburten durcheilend, die Geburten durchwandernd, macht er dem Leiden ein Ende. Diesen Menschen bezeichnet man als „höchstens siebenmal Wiedergeborenen“.

Der von Geschlecht zu Geschlecht Eilende

Welcher Mensch gilt als ein von „Geschlecht zu Geschlecht Eilender“ (kolankolo)?

Da ist ein Mensch nach Vernichtung der drei Fesseln in den Strom eingetreten, dem Verderben entronnen, gesichert, der vollen Erleuchtung gewiß. Noch zweimal oder dreimal unter edlen Geschlechtern die Geburten durcheilend, die Geburten durchwandernd, macht er dem Leiden ein Ende. Diesen Menschen bezeichnet man als einen von „Geschlecht zu Geschlecht Eilenden“.

Der Einmal-Aufkeimende

Welcher Mensch gilt als „Einmal-Aufkeimender“ (ekabíjí)?

Da ist ein Mensch nach Vernichtung der drei Fesseln in den Strom eingetreten, dem Verderben entronnen, gesichert, der vollen Erleuchtung gewiß. Nur noch einmal zum menschlichen Dasein gelangt, macht er dem Leiden ein Ende. Diesen Menschen bezeichnet man als „Einmal-Aufkeimenden“.

Der Einmal-Wiederkehrende

Welcher Mensch gilt als „Einmal-Wiederkehrender“ (sakadāgāmí)?

Da kehrt ein Mensch nach Vernichtung der drei Fesseln und nach äußerster Abschwächung von Begehren, Haß und Verblendung nur noch einmal wieder. Und nur noch einmal zu dieser Welt zurückgekehrt macht er dem Leiden ein Ende. Diesen Menschen bezeichnet man als „Einmal-Wiederkehrenden“.

Der Nie-Wiederkehrende

Welcher Mensch gilt als „Nie-Wiederkehrender“ (anāgāmí)?

Da erscheint ein Mensch nach Vernichtung der „fünf niederen Fesseln“ unter den geistgeborenen Wesen wieder, und dort erlischt er vom Wahn, kehrt nicht mehr zurück von jener Welt. Diesen Menschen bezeichnet man als „Nie-Wiederkehrenden“.

Der auf halber Fährte Erlöschende

Welcher Mensch gilt als ein „auf halber Fährte Erlöschender“ (antarāparinibbāyí)?

Da erscheint ein Mensch nach Vernichtung der fünf niederen Fesseln unter den geistgeborenen Wesen wieder, und dort erlischt er vom Wahn, kehrt nicht mehr zurück von jener Welt.—Unmittelbar nach dem Erscheinen daselbst oder während der noch unvollendeten halben Lebenszeit erweckt er den „heiligen Pfad“ zur Überkommung der höheren Fesseln. Diesen Menschen bezeichnet man als einen „auf halber Fährte Erloschenden“.

Der nach halber Fährte Erlöschende

Welcher Mensch gilt als ein nach halber Fährte Erlöschender“ (upahaccaparinibbāyí)?

Da erscheint ein Mensch nach Vernichtung der fünf niederen Fesseln unter den geistgeborenen Wesen wieder, und dort erlischt er vom Wahn, kehrt nicht mehr zurück von jener Welt.—Die halbe Lebenszeit überschreitend oder beim Eintritt des Todes erweckt er den heiligen Pfad zur Überkommung der höheren Fesseln. Diesen Menschen bezeichnet man als einen „nach halber Fährte Erlöschenden“.

Der Mühelos-Erlöschende

Welcher Mensch gilt als „Mühelos-Erlöschender“ (asankhāraparinibbāyí)?

Da erscheint ein Mensch nach Vernichtung der fünf niederen Fesseln unter den geistgeborenen Wesen wieder, und dort erlischt er vom Wahn, kehrt nicht mehr zurück von jener Welt.-Ohne Mühe erweckt er den heiligen Pfad zur Überkommung der höheren Fesseln. Diesen Menschen bezeichnet man als „Mühelos-Erlöschenden“.

Der Mühsam-Erlöschende

Welcher Mensch gilt als „Mühsam-Erlöschender“ (sasankhāraparinibbāyí)?

Da erscheint ein Mensch nach Vernichtung der fünf niederen Fesseln unter den geistgeborenen Wesen wieder, und dort erlischt er vom Wahn, kehrt nicht mehr zurück von jener Welt.—Mit Mühe erweckt er den heiligen Pfad zur Überkommung der höheren Fesseln. Diesen Menschen bezeichnet man als „Mühsam-Erlöschenden“.

Der stromaufwärts zu den hehren Göttern Eilende

Welcher Mensch gilt als ein „stromaufwärts zu den hehren Göttern Eilender“ (uddhamsoto akanitthagāmí)?

Da erscheint ein Mensch nach Vernichtung der fünf niederen Fesseln unter den geistgeborenen Wesen wieder, und dort erlischt er vom Wahn, kehrt nicht mehr zurück von jener Welt.—Von dem Himmel der „mühelosen Götter“ abgeschieden, erscheint er in dem Himmel der „quallosen Götter“ wieder. Von dem Himmel der quallosen Götter abgeschieden, erscheint er in dem Himmel der „klarsichtigen Götter“ wieder. Von dem Himmel der klarsichtigen Götter abgeschieden, erscheint er in dem Himmel der „klarsichtbaren Götter“ wieder. Von dem Himmel der klarsichtbaren Götter abgeschieden, erscheint er in dem Himmel der „hehren Götter“ wieder, und in dem Himmel der hehren Götter erweckt er den heiligen Pfad zur Überkommung der höheren Fesseln. Diesen Menschen bezeichnet man als „stromaufwärts zu den hehren Göttern Eilenden“.

Der in den Strom Eingetretene

Wer gerade auf dem Wege ist, die drei Fesseln zu verlieren, das Ziel des Stromeintrittes zu verwirklichen, oder wer die drei Fesseln überkommen hat: diesen Menschen bezeichnet man als einen „in den Strom Eingetretenen“ (sotāpanno).

Der Einmal-Wiederkehrende

Wer gerade auf dem Wege ist, sinnliches Begehren und Ärger zur äußersten Abschwächung zu bringen, das Ziel der Einmal-Wiederkehr zu verwirklichen, oder in wem sinnliches Begehren und Ärger äußerst abgeschwächt sind: diesen Menschen bezeichnet man als „Einmal-Wiederkehrenden“ (sakadāgāmí).

Der Nie-Wiederkehrende

Wer gerade auf dem Wege ist, sinnliches Begehren und Ärger restlos zu verlieren, das Ziel der Nie-Wiederkehr zu verwirklichen, oder wer sinnliches Begehren und Ärger restlos überkommen hat: diesen Menschen bezeichnet man als „Nie-Wiederkehrenden“ (anāgāmí).

Der Vollkommen-Heilige

Wer gerade auf dem Wege ist, Begehren nach formhaftem Dasein, Begehren nach formlosem Dasein, Eigendünkel, Zerstreutheit und Verblendung restlos zu verlieren, das Ziel der vollkommenen Heiligkeit zu verwirklichen, oder wer Begehren nach formhaftem Dasein, Begehren nach formlosem Dasein, Eigendünkel, Zerstreutheit und Verblendung restlos überkommen hat: diesen Menschen bezeichnet man als „Vollkommen Heiligen (arahāt).