Saṃyutta Nikaya 11

Von Sakka

19. Verehrung durch Sakka (2)

In Sāvatthī im Jetahaine (ist der Schauplatz).

„In früherer Zeit einmal, ihr Bhikkhus, redete Sakka, der Fürst der Götter, den Wagenlenker Mātali an: 'Schirre, lieber Mātali, den mit tausend edlen Pferden bespannten Wagen! Wir wollen in das Gartengrundstück uns begeben, das schöne Grundstück zu besehen.'

'Ja, Herr!' erwiderte, ihr Bhikkhus, der Wagenlenker Mātali aufhorchend Sakka, dem Fürsten der Götter, schirrte den mit tausend edlen Pferden bespannten Wagen und meldete Sakka, dem Fürsten der Götter: 'Geschirrt ist dir, Verehrter, der mit tausend edlen Pferden bespannte Wagen. Nun (tue), wofür du die rechte Zeit für gekommen hältst.'

Da nun, ihr Bhikkhus, stieg Sakka, der Fürst der Götter, von dem Palast Vejayanta herab und verehrte mit zusammengelegten Händen den Erhabenen.

Da nun, ihr Bhikkhus, redete der Wagenlenker Mātali Sakka, den Fürsten der Götter, mit der Strophe an:

'Da dich doch Götter und Menschen verehren, Vāsava,
Wer ist denn da der Yakkha, den du, Sakka, verehrst ?'

'Der da hier der Vollkommen Erleuchtete ist in dieser Welt mit ihren Göttern,
Der Meister, der den Namen des Höchsten trägt , ihn verehre ich, Mātali.
Denen Begierde und Haß und Nichtwissen entschwunden ist,
Die Vollendeten, bei denen die weltlichen Einflüsse vernichtet sind:
Sie verehre ich, Mātali!

Die nach Beseitigung von Begierde und Haß, nach Überwindung des Nichtwissens
Noch in der Vorbereitung an der Abnahme (der weltlichen Einflüsse)
sich erfreuend unermüdlich sich schulen:
Sie verehre ich, Mātali!'

'Die besten sind es wahrlich in der Welt, die du, Sakka, verehrst.
Auch ich verehre sie, die du verehrst, Vāsava!'

Nachdem mit solchen Worten der Herrliche, der Götterkönig, der Gatte der Sujā, den Erhabenen verehrt hatte, bestieg der Herrscher seinen Wagen.“