Saṃyutta Nikaya 22

Die Daseinsgruppen

21. Ananda

So habe ich gehört. Einst weilte der Erhabene zu Sāvatthī, im Jeta-Hain, im Kloster Anāthapindikas.

Da begab sich der Ehrwürdige Ananda zum Erhabenen, begrüßte ihn ehrerbietig und setzte sich zur Seite nieder.

Seitwärts sitzend sprach der Ehrwürdige Ananda zum Erhabenen also: „Von der ‚Aufhebung‘ spricht man, o Herr. Wegen der Aufhebung welcher Dinge, o Herr, spricht man von ‚Aufhebung‘?“

„Die Körperlichkeit, o Ananda, ist vergänglich, zusammengesetzt, bedingt entstanden, dem Zerfall, dem Vergehen, dem Absterben, der Aufhebung unterworfen. Um deren Aufhebung willen spricht man von ‚Aufhebung‘.

Das Gefühl—die Wahrnehmung—die Gestaltungen—das Bewußtsein sind vergänglich, zusammengesetzt, bedingt entstanden. Um deren Aufhebung willen spricht man von ‚Aufhebung‘.

Wegen der Aufhebung dieser Dinge, o Ananda, spricht man von ‚Aufhebung‘.“