Saṃyutta Nikaya 20

Gleichnisse

2. Eine Fingernagelspitze Staub

So habe ich gehört. Einst weilte der Erhabene zu Sāvatthī, im Jeta-Hain, im Kloster des Anāthapindika.

Es nahm da der Erhabene mit der Spitze des Fingernagels ein wenig Staub auf und wandte sich an die Mönche:

„Was meint ihr, o Mönche, was ist mehr: dies Wenige an Staub, das ich mit der Spitze des Fingernagels aufgenommen habe, oder die große Erde?“

„Dies eben, o Herr, ist mehr, nämlich die große Erde. Geringfügig ist das Wenige an Staub, das der Erhabene mit der Spitze des Fingernagels aufgenommen hat. Verglichen mit der großen Erde zählt es gar nicht mit, kommt es gar nicht in Betracht, steht es in gar keinem Verhältnis dazu—nämlich jenes Wenige an Staub, das der Erhabene mit der Spitze des Fingernagels aufgenommen hat..

„Ebenso auch, ihr Mönche, sind es wenige Wesen, die unter Menschen wiedergeboren werden; zahlreicher aber sind jene Wesen, die außerhalb der Menschenwelt wiedergeboren werden.

Daher, ihr Mönche, sollt ihr so üben: ‚Nicht wollen wir nachlässig leben!‘—So habt ihr euch zu üben.“