Saṃyutta Nikaya 22

Die Daseinsgruppen

117. Bande

So habe ich gehört. Einst weilte der Erhabene zu Sāvatthī, im Jeta-Hain, im Kloster des Anāthapindika.

Dort wandte sich der Erhabene an die Mönche: „Ihr Mönche!“—„Ja, o Herr“, antworteten jene Mönche dem Erhabenen. Der Erhabene nun sprach also:

„Es ist da, ihr Mönche, ein unerfahrener Weltmensch... Der betrachtet die Körperlichkeit als das Selbst oder das Selbst als Körperlichkeit besitzend oder die Körperlichkeit als im Selbst oder das Selbst als in der Körperlichkeit. Ein solcher, o Mönche, heißt ein unerfahrener Weltmensch, gefesselt mit den Banden der Körperlichkeit, gefesselt innen und außen, ohne die Fähigkeit, die Küste zu sehen, das andere Ufer zu sehen; gefesselt wird er geboren, gefesselt stirbt er dahin, gefesselt geht er von dieser zur anderen Welt.

Er betrachtet das Gefühl—die Wahrnehmung—die Gestaltungen—das Bewußtsein als das Selbst oder das Selbst als Gefühl ... Bewußtsein besitzend oder das Gefühl ... Bewußtsein als im Selbst oder das Selbst als im Gefühl ... Bewußtsein. Ein solcher, o Mönche, heißt ein unerfahrener Weltmensch, gefesselt mit den Banden des Gefühls—der Wahrnehmung—der Gestaltungen—des Bewußtseins, gefesselt innen und außen, ohne die Fähigkeit, die Küste zu sehen, das andere Ufer zu sehen; gefesselt wird er geboren, gefesselt stirbt er dahin, gefesselt geht er von dieser zur anderen Welt.

Es ist da aber, ihr Mönche, ein erfahrener, edler Jünger... Nicht betrachtet er die Körperlichkeit als das Selbst oder das Selbst als Körperlichkeit besitzend oder die Körperlichkeit als im Selbst oder das Selbst als in der Körperlichkeit. Ein solcher, o Mönche, heißt ein erfahrener, edler Jünger; ungefesselt ist er von den Banden der Körperlichkeit, ungefesselt innen und außen, die Küste findend, das andere Ufer findend, ist er völlig befreit vom Leiden, so sage ich.

Nicht betrachtet er das Gefühl—die Wahrnehmung—die Gestaltungen—das Bewußtsein als das Selbst oder das Selbst als Gefühl ... Bewußtsein besitzend oder Gefühl ... Bewußtsein als im Selbst oder das Selbst als im Gefühl ... Bewußtsein. Ein solcher, ihr Mönche, heißt ein erfahrener, edler Jünger; ungefesselt ist er von den Banden des Gefühls—der Wahrnehmung—der Gestaltungen—des Bewußtseins, ungefesselt innen und außen, die Küste findend, das andere Ufer findend, ist er völlig befreit vom Leiden, so sage ich.“