Saṃyutta Nikaya 15

Von dem, was unbekannten Anfanges ist

5. Der Berg

(Ort der Begebenheit:) Sāvatthī.

Und es begab sich ein Bikkhu dorthin, wo der Erhabene sich befand. Nachdem er sich dorthin begeben und den Erhabenen ehrfurchtsvoll begrüßt hatte, setzte er sich zur Seite nieder

Zur Seite sitzend sprach dann der Bhikkhu zu dem Erhabenen also: „Ist ein Weltalter wohl lang, Herr?“

„Lang freilich, o Bhikkhu, ist ein Weltalter. Es ist nicht leicht, es auszurechnen: so und so viele Jahre ist es, oder so und so viele Jahrhunderte, oder so und so viele Jahrtausende, oder so und so viele Jahrhunderttausende.“

„Ist es aber möglich, Herr, in einem Gleichnis es zu tun ?“

„Dies ist möglich, o Bhikkhu,“ sprach der Erhabene. „Das ist gerade so, o Bhikkhu, wie wenn da ein großer Felsenberg wäre, eine Meile lang, eine Meile breit, eine Meile hoch, ohne Spalt, ohne Riß, lauter feste Masse; und es streifte immer nach Ablauf eines Jahrhunderts je einmal ein Mann daran mit einem Gewand aus Benaresseide: schneller ja würde, o Bhikkhu, der große Felsenberg durch solches Verfahren aufgebraucht und ginge zu Ende, als ein Weltalter.

So lang, o Bhikkhu, ist ein Weltalter. Von solch langen Weltaltern, o Bhikkhu, wurden viele Weltalter, viele Hunderte von Weltaltern, viele Tausende von Weltaltern, viele Hunderttausende von Weltaltern bei dem Umlauf der Geburten durchmessen.

Warum das? Unbekannten Anfangs, ihr Bhikkhus, ist dieser Umlauf der Geburten usw. usw. (= 1). .. Nunmehr aber, ihr Bhikkhus, habt ihr wohl Ursache genug usw. usw. (= 1). .. ..