Saṃyutta Nikaya 12

Von den Ursachen

21. Die zehn Kräfte (1)

Ort der Begebenheit: Sāvatthī.

„Mit den zehn Kräften ausgestattet, ihr Bhikkhus, mit den vier (Gründen zum) Selbstvertrauen ausgestattet, beansprucht der Tathāgata die Stelle des Stieres, läßt er in den Versammlungen den Löwenruf erschallen, setzt er das Rad der Erlösung in Bewegung.

So ist Form, so der Form Ursprung, so der Form Untergang; so ist Empfindung, so der Empfindung Ursprung, so der Empfindung Untergang; so ist Wahrnehmung, so der Wahrnehmung Ursprung, so der Wahrnehmung Untergang; so sind Gestaltungen, so der Gestaltungen Ursprung, so der Gestaltungen Untergang; so ist Bewußtsein, so des Bewußtseins Ursprung, so des Bewußtseins Untergang.

So (gilt es:) wenn Jenes ist, tritt dieses ein; aus der Entstehung von jenem geht die Entstehung von diesem hervor; wenn jenes nicht ist, tritt dieses nicht ein; aus der Aufhebung von jenem folgt die Aufhebung von diesem.

Das heißt: aus dem Nichtwissen als Ursache entstehen die Gestaltungen, aus den Gestaltungen als Ursache entsteht das Bewußtsein usw. usw. (= Sutta 1. 3). Auf solche Art kommt der Ursprung der ganzen Masse des Leidens zustande.

Aus dem restlosen Verschwinden aber und der Aufhebung des Nichtwissens folgt Aufhebung der Gestaltungen; aus der Aufhebung der Gestaltungen folgt Aufhebung des Bewußtseins usw. usw. (= 1). Auf solche Art kommt die Aufhebung der ganzen Masse des Leidens zustande.“