Saṃyutta Nikaya 2

Von den Göttersöhnen

25. Jantu

Also habe ich vernommen.

Einstmals weilten zahlreiche Bhikkus im Kosalalande am Himavant in ihrer Waldeinsiedelei, hochmütig, aufgeblasen, unstet, lärmend, geschwätzig, vergeßlich, unbesonnen, nicht gesammelt, zerstreut, mit ungezügelten Sinnen.

Da nun begab sich der Devaputta Jantu am Uposathatage, am fünfzehnten (des Monats) dahin, wo jene Bhikkhus sich befanden. Nachdem er sich dorthin begeben, redete er jene Bhikkhus mit den Strophen an:

„Genügsam in ihrem Leben waren vordem die Bhikkhus, die Schüler des Gotama,
Ohne Begehrlichkeit suchend ihre Almosenspeise, ohne Begehrlichkeit ihre Liegestätte.
Da sie die Unstätigkeit der Welt erkannt hatten, machten sie dem Leiden ein Ende.
In unersättliche Leute sich wandelnd, wie Dorfvorsteher im Dorfe
Liegen sie da, immer wieder essend, gefesselt an der anderen häusliches Gut:

—Die Gemeinde (sonst) mit gefalteten Händen grüßend meine ich hier (nur) einzelne
Augestoßen, herrenlos sind sie, wie die Gespenster, so sind sie.
Die da lässig sind, von denen spreche ich,
Die unermüdlich bleiben, denen zolle ich Verehrung.“