Saṃyutta Nikaya 2

Von den Göttersöhnen

5. Dāmali

Ort der Begebenheit: der Park in Sāvatthī.

Da nun begab sich in vorgeschrittener Nacht der Devaputta Dāmali, mit seiner herrlichen Schönheit den ganzen Jetahain erhellend, dorthin, wo sich der Erhabene befand. Nachdem er sich dorthin begeben und den Erhabenen ehrfurchtsvoll begrüßt hatte, trat er zur Seite. Zur Seite stehend sprach dann der Devaputta Dāmali zu dem Erhabenen die folgende Strophe:

„Große Anstrengung muß hier machen der Brāhmana, unermüdlich,
Mit Aufgabe der sinnlichen Genüsse:
damit hat er keine Wiedergeburt zu erwarten.“

„Nichts gibt es zu tun hier für den Brāhmana;
was zu tun war, ist getan von dem Brāhmana.
Solange er keinen Grund findet in den Flüssen,
Müht sich ab mit allen seinen Gliedern der Mensch
Hat er Grund gefunden und steht er auf festem Boden,
Dann müht er sich nimmer ab; denn er ist ans rettende Ufer gelangt.

Das ist ein Gleichnis, o Dāmali, vom Brāhmana,
Bei dem die weltlichen Einflüsse vernichtet sind,
der weise ist und Versenkung übt.
Da er das Ende erreicht hat von Geburt und Tod,
Müht er sich nimmer ab; denn er ist ans rettende Ufer gelangt.“