Saṃyutta Nikaya 11

Von Sakka

11. Die Götter (1) oder das Gelübde

Sāvatthī (ist der Schauplatz).

„Von Sakka, dem Fürsten der Götter, ihr Bhikkhus, waren früher, da er ein Mensch war, sieben Gelübde angenommen und erfüllt worden, wegen deren Erfüllung Sakka zu der Sakkawürde gelangte.

Welche sieben Gelübde?

  • 'Mein Leben lang will ich einer sein, der Mutter und Vater unterhält.—
  • Mein Leben lang will ich einer sein, der die Ältesten in der Familie hoch verehrt.—
  • Mein Leben lang will ich einer sein, der sanft redet.—
  • Mein Leben lang will ich einer sein, der keine Verleumdung ausspricht.—
  • Mein Leben lang will ich mit einem von Schmutz und Geiz freien Herzen mein Haus bewohnen, freigebig , mit reinen Händen , am Spenden mich freuend, den Bittenden zugänglich (yācayoga), an Verteilung von Almosen mich freuend.—
  • Mein Leben lang will ich die Wahrheit sprechen.—
  • Mein Leben lang will ich nicht zornig sein. Wenn Zorn in mir entsteht, will ich ihn sogleich unterdrücken.'

Von Sakka, dem Fürsten der Götter, ihr Bhikkhus, waren früher, da er ein Mensch war, diese sieben Gelübde angenommen und erfüllt worden, wegen deren Erfüllung Sakka zu der Sakkawürde gelangte.

Den Mann, der Mutter und Vater unterhält,
der die Ältesten in der Familie hoch verehrt,
Der sanft ist und freundlich redet, der Verleumdung meidet,
Der um Unterdrückung des Geizes sich bemüht,
den Mann, der wahrhaft ist und den Zorn überwindet:
Den nennen die Tāvatimsa-Götter einen guten Menschen.“