Saṃyutta Nikaya 2

Von den Göttersöhnen

22. Khema

Zur Seite stellend sprach dann der Devaputta Khema zu dem Erhabenen die folgenden Strophen:

„Es verfahren die unweisen Toren mit ihrer Seele, als wäre sie ihr Feind,
Indem sie sündhafte Tat tun, die doch bittere Früchte trägt.
Nicht gut ist die vollbrachte Tat, die, wenn man sie getan hat, Reue hervorruft,
Deren Folgen man mit Tränen im Angesicht und weinend hin nimmt.
Die vollbrachte Tat aber ist gut, die, wenn man sie getan hat, keine Reue hervorruft,
Deren Folgen man froh und wohlgemut hin nimmt.“

„Von Anfang an soll man tun, was man als das eigene Heil erkennt,
Nicht soll der einsichtige Weise im Denken mit dem Fuhrmann wetteifern.
Denn wie der Fuhrmann, wenn er den ebenen Weg, die Hauptstraße verlassen
Und auf unebenen Pfad sich begeben hat, mit gebrochener Achse nachsinnt,
Ebenso sinnt der Tor, wenn er von der Wahrheit abgewichen ist und der Unwahrheit sich zugewendet hat,
Dem Rachen des Todes verfallen, mit gebrochener Achse (über seine Torheit) nach.“