Saṃyutta Nikaya 11

Von Sakka

23. Zauber

In Sāvatthī (ist der Schauplatz).

„In früherer Zeit einmal, ihr Bhikkhus, war der Dämonenfürst Vepacitti siech, leidend, schwer krank.

Da nun, ihr Bhikkhus, begab sich Sakka, der Fürst der Götter, dorthin, wo sich der Dämonenfürst Vepacitti befand, um sich nach dem Kranken zu erkundigen.

Es sah aber, ihr Bhikkhus, der Dämonenfürst Vepacitti Sakka, den Fürsten der Götter, von ferne heran kommen. Nachdem er ihn gesehen hatte, sprach er zu Sakka, dem Fürsten der Götter, also: 'Heile mich, Fürst der Götter !'

'Teile mir, Vepacitti, den Sambara-Zauber mit !'

'Da muß ich, Verehrter, erst die Dämonen befragen.'

Da nun, ihr Bhikkhus, befragte der Damonenfürst Vepacitti die Dämonen: 'Soll ich Sakka, dem Fürsten der Götter, den Sambara-Zauber mitteilen?'

'Du darfst doch, Verehrter, Sakka, dem Fürsten der Götter, den Sambara-Zauber nicht mitteilen .'

Da nun, ihr Bhikkhus, redete der Dämonenfürst Vepacitti Sakka, den Fürsten der Götter, mit der Strophe an:

'Auch der Zauber, du herrlicher Sakka, Götterkönig, Gatte der Subjā,
Kommt in die furchtbare Hölle, gleich Sambara auf hundert Jahre .' “