Saṃyutta Nikaya 22

Die Daseinsgruppen

114. Wissen

So habe ich gehört. Einst weilte der Erhabene zu Sāvatthī, im Jeta-Hain, im Kloster des Anāthapindika.

Da begab sich ein Mönch zum Erhabenen, begrüßte ihn ehrerbietig und setzte sich zur Seite nieder.

Seitwärts sitzend sprach jener Mönch zum Erhabenen also: „Vom Wissen spricht man, o Herr. Was nun, o Herr, ist Wissen, und inwiefern ist man zum Wissen gelangt?“

„Da, o Mönch, versteht ein erfahrener, edler Jünger die Körperlichkeit, er versteht die Entstehung der Körperlichkeit, er versteht die Aufhebung der Körperlichkeit, und er versteht den zur Aufhebung der Körperlichkeit führenden Weg.

Er versteht das Gefühl—die Wahrnehmung—die Gestaltungen—das Bewußtsein, er versteht die Entstehung des Gefühls ... Bewußtseins, er versteht ihre Aufhebung, und er versteht den zu ihrer Aufhebung führenden Weg.

Dies nennt man, o Mönch, Wissen, und insofern ist man zum Wissen gelangt.“