Saṃyutta Nikaya 22

Die Daseinsgruppen

29. Das Ergötzen

So habe ich gehört. Einst weilte der Erhabene zu Sāvatthī, im Jeta-Hain, im Kloster des Anāthapindika.

Dort wandte sich der Erhabene an die Mönche: „Ihr Mönche!“—„Ja, o Herr“, antworteten jene Mönche dem Erhabenen. Der Erhabene nun sprach also:

„Wer sich, ihr Mönche, an der Körperlichkeit ergötzt, der ergötzt sich am Leiden. Wer sich aber am Leiden ergötzt, nicht befreit ist er vom Leiden, so künde ich.

Wer sich, ihr Mönche, am Gefühl—an der Wahrnehmung—an den Gestaltungen—am Bewußtsein ergötzt, der ergötzt sich am Leiden. Wer sich am Leiden ergötzt, nicht befreit ist er vom Leiden, so künde ich.

Wer sich aber, ihr Mönche, nicht ergötzt an der Körperlichkeit, der ergötzt sich nicht am Leiden. Wer sich aber nicht am Leiden ergötzt, befreit ist er vom Leiden, so künde ich.

Wer sich, ihr Mönche, nicht ergötzt am Gefühl—an der Wahrnehmung—an den Gestaltungen—am Bewußtiein, der ergötzt sich nicht am Leiden. Wer sich nicht am Leiden ergötzt, befreit ist er vom Leiden, so künde ich.“