Saṃyutta Nikaya 22

Die Daseinsgruppen

149. Im Inneren

So habe ich gehört. Einst weilte der Erhabene zu Sāvatthī, im Jeta-Hain, im Kloster des Anāthapindika.

Dort wandte sich der Erhabene an die Mönche: „Ihr Mönche!“—„Ja, o Herr“, antworteten jene Mönche dem Erhabenen. Der Erhabene nun sprach also:

„Wenn was besteht, ihr Mönche, aufgrund wovon erhebt sich im Inneren Glück und Leid?“

„Im Erhabenen, o Herr, wurzeln für uns die Lehren, den Erhabenen haben sie als Führer, den Erhabenen als Rückhalt. Gut wäre es, wenn eben der Erhabene den Sinn dieser Worte klarlegte. Nachdem sie es vom Erhabenen gehört, werden es die Mönche bewahren.“—„So höret, ihr Mönche, merket wohl auf! Ich werde sprechen.“—„Ja, o Herr“, antworteten jene Mönche dem Erhabenen. Der Erhabene nun sprach also:

„Wenn Körperlichkeit—Gefühl—Wahrnehmung—Gestaltungen—Bewußtsein besteht, ihr Mönche, aufgrund davon erhebt sich im Inneren Glück und Leid.

Was meint ihr, o Mönche: Ist die Körperlichkeit unvergänglich oder vergänglich?“ ... (= 59)