Petavatthu

Buch 4

16. Die sechzigtausend Hämmer

Moggallāna:
Warum wie ein Verrückter rennst
gleich einem Tiere du herum?
Du zweifellos hast bös gewirkt,
dass du nunmehr so stöhnen musst.

Peta:
Ich bin ein Peta ja, o Herr,
ging abwärts, kam in Yamas Welt.
Weil böses Wirken ich gewirkt,
gelangt ich in die Petawelt.

Der Hämmer sechzigtausend sind’s,
die schlagen mir auf meinen Kopf
mit aller Wucht und voller Kraft,
zersplittern mir den Schädel ganz.

Moggallāna:
Was hast du Böses denn getan
in Werken, Worten und im Geist.
Für welches Wirken reift es dir,
dass solches Leiden du erfährst?

Der Hämmer sechzigtausend sind’s,
die schlagen dir auf deinen Kopf
mit aller Wucht und voller Kraft,
zersplittern dir den Schädel ganz.

Peta:
Ich sah einst Buddha Sunetta,
der seine Sinn entfaltet hatt,
wie unter einem Baum er saß.
In Schauung, frei von jeder Furcht.

Tonscherben schleudert ich auf ihn,
so dass der Schädel ihm zerbrach.
Für dieses Wirken reift es mir,
dass solches Leiden ich erlangt.

Moggallāna:
Durch das Gesetz ist’s Elender,
dass sechzigtausend Hämmer nun
dir schlagen wohl auf deinen Kopf
mit aller Wucht und aller Kraft
zersplittern dir den Schädel ganz.