Saṃyutta Nikaya 11

Von Sakka

7. Keine Schädigung

Sāvatthī (ist der Schauplatz).

„In früherer Zeit einmal, ihr Bhikkhus, entstand Sakka, dem Fürsten der Götter, wie er so ganz in der Stille einsamer Meditation sich hingab, der folgende erwägende Gedanke: ‚Auch wenn jemand mein Gegner sein sollte, möchte ich ihm keine Schädigung zufügen.‘

Da nun merkte, ihr Bhikkhus, der Dämonenfürst Vepacitti in seinem Herzen die erwägenden Gedanken Sakka’s, des Fürsten der Götter, und begab sich dorthin, wo sich Sakka, der Fürst der Götter, befand.

Und es sah Sakka, der Fürst der Götter, den Dämonenfürsten Vepacitti von ferne herankommen. Nachdem er ihn gesehen, sprach er also zu dem Dämonenfürsten Vepacitti: ‚Halt, Vepacitti, du bist gefangen !‘

‚Was du eben gedacht hast, das darfst du nicht aufgeben.‘

‚Schwöre mir, Vepacitti, daß du mir keine Schädigung zufügen willst.‘

‚Die Sünde, die aus lügnerischer Rede, und die Sünde,
die aus Schmähung der Edlen hervorgeht;
Die Sünde eines Verräters und die Sünde eines Undankbaren:
An diese Sünde rührt hier, wer dir, Gatte der Sujā, Schädigung zufügt.“