Saṃyutta Nikaya 11

Von Sakka

6. Die jungen Vögel

Sāvatthī ist der Schauplatz.

„In früherer Zeit einmal, ihr Bhikkhus, stand ein Kampf bevor zwischen den Göttern und den Dämonen.

In diesem Kampfe aber, ihr Bhikkhus, siegten die Dämonen. Die Götter unterlagen.

Unterlegen, ihr Bhikkhus, flüchteten die Götter in der Richtung gegen Norden. Es verfolgten sie die Dämonen.

Da nun, ihr Bhikkhus, redete Sakka, der Fürst der Götter, den Wagenlenker Mātali mit der Strophe an:

‚Die jungen Vögel, Mātali, auf dem Seidenwollbaum
Meide sie mit der Wagendeichselspitze.
Gerne wollen wir den Dämonen unser Leben preisgeben,
Daß nur nicht diese Vögel ihres Nestes beraubt werden.‘

‚Ja, Herr!‘ erwiderte aufhorchend, ihr Bhikkhus, der Wagenlenker Mātali Sakka, dem Fürsten der Götter, und ließ den mit tausend edlen Pferden bespannten Wagen kehrt machen.

Da nun, ihr Bhikkhus, kam den Dämonen dieser Gedanke: ‚Kehrt gemacht hat jetzt Sakka’s, des Fürsten der Götter, mit tausend edlen Pferden bespannter Wagen. Zum zweiten mal werden die Götter mit den Dämonen kämpfen.‘ Von Furcht befallen zogen sie sich in die Dämonenstadt zurück.

So wurde, ihr Bhikkhus, Sakka, dem Fürsten der Götter, wegen seiner Gerechtigkeit der Sieg zu teil.“