Saṃyutta Nikaya 17

Gewinn und Ehre

37–43. Lüge um Gewinn, Ehre und Ruhm

So habe ich gehört. Einst weilte der Erhabene zu Sāvatthī, im Jeta-Hain, im Kloster Anāthapindikas.

Dort wandte sich der Erhabene an die Mönche: „Ihr Mönche!“—„Ja, o Herr!“ erwiderten jene Mönche dem Erhabenen. Der Erhabene nun sprach also:

„Schlimm (in ihren Folgen), o Mönche, sind Gewinn, Ehre und Ruhm, einschneidend und harsch sind sie (in ihren Wirkungen), ein Hindernis bilden sie für die Erreichung der höchsten Bürdenfreiheit.

Ich weiß da, ihr Mönche, von einem gewissen Menschen, ihn mit meinem Geiste durchschauend, dieses: ‚Nicht würde dieser Verehrte bewußte Lüge sprechen,

(37.) auch nicht um seiner Mutter willen,

(38.) auch nicht um seines Vaters willen,

(39.) auch nicht um seines Bruders willen,

(40.) auch nicht um seiner Schwester willen,

(41.) auch nicht um seines Sohnes willen

(42.) auch nicht um seiner Tochter willen,

(43.) auch nicht um seines Weibes willen.‘

Den sehe ich dann später (doch) bewußte Lüge sprechen, von Gewinn, Ehre und Ruhm überwältigt, umstrickten Herzens.

So schlimm (in ihren Folgen) sind Gewinn, Ehre und Ruhm, einschneidend und harsch sind sie (in ihren Wirkungen), ein Hindernis bilden sie für die Erreichung der höchsten Bürdenfreiheit.

Daher, o Mönche, sollt ihr also üben: ‚Gewinn, Ehre und Ruhm, die uns entstanden, wollen wir aufgeben, und nicht sollen Gewinn, Ehre und Ruhm, die uns entstanden, unser Herz umstrickend (und darin haften) bleiben!‘

So, wahrlich, o Mönche, sollt ihr üben!“