Saṃyutta Nikaya 11

Von Sakka

9. Die Weisen in der Waldwildnis oder der Geruch

Sāvatthī (ist der Schauplatz).

„In früherer Zeit einmal, ihr Bhikkhus, lebten zahlreiche tugendhafte Weise von trefflicher Art, friedlich in der Waldwildnis in Laubhütten.

Da nun, ihr Bhikkhus, begaben sich Sakka, der Fürst der Götter, und der Dämonenfürst Vepacitti dorthin, wo sich die tugendhaften Weisen von trefflicher Art befanden.

Da nun, ihr Bhikkhus, betrat der Dämonenfürst Vepacitti, nachdem er seine fest sitzenden Schuhe angelegt und sein Schwert umgegürtet hatte, unter dem über ihm gehaltenen Schirm durch das Haupttor die Einsiedelei und ging an den tugendhaften Weisen von trefflicher Art in Klafterentfernung vorüber.

Da nun, ihr Bhikkhus, betrat Sakka, der Fürst der Götter, nachdem er seine festsitzenden Schuhe ausgezogen und sein Schwert anderen gegeben und seinen Schirm beiseite gelegt hatte, durch ein (Seiten—)Tor die Einsiedelei und stand unter dem Winde da, mit zusammengelegten Händen die tugendhaften Weisen von trefflicher Art verehrend.

Da nun, ihr Bhikkhus, redeten die tugendhaften Weisen von trefflicher Art Sakka, den Fürsten der Götter, mit der Strophe an:

‚Der Geruch der vor langer Zeit geweihten Weisen
Geht, dem Körper entströmend, mit dem Winde.
Mache hier kehrt, du Tausendäugiger,
Der Duft der Weisen ist unrein, du Götterkönig!‘

‚Der Geruch der vor langer Zeit geweihten Weisen
Soll, dem Körper entströmend, mit dem Winde gehen,
Wie ein Kranz aus bunten Blumen auf dem Haupte.
Nach diesem Geruch verlangen wir, ihr Herren!
Nicht haben da die Götter ein unliebes Gefühl.“