Saṃyutta Nikaya 11

Von Sakka

8. Der Dämonenfürst Verocana oder der Zweck

Sāvatthī ist der Schauplatz.

Zu jener Zeit aber befand sich der Erhabene an seinem Tagesaufenthaltsplatze, einsamer Meditation ergeben.

Da nun begaben sich Sakka, der Fürst der Götter, und der Dämonenfürst Verocana dorthin, wo sich der Erhabene befand. Nachdem sie sich dorthin begeben hatten, standen sie jeder an einem Türpfosten.

Da nun sprach der Dämonenfürst Verocana zu dem Erhabenen die folgende Strophe:

„Anstrengen soll sich der Mensch nur, bis sein Zweck erreicht ist;
Durch seine Erreichung glänzt der Zweck: das ist des Verocana Wort.“

„Anstrengen soll sich der Mensch nur, bis sein Zweck erreicht ist;
Durch seine Erreichung glänzt der Zweck: etwas höheres als Geduld gibt es nicht.“

„Alle Wesen sind zu einem Zweck geboren, da und dort je nach ihrem Wert,
In der Verbindung mit ihnen haben ihr höchstes Ziel die Genüsse aller Lebewesen.
Durch seine Erreichung glänzt der Zweck: das ist des Verocana Wort.“

„Alle Wesen sind zu einem Zweck geboren, da und dort je nach ihrem Wert,
In der Verbindung mit ihnen haben ihr höchstes Ziel die Genüsse aller Lebewesen.
Durch seine Erreichung glänzt der Zweck: etwas höheres als Geduld gibt es nicht.“