Saṃyutta Nikaya 1

Von den Devatas

76. Es welkt nicht

„Was welkt dahin und was welkt nicht? Was heißt ein Abweg?
Was ist die Gefahr für die (Erreichung der) Heilszustände?
was nimmt Tag und Nacht ab?
Was ist der Schmutzflecken am heiligen Wandel?
Was ist ein Bad ohne Wasser?
Wie viele Lücken gibt es in der Welt, wo das Denken keinen Halt findet?
Dich zu befragen sind wir gekommen, wie können wir das erkennen?“

„Die (körperliche) Form der Menschen welkt dahin,
Name und Sippe welken nicht.
Begierde heißt ein Abweg;
Lust ist die Gefahr für die (Erreichung der) Heilszustände.
Die Lebenszeit nimmt Tag und Nacht ab;
das Weib ist der Schmutzflecken des heiligen Wandels:
an ihm hängt dies Geschlecht;
Kasteiung und heiliger Wandel, das ist ein Bad ohne Wasser.
Sechs Lücken gibt es in der Welt, wo das Denken keinen Halt findet:
Trägheit, Lässigkeit, Untätigkeit, Bequemlichkeit,
Schlaf und Faulheit: diese sechs Lücken, das soll man durchaus meiden.“