Saṃyutta Nikaya 11

Von Sakka

21. Abgeschnitten

In Sāvatthī, im Jetahaine (ist der Schauplatz).

Da nun begab sich Sakka, der Fürst der Götter, dorthin, wo sich der Erhabene befand. Nachdem er sich dorthin begeben und den Erhabenen ehrfurchtsvoll begrüßt hatte, trat er zur Seite.

Zur Zeite stehend redete dann Sakka, der Fürst der Götter, den Erhabenen mit der Strophe an:

„Was muß man abschneiden, um glücklich zu leben?
Was muß man abschneiden, um keinen Kummer zu leiden?
Was ist das einzige, dessen Vernichtung du billigst, o Gotama?“

„Den Zorn muß man abschneiden, um glücklich zu leben;
den Zorn muß man abschneiden, um keinen Kummer zu leiden.
Die Vernichtung des Zornes,
dessen Wurzel Gift und dessen Gipfel süß ist, o Vāsava,
Preisen die Edlen; denn hat man ihn abgeschnitten,
leidet man keinen Kummer mehr.“