Saṃyutta Nikaya 22

Die Daseinsgruppen

28. Genuß III

So habe ich gehört. Einst weilte der Erhabene zu Sāvatthī, im Jeta-Hain, im Kloster des Anāthapindika.

Dort wandte sich der Erhabene an die Mönche: „Ihr Mönche!“—„Ja, o Herr“, antworteten jene Mönche dem Erhabenen. Der Erhabene nun sprach also:

„Wenn es nicht, ihr Mönche, Genuß bei der Körperlichkeit gäbe, dann würde es die Wesen nicht nach Körperlichkeit gelüsten. Weil es aber, ihr Mönche, einen Genuß bei der Körperlichkeit gibt, deshalb gelüstet es die Wesen nach Körperlichkeit.

Wenn es nicht, ihr Mönche, Elend bei der Körperlichkeit gäbe, dann würden sich die Wesen nicht von der Körperlichkeit abwenden. Weil es aber, ihr Mönche, Elend bei der Körperlichkeit gibt, deshalb wenden sich die Wesen von der Körperlichkeit ab.

Wenn es nicht, ihr Mönche, ein Entrinnen von der Körperlichkeit gäbe, dann könnten die Wesen nicht der Körperlichkeit entrinnen. Weil es aber, ihr Mönche, ein Entrinnen von der Körperlichkeit gibt, deswegen können die Wesen der Körperlichkeit entrinnen.

Wenn es nicht, ihr Mönche, Genuß beim Gefühl—bei der Wahrnehmung—bei den Gestaltungen—beim Bewußtsein gäbe, dann würde es die Wesen nicht nach Gefühlen, Wahrnehmungen, Gestaltungen, nach Bewußtsein gelüsten. Weil es aber, ihr Mönche, einen Genuß dabei gibt, deswegen gelüstet es die Wesen danach. Wenn es nicht, ihr Mönche, Elend beim Gefühl—bei der Wahrnehmung—bei den Gestaltungen—beim Bewußtsein gäbe, dann würden sich die Wesen nicht vom Gefühl, von der Wahrnehmung, von den Gestaltungen, vom Bewußtsein abwenden. Weil es aber, ihr Mönche, Elend dabei gibt, deswegen wenden sich die Wesen davon ab. Wenn es nicht, ihr Mönche, ein Entrinnen vom Gefühl—von der Wahrnehmung—von den Gestaltungen—vom Bewußtsein gäbe, dann könnten die Wesen nicht vom Gefühl, von der Wahrnehmung, von den Gestaltungen, vom Bewußtsein entrinnen. Weil es aber, ihr Mönche, ein Entrinnen davon gibt, deswegen können die Wesen von all dem entrinnen.

Bis nicht, ihr Mönche, die Wesen bei diesen fünf Gruppen des Anhangens so den Genuß als Genuß, das Elend als Elend, das Entrinnen als Entrinnen der Wirklichkeit gemäß verstanden hatten, nicht weilten da die Wesen in dieser Welt mit ihren guten Geistern, mit Māra- und Brahma-Göttern, mit Asketen und Priestern, mit ihren Scharen von Göttern und Menschen als Entronnene, Entfesselte, Befreite, mit schrankenlosem Geiste.

Wenn aber, ihr Mönche, die Wesen bei diesen fünf Gruppen des Anhangens den Genuß als Genuß, das Elend als Elend, das Entrinnen als Entrinnen der Wirklichkeit gemäß verstanden haben, dann weilen die Wesen in dieser Welt mit ihren guten Geistern, mit Māra- und Brahma-Göttern, mit Asketen und Priestern, mit ihren Scharen von Göttern und Menschen als Entronnene, Entfesselte, Befreite, mit schrankenlosem Geiste.“